<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0">
  <channel>
    <atom:link rel="hub" href="null"/>
    <cloud domain="rpc.rsscloud.org" port="5337" path="/rsscloud/pleaseNotify" registerProcedure="" protocol="http-post" />
    <title>molochronik</title>
    <link>http://molochronik.antville.org/</link>
    <description>Meinungen, Zeichnungen, Prosa, Lyrik, Musik, Kritiken eines Phantasten und Amoenokraten</description>
    <language>de</language>
    <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 03:56:10 GMT</pubDate>
    <dc:date>2012-02-14T03:56:10Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
    <item>
      <title>Siehe Impressum, Zapfen …</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2021513/#2107038</link>
      <description>&amp;#8230; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/845541/" target="_blank"&gt;dort findet Du einiges &amp;uuml;ber mich, molosovsky, den Betreiber dieses Blogs&lt;/a&gt;. Weitere (und aktuellere) Angaben zu meiner Person kann man auf meiner &lt;a href="https://plus.google.com/100485335223471628335/about" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Google+&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Profil&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; lesen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 11:13:19 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2021513/#2107038</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-07T11:13:19Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Na, dies lob ich mir</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2021513/#2106948</link>
      <description>Wenn ich auch noch &amp;uuml;berhaupt nicht durchblicke, wer hier was macht, schreibt, zeichnet etc., bin ich beim Entdecken dieses Blogs total ent- begeistert verbl&amp;auml;ttert.&lt;br /&gt;&amp;#10;Gro&amp;szlig;artige Sache. Weroderwas bistn, Molosovski?&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 20:40:54 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2021513/#2106948</guid>
      <dc:creator>Zapfen</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-06T20:40:54Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>»Eine andere Welt« – Inhaltsverzeichnis von Grandville &amp; Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2021513/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 655&lt;/i&gt; &amp;#8212; Wie ich in meiner Empfehlung dieses Klassikers der Phantastik in &lt;b&gt;&amp;raquo;Stromern auf ungetrampelten Pfaden&amp;laquo;&lt;/b&gt; (zu finden in &lt;a href="http://magira-jahrbuch.de/main_bigware_34.php?items_id=83" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Magira &amp;#8211; Jahrbuch f&amp;uuml;r Fantasy 2010&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;) versprochen habe, werde ich in den kommenden Monaten Kapitel f&amp;uuml;r Kapitel den Text von &lt;b&gt;&amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;&lt;/b&gt; hier in der Molochronik zug&amp;auml;nglich machen. Der Test von Plinius dem J&amp;uuml;ngerem mit den Illustrationen von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grandville" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Grandville&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; erschien 1844 in Frankreich, der 1847 eine deutsche &amp;Uuml;bersetzung durch die Hand von Goethes Sekret&amp;auml;r Oskar Ludwig Wolff folgte. Diese Fassung habe ich mir erlaubt um erl&amp;auml;uternde Links und Begriffserkl&amp;auml;rungen zu erg&amp;auml;nzen, sowie die Rechtschreibung stellenweise f&amp;uuml;r heutige Leser zug&amp;auml;nglicher zu gestalten, ohne jedoch g&amp;auml;nzlich den Charme der alten Schreibweisen zu tilgen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die kompletten Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen. &amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953400962/sizes/l/in/set-72157622452294268/" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Frontispiece im Flickr-Album von blacque_jacques." target="_blank"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3493/3953400962_466441fa0d_z.jpg" width="427" height="640" alt="0000-3 frontispiece" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;div class="storyTitle" style="color:black;"&gt;Eine andere Welt&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;I&lt;/span&gt;NHALT&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021524/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Ein M&amp;auml;rchen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Zur Erkl&amp;auml;rung des Titelbildes.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2023196/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Apotheose des Doctor Puff.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Puff erz&amp;auml;hlt seine Geschichte und beweist, da&amp;szlig; die Welt einen neuen Glauben brauche.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2025990/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;I. Die Teilung der Erde.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Woraus man, neben anderen Offenbarung &amp;uuml;ber die Neug&amp;ouml;tter, erf&amp;auml;hrt wie sie aus Mangel an einem Viergroschenst&amp;uuml;ck gen&amp;ouml;tigt wurden, sich freundschaftlich in die Erde zu teilen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2028658/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;II. Das Dampf-Concert.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Von der wunderbaren Entdeckung, welche Dr. Puff machte, mit deren Hilfe er ein Riesenconcert geben und f&amp;uuml;r sechs Silbergroschen zu Mittag essen konnte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2030881/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;III. Eine Hand w&amp;auml;scht die andere.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Bericht der Pickelfl&amp;ouml;te, Zeitung f&amp;uuml;r Geist, Herz und Musik, &amp;uuml;ber das Concert des Dr. Puff im Besonderen und die Dampfmusik im Allgemeinen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2033532/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;IV. Die Erde in der Vogelperspektive.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Schwadronarius, Neugott und Aerostograph, beurteilt die Menschen aus der Vogelperspective und empfindet tiefes Herzeleid 6000 Fu&amp;szlig; hoch &amp;uuml;ber dem Niveau des Stra&amp;szlig;enpflasters.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2037578/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;V. Der Fasching in der Flasche.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Man wird die Notwendigkeit dieses Kapitels erst sp&amp;auml;ter einsehen, jedoch den Keim der Philosophie der Verkleidung, welche die Fortsetzung der Philosophie der Geschichte bildet, jetzt schon darin entdecken.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2040046/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;VI. Krack&amp;#8217;s von Krackenheim Manuscript. Erstes Kapitel.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Sitten. &amp;#8213; Bev&amp;ouml;lkerung. &amp;#8213; Gesetze. &amp;#8213; Allgemeine Betrachtungen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2041829/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;VII. Verkleidete Charactere, oder Verkleidungen von Characteren.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Verkleidung eines deutschen Perfectum in das Griechische; Doctor Puff erfindet die Philosophie der Verkleidung als Fortsetzung der Philosophie der Geschichte. &amp;#8213; Entwicklung dieser von Gas erhellten Theorie.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2045078/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;VIII. Physiologische Verkleidungen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2049779/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;IX. Das Reich der Marionetten.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Die Erkl&amp;auml;rung dieses Kapitels wird sich finden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021524" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;X. Die Revolution im Reiche der Pflanzen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;In diesem Kapitel werden die Pflanzen aus dem revolution&amp;auml;ren und gem&amp;uuml;sigen Gesichtspunkte betrachtet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2064436/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XI. Eine Reise in den April.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Wie Puff sich gezwungen sah, der Erfindung von k&amp;uuml;nstlichen Gem&amp;uuml;sen zu entsagen, und eine sehr lange Reise auf dem Papiere machte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2066989" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XII. Wie im Tiergarten!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Sandsteinbilds&amp;auml;ulen, B&amp;auml;ume, die im Sande nicht recht gedeihen, Kot, Staub.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2069747/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XIII. Das Reich der Marionetten.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Dieser Abschnitt muss unbedingt gelesen werden, denn man erf&amp;auml;hrt durch denselben Nichts &amp;uuml;ber das Gliederm&amp;auml;nnchen und ebenso wenig &amp;uuml;ber das Land, in welchem das Feuer kein Feuer ist.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2070806/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XIV. Die Kunstausstellung der Marionetten.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Weiter Nichts als die Fortsetzung des Vorhergehenden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2073590/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XV. Eine eheliche Eklipse.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Hier erf&amp;auml;hrt man die wirklichen Ursachen der Eklipse, welche 2000 Jahre vor der Erschaffung einer anderen Welt stattfand.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2075618/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XVI. Liebesgeschichte des Gliederm&amp;auml;nnchen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Geheime Denkw&amp;uuml;rdigkeiten aus der mythologischen Zeit. Eines Zeyphir&amp;#8217;s Autobiographie. &amp;#8213; Die Rache der Venus. &amp;#8213; Ein Gliederm&amp;auml;nnchen, das seine Fl&amp;uuml;gel wieder erh&amp;auml;lt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2077732/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XVII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten (1).&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Krack&amp;#8217;s Manuscript, zweites Kapitel. &amp;#8213; Eindr&amp;uuml;cke und Documente f&amp;uuml;r die Aprilreise erwartend, setzt Puff die Lect&amp;uuml;re von Krack&amp;#8217;s Manuscript fort.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2085800/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XVIII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten (2).&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Fortsetzung und Schluss des Vorigen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2092082/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XIX. Der Tod einer Immortelle.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Nachdem er sein Kaoutschuk-Beefsteak und das zweite Kapitel von Krack&amp;#8217;s Manuscript, beide gleich schwer verdaulich, zu sich genommen, geht Puff in einen Garten, um den Duft der Blumen zu atmen, und wird Zeuge eines Selbstmordes.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2093610/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XX. Aerostatische Locomotionen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Doctor Puff, Neugott, f&amp;uuml;hrt nacheinander auf verschiedene Weise mehrere Luftfahrten aus, kehrt mit ungew&amp;ouml;hnlicher Schnelle auf die Erde zur&amp;uuml;ck und findet hier einen ganz unerhofften Empfang.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2106126/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Schwadronarius&amp;#8217; Wanderungen durch den Raum. Der Reisende entdeckt den Ursprung aller Dinge und noch einiger anderen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXII. Die Jahreszeiten.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Schwadronarius sammelt in diesem Kapitel Stoff zu einem Gedichte auf die vier Jahreszeiten, von wegen Sonnenschein und Regen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXIII. Die Langen und die Kurzen.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Puff entdeckt auf einer Inselgruppe den Urgrund aller gesellschaftlichen Unterschiede, aber es f&amp;auml;llt ihm nicht ein, dies Motiv auf die B&amp;uuml;hne zu bringen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXIV. Das junge China.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Puff sieht die Morgenr&amp;ouml;te einer neuen Civilisation d&amp;auml;mmern.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXV. Ein Tag in Regulanum.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Krack entdeckt das Altertum, das nicht verloren gegangen ist, kn&amp;uuml;pft fr&amp;uuml;here Bekanntschaften mit Patriciern, Tribunen, Rittern, Pr&amp;auml;toren und Questoren von Neuem an, und findet Gymnasien, Athen&amp;auml;en, Lyceen, Koliseen, Odeen, Akademien und andere Anstalten und Monumente wieder.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXVI. Himmlisches Geschmisch-Geschmach. G&amp;ouml;tter, Engel, Teufel.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Hier erf&amp;auml;hrt man, was aus der G&amp;ouml;ttin des Ruhmes geworden ist, sowie eine Menge anderer Dinge, namentlich wie es die Teufel anfangen, die Engel zu qu&amp;auml;len. &amp;#8213; Schadronarius wird durch die Liebe aufgetaut.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXVII. Eheliches Wettrennen.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Doctor Puff verl&amp;auml;&amp;szlig;t China. Reise zur Entdeckung eines Herzens und einer Aussteuer. Nach reiflicher &amp;Uuml;berlegung beschlie&amp;szlig;t der Doctor, sein Gl&amp;uuml;ck noch zu vertagen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXVIII. Elysium und seine Freuden.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Krack, der in den Schlummer der Tradition versunken ist, tr&amp;auml;umt, dass er nach Elysium hinabsteige, einem g&amp;ouml;ttlichen l&amp;auml;ndlichen Vergn&amp;uuml;gungsorte, in welchem sich die Weisen wie Narren am&amp;uuml;sieren.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXIX. Krack&amp;#8217;s H&amp;ouml;lle. Ein Seitenst&amp;uuml;ck zu Dante&amp;#8217;s H&amp;ouml;lle.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Nur eine notwendige Erg&amp;auml;nzung des Vorhergehenden. Krack, gleich allen Helden eines Epos, steigt in die H&amp;ouml;lle hinab, gleichfalls vom F&amp;uuml;hrer des Dante begleitet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXX. Die Hochzeit des Dr. Puff mit der Dame Censur.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Doctor Puff, als Preis oben auf einer Kletterstange, erstrebt von mehr als elftausend Jungfrauen. &amp;#8213; Die Heirat durch das Wochenblatt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXXI. Die Metamorphosen des Schlafes.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Ist nur eine lange Extase, durch die man jedoch erf&amp;auml;hrt, was aus Schwadronarius geworden, als ihn Armor augetaut.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXXII. Die beste Regierungsform.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Wieder auf die Oberfl&amp;auml;che des Wassers zur&amp;uuml;ckgekehrt, unterwirft Krack s&amp;auml;mmtliche Regierungsformen einer staatswissenschaftlichen Pr&amp;uuml;fung, und erfindet ein unfehlbares Mittel, alle Menschen gl&amp;uuml;cklich zu machen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXXIII. Das Ende der einen, wie der anderen Welt.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;So inhaltsreich, das eine Inhaltsangabe zu den Unm&amp;ouml;glichkeiten geh&amp;ouml;rt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Epilog.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;"&amp;#13;&amp;#10;href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513/"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 29 Sep 2010 08:58:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2021513/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-29T08:58:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>»Eine andere Welt« (23) — Kap. XXI: Die Geheimnisse des Unendlichen von Grandville und Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2106126/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 759&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Die Welt ist eine Seifenblase.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Newton.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Ohne das Unendliche versteht man das Endliche nicht.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Lehrbuch der Sternenkunde f&amp;uuml;r T&amp;ouml;chterschulen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Jenseits des Raumes ist alles Geheimnis.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Bekenntnisse eines Kometen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;i&gt;Schwadronarius&amp;#8217; Wanderungen durch den Raum. Der Reisende entdeckt den Ursprung aller Dinge und noch einiger anderen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Man wird das Erstaunen begreifen, das sich Schwadronarius bem&amp;auml;chtigte, als er sich umdrehte und weder die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laterna_magica" target="_blank"&gt;Laterna magica&lt;/a&gt; noch das Gliederm&amp;auml;nnchen mehr erblickte. Der frische Lufthauch der mit seinen Locken spielte, wie sich der aufmerksame Leser gef&amp;auml;lligst die G&amp;uuml;te haben wird zu erinnern, schwoll pl&amp;ouml;tzlich zu einem Orkan an,, welcher das ganze Reich der Marionetten entf&amp;uuml;hrte und in einem Augenblick unsichtbar machte. &amp;#8212; Mitten in diesem Wirbel hatte Schwadronarius die Geistesgegenwart sich an die Luftstr&amp;ouml;mungen zu klammern. Auf diesem raschen aber nicht eben sehr sanften Rosse konnte er Courier reiten im Weltenraume, ohne andere Gefahr, als dass er mitunter an irgend eine Welt stie&amp;szlig;, die hier gewisserma&amp;szlig;en als Grenzstein hingestellt war. Mit einigen Beulen und Brauschen auf der Stirn kam er indessen noch davon.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Wir wollen diese &amp;uuml;bermondliche Reise nicht Station f&amp;uuml;r Station beschreiben. Nachdem sie eine ziemliche steile K&amp;uuml;ste erklommen, hielt die Luftstr&amp;ouml;mung einen Augenblick still um zu verschnaufen. Eine unermessliche Ebene bot sich Schwadronarius&amp;#8217; Blicken dar. Er hatte den Fu&amp;szlig; auf den Pol gesetzt, welcher Pol indessen keineswegs von Diament ist, wie einige berichtet haben.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Eine Br&amp;uuml;cke, deren Enden das menschliche Auge nicht zugleich umfassen konnte und deren Hauptpfeiler sich auf Planeten st&amp;uuml;tzten, f&amp;uuml;hrte &amp;uuml;ber vortrefflich polierten Asphalt nach einer anderen Welt.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953730150/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen. Die Planetenbr&amp;uuml;cke. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXXI_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Gerade als Schwadronarius sie betreten wollte, zupfte ihn Jemand am Rockscho&amp;szlig; und eine Stimme verlangte strenge Br&amp;uuml;ckenzoll von ihm. Schwadronarius wandte sich um und erkannte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charon" target="_blank"&gt;Charon&lt;/a&gt;, der, durch die Einrichtung eines Steges von Eisendraht &amp;uuml;ber den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Styx" target="_blank"&gt;Styx&lt;/a&gt; zu Grunde gerichtet, sich hier eben hatte einen Invalidendeinst geben lassen. Um der polizeilichen Anordnung:&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;p&gt;Schnell &amp;uuml;ber diese Br&amp;uuml;cke zu reiten und zu fahren, ist bei f&amp;uuml;nf Rthlr. Strafe verboten&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;zu gen&amp;uuml;gen, nahm die Luftstr&amp;ouml;mung einen Pa&amp;szlig;gang an, so dass unser Reisender ganz bequem die ihn umgebenden Gegenst&amp;auml;nde betrachten konnte. Der dreihundertdreiunddrei&amp;szlig;igtausenste Pfeiler stand auf dem Saturn auf. Schwadronaius konnte sich nun &amp;uuml;berzeugen, dass der Ring dieses Planeten nichts Anderes sei als ein kreisf&amp;ouml;rmiger Balkon, auf welchem die Saturnbewohner die K&amp;uuml;hle des Abends genie&amp;szlig;en.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Jenseits der Br&amp;uuml;cke fiel die Luftstr&amp;ouml;mung wieder in Galopp und trug Schwadronarius nach noch h&amp;ouml;heren Regionen. Die himmlische Mechanik ward ihm ganz enth&amp;uuml;llt durch die Nachl&amp;auml;ssigkeit ihres Besitzers, der gerade an diesem Tage vergessen hatte, die Wolkenvorh&amp;auml;nge zuzuziehen. Dieser Eigent&amp;uuml;mer war ein alter Zauberer, welcher Seifenblasen aufblies und sie dann in den unendlichen Raum schleuderte.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953730160/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen. Die Seifenblasen des alten Zauberers. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXXI_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Altersschwach wie er war, bemerkte der Greis ungeachtet seiner Brille wahrscheinlich nicht, dass etwas unter ihm, ein kleiner D&amp;auml;mon, die Blasen abfing um sie auf seine Weise zu colorieren und allerlei Elemente der St&amp;ouml;rung und Verwirrung hinein zu praktizieren.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Kaum hatten sich die Seifenblasen von seinem Pfeifenstiele wieder abgel&amp;ouml;st, so konnte man auch schon durch den Spiegel ihrer Umh&amp;uuml;lung hindurch die Szenen wahrnehmen, welche sp&amp;auml;ter die gew&amp;ouml;hnlichen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peripetie" target="_blank"&gt;Peripetieen&lt;/a&gt; des menschlichen Drama bilden sollten. Liebe und Eifersucht spielten die Hauptrollen; dar&amp;uuml;ber wird Niemand erstaunen, der da erf&amp;auml;hrt, dass der D&amp;auml;mon, welcher so den alten Magier hinter das Licht f&amp;uuml;hrte, ein Weib war.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Schwadronarius wollte den Zauberer von dem Streiche, den man ihm spielte, in Kenntnis setzten, aber sein Luftro&amp;szlig; hinderte ihn daran, indem es mit ihm vorr&amp;uuml;bersauste. Auch zog schon ein neues Schauspiel seine Blicke an; eine verbrecherische Zerstreuung, die wiederum die Menschheit verhindert hat, sich der Herrschaft b&amp;ouml;ser Leidenschaften zu entziehen und sich endlich der Wohltaten des goldenen Zeitalters, das ihrer Geduld schon so lange versprochen worden, zu erfreuen. Um die Menschen zu retten, brauchte er blo&amp;szlig; einen Pfeifenstiel zu zerbrechen. Die Weisen werden sich nicht zufrieden geben &amp;uuml;ber Schwadronarius&amp;#8217; Nachl&amp;auml;ssigkeit. Wer sollte es glauben? In diesem feierlichem Augenblicke hatte er lieber Maulaffen vor einem Jongleur feil.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Auf dem Pole eines ziemlich gro&amp;szlig;en Planeten f&amp;uuml;hrte n&amp;auml;mlich ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Equilibrist" target="_blank"&gt;Equilibrist&lt;/a&gt; und Taschenspieler alle seine K&amp;uuml;nste aus. Nie entfaltete ein indischer Juggler solche Gewandtheit und Geschicklichkeit. Hinten, vorn, rechts, links warf er Kugeln in die H&amp;ouml;he und fing sie mit den H&amp;auml;nden auf oder hielt sie ungeweglich auf der Nase.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953738654/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen. Der Weltkugel-Equilibrist. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXXI_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Diese Kugeln waren nur Weltkugeln. So wurde Schwadronarius eingeweiht in das gro&amp;szlig;e Gesetz vom Gleichgewicht der Welten, jedoch nicht ohne in bedeutende Gefahr dabei zu geraten. Als er n&amp;auml;mlich jene Stelle des Planeten erstieg, welche die Alten &lt;i&gt;culmen&lt;/i&gt; {&lt;span style="color:grey;"&gt;= lat. &lt;i&gt;&amp;#8250;Gipfel, Kuppe, Spitze&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;} zu nennen pflegten, kam ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aerolith#Etymologie" target="_blank"&gt;Aerolith&lt;/a&gt;, der wie ein sublunarischer Ordensstern gebildet war, ihm dicht bei der Nase vorbei, und w&amp;uuml;rde ihn zerschmettert haben, wenn er nicht gerade den Kopf hinten &amp;uuml;bergebogen h&amp;auml;tte. Wehe dem Sterblichen auf den dieser Aerolith hinabst&amp;uuml;rzt.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Gegen Abend verlor die Luftstr&amp;ouml;mung etwas von ihrer Kraft. Schwadronarius n&amp;auml;herte sich der Erde und erkannte selbst die Formen gewisser Gebirge, die noch kein Reisender entdeckt hat. Zwischen zwei Bergspitzen breitete sich ein ungeheurer Blasebalg aus. In demselben Augenblicke in welchem er sich fragte, wozu ein solcher Ventilator diene, erhielt Schwadronarius&amp;#8217; Luftsto&amp;szlig; eine so gewaltige Ersch&amp;uuml;tterung, dass er Gefahr lief, auf die D&amp;auml;cher einer Stadt geschleudert zu werden.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953738658/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen. Der Blasebalg der Winde. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXXI_04.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Gl&amp;uuml;cklicherweise drehte sich der Wind. Schwadronarius war gerettet, aber die Stadt in weniger als einer Sekunde in die entsetzlichste Verwirrung gebracht. Schilder, Feueressen, H&amp;uuml;te, M&amp;auml;ntel, Regenschirme, Perr&amp;uuml;cken, Dachziegel, Alles wurde fortgerissen und Niemand konnte sich in diesen Stra&amp;szlig;en aufrecht halten.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Schwadronarius begriff nun, dass der Blasebalg, den er gesehen, die Schl&amp;auml;uche des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aiolos_(Mythologie)" target="_blank"&gt;Aeolus&lt;/a&gt; ersetzte und ihm jetzt der Ursprung der Orkane nicht fremd mehr sei. H&amp;auml;tten ihm die notwendigen Instrumente nicht gefehlt, so w&amp;uuml;rde er nicht ermangelt haben, die geographische Lage des Blasebalgs genau aufzunehmen, um sie in alle Landkarten einzutragen. Er tr&amp;ouml;stete sich jedoch mit dem Gedanken, dass es dann vielleicht den Menschen gelungen sein w&amp;uuml;rde, ihn zu zerst&amp;ouml;ren und dass er dadruch der Literatur, indem er sie vieler Metaphern beraubt, und den Gewerbt&amp;auml;tigen, welche von der Verfertigung der Aush&amp;auml;ngeschilder, H&amp;uuml;te, Regenschirme und Perr&amp;uuml;ckten lebten, &amp;#8212; ohne es zu wollen, &amp;#8212; gro&amp;szlig;en Schaden zugef&amp;uuml;gt h&amp;auml;tte.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Eine Minute l&amp;auml;nger und der Erdball w&amp;auml;re auf seinen Fugen gewichen. Aber der Sturm legte sich. Sanft auf Wolkenkissen sich lehnend, welche die untergehende Sonne mit goldenen Fransen s&amp;auml;umte, zeigte sich mitten im Weltraum das Haupt eines bl&amp;ouml;den, sch&amp;uuml;chternen jungen M&amp;auml;dchens Schwadronaius&amp;#8217; entz&amp;uuml;ckten Blicken. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luna" target="_blank"&gt;Luna&lt;/a&gt; war es, die sich im See spiegelte, um sicher zu sein, dass &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Endymion_(Griechische_Mythologie)" target="_blank"&gt;Endymion&lt;/a&gt; sie sch&amp;ouml;n f&amp;auml;nde. &amp;#8212; Sie war mit ihrer Toilette zufrieden und zog langsam weiter.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Ihre Gegenwart gen&amp;uuml;gte, Frieden zwischen den Elementen zu stiften; sie schwiegen, um sie ungest&amp;ouml;rt bewundern zu k&amp;ouml;nnen, und Schwadronarius setzte seine Himmelsreise fort.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953738666/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen. Luna, sich selbst daguerreotypirend. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXXI_05.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2106126/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/475300/Grandville-Plinius-der-Jungste-Eine-andere-Welt-23" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:47:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2106126/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2012-02-02T11:47:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Charles Portis (»Dog of the South«)</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2101605/#2104645</link>
      <description>Hi Marengo.&lt;br /&gt;&amp;#10;Mein Tipp: G&amp;ouml;nne Dir &amp;raquo;True Grit&amp;laquo;. Ich habe den Roman in zwei Sitzungen innerhalb von knapp 10 Stunden gelesen und bin hingerissen. Ich kann nicht nachvollziehen, dass manche Leser die Hauptfigur Mattie zu &amp;#8250;kalt&amp;#8249; und f&amp;uuml;r ihr Alter (14) zu &amp;#8250;unrealistisch&amp;#8249; fanden. Ungew&amp;ouml;hnlich ist Mattie auf jeden Fall, aber dass es eben im sp&amp;auml;ten Wilden Westen m&amp;ouml;glich gewesen w&amp;auml;re, dass eine 14-J&amp;auml;hrige sich auf den Weg macht, den Tod ihres Vaters zu r&amp;auml;chen, ist ja der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mittlerweile habe ich auch &amp;raquo;Dog of the South&amp;laquo; (1979) von Portis gelesen und fand auch diesen Roman bemerkenswert. Mehrere Notizen dazu: &lt;b&gt;1)&lt;/b&gt; angesichts der hervorragenden Prosa von Portis ist es mir ein gro&amp;szlig;es R&amp;auml;tsel (bzw. &amp;Auml;rgernis), dass au&amp;szlig;er &amp;raquo;True Grit&amp;laquo; kein weiterer seiner 5 Romane ins Deutsche &amp;uuml;bersetzt wurde. Wer die Romane von John Irving oder Annie E. Proulx mag, wird bei Portis sicherlich sein Vergn&amp;uuml;gen finden. &amp;#8212; &lt;b&gt;2)&lt;/b&gt; &amp;raquo;Dog of the South&amp;laquo; ist eine exzellente Meisterung des erz&amp;auml;hlerischen Kniffs, dass die Handlung sich st&amp;auml;ndig verrennt, weil der Protagonist alles andere als zielstrebig agiert. Es geht um Ray Midge, dessen Frau mit ihrem Ex-Man durchgebrannt ist, und Rays Auto, Knarre und Kreditkarte mitgenommen haben. Ray folgt der Spur der Kreditkartenrechnung von seiner Heimatstadt Little Rock nach Mexiko bis er schlie&amp;szlig;lich in der Belize in British Honduras ankommt. &amp;#8212; &lt;b&gt;3)&lt;/b&gt; Portis beherrscht es wunderbar, ohne gro&amp;szlig;es Gefasel abwechslungsreich zu erz&amp;auml;hlen. Seine Aufmerksamkeit f&amp;uuml;r Details ist vorbildlich, seine Charakterbeschreibungen und Dialoge trefflich. &amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:14:06 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2101605/#2104645</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-25T11:14:06Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ted Chiang: »Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes« erscheint im Herbst 2011 bei Golkonda</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2073411/</link>
      <description>&lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idcat=128&amp;amp;lang=1" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/ted_chiang_hoelle.jpg" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;" alt="Ted Chiang: &amp;raquo;Die H&amp;ouml;lle ist die Abwesenheit Gottes&amp;laquo;, Golkonda Verlag 2011" title="Klick auf das Bild f&amp;uuml;hrt zum Golkonda Verlag."&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;Eintrag No. 737&lt;/i&gt; &amp;#8212; Es ist jetzt offiziell und kann auf der Website des Golkonda-Verlages best&amp;ouml;bert werden: der Kurzgeschichten-Band &lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idcat=128&amp;amp;lang=1" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Die H&amp;ouml;lle ist die Abwesenheit Gottes&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Ted Chiang. F&amp;uuml;nf pr&amp;auml;mierte Kurzgeschichten von einem der aufregendsten Talente der Science Fiction des neuen Jahrtausends.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Geschichten von Ted Chiang sind eine der besten Visitenkarten f&amp;uuml;r Science Fiction und Phantastik, denn er liefert ein gutes Beispiel nach dem anderen, wie (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;scheinbar&lt;/span&gt;) locker &amp;amp; elegant sich in diesen Genres unterhaltsames Erz&amp;auml;hlen und philosophische Tiefgr&amp;uuml;ndigkeit verbinden lassen. &amp;#8212; Und ich Gl&amp;uuml;ckspilz darf als &amp;Uuml;bersetzer solcher Gemmen f&amp;uuml;r einen richtigen Verlag deb&amp;uuml;tieren. Bin immer noch baff. &amp;#8212; &lt;i&gt;&amp;#8250;Schuld&amp;#8249;&lt;/i&gt; sind Frank B&amp;ouml;hmert und vor allem Hannes Riffel, der erste, weil er mit &lt;a href="http://frankboehmert.blogspot.com/2009/06/literaturubersetzer-werden-aber-wie.html" target="_blank"&gt;einem Blogeintrag Leute zum &amp;Uuml;bersetzen ermunterte&lt;/a&gt;; zweiterer, weil er mich f&amp;uuml;r den richtigen hielt, Teds brillante Geschichten zu &amp;uuml;bertragen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Als Zuckerl hier nun ein Blick auf eine fr&amp;uuml;he Arbeitsphase meiner &amp;Uuml;bersetzung der Titelgeschichte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/chiang_auf_deutsch.jpg" title="Fr&amp;uuml;he Arbeitsphase der &amp;Uuml;bersetzung von &amp;raquo;Die H&amp;ouml;lle ist die Abwesenheit Gottes&amp;laquo;."&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 22 Jul 2011 03:32:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2073411/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-07-22T03:32:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Sonntag, 22. Januar 2012</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2101605/#2104255</link>
      <description>Ha, um &lt;i&gt;True Grit&lt;/i&gt; schleiche ich in der &amp;ouml;rtlichen Bibliothek auch schon seit geraumer Zeit herum. Hab aber zu viel anderes Zeug zu lesen.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sun, 22 Jan 2012 20:04:47 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2101605/#2104255</guid>
      <dc:creator>Marengo</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-22T20:04:47Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Grenzübergang 2011 / 2012</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2101605/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 758&lt;/i&gt; &amp;#8212; Die Blogtradition gebietet als Anlass f&amp;uuml;r ein schwer notwendiges Lebenszeichen einen R&amp;uuml;ckblick auf die guten Sachen des vergangenen Jahres.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Gut Buch (Prosa)&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;True Grit&amp;laquo;&lt;/b&gt; von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Portis" target="_blank"&gt;Charles Portis&lt;/a&gt;. Seit langer Zeit ein Roman, an dem ich keinerlei Makel feststellen konnte (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;denn mir fallen eigentlich immer irgendwelche Kleinigkeiten auf, an denen man noch h&amp;auml;tte fizzeln k&amp;ouml;nnen&lt;/span&gt;). Habe mir gleich darauf die anderen vier B&amp;uuml;cher von Portis besorgt und bin bisher von &amp;raquo;Dog of the South&amp;laquo; ebenfalls ziemlich angetan. &amp;#8212; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Und nat&amp;uuml;rlich finde ich die Neuinterpretation als Film von den Coen-Br&amp;uuml;dern viel besser als die alte Erstverfilmung mit John Wayne &amp;#8230; auch wenn ein John Wayne-Film immer den entz&amp;uuml;ckenden Charme eines John Wayne-Filmes hat.&lt;/span&gt;)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Deadwood&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Pete Dexter. Ziemlich sicher, dass dieses dreckige, harte, tragische, melancholische und bisweilen abstrus- und/oder brutal komische Wild West-Panorama eine wichtige Inspiration f&amp;uuml;r die gleichnamige HBO-Serie gewesen ist, auch wenn das nirgends offiziell eingestanden wird. &amp;#8212; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Wenn ich jemals einen Fantasy-Roman schreiben wollte, w&amp;auml;re dieser Roman ein gutes Vorbild f&amp;uuml;r die Struktur und Erz&amp;auml;hlhaltung, an der ich mich zu orientieren versuchen w&amp;uuml;rde.&lt;/span&gt;)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Embassytown&amp;laquo;&lt;/b&gt; von China Mi&amp;eacute;ville. Der erste richtige SF-Roman von Mi&amp;eacute;ville bietet erstaunliche Spekulationen &amp;uuml;ber eine Gesellschaft ohne sprachliche Symbole, die Macht von Metaphern und ist zudem eine eindringliche Auseinandersetzung mit Suchtproblemen und Kolonialismus.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Reamde&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Neal Stephenson. Habe diesen &amp;uuml;ber 1000-Seiten dicken W&amp;auml;lzer in wenigen Tagen verschlungen. Gelungene &amp;Auml;ktschn mit Geheimagenten, Terroristen, Onlinerollenspielern und Geiseln, oben drauf geschm&amp;uuml;ckt mit erhellenden Schmunzelkirschen zum Thema Mainstream-Fantasy.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Die &lt;i&gt;&amp;#8250;Bigend&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Trio von &amp;nbsp;William Gibson, bestehend aus &lt;b&gt;&amp;raquo;Pattern Recognition&amp;laquo;&lt;/b&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Finden Sie raus, wer diese viralen kleinen Kult-Filmschnippsel ins Internet stellt&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;), &lt;b&gt;&amp;raquo;Spook Country&amp;laquo;&lt;/b&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Auf den Weltmeeren ist ein geheimnisvoller Container unterwegs. Finden Sie heraus was drin ist&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;) und &lt;b&gt;&amp;raquo;Zero History&amp;laquo;&lt;/b&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Finden Sie raus, wer die Klamotten f&amp;uuml;r die Underground-Modemarke Gabriel Hounds entwirft&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;), etwas k&amp;uuml;hl und &amp;nbsp;trocken, was mich aber nicht st&amp;ouml;rt, denn Gibson flicht immer wieder auch geradezu poetische Stellen ein. Genial finde ich seinen thematischen Ansatz, die moderne Welt der sich aufl&amp;ouml;senden Staaten, der allgegenw&amp;auml;rtigen Informationsgesellschaft, der Post-IX.XI.-Befindlichkeit anhand des Spannungsfeldes zwischen (bzw. der Gemeinsamkeiten von) Geheimdiensten und Marketing abzuklopfen. &amp;#8212; Mein Liebling ist &amp;uuml;brigens Buch 1, &amp;raquo;Pattern Recognition&amp;laquo;, nicht zuletzt, weil ich die weibliche Hauptfigur ins Herz geschlossen habe.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Cyclonopedia. Complicity With Anononymous Materials&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Reza Negarestani. Eine verwirrend, verst&amp;ouml;rend bet&amp;ouml;rende Hatz durch einsch&amp;uuml;chternd komplexe Themenstrudel veranstaltet dieses Theorie-Fiktionswerk. Ein Muss f&amp;uuml;r jeden, der gerne eine wilde, gelungen relevante Mischung aus Cthulhu-Mythos, Geologie, orientalischer D&amp;auml;monologie, kritischer Theologie und Petropolitik inkl. &lt;i&gt;&amp;#8250;War on Terror&amp;#8249;&lt;/i&gt; erleben m&amp;ouml;chte. &amp;#8212; Auch wenn ich wahrscheinlich nur ca. 50% dieses Buches verstanden habe, bin ich beeindruckt. (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Und falls dieses eigenwillige Meisterwerk jemals ins Deutsche &amp;uuml;bersetzt werden sollte, habe ich jetzt schon Mitleid und Respekt f&amp;uuml;r wer auch immer das bewerkstelligen soll.&lt;/span&gt;)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Desweiteren m&amp;ouml;chte ich kurz als empfehlens- weil lesenswert erw&amp;auml;hnen:&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; die mit seltsam-heftiger Selbstbez&amp;uuml;glichkeitsschleife versehene Zeitreisenovelle &lt;b&gt;&amp;raquo;How To Life Safely In a Science-Fictional Universe&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Charles Yu;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; das nekromatische Katz(&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Meister&lt;/span&gt;)- &amp;amp; Maus(&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Adeptin&lt;/span&gt;)-Duell im Renaissance-Europa in &lt;b&gt;&amp;raquo;The Enterprise of Death&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Jesse Bullington;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; den Biopunk-Thriller und B&amp;uuml;rgerkriegskrisen-Bericht &lt;b&gt;&amp;raquo;The Windup Girl&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Paolo Bacigalupi;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; das kampfreichen V&amp;ouml;lkerwanderungs-Fantasyabenteuer und Auftakt der &lt;i&gt;&amp;#8250;Foreworld&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Reihe &lt;b&gt;&amp;raquo;The Mongoliad&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Greg Bear, Neal Stephenson &amp;amp; Friends;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Berliner Stadtjungs erleben Abenteuer in den fr&amp;uuml;hen Siebzigern: &lt;b&gt;&amp;raquo;Blo&amp;szlig; Weg Hier!&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Frank B&amp;ouml;hmert;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; gute SF-Kurzgeschichten, gut geschrieben, gut &amp;uuml;bersetzt: &lt;b&gt;&amp;raquo;Wir waren ausser uns vor Gl&amp;uuml;ck&amp;laquo;&lt;/b&gt; von David Marusek;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Fantasy-Kurzgeschichten der etwas anderen Art (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;gelungener Slalom zwischen zart und unheimlich&lt;/span&gt;): &lt;b&gt;&amp;raquo;Das Fl&amp;uuml;stern zwischen den Zweigen&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Markholf Hoffman.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Gut Buch (Sach)&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Bl&amp;ouml;dmaschinen&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Markus Metz und Georg See&amp;szlig;len. Auch wenn die gewaltige Erkenntnislawine des Buches einen gewissen Deprifaktor mit sich f&amp;uuml;hrt, berauscht der Materialreichtum dieses gewitzten Dialektikrundumschlags. Phantastikfreunde d&amp;uuml;rfen sich zudem &amp;uuml;ber gelungene Horror- und SF-Metaphern freuen.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;9. 11. Zehn Jahre danach. Der Einsturz eines L&amp;uuml;gengeb&amp;auml;udes&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Matthias Br&amp;ouml;ckers und Christian C. Walther. Weils ohne gro&amp;szlig;e Polemik die vielen emp&amp;ouml;renden L&amp;ouml;cher der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Ungereimtheit des jungen Jahrhunderts auff&amp;uuml;hrt.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Magic of Reality&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Richard Dawkins und Dave McKean. Ein lehrreiches Jugendbuch &amp;#8211; Dawkins, wie so oft, &amp;nbsp;knuffig onkel-lehrerhaft &amp;#8211; und Dank der atemberaubend sch&amp;ouml;nen Gestaltung von McKean ein gigantischer Augenschmau&amp;szlig;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Codex Seraphinianus&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Luigi Serafini. Schon Anfang der 80-ger erschienen, hat es nun endlich in meine Sammlung geschafft. Eine Bilderbuch-Enzyklop&amp;auml;die aus einer seltsamen anderen Welt. Gnadenlos undurchschaubar. Megapotente Verzauberungskraft. Ergiebige Traumreiseninspiration.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Gut Comic&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Nausica&amp;auml; aus dem Tal der Winde&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Hayao Miazaki. Der Film ist, wie auch bei &amp;raquo;Akira&amp;laquo;, ein Spielfilmtrailer f&amp;uuml;r das um einiges umfangreichere Manga-Epos. Dystopische &amp;Ouml;ko-SF-Fantasy vom Feinsten.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Hunting of the Snark&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Lewis Carroll und Mahendra Singh. Carrolls Werk ist einer meiner liebsten Klassiker und Singh hat daraus einen munteren Reigen der surrealen Kunst gemacht.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Habibi&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Craig Thompson. Tragische Geschichte als Verneigung vor dem Zauber von 1001 Nacht, Ballade &amp;uuml;ber den nahen Osten und Meditation &amp;uuml;ber die Macht des Geschichtenerz&amp;auml;hlens.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Gotham Central&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Ed Brubaker &amp;amp; Greg Rucka und diversen K&amp;uuml;nstlern, am besten ist der Stammzeichner dieser leider viel zu fr&amp;uuml;h eingestellten Reihe: Michael Lark. Ganz feine Idee, dass nicht der dunkle Ritter und seine diversen Erzfeinde im Mittelpunkt stehen, sondern die Kommissare der Polizei von Gothams erstem Revier.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Gut Mukke&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford&amp;laquo;&lt;/b&gt; (Soundtrack) von Nick Cave und Warren Ellis. Langsam, ruhig, melancholisch, perfekt.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;L. A. Noire&amp;laquo;&lt;/b&gt; (Soundtrack) von Andrew &amp;amp; Simon Hale sowie Songs im Stil der 40er-Jahre eingespielt von The Real Tuesday Weld mit Claudia Br&amp;uuml;cken. Treffliche Krimistimmung.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Batman: Arkham City&amp;laquo;&lt;/b&gt; (Soundtrack) von Nick Arundel und Ron Fish. Gelungene Mischung der Batman-typischen Mukke von Elfman und Zimmer.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Where Are The Arms&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Gabriel Kahane. Auch das zweite Album von Kahane bietet ausget&amp;uuml;fftelte Instrumentoerungen, wendungsreiche Melodien und geistreiche Lyrik.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Gut Film&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Scott Pilgrim Vs. The World&amp;laquo;:&lt;/b&gt; Gro&amp;szlig;artige flotte Romanze mit Game-Stilistik, und eine erstaunlich treue Umsetzung des ebenfalls lohnenden Comics.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Super&amp;laquo;:&lt;/b&gt; Endlich ein Film, der krass, gnadenlos, &amp;auml;tzend und dennoch anr&amp;uuml;hrend von den Schattenseiten des ganzen Superheldenged&amp;ouml;ns erz&amp;auml;hlt.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Adventures of Tintin&amp;laquo;:&lt;/b&gt; Spielberg hat es doch noch drauf.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Ponyo&amp;laquo;:&lt;/b&gt; Bei Myazaki kann man wieder Kind sein und das ist wundervoll.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Summer Wars&amp;laquo;:&lt;/b&gt; Ein SF-, Familien-Film wie eine prallgef&amp;uuml;llte Wundert&amp;uuml;te.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Kurz seien noch als sehenswert erw&amp;auml;hnt:&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &lt;b&gt;&amp;raquo;X-Men: First Class&amp;laquo;&lt;/b&gt;: Trotz der kleinen Makken endlich wieder ein &amp;#8250;tiefer&amp;#8249; Superheldenflick. Fassbender und McAvoy brillieren als junger Magneto und Prof. X.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &lt;b&gt;&amp;raquo;Tucker &amp;amp; Dale Vs. Evil&amp;laquo;&lt;/b&gt;: Verbl&amp;uuml;ffende Inversion des Schemas &lt;i&gt;&amp;#8250;Killer-Hillybillies killen unbedarfte Jugendliche&amp;#8249;&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &lt;b&gt;&amp;raquo;Sherlock Holmes: Games of Shadows&amp;laquo;&lt;/b&gt;: Respektable Fortsetzung dieser Wiederbelebung des bekannten Privatdetektivs. Diesmal mit auch mit gelungenem Auftritt des Erzfeindes Moriarty.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &lt;b&gt;&amp;raquo;Carnage&amp;laquo;:&lt;/b&gt; (= &amp;raquo;Gott des Gemetzels&amp;laquo;) Wenn der Text stimmt, dann reichen eben zwei gute Schauspielerinnen und zwei gute Schauspieler. Zudem ein feines Beispiel der Wahrung der aristotelischen Einheit von Raum, Zeit und Thema!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Beste Momente&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Janelle Mon&amp;aacute;e&lt;/b&gt;-Konzert im Mousonturm (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;dessen B&amp;uuml;hne eigentlich eine Nummer zu klein war&lt;/span&gt;)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Kurzurlaub Berlin mit einem wunderbaren lange Spaziergang durch den Park von Charlottenburg; Treffen mit gesch&amp;auml;tzten SF-Netzwerk-Foristen; Plausch- und Kaufrunden im &lt;b&gt;&amp;raquo;Otherland&amp;laquo;&lt;/b&gt;-Buchladen; Abendessen mit den Herrn Riffel, B&amp;ouml;hmert und Kettlitz &amp;#8230;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&amp;#8230; dort dann abgemacht, dass ich nach den Ted Chiang-Geschichten (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;siehe &lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idart=309" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Die H&amp;ouml;lle ist die Abwesenheit Gottes&amp;laquo;&lt;/a&gt; erschienen im Golkonda Verlag&lt;/span&gt;) als n&amp;auml;chstes den ersten Hellboy-Kurzgeschichtenband &lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idcat=133&amp;amp;lang=1" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Odd Jobs&amp;laquo;&lt;/a&gt; &amp;uuml;bersetzen werde&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Vorsatz&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;Experiment: keine neuen B&amp;uuml;cher kaufen dieses Jahr, sondern sich mal auf die eigene Bibliothek verlassen, um zu pr&amp;uuml;fen, wie &amp;#8250;stabil&amp;#8249; und &amp;#8250;ergiebig&amp;#8249; die ist.&lt;br /&gt;&amp;#10;Nein. Halt. Stop.&lt;br /&gt;&amp;#10;Maximal 10, oder pro Monat eins, also 12 B&amp;uuml;cher &amp;uuml;bers Jahr verteilt anschaffen. Vorschau der bereits gebongten Titel:&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; (Februar) Matt Ruff: &amp;raquo;The Mirage&amp;laquo;;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; (Februar) Nick Harkaway: &amp;raquo;Angelmaker&amp;laquo;;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; (Mai) China Mi&amp;eacute;ville: &amp;raquo;Railsea&amp;laquo;;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; (Juli) Ian Tregillis: &amp;raquo;The Coldest War&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; (August) Neal Stephenson: &amp;raquo;Some Remarks&amp;laquo;;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &amp;#8230; und der Erscheinungstermin des vierten Romanes von Lawrence Norfolk, &amp;raquo;John Saturnall&amp;#8217;s Feast&amp;laquo;, steht noch nicht fest.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt; &lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2101605/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/464491/Grenzubergang-20112012" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 06:37:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2101605/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-10T06:37:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Kai Diekmann</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2100910/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 757&lt;/i&gt; &amp;#8212; Habe heute dr&amp;uuml;ben bei google+ ein Album mit meinen Fetzensch&amp;auml;del-Portraitzeichnungen er&amp;ouml;ffnet. Bei der Gelegenheit hat mich Andrea aus der Ferne an einen Gro&amp;szlig;hirschen unter den Fetzensch&amp;auml;deln erinnert, der schon lange auf&amp;#8217;m Wartebankerl sitzt. Hier also endlich pr&amp;auml;sentiere ich Euch den Chef des verBILDungsministeriums unseren sch&amp;ouml;nen Landes, Herrn Kai Diekmann.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Kai%20Diekmann.jpg" title="Fetzensch&amp;auml;del-Portrait Kai Diekmann" alt="Fetzensch&amp;auml;del-Portrait Kai Diekmann"&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 05 Jan 2012 12:14:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2100910/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-05T12:14:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Donnerstag, 15. Dezember 2011</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/935899/#2098157</link>
      <description>Du stehst nicht auf dem Schlauch. Fand ich wahnsinnig ehrend, den Vergleich, auch wenn ich selber ihn nicht wirklich nachvollziehen kann.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 08:59:19 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/935899/#2098157</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-15T08:59:19Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Dienstag, 13. Dezember 2011</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/935899/#2097909</link>
      <description>Weil ich's gerade heute gelesen habe: in Kraussers Tagebuch-Eintrag zum 27. April 2004 vergleicht er  &lt;i&gt;Das gro&amp;szlig;e Rennen von Belleville&lt;/i&gt; stilistisch mit "Diener&amp;amp;Molosowsky". Seid ihr beide damit gemeint? Oder stehe ich auf dem Schlauch...&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 20:59:19 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/935899/#2097909</guid>
      <dc:creator>lesvodi</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-13T20:59:19Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Niebelschütz als Fantasy</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2085685/#2097577</link>
      <description>Bei "Kinder" kann ich verstehen, dass eine Lesart als Fantasy ungew&amp;ouml;hnlich anmutet (der "Kammerherr" allerdings ist derart ges&amp;auml;ttigt mit Magie, Wundern, Tr&amp;auml;umen und Metamorphosen, dass er kaum anders gelesen werden kann, denn als Fantasy).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich greife mal (aus dem Ged&amp;auml;chtnis) einen Vortrag von Neal Stephenson am Gersham Collage auf, wenn er unter &lt;i&gt;*speculative fiction*&lt;/i&gt; zusammenfasst: Science Fiction, Fantasy sowie (ambitioniertere Formen) des historischen Romanes.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Literaturhistorisch betrachtet, habe ich schon verschiedentlich dazu angeregt, ein Dreieck zu spannen, zwischen drei Autoren, deren (phantastische) Hauptwerke in den Nachkriegsjahrzehnten erschienen sind: Niebelsch&amp;uuml;tz, Tolkien und Peake.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 12 Dec 2011 06:21:58 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2085685/#2097577</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-12T06:21:58Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Sonntag, 11. Dezember 2011</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2085685/#2097495</link>
      <description>Meine Niebelsch&amp;uuml;tz-Sammlung umfasst lat&amp;uuml;rnich auch &amp;raquo;Arkadien&amp;laquo; und &amp;raquo;Barbadoro&amp;laquo;. Im oberen Bild ganz rechts zu sehen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die BibSuhrkamp-B&amp;auml;nde die ich habe / hatte, stehen (irgendwo) in zweiter Reihe oder wurden verschenkt, denn die darin enthaltenen Essays und Aufs&amp;auml;tze sind alle auch im Diederichs-Sammelband enthalten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die einzigen Sachen von Niebelsch&amp;uuml;tz, die ich nicht habe, sind die Auftrags-Arbeiten f&amp;uuml;r die Industrie, sowie die Sammlung mit fr&amp;uuml;hen journalistischen Arbeiten.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sun, 11 Dec 2011 14:38:37 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2085685/#2097495</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-11T14:38:37Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Sonntag, 11. Dezember 2011</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2085685/#2097491</link>
      <description>Interessant, dass "Kinder der Finsternis" als Fantasy-Roman gelesen wird. Ich lass ihn vor gut einer Generation als historischen Roman, in dem der S&amp;uuml;den Frankreichs  k&amp;uuml;nstlerisch verfremdet wurde. Aber sicher, die Sprache ist exeptionell, aber wenn man sich in sie eingelassen hat, dann bleibt durch sie der Inhalt umso deutlicher in Erinnerung.&lt;br /&gt;&amp;#10;Aber Molo,  sehe ich richtig, dass deine Niebelsch&amp;uuml;tz-Sammlung noch nicht ganz vollst&amp;auml;ndig ist? Es gibt da einen Band von Gedichten oder einem Gedicht "Auch in Arkadien" , erschienen beim Haffmans-Verlag. An ein, zwei B&amp;auml;nde aus der Bibliothek Suhrkamp kann ich auch erinnern, dass sie im Deutschen Seminar an der Uni Freiburg neben den Romanen von Niebelsch&amp;uuml;tz standen. Ebenso der nachgelassene Roman-Fragment "Barbadoro". Da gibt es noch viel zu sammeln, aber das ist sicher auch eine Frage, wie viel man daf&amp;uuml;r ausgeben will.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Michael&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sun, 11 Dec 2011 14:21:11 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2085685/#2097491</guid>
      <dc:creator>Michael Baumgartner</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-11T14:21:11Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Portrait: Paolo Bacigalupi</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2096852/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 756&lt;/i&gt; &amp;#8212; F&amp;uuml;r den demn&amp;auml;chst erscheinenden Band &lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idart=333" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Der Spieler&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; mit Kurzgeschichten von Paolo Bacigalupi (dessen Roman &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2041000/"&gt;&amp;raquo;The Windup Girl&amp;laquo;&lt;/a&gt; {dt. &amp;raquo;Biokrieg&amp;laquo;} ich ziemlich gelungen fand) ein neues Autorenportrait aus dem Hause molosovsky.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/25360041@N06/6466243197/" title="Paolo Bacigalupi von molosovsky bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm8.staticflickr.com/7018/6466243197_9a56cd503e.jpg" width="496" height="489" alt="Paolo Bacigalupi"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:33:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2096852/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-06T15:33:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Alfred Kubin: der neue alte Star der Weird Fiction</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2093951/</link>
      <description>&lt;a href="http://www.jeffvandermeer.com/2011/08/30/table-of-contents-the-weird-edited-by-ann-and-jeff-vandermeer/" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/vandermeer_theWeird.jpg" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;Eintrag No. 755&lt;/i&gt; &amp;#8212; Derweil ich noch auf meine Paperbackausgabe der umfangreichen, von Jeff und Ann Vandermeer zusammengestellten Anthologie &lt;a href="http://www.atlantic-books.co.uk/our_books/browse_catalogue.asp?css=1&amp;amp;edition=2849" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Weird&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size:80%;"&gt;&lt;a href="http://www.jeffvandermeer.com/2011/08/30/table-of-contents-the-weird-edited-by-ann-and-jeff-vandermeer/" target="_blank"&gt;hier das Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt; in Jeffs Blog&lt;/span&gt;) warte, freue ich mich wie Schnitzel dar&amp;uuml;ber, da&amp;szlig; sich Alfred Kubin sch&amp;ouml;n langsam zu einem hei&amp;szlig;en Tipp im englischsprachigem Raum mausert.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nicht nur er&amp;ouml;ffnet ein l&amp;auml;ngerer Auszug von Kubins &amp;raquo;Die andere Seite&amp;laquo; die &amp;raquo;The Weird&amp;laquo;-Anthologie, Jeff Vandermeer widmet auch den ersten Beitrag der Reihe &lt;i&gt;&amp;raquo;101 Weird Writers&amp;laquo;&lt;/i&gt; bei &lt;i&gt;&amp;#8250;Weird Fiction Review&amp;#8249;&lt;/i&gt; Meister Kubin: &lt;a href="http://weirdfictionreview.com/2011/11/101-weird-writers-preview-alfred-kubin/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;The Tortured Triumph of "The Other Side"&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. &amp;#8212; Ebendort hat diese Woche auch Paul Charles Smith unter dem Titel &lt;a href="http://weirdfictionreview.com/2011/11/the-shadow-world-of-alfred-kubin/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;The Shadow World of Alfred Kubin: The Life and Art of a True Original&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; ein Lobpreis auf Kubins Pionierleistung angestimmt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Smith hat schon vor einiger Zeit in seinem Blog zwei Beitr&amp;auml;ge &amp;uuml;ber Kubin verfasst: zum ersten &amp;uuml;ber die Themen in dessen Fr&amp;uuml;hwerk (&lt;a href="http://www.paul-charles-smith.com/?p=632" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Themes in the Early Work of Alfred Kubin&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;); zum zweiten insbesondere &amp;uuml;ber &amp;raquo;Die andere Seite&amp;laquo; (&lt;a href="http://www.paul-charles-smith.com/?p=649" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;The Other Side&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Nachtrag&lt;/b&gt; &amp;#8212; Damien Walter hat f&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;The Guardian&amp;#8249;&lt;/i&gt; eine herrlich begeistert wirre Jubelei zu der Anthologie geschrieben: &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/books/2011/nov/18/beware-the-weird-anthology" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Beware The Weird!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 19 Nov 2011 11:27:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2093951/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-19T11:27:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>»Eine andere Welt« (22) — Kap. XX: Aerostatische Lokomotionen von Grandville und Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2093610/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 754&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;XX. Aerostatische Lokomotionen&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Ihr, so da fliegen wollen,&lt;br /&gt;&amp;#10;Betrachtet &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ikarus" target="_blank"&gt;Ikarus&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;&amp;#10;Den naseweisen tollen,&lt;br /&gt;&amp;#10;Er kam zu b&amp;ouml;sem Schlu&amp;szlig;,&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apollon" target="_blank"&gt;Phoebus&lt;/a&gt; ist ihm gestiegen&lt;br /&gt;&amp;#10;Alsbald zu Kopfe stracks.&lt;br /&gt;&amp;#10;Drum wi&amp;szlig;t: Man wird nie fliegen&lt;br /&gt;&amp;#10;Mit Fittigen von Wachs. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Griechischer Hymnus.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Die Herrschaft des Dampfsystems liegt weit hinter uns und hat sich ganz &amp;uuml;berlebt. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Ein moderner Philosoph.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;i&gt;Doctor Puff, Neugott, f&amp;uuml;hrt noch einander auf verschiedene Weise mehrere Luftfahrten aus, kehrt mit ungew&amp;ouml;hnlicher Schnelle auf die Erde zur&amp;uuml;ck und findet hier einen ganz unverhofften Empfang.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Das traurige Ende einer Unsterblichkeit, der Puff die Augen zudr&amp;uuml;ckte, veranlasste den Doctor zu ernsten Selbstbestrachtungen. Als Neugott sah er sich von ewiger Langeweile bedroht, und glaubte schon dies schleichende Gift in seinen Adern zu f&amp;uuml;hlen, so da&amp;szlig; er sich nach seiner fr&amp;uuml;heren bescheidenen Niedrigkeit zur&amp;uuml;cksehnte. Nachdem er von den Blumen freundlich Abschied genommen, deren Familienleben und gesellschaftlicher Organismus sein Gep&amp;auml;ck von Beobachtungen vermehrt hatte, beeilte er sich den Garten zu verlassen, indem er sich sogleich die in solchen F&amp;auml;llen &amp;uuml;blichen Fragen vorlegte.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Wohin wende ich mich! Wohin wende ich mich nicht? Gehe ich bergan oder bergab, in die L&amp;auml;nge oder in die Breite, in gerader, schiefer, kreisf&amp;ouml;rmiger, diagonaler, horizontaler oder senkrechter Linie? Was soll ich tun um vor Erwartung keuchende Leser und Verleger, deren einzige Hoffnung auf meinem Genie beruht, zufireden zu stellen?&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Diese Fragen erw&amp;auml;gend, fiel es ihm pl&amp;ouml;tzlich ein, da&amp;szlig; er k&amp;uuml;rzlich den Titel eines Buches gesehen, welcher lautete: &lt;i&gt;&amp;raquo;Die Reise ins Blaue&amp;laquo;&lt;/i&gt;. &amp;#8212; &amp;raquo;Hurrah!&amp;laquo;, rief er. &amp;raquo;Ins Blaue! Gerade hinein, so ist&amp;#8217;s recht und Zickzack obendrein!&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Diese Reise alsbald anzutreten war ihm ein Geringes, nur fehlte ihm noch irgend eine bewegende Kraft. Nicht weit davon sah er Arbeiter an einer Eisenbahn damit besch&amp;auml;ftigt, f&amp;uuml;r den k&amp;uuml;nftigen Schienenweg Felsen zu sprengen und Abgr&amp;uuml;nde auszuf&amp;uuml;llen. &amp;raquo;Arme Leute!&amp;laquo;, sagte er, und konnte nicht umhin die Achseln zu zucken und mitleidig zu l&amp;auml;cheln, als er seinen, von ihm in einer schlaflosen Nacht erfundenen, einfachen und doch blitzschnellen Mechanismus mit diesen kostspieligen und doch weit hinter der Gegenwart zur&amp;uuml;ckgebliebenen Mitteln zur Bewegung im Raume verglich. Demungeachtet verschm&amp;auml;hte er indessen doch nicht, sich jener zahlreichen und kr&amp;auml;ftigen Arme zu bedienen, um seiner Maschine die notwendige Kraft zu verleihen. Dann setzte er sich auf dem einen Ende seiner Zugbahn, wie er sie nannte, hin, und befand sich in weniger als einer Drittelsekunde auf dem Gipfel eines Berges, den die Geographen nich immer vergessen haben, in den Landkarten aufzuf&amp;uuml;hren.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952944687/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XX. Aerostatische Lokomotionen. Puffs blitzschneller Mechanismus. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXX_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Nachdem er abgestiegen war um die Gegend in Augenschein zu nehmen, fand er den Boden mit Papierdrachen bes&amp;auml;t, die ihre Bindf&amp;auml;den zerrissen und sich hier ein Stelldichein gegeben hatten. Dies schien ihm ein vortreffliches Mittel um sein Aufsteigen zu bef&amp;ouml;rdern, weshalb er auch keinen Augenblick z&amp;ouml;gerte, sich H&amp;uuml;ften, F&amp;uuml;&amp;szlig;e und Arme mit dem neuen aerostatischen Apparat g&amp;uuml;rtete und gleich weiter in die See des Aethers stach.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Anfangs ging es ganz vortrefflich und der Wind bl&amp;auml;hte seine Segel; bald aber l&amp;auml;hmten widrige Luftstr&amp;ouml;mungen die Kraft seines Vorspanns und er blieb eine halbe Stunde unbeweglich, wie ein Fixstern. Diese Situation fing an ihm mehr als seltsam vorzukommen, da ergriff ihn pl&amp;ouml;tzlich eine g&amp;uuml;nstige frische K&amp;uuml;hle, und setzte ihn bei einer verlassenen Windm&amp;uuml;hle, die er durch die Dunstwolken hindurch bereits erblickt hatte, nieder.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952944695/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XX. Aerostatische Lokomotionen. Flug mit Papierdrachen. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXX_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Puff warf jetzt seine Fl&amp;uuml;gel in alle Winde und ging in die M&amp;uuml;hle; durch eine &amp;Ouml;ffnung, von der aus seine Blicke Land und Meer &amp;uuml;berschauten, sah er pl&amp;ouml;tzlich die Wogen sch&amp;auml;umen, kochen und aufwirbeln und ihm am Ende einer elastischen Spindel eine Depesche zuschleudern, die er voll Eifer ergriff, da er auf der Adresse Kracks Handschrift erkannte. Wir werden ihren Inhalt jedoch erst sp&amp;auml;ter mitteilen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953730098/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XX. Aerostatische Lokomotionen. Depesche von Krack. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXX_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Indem er noch &amp;uuml;ber die Mittel nachsann, durch deren Hilfe die dritte Phase seiner aerostatischen Odyssee sich erf&amp;uuml;llen k&amp;ouml;nne, sah Puff in einem Winkel alte Papiere und unter diesen das Hauptbuch des verschwundenen M&amp;uuml;llers. Der Neugott durchlas dasselbe und es belehrte ihn, da&amp;szlig; das eben so k&amp;uuml;hne als sinnreiche Werk, in welchem er sich befand, gebaut worden sei, um Tannen-S&amp;auml;gemehl in Griesmehl zu verwandeln. Die letzten Zeilen des Buchhalters berichteten, da&amp;szlig; die Aktieninhaber zusammenberufen worden, um das Unternehmen auszul&amp;ouml;sen und das Inventarium sammt dem Geb&amp;auml;ude zu verkaufen.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Gerade als unser Neugott diesen traurigen Tr&amp;uuml;mmern gro&amp;szlig;artiger Spekulation eine Z&amp;auml;hre des Mitgef&amp;uuml;hls weihte, ersch&amp;uuml;tterte ein heftiger Windsto&amp;szlig; das luftige Haus. Puff erkannte alsbald den Nutzen der daraus zu ziehen war.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Was Fl&amp;uuml;gel hat, dessen Beruf ist es zu fliegen; eine M&amp;uuml;hle hat Fl&amp;uuml;gel, &lt;i&gt;ergo&lt;/i&gt;&amp;laquo;, lautete sein h&amp;ouml;chst logischer Schlu&amp;szlig;, der so vollendet war, da&amp;szlig; er ihn gar nicht vollenden brauchte.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Vorw&amp;auml;rts&amp;laquo;, rief er, &amp;raquo;die Augenblicke sind kostbar und die Wirtsh&amp;auml;user sehr d&amp;uuml;nn ges&amp;auml;t in diesem Landstrich.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Bei diesen Worten machte er den M&amp;uuml;hlstein los und warf ihn als &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssigen Ballast hinaus. Die erleichterte M&amp;uuml;hle erhebt sich von einem Windsto&amp;szlig; gefasst in die Luft; ihre vier Fl&amp;uuml;gel fangen an rasch zu arbeiten und von Neuem durchschneidet unser Neugott den blauen Aether.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Wechselweise der Erde nahe kommend und sich von ihr entfernend, erschien diese wunderbare Maschine, wunderbarer als die, welche dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Quijote" target="_blank"&gt;Ritter von der Mancha&lt;/a&gt; wie ein Riese mit tausend Armen vorkam, um ihm Trotz zu bieten, der ganzen zivilisierter Welt als etwas unendlich Wunderbares; denn sie forderte die V&amp;ouml;gel zum Wettflug heraus und entthronte den Dampf. &amp;Uuml;berall wurden, um sie zu begr&amp;uuml;&amp;szlig;en, die H&amp;uuml;te geschwenkt und mit den Taschent&amp;uuml;chern wurde geweht.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953730112/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XX. Aerostatische Lokomotionen. Flug mit der WIndm&amp;uuml;hle. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXX_04.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Berauscht von diesem allgemeinen Enthusiasmus, der sich durch lautes Freudengeschrei &amp;auml;u&amp;szlig;erte, &amp;uuml;berh&amp;auml;uft mit Ruhm, aber nicht ges&amp;auml;ttigt, strebte Puff nach Erfolgen die noch weit gr&amp;ouml;&amp;szlig;er waren. Die Idee, die M&amp;uuml;hlenfl&amp;uuml;gel an seinen eigenen Leib zu heften, f&amp;auml;hrt ihm wie ein Blitzstrahl durch den Kopf, und wird eben so schnell von ihm verwirklicht. Aus seiner fliegenden Arche, zum gro&amp;szlig;em Erstaunen der verbl&amp;uuml;fften Menge steigend, erscheint er pl&amp;ouml;tzlich wie ein ungeheurer Condor in den L&amp;uuml;ften schwebend; dann aber nimmt er einen neuen Aufschwung und verschwindet jenseits der Wolken.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Aber ach, jedes Gestirn hat seine Erdferne und Erdn&amp;auml;he, seine Sonnenn&amp;auml;he und Sonnenferne. Von seinen k&amp;uuml;hnen Fl&amp;uuml;geln getragen schwebt er &amp;uuml;ber dem flammenden Krater eines Vulkans hin schon riecht einer von seinen Fl&amp;uuml;geln versengt&amp;#8230;. Er verliert das Gleichgewicht &amp;#8212; er wirbelt, im vollsten Sinne des Wortes &amp;#8230; Himmel! Was soll aus ihm werden? Zerschmettert er seinen Sch&amp;auml;del an einem Felsen, spie&amp;szlig;t er seinen Leib auf einer Kirchturmspitze, oder wird er, ein neuer Ikarus, dem Meere, das ihn verschlingt, seinen Namen geben?&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953730128/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XX. Aerostatische Lokomotionen. Der neue Ikarus Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXX_05.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Nein! Beruhigen Sie sich, gef&amp;uuml;hlvolle Leserinnen; Puff ist ja unsterblich. &amp;#8212; Liebliche Sch&amp;auml;ferinnen, holde Schnitterinnen, vereinigt um den k&amp;uuml;hnen Hauptschmuck der Wiesen zu scheeren, haben den Tauber bemerkt, den des J&amp;auml;gers t&amp;ouml;dliches Blei traf. &amp;#8212; Sie eilen herbei, um seinen Fall zu mildern; ihre Arme und ihre Sch&amp;uuml;rzen strecken sich in edelstem Wetteifer aus, diesen g&amp;ouml;ttlichen Mondstein aufzufangen. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glykera" target="_blank"&gt;Glycere&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Amaryllis#Name" target="_blank"&gt;Amaryllis&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phyllis" target="_blank"&gt;Phyllis&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Galateia" target="_blank"&gt;Galathee&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mimili" target="_blank"&gt;Mimili&lt;/a&gt;, haltet Euch tapfer und m&amp;ouml;gen Eure Sch&amp;uuml;rzen aus festem Gewebe sein!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2093610/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/437515/Grandville-und-Plinius-der-Jungste-Eine-andere-Welt-22" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:36:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2093610/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-17T11:36:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>»Eine andere Welt« (21) — Kap. XIX: Der Tod einer Immortelle von Grandville und Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2092082/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 753&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;XIX. Der Tod einer Immortelle&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Die Langeweile ist der Unsterblichkeit Kind.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Homer.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;i&gt;Nachdem er sein Kautschuck-Beafsteak und das zweite Kapitel von Kracks Manuskript, beide gleich schwer verdaulich, zu sich genommen, geht Puff in einen Garten, um den Duft der Blumen zu atmen, und wird Zeuge eines Selbstmordes.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Wie s&amp;uuml;&amp;szlig; ist es, in einem Garten zu lustwandeln, wenn auf den Fittigen der Fr&amp;uuml;hlingsl&amp;uuml;ftchen die Blumen ihre D&amp;uuml;fte tauschen gleich eben so viel Boten der Liebe!&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Wie s&amp;uuml;&amp;szlig; ist es &amp;#8212; aber lassen wir es dabei bewenden; wollte ich meiner Begeisterung freien Lauf lassen, so m&amp;uuml;&amp;szlig;te ich sie steigern und in Versen fortfahren, und dazu habe ich mich nicht mit dem n&amp;ouml;tigen Vorrat an Reimen, langen und kurzen Silben und Flickw&amp;ouml;rtern f&amp;uuml;r die Reise versehen.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Um die Wahrheit zu gestehen, so ging ich nur in diesen Garten, um fern von dem Treiben und L&amp;auml;rmen der Welt meine Verdauung besser abwarten zu k&amp;ouml;nnen; die hier landes&amp;uuml;blichen Beafsteaks liegen entsetzlich schwer im Magen. Es wird mir aber doch gelingen, mit Hilfe des guten alten Sprichwortes: &lt;i&gt;Geduld, Vernunft und Zeit macht m&amp;ouml;glich die Unm&amp;ouml;glichkeit.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Wie gl&amp;uuml;cklich bin ich, die Sprache der Pflanzen und V&amp;ouml;gel zu verstehen! Die Wissenschaft wird mir eine gro&amp;szlig;e Entdeckung mehr verdanken.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Als ich den Garten betrat, zog ein Schmetterling, der eine Immortelle umgaukelte, meine Aufmerksamkeit an; eine Spinne, die unter derselben Pflanze ihre F&amp;auml;den gezogen hatte, sagte zu ihm:&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Du verspottest mein Netz, weil Du ein alter Praktikus bist, aber Deine Kinden k&amp;ouml;nnten es bezahlen m&amp;uuml;ssen. Ich bin indessen bereit, mit Dir ein B&amp;uuml;ndnis zu schlie&amp;szlig;en. Ich werde Dich und die Deinen versch&amp;ouml;nen unter der Bedingung, da&amp;szlig; Du mir Deinen R&amp;uuml;cken leihst und mich hintr&amp;auml;gst, wohin es mir beliebt.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Angenommen&amp;laquo;, entgegnete der Schmetterling und setzt sich auf die Erde.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Die Spinne bestieg seinen R&amp;uuml;cken und fort ging&amp;#8217;s. Einen Augenblick verlor ich sie aus dem Gesichte, dann aber sah ich sie sich auf dem Wipfel eines Baumes am anderen Ende des Gartens niederlassen. Ich fragte mich, was die Spinne bewegen k&amp;ouml;nne, solchen Unterricht in der Reitkunst zu nehmen &amp;#8212; als Mittel gegen zu vieles Sitzen wandte sie es sicher nicht an &amp;#8212; da gewahrte ich pl&amp;ouml;tzlich einen langen siblernen Faden, der von dem Baum bis zur Immortelle gezogen war. Vermittelst der Bereitwilligkeit des Schmetterlings hatte n&amp;auml;mlich die Spinne ihr Schlappseil ziehen k&amp;ouml;nnen, auf welchem sie nun gar viele Seilt&amp;auml;nzerst&amp;uuml;ckchen mit und ohne Bancierstange ausf&amp;uuml;hren konnte. Eben machte sie den gef&amp;auml;hrlichen Luftsprung, als der zarte Faden pl&amp;ouml;tzlich riss und die Immortelle zugleich herzlich lachend ihren Stengel sch&amp;uuml;ttelte.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953710478/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XIX. Der Tod einer Immortelle. Seilt&amp;auml;nzerst&amp;uuml;ckchen einer Spinne. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXIX_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Von jeher bin ich ein gro&amp;szlig;er Freund der Akrobaten gewesen. Erz&amp;uuml;rnt setzte ich die die Immortelle daher zur Rede, warum sie der kunstreichen Spinne den an ihrem Stengel befestigten Faden zerrissen hatte.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Um mir die Langeweile zu vertreiben&amp;laquo;, antwortete sie freim&amp;uuml;tig. &amp;raquo;Wenn man schon seine sechstausend Jahre gelebt hat und nicht wei&amp;szlig;, wann man sterben wird, so ist jedes Mittel gut, sich Zerstreuung zu verschaffen. &amp;#8212; &amp;Uuml;brigens hat sie Spinne ihr Schicksal wohl verdient; sie bringt ihre Tage damit zu, die Schmetterlinge durch gro&amp;szlig;e Versprechungen zu hintergehen, und bedient sich ihrer Fl&amp;uuml;gel, was sie jedoch nie hindert, die Nachkommenschaft derselben bei der ersten Gelegenheit zu verzehren. Du kannst mir&amp;#8217;s glauben, mein Freund, eine Immortelle hat Erfahrung&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Eine Rose in unserer N&amp;auml;he sch&amp;uuml;ttelte ihre Bl&amp;auml;tter und &amp;ouml;ffnete ihren Kelch; s&amp;uuml;&amp;szlig;er Duft verbreitete sich ringsum.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Meine Nachbarin macht Toilette&amp;laquo;, fuhr die Immortelle wehm&amp;uuml;tig fort. &amp;raquo;Um die R&amp;uuml;ckkehr des Fr&amp;uuml;hlings zu feiern, geben die Blumen und die Fr&amp;uuml;chte einen Ball, den der Gott versprochen hat, durch seine Gegenwart zu verherrlichen. Siehst Du nicht die Vorbereitungen zu dem gl&amp;auml;nzenden Feste? &amp;#8212; Die Nelke schminkt sich und streut ein Bischen Puder in das Haar; die Riecherbse, geschniegelt und parf&amp;uuml;miert, eilt schon nach dem Ballsaal; die Kaiserkrone schm&amp;uuml;ckte ihre Stirn mit Smaragden; die Lilien prunkt mit ihrem Kragen von feinem Batist; die Stiefm&amp;uuml;tterchen ordnen ihren sammetnen Kopfputz. Der Franzapfel hat die Georgine f&amp;uuml;r den ersten Contretanz engagiert; der Quittenapfel walzt mit der Erdbeere, und macht schon lange einer Anemone den Hof. Die Birne sorgt f&amp;uuml;r die Erfrischungen, denn man mu&amp;szlig; immer eine Birne f&amp;uuml;r den Duft haben. &amp;#8212; Aber ach, w&amp;auml;hrend sie springen, tanzen, lachen, mu&amp;szlig; ich den Abend mit einem alten Kaktus zubringen, der mich mit seinen Geschichten langweilt.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953710490/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XIX. Der Tod einer Immortelle.  Das Fest der Blumen. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXIX_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Sie sind also nicht zu dem Balle eingeladen, gn&amp;auml;dige Frau?&amp;laquo;, fragte ich bescheiden.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Eingeladen?&amp;laquo;, erwiderte sie. &amp;#8212; &amp;raquo;Verbannt haben sie mich; die Wolfsrachen und die Granatzweige, welche Schildwache vor dem Ballsaal stehen, w&amp;uuml;rden mir den Eintritt verwehren. Es ist jetzt ungef&amp;auml;hr tausend Jahre her, da&amp;szlig; ich versuchte, mich dort zu zeigen; da ich aber nach Patchouli roch, so zeigte man mir die T&amp;uuml;r unter dem Vorwande, die Damen k&amp;ouml;nnten diesen Parf&amp;uuml;m nicht vertragen. &amp;#8212; Nach solcher Beleidigung wollte ich sterben; aber es war unm&amp;ouml;glich, denn nicht umsonst war ich eine Immortelle.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Aber wie sind Sie das geworden, meine Gn&amp;auml;digste; ich kenne nur den ewigen Juden, der ein gleiches Privilegium hat?&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Meine Geschichte ist folgende. Die Welt war eben zweij&amp;auml;hrig. &amp;#8212; Von dem Stamme eines wilden Feigenbaumes besch&amp;uuml;tzt, hatte ich meine Schwestern der Strenge des Winters erliegen sehn, ohne da&amp;szlig; es demselben m&amp;ouml;glich gewesen, mich zu erreichen. Der Fr&amp;uuml;hling kehrte wieder und durchzog die L&amp;uuml;fte, einen Korb mit Blumen auf die Erde aussch&amp;uuml;ttend. Er war so lieb, so mild, da&amp;szlig; ich ihn bat, mich vom Tode zu befreien. Meine W&amp;uuml;nsche wurden erh&amp;ouml;rt; aber um welchen Preis! Mein Leib magerte ab und d&amp;ouml;rrte aus; meine D&amp;uuml;fte entwichen, ich verlor alle Jugend und alle Frische; ich ward eine alter Jungfer. &amp;#8212; So sterbe ich nicht, aber ich bin immer alt. Ich habe keine Hoffnung mehr, als da&amp;szlig; die G&amp;ouml;tter selbst, von meinem Elend ger&amp;uuml;hrt, mir eines Tages den Tod senden &amp;#8230;&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952944639/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XIX. Der Tod einer Immortelle.  Die Schildwachen vor dem Ballsaal. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXIX_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Wenn die K&amp;ouml;nigin der Blumen, die Rose, sich zu einem Feste begiebt, von ihrem glorreichen Gemahl, dem Oleander, begleitet, so umringen tausend Anbeter den von ihren Sklaven getragenen Palantin. &amp;#8212; Alle Blumen eilen dem gl&amp;uuml;cklichen Paare entgegen und bringen ihre Huldigungen dar. &amp;#8212; Ich dagegen stehe allein und verlassen da; mein ganzer Hofstaat sind einige zynische Schnecken, die wie Diogenes ihre Tonne herbeirollen und Schutz zu meinen F&amp;uuml;&amp;szlig;en suchen. &amp;#8212; Einem jungen Lilienstengel gab ich zu verstehen, da&amp;szlig; ich ihn liebte; er entfernte sich mit Abscheu von mir und nannte mich die Totenblume. &amp;#8212; Der Kaktus allein ist meine einzige Erholung in der Einsamkeit. &amp;#8212; Aber, o Gott, was muss ich erblicken!&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952944649/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XIX. Der Tod einer Immortelle.  Die Rose, K&amp;ouml;nigin der Blumen. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXIX_04.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Ich sah mich um und gewahrte den herausgeputzten Kaktus, der sich schl&amp;auml;frig nach dem Ballsaal, einem Treibhause begab. Jetzt begriff ich die Verzweiflung der Immortelle.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Der Klang der Instrumente drang bis zu uns. Eine Insektenbande &amp;#8212; herumziehende Prager &amp;#8212; spielten die neuesten Walzer, Galoppaden und Polkas; das Flageolet der Grillen mischte sich zu der Klarinette der Heuschrecken; die Scheiben des Gew&amp;auml;chshauses klirrten taktm&amp;auml;&amp;szlig;ig von den Spr&amp;uuml;ngen der T&amp;auml;nzer.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;O G&amp;ouml;tter!&amp;laquo;, rief die Immortelle, &amp;raquo;da mich die ganze Welt verl&amp;auml;&amp;szlig;t, gew&amp;auml;hrt mir den Tod!&amp;laquo; &amp;#8212; In demselben Augenblicke tat sie einen Ruck, ri&amp;szlig; sich selbst aus dem Boden des Beetes heraus, fiel der L&amp;auml;nge nach hin, und fl&amp;uuml;sterte mit erl&amp;ouml;schender Stimme: &amp;raquo;Endlich kann ich sterben!&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Seit diesem Tage ist ein Immortellenkranz von Papier das Emblem des Genius.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952944661/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XIX. Der Tod einer Immortelle.  Die von Tot erl&amp;ouml;ste Immortelle. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXIX_05.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2092082/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/431944/Grandville-Plinius-der-Jngste-Eine-andere-Welt-21" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 07 Nov 2011 20:34:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2092082/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-07T20:34:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>IMPRESSUM</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/845541/</link>
      <description>&lt;img src="http://www.antville.org/static/molochronik/images/avatar_molo_VII_2010.jpg" alt="Selbstportrait Alex M&amp;#252;ller / molosovsky" align="right" style="margin-left: 1em; margin-bottom: 1em;" /&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;WER IST MOLOSOVSKY?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Alexander M&amp;uuml;ller&lt;/b&gt; ist mein b&amp;uuml;rgerlicher Name, den ich mit verwechslungsgef&amp;auml;hrdend vielen Menschen gemein habe &amp;#8230; deshalb verwende ich den erfundenen Namen &lt;b&gt;Molosovsky&lt;/b&gt; aus einem meiner Texte {leider derzeit keine makellose Fassung im Netz verf&amp;uuml;gbar) als Internet-Name.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;KONTAKT &amp;amp; VERANTWORTLICH&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Inhaltlich Verantwortlicher gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;sect; 10 Absatz 3 MDStV&amp;#10;&lt;fieldset&gt;&lt;p align="center"&gt;molosovsky (= Alexander M&amp;uuml;ller)&lt;br /&gt;&amp;#10;August {Bindestrich} Bebel {Bindestrich} Stra&amp;szlig;e Zehn&lt;br /&gt;&amp;#10;Sechs / F&amp;uuml;nf / Neun / Drei / Drei Frankfurt am Main&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;eMail:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;molosovsky {&amp;auml;t} yahoo {punkt} de&lt;br /&gt;&amp;#10;oder:&lt;br /&gt;&amp;#10;Zum &lt;a href="http://molochronik.antville.org/members/molosovsky/contact" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Kontakt&lt;/b&gt;-Feld hier im Blog&lt;/a&gt;, geeignet f&amp;uuml;r annonyme Mitteilungen, auf die keine Antwort erwartet wird.&lt;/p&gt;&lt;/fieldset&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;Es kann vorkommen, da&amp;szlig; ich zeitweise (f&amp;uuml;r ein paar Tage, bis zu &amp;#8211; ich sag mal &amp;#8211; einer Woche) keinen Internetzugang habe. Bitte haben Sie gegebenenfalls etwas Geduld.&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;STATIONEN&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Geboren &lt;b&gt;1972&lt;/b&gt; in Oberbayern &amp;#8226; Zwangsumgelernter Linksh&amp;auml;nder und bis zur Verhaltensauff&amp;auml;lligkeit gelangweiltes Kind &amp;#8226; Klassenzombie und Werkraum-Bibliothekar in einer Realschule-f&amp;uuml;r-Knaben &amp;#8226; Comic-Bibliothekar des Ingolst&amp;auml;dter Jugendzentrum FRONTE 79 &amp;#8226; Hepberger Kellerk&amp;uuml;nstler, Steingartengeograph &amp;#8226; Schottlandreisender, Wiener Kunstschul-Bohemian &amp;#8226; Nachtlebenirrlicht, freier Schreiberling und Illustrator zu Wien, auch mal Hedonisten-WG-Maskottchen &amp;#8226; Zivi-Hiwi und Wohnheimschlurch in Marburg an der Lahn &amp;#8226; Wieder in Wien: diesmal McDonaldsk&amp;uuml;chenheinzel, Spendeneintreiber, Restaurationsateliermitarbeiter, sowie freier Mitarbeiter f&amp;uuml;r das &lt;b&gt;I&lt;/b&gt;nstitut f&amp;uuml;r &lt;b&gt;S&lt;/b&gt;ozio-&lt;b&gt;S&lt;/b&gt;emiotische-&lt;b&gt;S&lt;/b&gt;tudien. &amp;#8226; Von der Liebe 1998 nach Frankfurt am Main geleitet, dort roboti als Zeitarbeit-Troubleshooter, kurz Azubi im Buchhandel, schlie&amp;szlig;lich gehirngewaschenes Fortbildungskanonenfutter f&amp;uuml;rs &lt;b&gt;B&lt;/b&gt;ildungs&lt;b&gt;Z&lt;/b&gt;entrum des Hessischen Handels, danach 2006/2007 paralysierte Hartz-IV-B&amp;uuml;chereiaufsicht. &amp;#8226; Berappelt: Seit Anfang 2008 wieder Vollzeit in Lohn &amp;amp; Brot als jemand, der auf Kunst aufpasst. &amp;#8226; Immer noch selbstgehemmter Autodidakt und Dilettant. Zudem ab und zu f&amp;uuml;r Naturalien arbeitender Probeleser f&amp;uuml;r Autorenkollegen &amp;amp; Kolleginnen, die es &amp;#8250;geschafft&amp;#8249; haben.&lt;/span&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 07 Jul 2004 19:08:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/845541/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2004-07-07T19:08:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>»Zodiac« von Stephenson</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2091600/#2091633</link>
      <description>Das erste Kapitel habe ich bereits laut gelesen und es hat enorm viel Spa&amp;szlig; gemacht. Neal ist in den Jahren seit &amp;raquo;The Big U&amp;laquo; und &amp;raquo;Zodiac&amp;laquo; merklich reifer (im Sinne von erwachsener) geworden. Was einerseits dem Gehalt seiner Romane zugute kommt, aber mich als Fan von h&amp;ouml;herem Unsinn doch etwas traurig zur&amp;uuml;ckl&amp;auml;sst. &amp;#8212; Wenn ich mir etwas w&amp;uuml;nschen w&amp;uuml;rde von Stephenson, dann, dass er uns in den kommenden Jahren mal wieder mit einem hallodrischen Knallbonbon beschenkt.   &amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 04 Nov 2011 15:11:33 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2091600/#2091633</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-04T15:11:33Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ermunterung</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2091600/#2091627</link>
      <description>Nur zur Ermunterung: Ich neige ja h&amp;auml;ufiger zum Vollst&amp;auml;ndigkeitsfanatikerthum und hatte deswegen damals auch "Zodiac" gelesen, als ich mir Stephenson vornahm. Das ist ja so ein ziemlich alter (aus den 80ern IIRC) Proto-&amp;Ouml;kothriller. Hier die Ermunterung: Ich fand den (habe den vor ca. 10 Jahren gelesen) immer noch gut und anregend lesbar, ist ja auch recht kurz. Kannst Du ruhigen Gewissens mal nachholen irgendwann!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das mit den Wochenr&amp;uuml;ckblicken verstehe ich nur zu gut, ich tue mich im Moment auch irgendwie schwer damit, in meinem Blog Eintr&amp;auml;ge zu stemmen. :-(&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 04 Nov 2011 14:46:48 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2091600/#2091627</guid>
      <dc:creator>oliverj</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-04T14:46:48Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Buchregal-Führung (9): Neal Stephenson, Romane &amp; Sachbücher</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2091600/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 752&lt;/i&gt; &amp;#8212; Derzeit komme ich zu kaum etwas und bin dar&amp;uuml;berhinaus mit Herbstm&amp;uuml;digkeit und Bl&amp;ouml;dheit geschlagen, weshalb es schmerzlich lange keinen Wochenr&amp;uuml;ckblickeintr&amp;auml;ge mehr hier gab.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute aber wenigstens die neueste Folge meiner Buchregal-Besichtigung. Es geht weiter mit dem viertem Brett des 80-er Billie-Regals an der Ostwand meines Zimmers.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Buchregal_09_a.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Gut die H&amp;auml;lfte der ersten Reihe wird von &lt;a href="http://molochronik.antville.org/tags/Neal%20Stephenson/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Neal Stephenson&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;-B&amp;uuml;chern dominiert. Bis auf &amp;raquo;Interface&amp;laquo; besitze ich alle englischsprachigen Ausgaben, von denen ich lediglich &amp;raquo;Zodiac&amp;laquo; noch nicht gelesen habe. Wer noch gar nichts von Stephenson kennt, dem sei zum einen sein schmales aber gehaltvolles Sachbuch &amp;uuml;ber Betriebssystem- und Graphikoberfl&amp;auml;chenkultur &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2058398/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;In the Beginning was the Command Line&amp;laquo;&lt;/a&gt; empfohlen; von seinen Romanen halte ich &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/766431/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Diamond Age&amp;laquo;&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r ein exzellentes Beispiel geistreicher und literarisch gelungener Science Fiction. Ansonsten ist es kein Geheimnis, dass f&amp;uuml;r mich der dreib&amp;auml;ndige, gut 3000 Seiten starke &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/1742963/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Barock-Zyklus&amp;laquo;&lt;/a&gt; bis dato der Lekt&amp;uuml;reh&amp;ouml;hepunkt meines Lebens ist.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Den restlichen Platz nehmen B&amp;uuml;cher ein, die wegen ihrer H&amp;ouml;he hier unterbracht sind, wie die englische, farbige Ausgabe von &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2019792/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;House of Leaves&amp;laquo;&lt;/a&gt; von Mark Z. Danielewski; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2059418/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Seeing Further&amp;laquo;&lt;/a&gt;, die von Bill Bryson herausgegebene Sammlung mit kulturgeschichtlichen Aufs&amp;auml;tzen &amp;uuml;ber die Royal Society (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;enth&amp;auml;lt Texte u.a. von Neal Stephenson, Margaret Atwood, Ian Steward und Richard Dawkins&lt;/span&gt;); &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=DlUPlpUci4c" target="_blank"&gt;&amp;raquo;The Magic of Reality&amp;laquo;&lt;/a&gt;, die wundersch&amp;ouml;ne Zusammenarbeit von Richard Dawkins (Text) und Dave McKean (Illustration);  das kluge religionskritische &lt;a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/den_bann_brechen-daniel_c_dennett_71011.html" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Breaking the Spell&amp;laquo;&lt;/a&gt; von Daniel C. Dennett (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;gl&amp;auml;nzt dadurch, dass es weniger polemisch ist Dawkins bekannteres &amp;raquo;The God Delusion&amp;laquo;&lt;/span&gt;); den &amp;raquo;DTV-Atlas Musik&amp;laquo;; Wolfgang Reinhards feine historische Kulturanthropologie &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/17023.html" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Lebensformen Europas&amp;laquo;&lt;/a&gt;; Jan Philipp Reemtsmas &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/29073.html" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Vertrauen und Gewalt&amp;laquo;&lt;/a&gt;; die Digitale Bibliothek-Ausgabe von Karlheinz Deschners &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Kriminalgeschichte des Christentums&amp;laquo;&lt;/a&gt;; sowie &lt;a href="http://steampunkbible.com/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;The Steampunk Bible&amp;laquo;&lt;/a&gt; von Jeff Vandermeer und S. J. Chambers.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Buchregal_09_b.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auch in der zweiten Reihe finden sich viele Stephenson-B&amp;uuml;cher, diesmal deutsche Ausgaben. Desweiteren ist eine Abteilung Insel-Taschenbuchausgaben untergebracht (die &amp;raquo;Bekenntnisse&amp;laquo; von Augustinus &amp;#8212; &lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Know Thy Enemy!&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &amp;#8212;; Themenb&amp;auml;nde zu den St&amp;auml;dten London, Florenz, Moskau und Paris; Anthologien zur antiken griechischen und r&amp;ouml;mischen Welt, sowie eine deutsche Ausgabe der &amp;raquo;Canterbury Tales&amp;laquo; von Chaucer). An Romanen finden sich hier Karen Duves &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/20355.html" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Die entf&amp;uuml;hrte Prinzessin&amp;laquo;&lt;/a&gt; und Seyfrieds &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/13054.html" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Hereo&amp;laquo;&lt;/a&gt;, an Sachb&amp;uuml;chern John Keegans &amp;raquo;Die Kultur des Krieges&amp;laquo;, Barbara Ehrenreichs Studie &amp;raquo;Blutrituale&amp;laquo; sowie zuletzt der Aufsatzband &amp;raquo;Der Krieg der Geschlechter&amp;laquo; von Camille Paglia.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:08:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2091600/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-04T11:08:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>»Eine andere Welt« (2) – Apotheose des Doctor Puff von Grandville &amp; Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2023196/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 659&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952649975/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;; Apotheose des Doctor Puff. Titel-Vignette. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://www.antville.org/static/molochronik/images/grandville_apotheose_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;Eine andere Welt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;Apotheose des Doctor Puff.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Die G&amp;ouml;tter kehren wider.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;i&gt;Puff erz&amp;auml;hlt seine Geschichte und beweist, da&amp;szlig; die Welt einen neuen Glauben brache.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Ich hei&amp;szlig;e PUFF: der Name sagt genug. Meine Ahnen sind Engl&amp;auml;nder, aber ihre Nachkommen haben sich &amp;uuml;ber die ganze civilisierte Erde verbreitet. Ich bin der Stammhalter der k&amp;uuml;nftigen deutschen Linie.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Ihr habt mich jung, sch&amp;ouml;n, gl&amp;auml;nzend, alle Herzen erobernd gesehen; Schmeichler umgaben mich; man spannte die Pferde aus vor meinem Wagen und sich daf&amp;uuml;r ein. &amp;#8213; &amp;raquo;Sel&amp;#8217;ge Zeit, wie schnell bist Du entschwunden!&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952649983/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;; Apotheose des Doctor Puff. Gestatten, Krack von Krackenheim. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://www.antville.org/static/molochronik/images/grandville_apotheose_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Aber reden wir nicht in poetischen Floskeln, reden wir verst&amp;auml;ndlicher. &amp;#8213; Poesie gilt nichts mehr, wenn sie nicht politisch ist, und ich bin zu politisch, um politische Poesie zu machen. Das &amp;uuml;berlasse ich jungen Leuten, die noch nichts sind, aber gern etwas sein m&amp;ouml;chten, und zwar so wohlfeil wie m&amp;ouml;glich.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Mein Schmerz ist ein Weltschmerz &amp;#8213; denn ich habe keinen ganzen Rock mehr; mein Ellbogen sieht durch den &amp;Auml;rmel in das kalte Leben; ich bin europam&amp;uuml;de, denn das undankbare Europa bittet mich nicht zu Tische, sondern l&amp;auml;sst mich hungern.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;O h&amp;auml;tte ich nicht meine Reicht&amp;uuml;mer so mit vollen H&amp;auml;nden verstreut; jetzt k&amp;ouml;nnte ich von meinen Eink&amp;uuml;nften auf dem Lande oder in der Provinz leben, Vereine stiften, Kleinkinderbewahrungsanstalten errichten, B&amp;uuml;rgerversammlungen leiten und Collecten f&amp;uuml;r wohlt&amp;auml;tige Zwecke machen, bei patriotischen Mahlzeiten den ersten Toast auf den gn&amp;auml;digsten Landesherrn ausbringen und zur rechten Zeit mein Sch&amp;auml;fchen scheren, um in der Wolle zu sitzen.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Jetzt haben mir alle Leute mein Geheimnis abgesehen, besonders die Zeitungsschreiber und die Buchh&amp;auml;ndler. Jeder herumgastrollende Schauspieler wei&amp;szlig;, was es kostet und wo er zugleich gut und wohlfeil bedient wird. Alles hat einen festen Cours und an Ruhm-Maklern fehlt es nirgends.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Es geht mit mir zu Ende; ich merke es an den Sohlen meiner Schuhe; wie sie abgelaufen sind, ist es auch meine Existenz.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Aber Puff stirbt nicht; er verwandelt sich nur. Wohlauf denn, wie metempsychometamorphisiere &lt;span style="color:grey;"&gt;{Metempsychose = Seelenwanderung; griechisch f&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;Reinkarnation&amp;#8249;&lt;/i&gt;}&lt;/span&gt; ich mich? Soll ich Mystiker werden, Hom&amp;ouml;o-Hydropath oder Tenor? Diese drei Gewerbe tragen jetzt am meisten ein.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Halt! Ich werde Mystiker und gr&amp;uuml;nde einen neuen Glauben. Ich stelle ein neues theopsychophilosophisches System auf. Ich werde ein Neugott. &amp;#8213; Die alten G&amp;ouml;tter hat die Welt l&amp;auml;ngst zu Grabe getragen. Atheismus ist eine S&amp;uuml;nde, Neotheismus eine Tugend, eine Wohltat f&amp;uuml;r das Menschengeschlecht, denn was ist der Mensch, wenn er keine G&amp;ouml;tter hat?&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Ich werde ein absoluter, unpers&amp;ouml;nlicher Gott. Eine &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theogonie" target="_blank"&gt;Theogonie&lt;/a&gt; ist ja Kinderspiel in unserer Zeit; die meinige wird ein Meisterwerk sein; sie soll die heiteren Fictionen des hellenischen mit den unbegreiflichen des indischen Mythos verm&amp;auml;hlen. Zeus und Wischnu durchdringen sich. Von Letzterem leihe ich die Inkarnation.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Gedulden Sie sich einen Augenblick, meine Herren und Damen; ich verschwinde durch diese Versenkung, ziehe mich um, incarniere mich und komme gleich wieder. Berlicki! Berlocki! Der Neo-Paganismus ist fertig. Seine segensreichen Folgen wird die Folge zeigen.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952649991/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;; Apotheose des Doctor Puff. Krack verschwindet im B&amp;uuml;hnenqualm. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://www.antville.org/static/molochronik/images/grandville_apotheose_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Und der Neu-Gott Puff schuf die beiden anderen Neu-G&amp;ouml;tter nach seinem Bilde. Er verbot ihnen weder die Pfeife noch den Sackpaletot &lt;span style="color:grey;"&gt;{= &amp;Auml;rmelloses &amp;Uuml;bergewand f&amp;uuml;r M&amp;auml;nner}&lt;/span&gt;, lie&amp;szlig; ihnen Orden und Bart und auch ihre alten Namen Schwadronarius und Krack, unter denen sie den Kellnern, Marqueurs, Bierwirten und anderen gelehrten Gesellschaften wohlbekannt waren.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2023196/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/70610/Grandville-Plinius-der-Jngste-Eine-andere-Welt-2" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 07 Oct 2010 20:50:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2023196/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2010-10-07T20:50:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Sonntag, 30. Oktober 2011</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2090362/#2090759</link>
      <description>Basiert auf dem Photo, das im englischen Wiki-Eintrag zu Brite verwendet wird.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sun, 30 Oct 2011 09:22:56 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2090362/#2090759</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-10-30T09:22:56Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Herr Poppy</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2090362/#2090755</link>
      <description>Poppy Z. Brite sieht h&amp;uuml;bscher Weise sehr fraulich aus. Ihren Wandel fand ich sehr &amp;uuml;berraschend....&lt;br /&gt;&amp;#10;Ist dein Portrait aktuell?&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sun, 30 Oct 2011 08:04:49 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2090362/#2090755</guid>
      <dc:creator>Thomas Hofmann</dc:creator>
      <dc:date>2011-10-30T08:04:49Z</dc:date>
    </item>
  </channel>
</rss>


