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    <title>molochronik</title>
    <link>http://molochronik.antville.org/</link>
    <description>Meinungen, Zeichnungen, Prosa, Lyrik, Musik, Kritiken eines Phantasten und Amoenokraten</description>
    <language>de</language>
    <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 16:36:48 GMT</pubDate>
    <dc:date>2012-02-12T16:36:48Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
    <item>
      <title>»Eine andere Welt« – Inhaltsverzeichnis von Grandville &amp; Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2021513/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 655&lt;/i&gt; &amp;#8212; Wie ich in meiner Empfehlung dieses Klassikers der Phantastik in &lt;b&gt;&amp;raquo;Stromern auf ungetrampelten Pfaden&amp;laquo;&lt;/b&gt; (zu finden in &lt;a href="http://magira-jahrbuch.de/main_bigware_34.php?items_id=83" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Magira &amp;#8211; Jahrbuch f&amp;uuml;r Fantasy 2010&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;) versprochen habe, werde ich in den kommenden Monaten Kapitel f&amp;uuml;r Kapitel den Text von &lt;b&gt;&amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;&lt;/b&gt; hier in der Molochronik zug&amp;auml;nglich machen. Der Test von Plinius dem J&amp;uuml;ngerem mit den Illustrationen von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grandville" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Grandville&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; erschien 1844 in Frankreich, der 1847 eine deutsche &amp;Uuml;bersetzung durch die Hand von Goethes Sekret&amp;auml;r Oskar Ludwig Wolff folgte. Diese Fassung habe ich mir erlaubt um erl&amp;auml;uternde Links und Begriffserkl&amp;auml;rungen zu erg&amp;auml;nzen, sowie die Rechtschreibung stellenweise f&amp;uuml;r heutige Leser zug&amp;auml;nglicher zu gestalten, ohne jedoch g&amp;auml;nzlich den Charme der alten Schreibweisen zu tilgen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die kompletten Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen. &amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953400962/sizes/l/in/set-72157622452294268/" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Frontispiece im Flickr-Album von blacque_jacques." target="_blank"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3493/3953400962_466441fa0d_z.jpg" width="427" height="640" alt="0000-3 frontispiece" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;div class="storyTitle" style="color:black;"&gt;Eine andere Welt&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;I&lt;/span&gt;NHALT&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021524/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Ein M&amp;auml;rchen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Zur Erkl&amp;auml;rung des Titelbildes.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2023196/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Apotheose des Doctor Puff.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Puff erz&amp;auml;hlt seine Geschichte und beweist, da&amp;szlig; die Welt einen neuen Glauben brauche.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2025990/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;I. Die Teilung der Erde.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Woraus man, neben anderen Offenbarung &amp;uuml;ber die Neug&amp;ouml;tter, erf&amp;auml;hrt wie sie aus Mangel an einem Viergroschenst&amp;uuml;ck gen&amp;ouml;tigt wurden, sich freundschaftlich in die Erde zu teilen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2028658/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;II. Das Dampf-Concert.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Von der wunderbaren Entdeckung, welche Dr. Puff machte, mit deren Hilfe er ein Riesenconcert geben und f&amp;uuml;r sechs Silbergroschen zu Mittag essen konnte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2030881/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;III. Eine Hand w&amp;auml;scht die andere.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Bericht der Pickelfl&amp;ouml;te, Zeitung f&amp;uuml;r Geist, Herz und Musik, &amp;uuml;ber das Concert des Dr. Puff im Besonderen und die Dampfmusik im Allgemeinen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2033532/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;IV. Die Erde in der Vogelperspektive.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Schwadronarius, Neugott und Aerostograph, beurteilt die Menschen aus der Vogelperspective und empfindet tiefes Herzeleid 6000 Fu&amp;szlig; hoch &amp;uuml;ber dem Niveau des Stra&amp;szlig;enpflasters.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2037578/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;V. Der Fasching in der Flasche.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Man wird die Notwendigkeit dieses Kapitels erst sp&amp;auml;ter einsehen, jedoch den Keim der Philosophie der Verkleidung, welche die Fortsetzung der Philosophie der Geschichte bildet, jetzt schon darin entdecken.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2040046/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;VI. Krack&amp;#8217;s von Krackenheim Manuscript. Erstes Kapitel.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Sitten. &amp;#8213; Bev&amp;ouml;lkerung. &amp;#8213; Gesetze. &amp;#8213; Allgemeine Betrachtungen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2041829/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;VII. Verkleidete Charactere, oder Verkleidungen von Characteren.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Verkleidung eines deutschen Perfectum in das Griechische; Doctor Puff erfindet die Philosophie der Verkleidung als Fortsetzung der Philosophie der Geschichte. &amp;#8213; Entwicklung dieser von Gas erhellten Theorie.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2045078/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;VIII. Physiologische Verkleidungen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2049779/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;IX. Das Reich der Marionetten.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Die Erkl&amp;auml;rung dieses Kapitels wird sich finden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021524" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;X. Die Revolution im Reiche der Pflanzen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;In diesem Kapitel werden die Pflanzen aus dem revolution&amp;auml;ren und gem&amp;uuml;sigen Gesichtspunkte betrachtet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2064436/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XI. Eine Reise in den April.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Wie Puff sich gezwungen sah, der Erfindung von k&amp;uuml;nstlichen Gem&amp;uuml;sen zu entsagen, und eine sehr lange Reise auf dem Papiere machte.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2066989" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XII. Wie im Tiergarten!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Sandsteinbilds&amp;auml;ulen, B&amp;auml;ume, die im Sande nicht recht gedeihen, Kot, Staub.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2069747/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XIII. Das Reich der Marionetten.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Dieser Abschnitt muss unbedingt gelesen werden, denn man erf&amp;auml;hrt durch denselben Nichts &amp;uuml;ber das Gliederm&amp;auml;nnchen und ebenso wenig &amp;uuml;ber das Land, in welchem das Feuer kein Feuer ist.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2070806/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XIV. Die Kunstausstellung der Marionetten.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Weiter Nichts als die Fortsetzung des Vorhergehenden.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2073590/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XV. Eine eheliche Eklipse.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Hier erf&amp;auml;hrt man die wirklichen Ursachen der Eklipse, welche 2000 Jahre vor der Erschaffung einer anderen Welt stattfand.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2075618/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XVI. Liebesgeschichte des Gliederm&amp;auml;nnchen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Geheime Denkw&amp;uuml;rdigkeiten aus der mythologischen Zeit. Eines Zeyphir&amp;#8217;s Autobiographie. &amp;#8213; Die Rache der Venus. &amp;#8213; Ein Gliederm&amp;auml;nnchen, das seine Fl&amp;uuml;gel wieder erh&amp;auml;lt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2077732/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XVII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten (1).&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Krack&amp;#8217;s Manuscript, zweites Kapitel. &amp;#8213; Eindr&amp;uuml;cke und Documente f&amp;uuml;r die Aprilreise erwartend, setzt Puff die Lect&amp;uuml;re von Krack&amp;#8217;s Manuscript fort.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2085800/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XVIII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten (2).&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Fortsetzung und Schluss des Vorigen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2092082/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XIX. Der Tod einer Immortelle.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Nachdem er sein Kaoutschuk-Beefsteak und das zweite Kapitel von Krack&amp;#8217;s Manuscript, beide gleich schwer verdaulich, zu sich genommen, geht Puff in einen Garten, um den Duft der Blumen zu atmen, und wird Zeuge eines Selbstmordes.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2093610/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XX. Aerostatische Locomotionen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Doctor Puff, Neugott, f&amp;uuml;hrt nacheinander auf verschiedene Weise mehrere Luftfahrten aus, kehrt mit ungew&amp;ouml;hnlicher Schnelle auf die Erde zur&amp;uuml;ck und findet hier einen ganz unerhofften Empfang.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2106126/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen.&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;i&gt;Schwadronarius&amp;#8217; Wanderungen durch den Raum. Der Reisende entdeckt den Ursprung aller Dinge und noch einiger anderen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXII. Die Jahreszeiten.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Schwadronarius sammelt in diesem Kapitel Stoff zu einem Gedichte auf die vier Jahreszeiten, von wegen Sonnenschein und Regen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXIII. Die Langen und die Kurzen.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Puff entdeckt auf einer Inselgruppe den Urgrund aller gesellschaftlichen Unterschiede, aber es f&amp;auml;llt ihm nicht ein, dies Motiv auf die B&amp;uuml;hne zu bringen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXIV. Das junge China.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Puff sieht die Morgenr&amp;ouml;te einer neuen Civilisation d&amp;auml;mmern.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXV. Ein Tag in Regulanum.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Krack entdeckt das Altertum, das nicht verloren gegangen ist, kn&amp;uuml;pft fr&amp;uuml;here Bekanntschaften mit Patriciern, Tribunen, Rittern, Pr&amp;auml;toren und Questoren von Neuem an, und findet Gymnasien, Athen&amp;auml;en, Lyceen, Koliseen, Odeen, Akademien und andere Anstalten und Monumente wieder.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXVI. Himmlisches Geschmisch-Geschmach. G&amp;ouml;tter, Engel, Teufel.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Hier erf&amp;auml;hrt man, was aus der G&amp;ouml;ttin des Ruhmes geworden ist, sowie eine Menge anderer Dinge, namentlich wie es die Teufel anfangen, die Engel zu qu&amp;auml;len. &amp;#8213; Schadronarius wird durch die Liebe aufgetaut.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXVII. Eheliches Wettrennen.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Doctor Puff verl&amp;auml;&amp;szlig;t China. Reise zur Entdeckung eines Herzens und einer Aussteuer. Nach reiflicher &amp;Uuml;berlegung beschlie&amp;szlig;t der Doctor, sein Gl&amp;uuml;ck noch zu vertagen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXVIII. Elysium und seine Freuden.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Krack, der in den Schlummer der Tradition versunken ist, tr&amp;auml;umt, dass er nach Elysium hinabsteige, einem g&amp;ouml;ttlichen l&amp;auml;ndlichen Vergn&amp;uuml;gungsorte, in welchem sich die Weisen wie Narren am&amp;uuml;sieren.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXIX. Krack&amp;#8217;s H&amp;ouml;lle. Ein Seitenst&amp;uuml;ck zu Dante&amp;#8217;s H&amp;ouml;lle.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Nur eine notwendige Erg&amp;auml;nzung des Vorhergehenden. Krack, gleich allen Helden eines Epos, steigt in die H&amp;ouml;lle hinab, gleichfalls vom F&amp;uuml;hrer des Dante begleitet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXX. Die Hochzeit des Dr. Puff mit der Dame Censur.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Doctor Puff, als Preis oben auf einer Kletterstange, erstrebt von mehr als elftausend Jungfrauen. &amp;#8213; Die Heirat durch das Wochenblatt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXXI. Die Metamorphosen des Schlafes.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Ist nur eine lange Extase, durch die man jedoch erf&amp;auml;hrt, was aus Schwadronarius geworden, als ihn Armor augetaut.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXXII. Die beste Regierungsform.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Wieder auf die Oberfl&amp;auml;che des Wassers zur&amp;uuml;ckgekehrt, unterwirft Krack s&amp;auml;mmtliche Regierungsformen einer staatswissenschaftlichen Pr&amp;uuml;fung, und erfindet ein unfehlbares Mittel, alle Menschen gl&amp;uuml;cklich zu machen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;XXXIII. Das Ende der einen, wie der anderen Welt.&lt;/b&gt; &lt;i&gt;So inhaltsreich, das eine Inhaltsangabe zu den Unm&amp;ouml;glichkeiten geh&amp;ouml;rt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Epilog.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;"&amp;#13;&amp;#10;href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513/"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 29 Sep 2010 08:58:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2021513/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2010-09-29T08:58:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>»Eine andere Welt« (23) — Kap. XXI: Die Geheimnisse des Unendlichen von Grandville und Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2106126/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 759&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Die Welt ist eine Seifenblase.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Newton.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Ohne das Unendliche versteht man das Endliche nicht.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Lehrbuch der Sternenkunde f&amp;uuml;r T&amp;ouml;chterschulen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Jenseits des Raumes ist alles Geheimnis.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Bekenntnisse eines Kometen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;i&gt;Schwadronarius&amp;#8217; Wanderungen durch den Raum. Der Reisende entdeckt den Ursprung aller Dinge und noch einiger anderen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Man wird das Erstaunen begreifen, das sich Schwadronarius bem&amp;auml;chtigte, als er sich umdrehte und weder die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laterna_magica" target="_blank"&gt;Laterna magica&lt;/a&gt; noch das Gliederm&amp;auml;nnchen mehr erblickte. Der frische Lufthauch der mit seinen Locken spielte, wie sich der aufmerksame Leser gef&amp;auml;lligst die G&amp;uuml;te haben wird zu erinnern, schwoll pl&amp;ouml;tzlich zu einem Orkan an,, welcher das ganze Reich der Marionetten entf&amp;uuml;hrte und in einem Augenblick unsichtbar machte. &amp;#8212; Mitten in diesem Wirbel hatte Schwadronarius die Geistesgegenwart sich an die Luftstr&amp;ouml;mungen zu klammern. Auf diesem raschen aber nicht eben sehr sanften Rosse konnte er Courier reiten im Weltenraume, ohne andere Gefahr, als dass er mitunter an irgend eine Welt stie&amp;szlig;, die hier gewisserma&amp;szlig;en als Grenzstein hingestellt war. Mit einigen Beulen und Brauschen auf der Stirn kam er indessen noch davon.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Wir wollen diese &amp;uuml;bermondliche Reise nicht Station f&amp;uuml;r Station beschreiben. Nachdem sie eine ziemliche steile K&amp;uuml;ste erklommen, hielt die Luftstr&amp;ouml;mung einen Augenblick still um zu verschnaufen. Eine unermessliche Ebene bot sich Schwadronarius&amp;#8217; Blicken dar. Er hatte den Fu&amp;szlig; auf den Pol gesetzt, welcher Pol indessen keineswegs von Diament ist, wie einige berichtet haben.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Eine Br&amp;uuml;cke, deren Enden das menschliche Auge nicht zugleich umfassen konnte und deren Hauptpfeiler sich auf Planeten st&amp;uuml;tzten, f&amp;uuml;hrte &amp;uuml;ber vortrefflich polierten Asphalt nach einer anderen Welt.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953730150/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen. Die Planetenbr&amp;uuml;cke. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXXI_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Gerade als Schwadronarius sie betreten wollte, zupfte ihn Jemand am Rockscho&amp;szlig; und eine Stimme verlangte strenge Br&amp;uuml;ckenzoll von ihm. Schwadronarius wandte sich um und erkannte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charon" target="_blank"&gt;Charon&lt;/a&gt;, der, durch die Einrichtung eines Steges von Eisendraht &amp;uuml;ber den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Styx" target="_blank"&gt;Styx&lt;/a&gt; zu Grunde gerichtet, sich hier eben hatte einen Invalidendeinst geben lassen. Um der polizeilichen Anordnung:&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;p&gt;Schnell &amp;uuml;ber diese Br&amp;uuml;cke zu reiten und zu fahren, ist bei f&amp;uuml;nf Rthlr. Strafe verboten&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;zu gen&amp;uuml;gen, nahm die Luftstr&amp;ouml;mung einen Pa&amp;szlig;gang an, so dass unser Reisender ganz bequem die ihn umgebenden Gegenst&amp;auml;nde betrachten konnte. Der dreihundertdreiunddrei&amp;szlig;igtausenste Pfeiler stand auf dem Saturn auf. Schwadronaius konnte sich nun &amp;uuml;berzeugen, dass der Ring dieses Planeten nichts Anderes sei als ein kreisf&amp;ouml;rmiger Balkon, auf welchem die Saturnbewohner die K&amp;uuml;hle des Abends genie&amp;szlig;en.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Jenseits der Br&amp;uuml;cke fiel die Luftstr&amp;ouml;mung wieder in Galopp und trug Schwadronarius nach noch h&amp;ouml;heren Regionen. Die himmlische Mechanik ward ihm ganz enth&amp;uuml;llt durch die Nachl&amp;auml;ssigkeit ihres Besitzers, der gerade an diesem Tage vergessen hatte, die Wolkenvorh&amp;auml;nge zuzuziehen. Dieser Eigent&amp;uuml;mer war ein alter Zauberer, welcher Seifenblasen aufblies und sie dann in den unendlichen Raum schleuderte.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953730160/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen. Die Seifenblasen des alten Zauberers. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXXI_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Altersschwach wie er war, bemerkte der Greis ungeachtet seiner Brille wahrscheinlich nicht, dass etwas unter ihm, ein kleiner D&amp;auml;mon, die Blasen abfing um sie auf seine Weise zu colorieren und allerlei Elemente der St&amp;ouml;rung und Verwirrung hinein zu praktizieren.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Kaum hatten sich die Seifenblasen von seinem Pfeifenstiele wieder abgel&amp;ouml;st, so konnte man auch schon durch den Spiegel ihrer Umh&amp;uuml;lung hindurch die Szenen wahrnehmen, welche sp&amp;auml;ter die gew&amp;ouml;hnlichen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peripetie" target="_blank"&gt;Peripetieen&lt;/a&gt; des menschlichen Drama bilden sollten. Liebe und Eifersucht spielten die Hauptrollen; dar&amp;uuml;ber wird Niemand erstaunen, der da erf&amp;auml;hrt, dass der D&amp;auml;mon, welcher so den alten Magier hinter das Licht f&amp;uuml;hrte, ein Weib war.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Schwadronarius wollte den Zauberer von dem Streiche, den man ihm spielte, in Kenntnis setzten, aber sein Luftro&amp;szlig; hinderte ihn daran, indem es mit ihm vorr&amp;uuml;bersauste. Auch zog schon ein neues Schauspiel seine Blicke an; eine verbrecherische Zerstreuung, die wiederum die Menschheit verhindert hat, sich der Herrschaft b&amp;ouml;ser Leidenschaften zu entziehen und sich endlich der Wohltaten des goldenen Zeitalters, das ihrer Geduld schon so lange versprochen worden, zu erfreuen. Um die Menschen zu retten, brauchte er blo&amp;szlig; einen Pfeifenstiel zu zerbrechen. Die Weisen werden sich nicht zufrieden geben &amp;uuml;ber Schwadronarius&amp;#8217; Nachl&amp;auml;ssigkeit. Wer sollte es glauben? In diesem feierlichem Augenblicke hatte er lieber Maulaffen vor einem Jongleur feil.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Auf dem Pole eines ziemlich gro&amp;szlig;en Planeten f&amp;uuml;hrte n&amp;auml;mlich ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Equilibrist" target="_blank"&gt;Equilibrist&lt;/a&gt; und Taschenspieler alle seine K&amp;uuml;nste aus. Nie entfaltete ein indischer Juggler solche Gewandtheit und Geschicklichkeit. Hinten, vorn, rechts, links warf er Kugeln in die H&amp;ouml;he und fing sie mit den H&amp;auml;nden auf oder hielt sie ungeweglich auf der Nase.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953738654/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen. Der Weltkugel-Equilibrist. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXXI_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Diese Kugeln waren nur Weltkugeln. So wurde Schwadronarius eingeweiht in das gro&amp;szlig;e Gesetz vom Gleichgewicht der Welten, jedoch nicht ohne in bedeutende Gefahr dabei zu geraten. Als er n&amp;auml;mlich jene Stelle des Planeten erstieg, welche die Alten &lt;i&gt;culmen&lt;/i&gt; {&lt;span style="color:grey;"&gt;= lat. &lt;i&gt;&amp;#8250;Gipfel, Kuppe, Spitze&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;} zu nennen pflegten, kam ein &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aerolith#Etymologie" target="_blank"&gt;Aerolith&lt;/a&gt;, der wie ein sublunarischer Ordensstern gebildet war, ihm dicht bei der Nase vorbei, und w&amp;uuml;rde ihn zerschmettert haben, wenn er nicht gerade den Kopf hinten &amp;uuml;bergebogen h&amp;auml;tte. Wehe dem Sterblichen auf den dieser Aerolith hinabst&amp;uuml;rzt.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Gegen Abend verlor die Luftstr&amp;ouml;mung etwas von ihrer Kraft. Schwadronarius n&amp;auml;herte sich der Erde und erkannte selbst die Formen gewisser Gebirge, die noch kein Reisender entdeckt hat. Zwischen zwei Bergspitzen breitete sich ein ungeheurer Blasebalg aus. In demselben Augenblicke in welchem er sich fragte, wozu ein solcher Ventilator diene, erhielt Schwadronarius&amp;#8217; Luftsto&amp;szlig; eine so gewaltige Ersch&amp;uuml;tterung, dass er Gefahr lief, auf die D&amp;auml;cher einer Stadt geschleudert zu werden.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953738658/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen. Der Blasebalg der Winde. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXXI_04.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Gl&amp;uuml;cklicherweise drehte sich der Wind. Schwadronarius war gerettet, aber die Stadt in weniger als einer Sekunde in die entsetzlichste Verwirrung gebracht. Schilder, Feueressen, H&amp;uuml;te, M&amp;auml;ntel, Regenschirme, Perr&amp;uuml;cken, Dachziegel, Alles wurde fortgerissen und Niemand konnte sich in diesen Stra&amp;szlig;en aufrecht halten.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Schwadronarius begriff nun, dass der Blasebalg, den er gesehen, die Schl&amp;auml;uche des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aiolos_(Mythologie)" target="_blank"&gt;Aeolus&lt;/a&gt; ersetzte und ihm jetzt der Ursprung der Orkane nicht fremd mehr sei. H&amp;auml;tten ihm die notwendigen Instrumente nicht gefehlt, so w&amp;uuml;rde er nicht ermangelt haben, die geographische Lage des Blasebalgs genau aufzunehmen, um sie in alle Landkarten einzutragen. Er tr&amp;ouml;stete sich jedoch mit dem Gedanken, dass es dann vielleicht den Menschen gelungen sein w&amp;uuml;rde, ihn zu zerst&amp;ouml;ren und dass er dadruch der Literatur, indem er sie vieler Metaphern beraubt, und den Gewerbt&amp;auml;tigen, welche von der Verfertigung der Aush&amp;auml;ngeschilder, H&amp;uuml;te, Regenschirme und Perr&amp;uuml;ckten lebten, &amp;#8212; ohne es zu wollen, &amp;#8212; gro&amp;szlig;en Schaden zugef&amp;uuml;gt h&amp;auml;tte.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Eine Minute l&amp;auml;nger und der Erdball w&amp;auml;re auf seinen Fugen gewichen. Aber der Sturm legte sich. Sanft auf Wolkenkissen sich lehnend, welche die untergehende Sonne mit goldenen Fransen s&amp;auml;umte, zeigte sich mitten im Weltraum das Haupt eines bl&amp;ouml;den, sch&amp;uuml;chternen jungen M&amp;auml;dchens Schwadronaius&amp;#8217; entz&amp;uuml;ckten Blicken. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luna" target="_blank"&gt;Luna&lt;/a&gt; war es, die sich im See spiegelte, um sicher zu sein, dass &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Endymion_(Griechische_Mythologie)" target="_blank"&gt;Endymion&lt;/a&gt; sie sch&amp;ouml;n f&amp;auml;nde. &amp;#8212; Sie war mit ihrer Toilette zufrieden und zog langsam weiter.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Ihre Gegenwart gen&amp;uuml;gte, Frieden zwischen den Elementen zu stiften; sie schwiegen, um sie ungest&amp;ouml;rt bewundern zu k&amp;ouml;nnen, und Schwadronarius setzte seine Himmelsreise fort.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953738666/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XXI. Die Geheimnisse des Unendlichen. Luna, sich selbst daguerreotypirend. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXXI_05.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2106126/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/475300/Grandville-Plinius-der-Jungste-Eine-andere-Welt-23" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:47:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2106126/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
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      <title>Ted Chiang: »Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes« erscheint im Herbst 2011 bei Golkonda</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2073411/</link>
      <description>&lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idcat=128&amp;amp;lang=1" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/ted_chiang_hoelle.jpg" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;" alt="Ted Chiang: &amp;raquo;Die H&amp;ouml;lle ist die Abwesenheit Gottes&amp;laquo;, Golkonda Verlag 2011" title="Klick auf das Bild f&amp;uuml;hrt zum Golkonda Verlag."&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;Eintrag No. 737&lt;/i&gt; &amp;#8212; Es ist jetzt offiziell und kann auf der Website des Golkonda-Verlages best&amp;ouml;bert werden: der Kurzgeschichten-Band &lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idcat=128&amp;amp;lang=1" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Die H&amp;ouml;lle ist die Abwesenheit Gottes&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Ted Chiang. F&amp;uuml;nf pr&amp;auml;mierte Kurzgeschichten von einem der aufregendsten Talente der Science Fiction des neuen Jahrtausends.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Geschichten von Ted Chiang sind eine der besten Visitenkarten f&amp;uuml;r Science Fiction und Phantastik, denn er liefert ein gutes Beispiel nach dem anderen, wie (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;scheinbar&lt;/span&gt;) locker &amp;amp; elegant sich in diesen Genres unterhaltsames Erz&amp;auml;hlen und philosophische Tiefgr&amp;uuml;ndigkeit verbinden lassen. &amp;#8212; Und ich Gl&amp;uuml;ckspilz darf als &amp;Uuml;bersetzer solcher Gemmen f&amp;uuml;r einen richtigen Verlag deb&amp;uuml;tieren. Bin immer noch baff. &amp;#8212; &lt;i&gt;&amp;#8250;Schuld&amp;#8249;&lt;/i&gt; sind Frank B&amp;ouml;hmert und vor allem Hannes Riffel, der erste, weil er mit &lt;a href="http://frankboehmert.blogspot.com/2009/06/literaturubersetzer-werden-aber-wie.html" target="_blank"&gt;einem Blogeintrag Leute zum &amp;Uuml;bersetzen ermunterte&lt;/a&gt;; zweiterer, weil er mich f&amp;uuml;r den richtigen hielt, Teds brillante Geschichten zu &amp;uuml;bertragen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Als Zuckerl hier nun ein Blick auf eine fr&amp;uuml;he Arbeitsphase meiner &amp;Uuml;bersetzung der Titelgeschichte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/chiang_auf_deutsch.jpg" title="Fr&amp;uuml;he Arbeitsphase der &amp;Uuml;bersetzung von &amp;raquo;Die H&amp;ouml;lle ist die Abwesenheit Gottes&amp;laquo;."&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 22 Jul 2011 03:32:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-07-22T03:32:00Z</dc:date>
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    <item>
      <title>Grenzübergang 2011 / 2012</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2101605/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 758&lt;/i&gt; &amp;#8212; Die Blogtradition gebietet als Anlass f&amp;uuml;r ein schwer notwendiges Lebenszeichen einen R&amp;uuml;ckblick auf die guten Sachen des vergangenen Jahres.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Gut Buch (Prosa)&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;True Grit&amp;laquo;&lt;/b&gt; von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Portis" target="_blank"&gt;Charles Portis&lt;/a&gt;. Seit langer Zeit ein Roman, an dem ich keinerlei Makel feststellen konnte (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;denn mir fallen eigentlich immer irgendwelche Kleinigkeiten auf, an denen man noch h&amp;auml;tte fizzeln k&amp;ouml;nnen&lt;/span&gt;). Habe mir gleich darauf die anderen vier B&amp;uuml;cher von Portis besorgt und bin bisher von &amp;raquo;Dog of the South&amp;laquo; ebenfalls ziemlich angetan. &amp;#8212; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Und nat&amp;uuml;rlich finde ich die Neuinterpretation als Film von den Coen-Br&amp;uuml;dern viel besser als die alte Erstverfilmung mit John Wayne &amp;#8230; auch wenn ein John Wayne-Film immer den entz&amp;uuml;ckenden Charme eines John Wayne-Filmes hat.&lt;/span&gt;)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Deadwood&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Pete Dexter. Ziemlich sicher, dass dieses dreckige, harte, tragische, melancholische und bisweilen abstrus- und/oder brutal komische Wild West-Panorama eine wichtige Inspiration f&amp;uuml;r die gleichnamige HBO-Serie gewesen ist, auch wenn das nirgends offiziell eingestanden wird. &amp;#8212; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Wenn ich jemals einen Fantasy-Roman schreiben wollte, w&amp;auml;re dieser Roman ein gutes Vorbild f&amp;uuml;r die Struktur und Erz&amp;auml;hlhaltung, an der ich mich zu orientieren versuchen w&amp;uuml;rde.&lt;/span&gt;)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Embassytown&amp;laquo;&lt;/b&gt; von China Mi&amp;eacute;ville. Der erste richtige SF-Roman von Mi&amp;eacute;ville bietet erstaunliche Spekulationen &amp;uuml;ber eine Gesellschaft ohne sprachliche Symbole, die Macht von Metaphern und ist zudem eine eindringliche Auseinandersetzung mit Suchtproblemen und Kolonialismus.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Reamde&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Neal Stephenson. Habe diesen &amp;uuml;ber 1000-Seiten dicken W&amp;auml;lzer in wenigen Tagen verschlungen. Gelungene &amp;Auml;ktschn mit Geheimagenten, Terroristen, Onlinerollenspielern und Geiseln, oben drauf geschm&amp;uuml;ckt mit erhellenden Schmunzelkirschen zum Thema Mainstream-Fantasy.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Die &lt;i&gt;&amp;#8250;Bigend&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Trio von &amp;nbsp;William Gibson, bestehend aus &lt;b&gt;&amp;raquo;Pattern Recognition&amp;laquo;&lt;/b&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Finden Sie raus, wer diese viralen kleinen Kult-Filmschnippsel ins Internet stellt&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;), &lt;b&gt;&amp;raquo;Spook Country&amp;laquo;&lt;/b&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Auf den Weltmeeren ist ein geheimnisvoller Container unterwegs. Finden Sie heraus was drin ist&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;) und &lt;b&gt;&amp;raquo;Zero History&amp;laquo;&lt;/b&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Finden Sie raus, wer die Klamotten f&amp;uuml;r die Underground-Modemarke Gabriel Hounds entwirft&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;), etwas k&amp;uuml;hl und &amp;nbsp;trocken, was mich aber nicht st&amp;ouml;rt, denn Gibson flicht immer wieder auch geradezu poetische Stellen ein. Genial finde ich seinen thematischen Ansatz, die moderne Welt der sich aufl&amp;ouml;senden Staaten, der allgegenw&amp;auml;rtigen Informationsgesellschaft, der Post-IX.XI.-Befindlichkeit anhand des Spannungsfeldes zwischen (bzw. der Gemeinsamkeiten von) Geheimdiensten und Marketing abzuklopfen. &amp;#8212; Mein Liebling ist &amp;uuml;brigens Buch 1, &amp;raquo;Pattern Recognition&amp;laquo;, nicht zuletzt, weil ich die weibliche Hauptfigur ins Herz geschlossen habe.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Cyclonopedia. Complicity With Anononymous Materials&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Reza Negarestani. Eine verwirrend, verst&amp;ouml;rend bet&amp;ouml;rende Hatz durch einsch&amp;uuml;chternd komplexe Themenstrudel veranstaltet dieses Theorie-Fiktionswerk. Ein Muss f&amp;uuml;r jeden, der gerne eine wilde, gelungen relevante Mischung aus Cthulhu-Mythos, Geologie, orientalischer D&amp;auml;monologie, kritischer Theologie und Petropolitik inkl. &lt;i&gt;&amp;#8250;War on Terror&amp;#8249;&lt;/i&gt; erleben m&amp;ouml;chte. &amp;#8212; Auch wenn ich wahrscheinlich nur ca. 50% dieses Buches verstanden habe, bin ich beeindruckt. (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Und falls dieses eigenwillige Meisterwerk jemals ins Deutsche &amp;uuml;bersetzt werden sollte, habe ich jetzt schon Mitleid und Respekt f&amp;uuml;r wer auch immer das bewerkstelligen soll.&lt;/span&gt;)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Desweiteren m&amp;ouml;chte ich kurz als empfehlens- weil lesenswert erw&amp;auml;hnen:&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; die mit seltsam-heftiger Selbstbez&amp;uuml;glichkeitsschleife versehene Zeitreisenovelle &lt;b&gt;&amp;raquo;How To Life Safely In a Science-Fictional Universe&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Charles Yu;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; das nekromatische Katz(&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Meister&lt;/span&gt;)- &amp;amp; Maus(&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Adeptin&lt;/span&gt;)-Duell im Renaissance-Europa in &lt;b&gt;&amp;raquo;The Enterprise of Death&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Jesse Bullington;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; den Biopunk-Thriller und B&amp;uuml;rgerkriegskrisen-Bericht &lt;b&gt;&amp;raquo;The Windup Girl&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Paolo Bacigalupi;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; das kampfreichen V&amp;ouml;lkerwanderungs-Fantasyabenteuer und Auftakt der &lt;i&gt;&amp;#8250;Foreworld&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Reihe &lt;b&gt;&amp;raquo;The Mongoliad&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Greg Bear, Neal Stephenson &amp;amp; Friends;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Berliner Stadtjungs erleben Abenteuer in den fr&amp;uuml;hen Siebzigern: &lt;b&gt;&amp;raquo;Blo&amp;szlig; Weg Hier!&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Frank B&amp;ouml;hmert;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; gute SF-Kurzgeschichten, gut geschrieben, gut &amp;uuml;bersetzt: &lt;b&gt;&amp;raquo;Wir waren ausser uns vor Gl&amp;uuml;ck&amp;laquo;&lt;/b&gt; von David Marusek;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Fantasy-Kurzgeschichten der etwas anderen Art (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;gelungener Slalom zwischen zart und unheimlich&lt;/span&gt;): &lt;b&gt;&amp;raquo;Das Fl&amp;uuml;stern zwischen den Zweigen&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Markholf Hoffman.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Gut Buch (Sach)&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Bl&amp;ouml;dmaschinen&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Markus Metz und Georg See&amp;szlig;len. Auch wenn die gewaltige Erkenntnislawine des Buches einen gewissen Deprifaktor mit sich f&amp;uuml;hrt, berauscht der Materialreichtum dieses gewitzten Dialektikrundumschlags. Phantastikfreunde d&amp;uuml;rfen sich zudem &amp;uuml;ber gelungene Horror- und SF-Metaphern freuen.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;9. 11. Zehn Jahre danach. Der Einsturz eines L&amp;uuml;gengeb&amp;auml;udes&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Matthias Br&amp;ouml;ckers und Christian C. Walther. Weils ohne gro&amp;szlig;e Polemik die vielen emp&amp;ouml;renden L&amp;ouml;cher der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Ungereimtheit des jungen Jahrhunderts auff&amp;uuml;hrt.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Magic of Reality&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Richard Dawkins und Dave McKean. Ein lehrreiches Jugendbuch &amp;#8211; Dawkins, wie so oft, &amp;nbsp;knuffig onkel-lehrerhaft &amp;#8211; und Dank der atemberaubend sch&amp;ouml;nen Gestaltung von McKean ein gigantischer Augenschmau&amp;szlig;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Codex Seraphinianus&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Luigi Serafini. Schon Anfang der 80-ger erschienen, hat es nun endlich in meine Sammlung geschafft. Eine Bilderbuch-Enzyklop&amp;auml;die aus einer seltsamen anderen Welt. Gnadenlos undurchschaubar. Megapotente Verzauberungskraft. Ergiebige Traumreiseninspiration.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Gut Comic&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Nausica&amp;auml; aus dem Tal der Winde&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Hayao Miazaki. Der Film ist, wie auch bei &amp;raquo;Akira&amp;laquo;, ein Spielfilmtrailer f&amp;uuml;r das um einiges umfangreichere Manga-Epos. Dystopische &amp;Ouml;ko-SF-Fantasy vom Feinsten.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Hunting of the Snark&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Lewis Carroll und Mahendra Singh. Carrolls Werk ist einer meiner liebsten Klassiker und Singh hat daraus einen munteren Reigen der surrealen Kunst gemacht.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Habibi&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Craig Thompson. Tragische Geschichte als Verneigung vor dem Zauber von 1001 Nacht, Ballade &amp;uuml;ber den nahen Osten und Meditation &amp;uuml;ber die Macht des Geschichtenerz&amp;auml;hlens.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Gotham Central&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Ed Brubaker &amp;amp; Greg Rucka und diversen K&amp;uuml;nstlern, am besten ist der Stammzeichner dieser leider viel zu fr&amp;uuml;h eingestellten Reihe: Michael Lark. Ganz feine Idee, dass nicht der dunkle Ritter und seine diversen Erzfeinde im Mittelpunkt stehen, sondern die Kommissare der Polizei von Gothams erstem Revier.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Gut Mukke&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford&amp;laquo;&lt;/b&gt; (Soundtrack) von Nick Cave und Warren Ellis. Langsam, ruhig, melancholisch, perfekt.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;L. A. Noire&amp;laquo;&lt;/b&gt; (Soundtrack) von Andrew &amp;amp; Simon Hale sowie Songs im Stil der 40er-Jahre eingespielt von The Real Tuesday Weld mit Claudia Br&amp;uuml;cken. Treffliche Krimistimmung.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Batman: Arkham City&amp;laquo;&lt;/b&gt; (Soundtrack) von Nick Arundel und Ron Fish. Gelungene Mischung der Batman-typischen Mukke von Elfman und Zimmer.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Where Are The Arms&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Gabriel Kahane. Auch das zweite Album von Kahane bietet ausget&amp;uuml;fftelte Instrumentoerungen, wendungsreiche Melodien und geistreiche Lyrik.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Gut Film&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Scott Pilgrim Vs. The World&amp;laquo;:&lt;/b&gt; Gro&amp;szlig;artige flotte Romanze mit Game-Stilistik, und eine erstaunlich treue Umsetzung des ebenfalls lohnenden Comics.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Super&amp;laquo;:&lt;/b&gt; Endlich ein Film, der krass, gnadenlos, &amp;auml;tzend und dennoch anr&amp;uuml;hrend von den Schattenseiten des ganzen Superheldenged&amp;ouml;ns erz&amp;auml;hlt.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Adventures of Tintin&amp;laquo;:&lt;/b&gt; Spielberg hat es doch noch drauf.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Ponyo&amp;laquo;:&lt;/b&gt; Bei Myazaki kann man wieder Kind sein und das ist wundervoll.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Summer Wars&amp;laquo;:&lt;/b&gt; Ein SF-, Familien-Film wie eine prallgef&amp;uuml;llte Wundert&amp;uuml;te.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Kurz seien noch als sehenswert erw&amp;auml;hnt:&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &lt;b&gt;&amp;raquo;X-Men: First Class&amp;laquo;&lt;/b&gt;: Trotz der kleinen Makken endlich wieder ein &amp;#8250;tiefer&amp;#8249; Superheldenflick. Fassbender und McAvoy brillieren als junger Magneto und Prof. X.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &lt;b&gt;&amp;raquo;Tucker &amp;amp; Dale Vs. Evil&amp;laquo;&lt;/b&gt;: Verbl&amp;uuml;ffende Inversion des Schemas &lt;i&gt;&amp;#8250;Killer-Hillybillies killen unbedarfte Jugendliche&amp;#8249;&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &lt;b&gt;&amp;raquo;Sherlock Holmes: Games of Shadows&amp;laquo;&lt;/b&gt;: Respektable Fortsetzung dieser Wiederbelebung des bekannten Privatdetektivs. Diesmal mit auch mit gelungenem Auftritt des Erzfeindes Moriarty.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &lt;b&gt;&amp;raquo;Carnage&amp;laquo;:&lt;/b&gt; (= &amp;raquo;Gott des Gemetzels&amp;laquo;) Wenn der Text stimmt, dann reichen eben zwei gute Schauspielerinnen und zwei gute Schauspieler. Zudem ein feines Beispiel der Wahrung der aristotelischen Einheit von Raum, Zeit und Thema!&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Beste Momente&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Janelle Mon&amp;aacute;e&lt;/b&gt;-Konzert im Mousonturm (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;dessen B&amp;uuml;hne eigentlich eine Nummer zu klein war&lt;/span&gt;)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Kurzurlaub Berlin mit einem wunderbaren lange Spaziergang durch den Park von Charlottenburg; Treffen mit gesch&amp;auml;tzten SF-Netzwerk-Foristen; Plausch- und Kaufrunden im &lt;b&gt;&amp;raquo;Otherland&amp;laquo;&lt;/b&gt;-Buchladen; Abendessen mit den Herrn Riffel, B&amp;ouml;hmert und Kettlitz &amp;#8230;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&amp;#8230; dort dann abgemacht, dass ich nach den Ted Chiang-Geschichten (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;siehe &lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idart=309" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Die H&amp;ouml;lle ist die Abwesenheit Gottes&amp;laquo;&lt;/a&gt; erschienen im Golkonda Verlag&lt;/span&gt;) als n&amp;auml;chstes den ersten Hellboy-Kurzgeschichtenband &lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idcat=133&amp;amp;lang=1" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Odd Jobs&amp;laquo;&lt;/a&gt; &amp;uuml;bersetzen werde&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Vorsatz&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;Experiment: keine neuen B&amp;uuml;cher kaufen dieses Jahr, sondern sich mal auf die eigene Bibliothek verlassen, um zu pr&amp;uuml;fen, wie &amp;#8250;stabil&amp;#8249; und &amp;#8250;ergiebig&amp;#8249; die ist.&lt;br /&gt;&amp;#10;Nein. Halt. Stop.&lt;br /&gt;&amp;#10;Maximal 10, oder pro Monat eins, also 12 B&amp;uuml;cher &amp;uuml;bers Jahr verteilt anschaffen. Vorschau der bereits gebongten Titel:&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; (Februar) Matt Ruff: &amp;raquo;The Mirage&amp;laquo;;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; (Februar) Nick Harkaway: &amp;raquo;Angelmaker&amp;laquo;;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; (Mai) China Mi&amp;eacute;ville: &amp;raquo;Railsea&amp;laquo;;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; (Juli) Ian Tregillis: &amp;raquo;The Coldest War&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; (August) Neal Stephenson: &amp;raquo;Some Remarks&amp;laquo;;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &amp;#8230; und der Erscheinungstermin des vierten Romanes von Lawrence Norfolk, &amp;raquo;John Saturnall&amp;#8217;s Feast&amp;laquo;, steht noch nicht fest.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt; &lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2101605/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/464491/Grenzubergang-20112012" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 06:37:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
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      <title>Kai Diekmann</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2100910/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 757&lt;/i&gt; &amp;#8212; Habe heute dr&amp;uuml;ben bei google+ ein Album mit meinen Fetzensch&amp;auml;del-Portraitzeichnungen er&amp;ouml;ffnet. Bei der Gelegenheit hat mich Andrea aus der Ferne an einen Gro&amp;szlig;hirschen unter den Fetzensch&amp;auml;deln erinnert, der schon lange auf&amp;#8217;m Wartebankerl sitzt. Hier also endlich pr&amp;auml;sentiere ich Euch den Chef des verBILDungsministeriums unseren sch&amp;ouml;nen Landes, Herrn Kai Diekmann.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Kai%20Diekmann.jpg" title="Fetzensch&amp;auml;del-Portrait Kai Diekmann" alt="Fetzensch&amp;auml;del-Portrait Kai Diekmann"&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 05 Jan 2012 12:14:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2012-01-05T12:14:00Z</dc:date>
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      <title>Portrait: Paolo Bacigalupi</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2096852/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 756&lt;/i&gt; &amp;#8212; F&amp;uuml;r den demn&amp;auml;chst erscheinenden Band &lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idart=333" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Der Spieler&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; mit Kurzgeschichten von Paolo Bacigalupi (dessen Roman &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2041000/"&gt;&amp;raquo;The Windup Girl&amp;laquo;&lt;/a&gt; {dt. &amp;raquo;Biokrieg&amp;laquo;} ich ziemlich gelungen fand) ein neues Autorenportrait aus dem Hause molosovsky.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/25360041@N06/6466243197/" title="Paolo Bacigalupi von molosovsky bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm8.staticflickr.com/7018/6466243197_9a56cd503e.jpg" width="496" height="489" alt="Paolo Bacigalupi"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:33:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-12-06T15:33:00Z</dc:date>
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      <title>Alfred Kubin: der neue alte Star der Weird Fiction</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2093951/</link>
      <description>&lt;a href="http://www.jeffvandermeer.com/2011/08/30/table-of-contents-the-weird-edited-by-ann-and-jeff-vandermeer/" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/vandermeer_theWeird.jpg" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;Eintrag No. 755&lt;/i&gt; &amp;#8212; Derweil ich noch auf meine Paperbackausgabe der umfangreichen, von Jeff und Ann Vandermeer zusammengestellten Anthologie &lt;a href="http://www.atlantic-books.co.uk/our_books/browse_catalogue.asp?css=1&amp;amp;edition=2849" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Weird&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size:80%;"&gt;&lt;a href="http://www.jeffvandermeer.com/2011/08/30/table-of-contents-the-weird-edited-by-ann-and-jeff-vandermeer/" target="_blank"&gt;hier das Inhaltsverzeichnis&lt;/a&gt; in Jeffs Blog&lt;/span&gt;) warte, freue ich mich wie Schnitzel dar&amp;uuml;ber, da&amp;szlig; sich Alfred Kubin sch&amp;ouml;n langsam zu einem hei&amp;szlig;en Tipp im englischsprachigem Raum mausert.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nicht nur er&amp;ouml;ffnet ein l&amp;auml;ngerer Auszug von Kubins &amp;raquo;Die andere Seite&amp;laquo; die &amp;raquo;The Weird&amp;laquo;-Anthologie, Jeff Vandermeer widmet auch den ersten Beitrag der Reihe &lt;i&gt;&amp;raquo;101 Weird Writers&amp;laquo;&lt;/i&gt; bei &lt;i&gt;&amp;#8250;Weird Fiction Review&amp;#8249;&lt;/i&gt; Meister Kubin: &lt;a href="http://weirdfictionreview.com/2011/11/101-weird-writers-preview-alfred-kubin/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;The Tortured Triumph of "The Other Side"&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. &amp;#8212; Ebendort hat diese Woche auch Paul Charles Smith unter dem Titel &lt;a href="http://weirdfictionreview.com/2011/11/the-shadow-world-of-alfred-kubin/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;The Shadow World of Alfred Kubin: The Life and Art of a True Original&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; ein Lobpreis auf Kubins Pionierleistung angestimmt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Smith hat schon vor einiger Zeit in seinem Blog zwei Beitr&amp;auml;ge &amp;uuml;ber Kubin verfasst: zum ersten &amp;uuml;ber die Themen in dessen Fr&amp;uuml;hwerk (&lt;a href="http://www.paul-charles-smith.com/?p=632" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Themes in the Early Work of Alfred Kubin&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;); zum zweiten insbesondere &amp;uuml;ber &amp;raquo;Die andere Seite&amp;laquo; (&lt;a href="http://www.paul-charles-smith.com/?p=649" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;The Other Side&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Nachtrag&lt;/b&gt; &amp;#8212; Damien Walter hat f&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;The Guardian&amp;#8249;&lt;/i&gt; eine herrlich begeistert wirre Jubelei zu der Anthologie geschrieben: &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/books/2011/nov/18/beware-the-weird-anthology" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Beware The Weird!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 19 Nov 2011 11:27:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2093951/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-19T11:27:00Z</dc:date>
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      <title>»Eine andere Welt« (22) — Kap. XX: Aerostatische Lokomotionen von Grandville und Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2093610/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 754&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;XX. Aerostatische Lokomotionen&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Ihr, so da fliegen wollen,&lt;br /&gt;&amp;#10;Betrachtet &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ikarus" target="_blank"&gt;Ikarus&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;&amp;#10;Den naseweisen tollen,&lt;br /&gt;&amp;#10;Er kam zu b&amp;ouml;sem Schlu&amp;szlig;,&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apollon" target="_blank"&gt;Phoebus&lt;/a&gt; ist ihm gestiegen&lt;br /&gt;&amp;#10;Alsbald zu Kopfe stracks.&lt;br /&gt;&amp;#10;Drum wi&amp;szlig;t: Man wird nie fliegen&lt;br /&gt;&amp;#10;Mit Fittigen von Wachs. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Griechischer Hymnus.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Die Herrschaft des Dampfsystems liegt weit hinter uns und hat sich ganz &amp;uuml;berlebt. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Ein moderner Philosoph.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;i&gt;Doctor Puff, Neugott, f&amp;uuml;hrt noch einander auf verschiedene Weise mehrere Luftfahrten aus, kehrt mit ungew&amp;ouml;hnlicher Schnelle auf die Erde zur&amp;uuml;ck und findet hier einen ganz unverhofften Empfang.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Das traurige Ende einer Unsterblichkeit, der Puff die Augen zudr&amp;uuml;ckte, veranlasste den Doctor zu ernsten Selbstbestrachtungen. Als Neugott sah er sich von ewiger Langeweile bedroht, und glaubte schon dies schleichende Gift in seinen Adern zu f&amp;uuml;hlen, so da&amp;szlig; er sich nach seiner fr&amp;uuml;heren bescheidenen Niedrigkeit zur&amp;uuml;cksehnte. Nachdem er von den Blumen freundlich Abschied genommen, deren Familienleben und gesellschaftlicher Organismus sein Gep&amp;auml;ck von Beobachtungen vermehrt hatte, beeilte er sich den Garten zu verlassen, indem er sich sogleich die in solchen F&amp;auml;llen &amp;uuml;blichen Fragen vorlegte.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Wohin wende ich mich! Wohin wende ich mich nicht? Gehe ich bergan oder bergab, in die L&amp;auml;nge oder in die Breite, in gerader, schiefer, kreisf&amp;ouml;rmiger, diagonaler, horizontaler oder senkrechter Linie? Was soll ich tun um vor Erwartung keuchende Leser und Verleger, deren einzige Hoffnung auf meinem Genie beruht, zufireden zu stellen?&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Diese Fragen erw&amp;auml;gend, fiel es ihm pl&amp;ouml;tzlich ein, da&amp;szlig; er k&amp;uuml;rzlich den Titel eines Buches gesehen, welcher lautete: &lt;i&gt;&amp;raquo;Die Reise ins Blaue&amp;laquo;&lt;/i&gt;. &amp;#8212; &amp;raquo;Hurrah!&amp;laquo;, rief er. &amp;raquo;Ins Blaue! Gerade hinein, so ist&amp;#8217;s recht und Zickzack obendrein!&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Diese Reise alsbald anzutreten war ihm ein Geringes, nur fehlte ihm noch irgend eine bewegende Kraft. Nicht weit davon sah er Arbeiter an einer Eisenbahn damit besch&amp;auml;ftigt, f&amp;uuml;r den k&amp;uuml;nftigen Schienenweg Felsen zu sprengen und Abgr&amp;uuml;nde auszuf&amp;uuml;llen. &amp;raquo;Arme Leute!&amp;laquo;, sagte er, und konnte nicht umhin die Achseln zu zucken und mitleidig zu l&amp;auml;cheln, als er seinen, von ihm in einer schlaflosen Nacht erfundenen, einfachen und doch blitzschnellen Mechanismus mit diesen kostspieligen und doch weit hinter der Gegenwart zur&amp;uuml;ckgebliebenen Mitteln zur Bewegung im Raume verglich. Demungeachtet verschm&amp;auml;hte er indessen doch nicht, sich jener zahlreichen und kr&amp;auml;ftigen Arme zu bedienen, um seiner Maschine die notwendige Kraft zu verleihen. Dann setzte er sich auf dem einen Ende seiner Zugbahn, wie er sie nannte, hin, und befand sich in weniger als einer Drittelsekunde auf dem Gipfel eines Berges, den die Geographen nich immer vergessen haben, in den Landkarten aufzuf&amp;uuml;hren.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952944687/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XX. Aerostatische Lokomotionen. Puffs blitzschneller Mechanismus. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXX_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Nachdem er abgestiegen war um die Gegend in Augenschein zu nehmen, fand er den Boden mit Papierdrachen bes&amp;auml;t, die ihre Bindf&amp;auml;den zerrissen und sich hier ein Stelldichein gegeben hatten. Dies schien ihm ein vortreffliches Mittel um sein Aufsteigen zu bef&amp;ouml;rdern, weshalb er auch keinen Augenblick z&amp;ouml;gerte, sich H&amp;uuml;ften, F&amp;uuml;&amp;szlig;e und Arme mit dem neuen aerostatischen Apparat g&amp;uuml;rtete und gleich weiter in die See des Aethers stach.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Anfangs ging es ganz vortrefflich und der Wind bl&amp;auml;hte seine Segel; bald aber l&amp;auml;hmten widrige Luftstr&amp;ouml;mungen die Kraft seines Vorspanns und er blieb eine halbe Stunde unbeweglich, wie ein Fixstern. Diese Situation fing an ihm mehr als seltsam vorzukommen, da ergriff ihn pl&amp;ouml;tzlich eine g&amp;uuml;nstige frische K&amp;uuml;hle, und setzte ihn bei einer verlassenen Windm&amp;uuml;hle, die er durch die Dunstwolken hindurch bereits erblickt hatte, nieder.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952944695/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XX. Aerostatische Lokomotionen. Flug mit Papierdrachen. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXX_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Puff warf jetzt seine Fl&amp;uuml;gel in alle Winde und ging in die M&amp;uuml;hle; durch eine &amp;Ouml;ffnung, von der aus seine Blicke Land und Meer &amp;uuml;berschauten, sah er pl&amp;ouml;tzlich die Wogen sch&amp;auml;umen, kochen und aufwirbeln und ihm am Ende einer elastischen Spindel eine Depesche zuschleudern, die er voll Eifer ergriff, da er auf der Adresse Kracks Handschrift erkannte. Wir werden ihren Inhalt jedoch erst sp&amp;auml;ter mitteilen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953730098/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XX. Aerostatische Lokomotionen. Depesche von Krack. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXX_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Indem er noch &amp;uuml;ber die Mittel nachsann, durch deren Hilfe die dritte Phase seiner aerostatischen Odyssee sich erf&amp;uuml;llen k&amp;ouml;nne, sah Puff in einem Winkel alte Papiere und unter diesen das Hauptbuch des verschwundenen M&amp;uuml;llers. Der Neugott durchlas dasselbe und es belehrte ihn, da&amp;szlig; das eben so k&amp;uuml;hne als sinnreiche Werk, in welchem er sich befand, gebaut worden sei, um Tannen-S&amp;auml;gemehl in Griesmehl zu verwandeln. Die letzten Zeilen des Buchhalters berichteten, da&amp;szlig; die Aktieninhaber zusammenberufen worden, um das Unternehmen auszul&amp;ouml;sen und das Inventarium sammt dem Geb&amp;auml;ude zu verkaufen.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Gerade als unser Neugott diesen traurigen Tr&amp;uuml;mmern gro&amp;szlig;artiger Spekulation eine Z&amp;auml;hre des Mitgef&amp;uuml;hls weihte, ersch&amp;uuml;tterte ein heftiger Windsto&amp;szlig; das luftige Haus. Puff erkannte alsbald den Nutzen der daraus zu ziehen war.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Was Fl&amp;uuml;gel hat, dessen Beruf ist es zu fliegen; eine M&amp;uuml;hle hat Fl&amp;uuml;gel, &lt;i&gt;ergo&lt;/i&gt;&amp;laquo;, lautete sein h&amp;ouml;chst logischer Schlu&amp;szlig;, der so vollendet war, da&amp;szlig; er ihn gar nicht vollenden brauchte.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Vorw&amp;auml;rts&amp;laquo;, rief er, &amp;raquo;die Augenblicke sind kostbar und die Wirtsh&amp;auml;user sehr d&amp;uuml;nn ges&amp;auml;t in diesem Landstrich.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Bei diesen Worten machte er den M&amp;uuml;hlstein los und warf ihn als &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssigen Ballast hinaus. Die erleichterte M&amp;uuml;hle erhebt sich von einem Windsto&amp;szlig; gefasst in die Luft; ihre vier Fl&amp;uuml;gel fangen an rasch zu arbeiten und von Neuem durchschneidet unser Neugott den blauen Aether.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Wechselweise der Erde nahe kommend und sich von ihr entfernend, erschien diese wunderbare Maschine, wunderbarer als die, welche dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Quijote" target="_blank"&gt;Ritter von der Mancha&lt;/a&gt; wie ein Riese mit tausend Armen vorkam, um ihm Trotz zu bieten, der ganzen zivilisierter Welt als etwas unendlich Wunderbares; denn sie forderte die V&amp;ouml;gel zum Wettflug heraus und entthronte den Dampf. &amp;Uuml;berall wurden, um sie zu begr&amp;uuml;&amp;szlig;en, die H&amp;uuml;te geschwenkt und mit den Taschent&amp;uuml;chern wurde geweht.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953730112/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XX. Aerostatische Lokomotionen. Flug mit der WIndm&amp;uuml;hle. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXX_04.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Berauscht von diesem allgemeinen Enthusiasmus, der sich durch lautes Freudengeschrei &amp;auml;u&amp;szlig;erte, &amp;uuml;berh&amp;auml;uft mit Ruhm, aber nicht ges&amp;auml;ttigt, strebte Puff nach Erfolgen die noch weit gr&amp;ouml;&amp;szlig;er waren. Die Idee, die M&amp;uuml;hlenfl&amp;uuml;gel an seinen eigenen Leib zu heften, f&amp;auml;hrt ihm wie ein Blitzstrahl durch den Kopf, und wird eben so schnell von ihm verwirklicht. Aus seiner fliegenden Arche, zum gro&amp;szlig;em Erstaunen der verbl&amp;uuml;fften Menge steigend, erscheint er pl&amp;ouml;tzlich wie ein ungeheurer Condor in den L&amp;uuml;ften schwebend; dann aber nimmt er einen neuen Aufschwung und verschwindet jenseits der Wolken.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Aber ach, jedes Gestirn hat seine Erdferne und Erdn&amp;auml;he, seine Sonnenn&amp;auml;he und Sonnenferne. Von seinen k&amp;uuml;hnen Fl&amp;uuml;geln getragen schwebt er &amp;uuml;ber dem flammenden Krater eines Vulkans hin schon riecht einer von seinen Fl&amp;uuml;geln versengt&amp;#8230;. Er verliert das Gleichgewicht &amp;#8212; er wirbelt, im vollsten Sinne des Wortes &amp;#8230; Himmel! Was soll aus ihm werden? Zerschmettert er seinen Sch&amp;auml;del an einem Felsen, spie&amp;szlig;t er seinen Leib auf einer Kirchturmspitze, oder wird er, ein neuer Ikarus, dem Meere, das ihn verschlingt, seinen Namen geben?&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953730128/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, XX. Aerostatische Lokomotionen. Der neue Ikarus Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXX_05.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Nein! Beruhigen Sie sich, gef&amp;uuml;hlvolle Leserinnen; Puff ist ja unsterblich. &amp;#8212; Liebliche Sch&amp;auml;ferinnen, holde Schnitterinnen, vereinigt um den k&amp;uuml;hnen Hauptschmuck der Wiesen zu scheeren, haben den Tauber bemerkt, den des J&amp;auml;gers t&amp;ouml;dliches Blei traf. &amp;#8212; Sie eilen herbei, um seinen Fall zu mildern; ihre Arme und ihre Sch&amp;uuml;rzen strecken sich in edelstem Wetteifer aus, diesen g&amp;ouml;ttlichen Mondstein aufzufangen. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glykera" target="_blank"&gt;Glycere&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Amaryllis#Name" target="_blank"&gt;Amaryllis&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phyllis" target="_blank"&gt;Phyllis&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Galateia" target="_blank"&gt;Galathee&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mimili" target="_blank"&gt;Mimili&lt;/a&gt;, haltet Euch tapfer und m&amp;ouml;gen Eure Sch&amp;uuml;rzen aus festem Gewebe sein!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2093610/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/437515/Grandville-und-Plinius-der-Jungste-Eine-andere-Welt-22" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:36:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2093610/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-17T11:36:00Z</dc:date>
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      <title>»Eine andere Welt« (21) — Kap. XIX: Der Tod einer Immortelle von Grandville und Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2092082/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 753&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;XIX. Der Tod einer Immortelle&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Die Langeweile ist der Unsterblichkeit Kind.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Homer.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;i&gt;Nachdem er sein Kautschuck-Beafsteak und das zweite Kapitel von Kracks Manuskript, beide gleich schwer verdaulich, zu sich genommen, geht Puff in einen Garten, um den Duft der Blumen zu atmen, und wird Zeuge eines Selbstmordes.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Wie s&amp;uuml;&amp;szlig; ist es, in einem Garten zu lustwandeln, wenn auf den Fittigen der Fr&amp;uuml;hlingsl&amp;uuml;ftchen die Blumen ihre D&amp;uuml;fte tauschen gleich eben so viel Boten der Liebe!&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Wie s&amp;uuml;&amp;szlig; ist es &amp;#8212; aber lassen wir es dabei bewenden; wollte ich meiner Begeisterung freien Lauf lassen, so m&amp;uuml;&amp;szlig;te ich sie steigern und in Versen fortfahren, und dazu habe ich mich nicht mit dem n&amp;ouml;tigen Vorrat an Reimen, langen und kurzen Silben und Flickw&amp;ouml;rtern f&amp;uuml;r die Reise versehen.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Um die Wahrheit zu gestehen, so ging ich nur in diesen Garten, um fern von dem Treiben und L&amp;auml;rmen der Welt meine Verdauung besser abwarten zu k&amp;ouml;nnen; die hier landes&amp;uuml;blichen Beafsteaks liegen entsetzlich schwer im Magen. Es wird mir aber doch gelingen, mit Hilfe des guten alten Sprichwortes: &lt;i&gt;Geduld, Vernunft und Zeit macht m&amp;ouml;glich die Unm&amp;ouml;glichkeit.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Wie gl&amp;uuml;cklich bin ich, die Sprache der Pflanzen und V&amp;ouml;gel zu verstehen! Die Wissenschaft wird mir eine gro&amp;szlig;e Entdeckung mehr verdanken.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Als ich den Garten betrat, zog ein Schmetterling, der eine Immortelle umgaukelte, meine Aufmerksamkeit an; eine Spinne, die unter derselben Pflanze ihre F&amp;auml;den gezogen hatte, sagte zu ihm:&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Du verspottest mein Netz, weil Du ein alter Praktikus bist, aber Deine Kinden k&amp;ouml;nnten es bezahlen m&amp;uuml;ssen. Ich bin indessen bereit, mit Dir ein B&amp;uuml;ndnis zu schlie&amp;szlig;en. Ich werde Dich und die Deinen versch&amp;ouml;nen unter der Bedingung, da&amp;szlig; Du mir Deinen R&amp;uuml;cken leihst und mich hintr&amp;auml;gst, wohin es mir beliebt.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Angenommen&amp;laquo;, entgegnete der Schmetterling und setzt sich auf die Erde.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Die Spinne bestieg seinen R&amp;uuml;cken und fort ging&amp;#8217;s. Einen Augenblick verlor ich sie aus dem Gesichte, dann aber sah ich sie sich auf dem Wipfel eines Baumes am anderen Ende des Gartens niederlassen. Ich fragte mich, was die Spinne bewegen k&amp;ouml;nne, solchen Unterricht in der Reitkunst zu nehmen &amp;#8212; als Mittel gegen zu vieles Sitzen wandte sie es sicher nicht an &amp;#8212; da gewahrte ich pl&amp;ouml;tzlich einen langen siblernen Faden, der von dem Baum bis zur Immortelle gezogen war. Vermittelst der Bereitwilligkeit des Schmetterlings hatte n&amp;auml;mlich die Spinne ihr Schlappseil ziehen k&amp;ouml;nnen, auf welchem sie nun gar viele Seilt&amp;auml;nzerst&amp;uuml;ckchen mit und ohne Bancierstange ausf&amp;uuml;hren konnte. Eben machte sie den gef&amp;auml;hrlichen Luftsprung, als der zarte Faden pl&amp;ouml;tzlich riss und die Immortelle zugleich herzlich lachend ihren Stengel sch&amp;uuml;ttelte.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953710478/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XIX. Der Tod einer Immortelle. Seilt&amp;auml;nzerst&amp;uuml;ckchen einer Spinne. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXIX_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Von jeher bin ich ein gro&amp;szlig;er Freund der Akrobaten gewesen. Erz&amp;uuml;rnt setzte ich die die Immortelle daher zur Rede, warum sie der kunstreichen Spinne den an ihrem Stengel befestigten Faden zerrissen hatte.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Um mir die Langeweile zu vertreiben&amp;laquo;, antwortete sie freim&amp;uuml;tig. &amp;raquo;Wenn man schon seine sechstausend Jahre gelebt hat und nicht wei&amp;szlig;, wann man sterben wird, so ist jedes Mittel gut, sich Zerstreuung zu verschaffen. &amp;#8212; &amp;Uuml;brigens hat sie Spinne ihr Schicksal wohl verdient; sie bringt ihre Tage damit zu, die Schmetterlinge durch gro&amp;szlig;e Versprechungen zu hintergehen, und bedient sich ihrer Fl&amp;uuml;gel, was sie jedoch nie hindert, die Nachkommenschaft derselben bei der ersten Gelegenheit zu verzehren. Du kannst mir&amp;#8217;s glauben, mein Freund, eine Immortelle hat Erfahrung&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Eine Rose in unserer N&amp;auml;he sch&amp;uuml;ttelte ihre Bl&amp;auml;tter und &amp;ouml;ffnete ihren Kelch; s&amp;uuml;&amp;szlig;er Duft verbreitete sich ringsum.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Meine Nachbarin macht Toilette&amp;laquo;, fuhr die Immortelle wehm&amp;uuml;tig fort. &amp;raquo;Um die R&amp;uuml;ckkehr des Fr&amp;uuml;hlings zu feiern, geben die Blumen und die Fr&amp;uuml;chte einen Ball, den der Gott versprochen hat, durch seine Gegenwart zu verherrlichen. Siehst Du nicht die Vorbereitungen zu dem gl&amp;auml;nzenden Feste? &amp;#8212; Die Nelke schminkt sich und streut ein Bischen Puder in das Haar; die Riecherbse, geschniegelt und parf&amp;uuml;miert, eilt schon nach dem Ballsaal; die Kaiserkrone schm&amp;uuml;ckte ihre Stirn mit Smaragden; die Lilien prunkt mit ihrem Kragen von feinem Batist; die Stiefm&amp;uuml;tterchen ordnen ihren sammetnen Kopfputz. Der Franzapfel hat die Georgine f&amp;uuml;r den ersten Contretanz engagiert; der Quittenapfel walzt mit der Erdbeere, und macht schon lange einer Anemone den Hof. Die Birne sorgt f&amp;uuml;r die Erfrischungen, denn man mu&amp;szlig; immer eine Birne f&amp;uuml;r den Duft haben. &amp;#8212; Aber ach, w&amp;auml;hrend sie springen, tanzen, lachen, mu&amp;szlig; ich den Abend mit einem alten Kaktus zubringen, der mich mit seinen Geschichten langweilt.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953710490/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XIX. Der Tod einer Immortelle.  Das Fest der Blumen. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXIX_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Sie sind also nicht zu dem Balle eingeladen, gn&amp;auml;dige Frau?&amp;laquo;, fragte ich bescheiden.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Eingeladen?&amp;laquo;, erwiderte sie. &amp;#8212; &amp;raquo;Verbannt haben sie mich; die Wolfsrachen und die Granatzweige, welche Schildwache vor dem Ballsaal stehen, w&amp;uuml;rden mir den Eintritt verwehren. Es ist jetzt ungef&amp;auml;hr tausend Jahre her, da&amp;szlig; ich versuchte, mich dort zu zeigen; da ich aber nach Patchouli roch, so zeigte man mir die T&amp;uuml;r unter dem Vorwande, die Damen k&amp;ouml;nnten diesen Parf&amp;uuml;m nicht vertragen. &amp;#8212; Nach solcher Beleidigung wollte ich sterben; aber es war unm&amp;ouml;glich, denn nicht umsonst war ich eine Immortelle.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Aber wie sind Sie das geworden, meine Gn&amp;auml;digste; ich kenne nur den ewigen Juden, der ein gleiches Privilegium hat?&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Meine Geschichte ist folgende. Die Welt war eben zweij&amp;auml;hrig. &amp;#8212; Von dem Stamme eines wilden Feigenbaumes besch&amp;uuml;tzt, hatte ich meine Schwestern der Strenge des Winters erliegen sehn, ohne da&amp;szlig; es demselben m&amp;ouml;glich gewesen, mich zu erreichen. Der Fr&amp;uuml;hling kehrte wieder und durchzog die L&amp;uuml;fte, einen Korb mit Blumen auf die Erde aussch&amp;uuml;ttend. Er war so lieb, so mild, da&amp;szlig; ich ihn bat, mich vom Tode zu befreien. Meine W&amp;uuml;nsche wurden erh&amp;ouml;rt; aber um welchen Preis! Mein Leib magerte ab und d&amp;ouml;rrte aus; meine D&amp;uuml;fte entwichen, ich verlor alle Jugend und alle Frische; ich ward eine alter Jungfer. &amp;#8212; So sterbe ich nicht, aber ich bin immer alt. Ich habe keine Hoffnung mehr, als da&amp;szlig; die G&amp;ouml;tter selbst, von meinem Elend ger&amp;uuml;hrt, mir eines Tages den Tod senden &amp;#8230;&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952944639/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XIX. Der Tod einer Immortelle.  Die Schildwachen vor dem Ballsaal. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXIX_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Wenn die K&amp;ouml;nigin der Blumen, die Rose, sich zu einem Feste begiebt, von ihrem glorreichen Gemahl, dem Oleander, begleitet, so umringen tausend Anbeter den von ihren Sklaven getragenen Palantin. &amp;#8212; Alle Blumen eilen dem gl&amp;uuml;cklichen Paare entgegen und bringen ihre Huldigungen dar. &amp;#8212; Ich dagegen stehe allein und verlassen da; mein ganzer Hofstaat sind einige zynische Schnecken, die wie Diogenes ihre Tonne herbeirollen und Schutz zu meinen F&amp;uuml;&amp;szlig;en suchen. &amp;#8212; Einem jungen Lilienstengel gab ich zu verstehen, da&amp;szlig; ich ihn liebte; er entfernte sich mit Abscheu von mir und nannte mich die Totenblume. &amp;#8212; Der Kaktus allein ist meine einzige Erholung in der Einsamkeit. &amp;#8212; Aber, o Gott, was muss ich erblicken!&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952944649/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XIX. Der Tod einer Immortelle.  Die Rose, K&amp;ouml;nigin der Blumen. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXIX_04.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Ich sah mich um und gewahrte den herausgeputzten Kaktus, der sich schl&amp;auml;frig nach dem Ballsaal, einem Treibhause begab. Jetzt begriff ich die Verzweiflung der Immortelle.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Der Klang der Instrumente drang bis zu uns. Eine Insektenbande &amp;#8212; herumziehende Prager &amp;#8212; spielten die neuesten Walzer, Galoppaden und Polkas; das Flageolet der Grillen mischte sich zu der Klarinette der Heuschrecken; die Scheiben des Gew&amp;auml;chshauses klirrten taktm&amp;auml;&amp;szlig;ig von den Spr&amp;uuml;ngen der T&amp;auml;nzer.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;O G&amp;ouml;tter!&amp;laquo;, rief die Immortelle, &amp;raquo;da mich die ganze Welt verl&amp;auml;&amp;szlig;t, gew&amp;auml;hrt mir den Tod!&amp;laquo; &amp;#8212; In demselben Augenblicke tat sie einen Ruck, ri&amp;szlig; sich selbst aus dem Boden des Beetes heraus, fiel der L&amp;auml;nge nach hin, und fl&amp;uuml;sterte mit erl&amp;ouml;schender Stimme: &amp;raquo;Endlich kann ich sterben!&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Seit diesem Tage ist ein Immortellenkranz von Papier das Emblem des Genius.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952944661/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XIX. Der Tod einer Immortelle.  Die von Tot erl&amp;ouml;ste Immortelle. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXIX_05.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2092082/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/431944/Grandville-Plinius-der-Jngste-Eine-andere-Welt-21" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 07 Nov 2011 20:34:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2092082/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
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      <title>IMPRESSUM</title>
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      <description>&lt;img src="http://www.antville.org/static/molochronik/images/avatar_molo_VII_2010.jpg" alt="Selbstportrait Alex M&amp;#252;ller / molosovsky" align="right" style="margin-left: 1em; margin-bottom: 1em;" /&gt;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;WER IST MOLOSOVSKY?&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Alexander M&amp;uuml;ller&lt;/b&gt; ist mein b&amp;uuml;rgerlicher Name, den ich mit verwechslungsgef&amp;auml;hrdend vielen Menschen gemein habe &amp;#8230; deshalb verwende ich den erfundenen Namen &lt;b&gt;Molosovsky&lt;/b&gt; aus einem meiner Texte {leider derzeit keine makellose Fassung im Netz verf&amp;uuml;gbar) als Internet-Name.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;KONTAKT &amp;amp; VERANTWORTLICH&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Inhaltlich Verantwortlicher gem&amp;auml;&amp;szlig; &amp;sect; 10 Absatz 3 MDStV&amp;#10;&lt;fieldset&gt;&lt;p align="center"&gt;molosovsky (= Alexander M&amp;uuml;ller)&lt;br /&gt;&amp;#10;August {Bindestrich} Bebel {Bindestrich} Stra&amp;szlig;e Zehn&lt;br /&gt;&amp;#10;Sechs / F&amp;uuml;nf / Neun / Drei / Drei Frankfurt am Main&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;eMail:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;molosovsky {&amp;auml;t} yahoo {punkt} de&lt;br /&gt;&amp;#10;oder:&lt;br /&gt;&amp;#10;Zum &lt;a href="http://molochronik.antville.org/members/molosovsky/contact" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Kontakt&lt;/b&gt;-Feld hier im Blog&lt;/a&gt;, geeignet f&amp;uuml;r annonyme Mitteilungen, auf die keine Antwort erwartet wird.&lt;/p&gt;&lt;/fieldset&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;Es kann vorkommen, da&amp;szlig; ich zeitweise (f&amp;uuml;r ein paar Tage, bis zu &amp;#8211; ich sag mal &amp;#8211; einer Woche) keinen Internetzugang habe. Bitte haben Sie gegebenenfalls etwas Geduld.&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;STATIONEN&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Geboren &lt;b&gt;1972&lt;/b&gt; in Oberbayern &amp;#8226; Zwangsumgelernter Linksh&amp;auml;nder und bis zur Verhaltensauff&amp;auml;lligkeit gelangweiltes Kind &amp;#8226; Klassenzombie und Werkraum-Bibliothekar in einer Realschule-f&amp;uuml;r-Knaben &amp;#8226; Comic-Bibliothekar des Ingolst&amp;auml;dter Jugendzentrum FRONTE 79 &amp;#8226; Hepberger Kellerk&amp;uuml;nstler, Steingartengeograph &amp;#8226; Schottlandreisender, Wiener Kunstschul-Bohemian &amp;#8226; Nachtlebenirrlicht, freier Schreiberling und Illustrator zu Wien, auch mal Hedonisten-WG-Maskottchen &amp;#8226; Zivi-Hiwi und Wohnheimschlurch in Marburg an der Lahn &amp;#8226; Wieder in Wien: diesmal McDonaldsk&amp;uuml;chenheinzel, Spendeneintreiber, Restaurationsateliermitarbeiter, sowie freier Mitarbeiter f&amp;uuml;r das &lt;b&gt;I&lt;/b&gt;nstitut f&amp;uuml;r &lt;b&gt;S&lt;/b&gt;ozio-&lt;b&gt;S&lt;/b&gt;emiotische-&lt;b&gt;S&lt;/b&gt;tudien. &amp;#8226; Von der Liebe 1998 nach Frankfurt am Main geleitet, dort roboti als Zeitarbeit-Troubleshooter, kurz Azubi im Buchhandel, schlie&amp;szlig;lich gehirngewaschenes Fortbildungskanonenfutter f&amp;uuml;rs &lt;b&gt;B&lt;/b&gt;ildungs&lt;b&gt;Z&lt;/b&gt;entrum des Hessischen Handels, danach 2006/2007 paralysierte Hartz-IV-B&amp;uuml;chereiaufsicht. &amp;#8226; Berappelt: Seit Anfang 2008 wieder Vollzeit in Lohn &amp;amp; Brot als jemand, der auf Kunst aufpasst. &amp;#8226; Immer noch selbstgehemmter Autodidakt und Dilettant. Zudem ab und zu f&amp;uuml;r Naturalien arbeitender Probeleser f&amp;uuml;r Autorenkollegen &amp;amp; Kolleginnen, die es &amp;#8250;geschafft&amp;#8249; haben.&lt;/span&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 07 Jul 2004 19:08:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
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      <title>Buchregal-Führung (9): Neal Stephenson, Romane &amp; Sachbücher</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2091600/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 752&lt;/i&gt; &amp;#8212; Derzeit komme ich zu kaum etwas und bin dar&amp;uuml;berhinaus mit Herbstm&amp;uuml;digkeit und Bl&amp;ouml;dheit geschlagen, weshalb es schmerzlich lange keinen Wochenr&amp;uuml;ckblickeintr&amp;auml;ge mehr hier gab.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Heute aber wenigstens die neueste Folge meiner Buchregal-Besichtigung. Es geht weiter mit dem viertem Brett des 80-er Billie-Regals an der Ostwand meines Zimmers.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Buchregal_09_a.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Gut die H&amp;auml;lfte der ersten Reihe wird von &lt;a href="http://molochronik.antville.org/tags/Neal%20Stephenson/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Neal Stephenson&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;-B&amp;uuml;chern dominiert. Bis auf &amp;raquo;Interface&amp;laquo; besitze ich alle englischsprachigen Ausgaben, von denen ich lediglich &amp;raquo;Zodiac&amp;laquo; noch nicht gelesen habe. Wer noch gar nichts von Stephenson kennt, dem sei zum einen sein schmales aber gehaltvolles Sachbuch &amp;uuml;ber Betriebssystem- und Graphikoberfl&amp;auml;chenkultur &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2058398/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;In the Beginning was the Command Line&amp;laquo;&lt;/a&gt; empfohlen; von seinen Romanen halte ich &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/766431/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Diamond Age&amp;laquo;&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r ein exzellentes Beispiel geistreicher und literarisch gelungener Science Fiction. Ansonsten ist es kein Geheimnis, dass f&amp;uuml;r mich der dreib&amp;auml;ndige, gut 3000 Seiten starke &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/1742963/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Barock-Zyklus&amp;laquo;&lt;/a&gt; bis dato der Lekt&amp;uuml;reh&amp;ouml;hepunkt meines Lebens ist.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Den restlichen Platz nehmen B&amp;uuml;cher ein, die wegen ihrer H&amp;ouml;he hier unterbracht sind, wie die englische, farbige Ausgabe von &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2019792/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;House of Leaves&amp;laquo;&lt;/a&gt; von Mark Z. Danielewski; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2059418/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Seeing Further&amp;laquo;&lt;/a&gt;, die von Bill Bryson herausgegebene Sammlung mit kulturgeschichtlichen Aufs&amp;auml;tzen &amp;uuml;ber die Royal Society (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;enth&amp;auml;lt Texte u.a. von Neal Stephenson, Margaret Atwood, Ian Steward und Richard Dawkins&lt;/span&gt;); &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=DlUPlpUci4c" target="_blank"&gt;&amp;raquo;The Magic of Reality&amp;laquo;&lt;/a&gt;, die wundersch&amp;ouml;ne Zusammenarbeit von Richard Dawkins (Text) und Dave McKean (Illustration);  das kluge religionskritische &lt;a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/den_bann_brechen-daniel_c_dennett_71011.html" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Breaking the Spell&amp;laquo;&lt;/a&gt; von Daniel C. Dennett (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;gl&amp;auml;nzt dadurch, dass es weniger polemisch ist Dawkins bekannteres &amp;raquo;The God Delusion&amp;laquo;&lt;/span&gt;); den &amp;raquo;DTV-Atlas Musik&amp;laquo;; Wolfgang Reinhards feine historische Kulturanthropologie &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/17023.html" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Lebensformen Europas&amp;laquo;&lt;/a&gt;; Jan Philipp Reemtsmas &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/29073.html" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Vertrauen und Gewalt&amp;laquo;&lt;/a&gt;; die Digitale Bibliothek-Ausgabe von Karlheinz Deschners &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Kriminalgeschichte des Christentums&amp;laquo;&lt;/a&gt;; sowie &lt;a href="http://steampunkbible.com/" target="_blank"&gt;&amp;raquo;The Steampunk Bible&amp;laquo;&lt;/a&gt; von Jeff Vandermeer und S. J. Chambers.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Buchregal_09_b.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auch in der zweiten Reihe finden sich viele Stephenson-B&amp;uuml;cher, diesmal deutsche Ausgaben. Desweiteren ist eine Abteilung Insel-Taschenbuchausgaben untergebracht (die &amp;raquo;Bekenntnisse&amp;laquo; von Augustinus &amp;#8212; &lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Know Thy Enemy!&amp;laquo;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; &amp;#8212;; Themenb&amp;auml;nde zu den St&amp;auml;dten London, Florenz, Moskau und Paris; Anthologien zur antiken griechischen und r&amp;ouml;mischen Welt, sowie eine deutsche Ausgabe der &amp;raquo;Canterbury Tales&amp;laquo; von Chaucer). An Romanen finden sich hier Karen Duves &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/20355.html" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Die entf&amp;uuml;hrte Prinzessin&amp;laquo;&lt;/a&gt; und Seyfrieds &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/13054.html" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Hereo&amp;laquo;&lt;/a&gt;, an Sachb&amp;uuml;chern John Keegans &amp;raquo;Die Kultur des Krieges&amp;laquo;, Barbara Ehrenreichs Studie &amp;raquo;Blutrituale&amp;laquo; sowie zuletzt der Aufsatzband &amp;raquo;Der Krieg der Geschlechter&amp;laquo; von Camille Paglia.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:08:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2091600/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-11-04T11:08:00Z</dc:date>
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    <item>
      <title>»Eine andere Welt« (2) – Apotheose des Doctor Puff von Grandville &amp; Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2023196/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 659&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952649975/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;; Apotheose des Doctor Puff. Titel-Vignette. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://www.antville.org/static/molochronik/images/grandville_apotheose_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;Eine andere Welt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;Apotheose des Doctor Puff.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Die G&amp;ouml;tter kehren wider.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;i&gt;Puff erz&amp;auml;hlt seine Geschichte und beweist, da&amp;szlig; die Welt einen neuen Glauben brache.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Ich hei&amp;szlig;e PUFF: der Name sagt genug. Meine Ahnen sind Engl&amp;auml;nder, aber ihre Nachkommen haben sich &amp;uuml;ber die ganze civilisierte Erde verbreitet. Ich bin der Stammhalter der k&amp;uuml;nftigen deutschen Linie.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Ihr habt mich jung, sch&amp;ouml;n, gl&amp;auml;nzend, alle Herzen erobernd gesehen; Schmeichler umgaben mich; man spannte die Pferde aus vor meinem Wagen und sich daf&amp;uuml;r ein. &amp;#8213; &amp;raquo;Sel&amp;#8217;ge Zeit, wie schnell bist Du entschwunden!&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952649983/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;; Apotheose des Doctor Puff. Gestatten, Krack von Krackenheim. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://www.antville.org/static/molochronik/images/grandville_apotheose_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Aber reden wir nicht in poetischen Floskeln, reden wir verst&amp;auml;ndlicher. &amp;#8213; Poesie gilt nichts mehr, wenn sie nicht politisch ist, und ich bin zu politisch, um politische Poesie zu machen. Das &amp;uuml;berlasse ich jungen Leuten, die noch nichts sind, aber gern etwas sein m&amp;ouml;chten, und zwar so wohlfeil wie m&amp;ouml;glich.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Mein Schmerz ist ein Weltschmerz &amp;#8213; denn ich habe keinen ganzen Rock mehr; mein Ellbogen sieht durch den &amp;Auml;rmel in das kalte Leben; ich bin europam&amp;uuml;de, denn das undankbare Europa bittet mich nicht zu Tische, sondern l&amp;auml;sst mich hungern.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;O h&amp;auml;tte ich nicht meine Reicht&amp;uuml;mer so mit vollen H&amp;auml;nden verstreut; jetzt k&amp;ouml;nnte ich von meinen Eink&amp;uuml;nften auf dem Lande oder in der Provinz leben, Vereine stiften, Kleinkinderbewahrungsanstalten errichten, B&amp;uuml;rgerversammlungen leiten und Collecten f&amp;uuml;r wohlt&amp;auml;tige Zwecke machen, bei patriotischen Mahlzeiten den ersten Toast auf den gn&amp;auml;digsten Landesherrn ausbringen und zur rechten Zeit mein Sch&amp;auml;fchen scheren, um in der Wolle zu sitzen.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Jetzt haben mir alle Leute mein Geheimnis abgesehen, besonders die Zeitungsschreiber und die Buchh&amp;auml;ndler. Jeder herumgastrollende Schauspieler wei&amp;szlig;, was es kostet und wo er zugleich gut und wohlfeil bedient wird. Alles hat einen festen Cours und an Ruhm-Maklern fehlt es nirgends.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Es geht mit mir zu Ende; ich merke es an den Sohlen meiner Schuhe; wie sie abgelaufen sind, ist es auch meine Existenz.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Aber Puff stirbt nicht; er verwandelt sich nur. Wohlauf denn, wie metempsychometamorphisiere &lt;span style="color:grey;"&gt;{Metempsychose = Seelenwanderung; griechisch f&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;Reinkarnation&amp;#8249;&lt;/i&gt;}&lt;/span&gt; ich mich? Soll ich Mystiker werden, Hom&amp;ouml;o-Hydropath oder Tenor? Diese drei Gewerbe tragen jetzt am meisten ein.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Halt! Ich werde Mystiker und gr&amp;uuml;nde einen neuen Glauben. Ich stelle ein neues theopsychophilosophisches System auf. Ich werde ein Neugott. &amp;#8213; Die alten G&amp;ouml;tter hat die Welt l&amp;auml;ngst zu Grabe getragen. Atheismus ist eine S&amp;uuml;nde, Neotheismus eine Tugend, eine Wohltat f&amp;uuml;r das Menschengeschlecht, denn was ist der Mensch, wenn er keine G&amp;ouml;tter hat?&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Ich werde ein absoluter, unpers&amp;ouml;nlicher Gott. Eine &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theogonie" target="_blank"&gt;Theogonie&lt;/a&gt; ist ja Kinderspiel in unserer Zeit; die meinige wird ein Meisterwerk sein; sie soll die heiteren Fictionen des hellenischen mit den unbegreiflichen des indischen Mythos verm&amp;auml;hlen. Zeus und Wischnu durchdringen sich. Von Letzterem leihe ich die Inkarnation.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Gedulden Sie sich einen Augenblick, meine Herren und Damen; ich verschwinde durch diese Versenkung, ziehe mich um, incarniere mich und komme gleich wieder. Berlicki! Berlocki! Der Neo-Paganismus ist fertig. Seine segensreichen Folgen wird die Folge zeigen.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952649991/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;; Apotheose des Doctor Puff. Krack verschwindet im B&amp;uuml;hnenqualm. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://www.antville.org/static/molochronik/images/grandville_apotheose_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Und der Neu-Gott Puff schuf die beiden anderen Neu-G&amp;ouml;tter nach seinem Bilde. Er verbot ihnen weder die Pfeife noch den Sackpaletot &lt;span style="color:grey;"&gt;{= &amp;Auml;rmelloses &amp;Uuml;bergewand f&amp;uuml;r M&amp;auml;nner}&lt;/span&gt;, lie&amp;szlig; ihnen Orden und Bart und auch ihre alten Namen Schwadronarius und Krack, unter denen sie den Kellnern, Marqueurs, Bierwirten und anderen gelehrten Gesellschaften wohlbekannt waren.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2023196/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/70610/Grandville-Plinius-der-Jngste-Eine-andere-Welt-2" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 07 Oct 2010 20:50:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2010-10-07T20:50:00Z</dc:date>
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      <title>Drei Portraits: Alfred Bester, Christina Faust, Poppy Z. Brite</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2090362/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 751&lt;/i&gt; &amp;#8212; Endlich dazu gekommen neue Autorenportraits f&amp;uuml;r meine beiden Berliner Verlage feddich zu machen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Alfred Bester&lt;/b&gt; f&amp;uuml;r den n&amp;auml;chsten Band der Sachbuchreihe &amp;raquo;SF Personality&amp;laquo; des &lt;a href="http://shayol.cms.corneredchicken.com/cms/front_content.php?idcat=14&amp;amp;lang=1" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Shayol Verlages&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/25360041@N06/6285358323/" title="Alfred Bester von molosovsky bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm7.static.flickr.com/6019/6285358323_e10c0b8205.jpg" width="496" height="502" alt="Alfred Bester"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Christina Faust&lt;/b&gt; f&amp;uuml;r den im Herbst bei Golkonda erscheinenden Roman &lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idart=305" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Triaden&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (zusammen mit Poppy Z. Brite).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/25360041@N06/6285877832/" title="Christina Faust von molosovsky bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm7.static.flickr.com/6049/6285877832_0a7d53c7af.jpg" width="496" height="500" alt="Christina Faust"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Poppy Z. Brite&lt;/b&gt; f&amp;uuml;r den im Herbst bei Golkonda erscheinenden Roman &lt;a href="http://golkonda-verlag.de/cms/front_content.php?idart=305" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Triaden&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (zusammen mit Christina Faust).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/25360041@N06/6285877954/" title="Poppy Z. Brite von molosovsky bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm7.static.flickr.com/6094/6285877954_9c458a2795.jpg" width="496" height="492" alt="Poppy Z. Brite"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 27 Oct 2011 10:56:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2090362/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-10-27T10:56:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>»Eine andere Welt« (20) – Kap. XVIII: Ein Nachmittag im zoologischen Garten (2) von Grandville &amp; Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2085800/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 750&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;XVIII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Alle Gattungen sind gut, nur nicht die unbekannte Gattung.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Aristoteles.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" align=""center" style="color:black; font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Fortsetzung und Schlu&amp;szlig; des Vorigen.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Ein gewaltiger L&amp;auml;rm, nicht weit von mir, mit Gel&amp;auml;chter, Geschrei und anderem Toben untermischt, reizte meine Aufmerksamkeit. Ich begab mich dorthin und sah Individuen jeder Art, jedes Alters, Geschlechts und Standes; N&amp;auml;herinnen, Soldaten, Kinderm&amp;auml;dchen waren es, die den Rand einer weiten und tiefen Grube besetzt hielten. Es kostete mir einige M&amp;uuml;he, einen Platz zu finden. Doch gelang es mir endlich, Dank den Bem&amp;uuml;hungen einer alten Frau, welche mit Fischen, jungen Hunden und K&amp;auml;tzchen handelte, die, wie ich sp&amp;auml;ter erfuhr, den Bewohnern der Grube als Leckerbissen hingeworfen werden. Die hier aufbewahrten Bestien sind alle zweik&amp;ouml;pfig; ihr zweiter Kopf sitzt n&amp;auml;mlich am Ende der bekannten Verl&amp;auml;ngerung der R&amp;uuml;ckenwirbel, die man im gew&amp;ouml;hnlichen Leben Schwanz zu nennen pflegt. Sie erfreuen sich s&amp;auml;mmtlich auch doppelter Organe der Verdauung, vermittelst deren sie best&amp;auml;ndig zu fressen verm&amp;ouml;gen, denn wenn die Vorderseite satt ist, f&amp;auml;ngt die Hinterseite an ihren Hunger zu stillen, und ist sie befriedigt, so hat jene neuen Appetitt bekommen, zur fortw&amp;auml;hrenden gro&amp;szlig;en Ergetzlichkeit des Publikums.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953702764/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="_blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kap. XVIII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten (2). Die zweik&amp;ouml;pfigen Bestien. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVIII_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Einer meiner Nachbarn erz&amp;auml;hlte mir, da&amp;szlig; der Sohn eines Karpfens und einer H&amp;auml;sin in die Grube gefallen und alsbald doppelt verschlungen worden sei von dem j&amp;uuml;ngsten dieser B&amp;auml;ren, der gerade, als ich ihn sah, sich anmutig auf die Vordertatzen stellte und seinen hinteren Schlangenhals lang ausstreckte, um ein St&amp;uuml;ck Kuchen zu erhaschen. Ein Soldat, der seinen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tschako" target="_blank"&gt;Tzschako&lt;/a&gt; hate haschen wollen, den ihm der Wind vom Kopfe gerissen, hatte das Ungl&amp;uuml;ck, vom Hinterr&amp;uuml;ssel eines anderen Doppelrachen gepackt und in die Ewigkeit geschleudert zu werden. Man zeigte mir den Urheber dieser Missetat; er schlie&amp;szlig; als Elephant und spielte als St&amp;ouml;r mit einer Kugel. Der Katalog ist voll von solchen Tatsachen; ich f&amp;uuml;hre sie jedoch nicht an, damit man mich nicht des Plagiats beschuldige.&lt;/p&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Von V&amp;ouml;geln hatte ich bisher nur die heraldischen gesehen; jetzt aber befinde ich mich vor einem gro&amp;szlig;en Vogelheerde. Das Verzeichnis liefert folgende Notiz &amp;uuml;ber diese gefiederten Wesen.&lt;/p&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;div style="font-size: 120%;" align="center" &gt;&lt;b&gt;Provisorische Gattungen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Wir sind bis auf weiteres gezwungen, unter dieser Benennung diejenigen V&amp;ouml;gel zusammen zu fassen, welche die Wissenschaft noch nicht zu klassifizieren vermochte; nicht als ob sie darauf Verzicht leistete (die Wissenschaft leistet auf Nichts Verzicht), sondern weil die Akademie noch nicht die Zeit hatte die W&amp;ouml;rter zu bilden, welche dazu dienen sollen, diese neuen Gattungen zu bezeichnen. Vierzig Akademiker sind fortw&amp;auml;hrend damit besch&amp;auml;ftigt und schon ziemlich weit vorgeschritten. Der erste Teil dieser Namen ist schon erfunden &amp;#8212; denn jede scientistische Benennung mu&amp;szlig; aus zwei Teilen wenigstens bestehen &amp;#8212; und der zweite Teil wird auch bald folgen. Diese Nomenklatur mu&amp;szlig; wenigstens jedem Gebildeten verst&amp;auml;ndlich sein, bis zur Vollendung derselben mu&amp;szlig; es aber den Freunden der Naturwissenschaften anheim gestellt bleiben, wie ihre Phantasie diese Gesch&amp;ouml;pfe zu charakterisieren f&amp;uuml;r gut findet.&lt;/p&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Das w&amp;uuml;rde mich zu lange aufhalten, ich verzichte darauf. &amp;Uuml;brigens t&amp;auml;ten die Gelehrten dieses Landes wohl daran, sich selbst zu bestimmen, ehe sie die Tiere bestimmen. Die sonderbare Erscheinung eines Menschenkopfes auf einem Tierk&amp;ouml;rper wiederholt sich jeden Augenblick und noch ist es keinem Philosophen gelungen, die Grundbedingungen dieses sonderbaren Dualismus zu ermitteln.&lt;/p&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Einige Besucher dieses Gartens hatten zu gleicher Zeit mit mir vor dem Vogelheerde Halt gemacht. Unter ihnen war ein kleiner Greis, halb Mensch halb Papagei, der tortz dem offiziellen Verbot einen gefl&amp;uuml;gelten Lachs neckte; neben ihm stand seine Gattin, eine Dame, deren K&amp;ouml;rper in den Schwanz eines Haifisches auslief. Ihr S&amp;ouml;hnchen, das sie an der Hand f&amp;uuml;hrte, fra&amp;szlig; Gerstenzucker und stand auf den F&amp;uuml;&amp;szlig;en eines K&amp;uuml;ckens.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953702772/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="_blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kap. XVIII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten (2). Der Vogelheerd. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVIII_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Meine Verwunderung steigt; ich &amp;ouml;ffne von Neuem den Katalog und setze meine merkw&amp;uuml;rdigen Forschungen fort.&lt;/p&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;div style="font-size:120%;" align="center"&gt;&lt;b&gt;Die Hybriden&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Wiederk&amp;auml;uende V&amp;ouml;gel, gefl&amp;uuml;gelte Vierf&amp;uuml;&amp;szlig;ler, vielhufige Insekten; alle diese Tiere sind im zoologischen Garten geboren, man verdankt diese Mischlinge der Sorgfalt des Herrn Professors der Zoologie. Sie zeugen wiederum gekreuzte Arten, welche unz&amp;auml;hlig sind wie die des Pflanzenreichs.&lt;/p&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Als die merkw&amp;uuml;rdigsten f&amp;uuml;hren wir an: den Hirschstorch, den Bockfloh, den Gemsen&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kasuare" target="_blank"&gt;kasuar&lt;/a&gt;, den Schneckenhasen, den Schneckenschmetterling, den Eulenkater, das Ibismandrill, die Stachelschweinm&amp;uuml;cke.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953702776/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="_blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kap. XVIII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten (2). Hyriden (1). Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVIII_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Die Giraffenrhinoceros und Elephantenk&amp;auml;fer bilden eine eigene Klasse unter dem Namen: L&amp;auml;ufer, welche keiner ethymologischen Erl&amp;auml;uterung bedarf; sie lassen sich leicht z&amp;auml;hmen und w&amp;auml;ren vortrefflich zum Reiten zu gebrauchen, da sie den Lokomotiven an Schnelligkeit gleich kommen. Die Regierung hat eigene Landesgest&amp;uuml;te f&amp;uuml;r ihre Erhaltung und Vermehrung errichtet und mehrere Liebhaber von Wettrennen folgten diesem erhabenen Beispiel. &amp;#8212; Vermittelst dieser lobenswerten Bem&amp;uuml;hungen wird bald viel Geld im Lande bleiben.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953710446/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="_blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kap. XVIII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten (2). Hybriden (2). Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVIII_04.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Alle diese &amp;auml;u&amp;szlig;erst friedlichen und sanftm&amp;uuml;tigen Tierarten leben sehr vert&amp;auml;glich in einem Teil des ihnen bestimmten Parks zusammen.&lt;/p&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;p&gt;Nun komme ich zu einer gro&amp;szlig;en Gallerie; sie ist f&amp;uuml;r das Mineralreich eingerichtet, wie der Katalog besagt. Werfen wir uns auf das Mineralreich.&lt;/p&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;div style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Krystallisationen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;i&gt;&lt;a href="http://de.wiktionary.org/wiki/Petrefakt" target="_blank"&gt;Petrefakten&lt;/a&gt;, Stalaktiten&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Die menschliche Intelligenz wei&amp;szlig; den Erdball ihrem Willen zu unterwerfen; indem sie die Natur kopierte, stellte sie sich ihre gleich und entlieh ihr Farbe und Form.&lt;/p&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Die Architektur entwickelte sich ganz aus den verschiedenen Kystallisationen, Petrefakten und Stalaktiten. Die &amp;auml;gyptischen Pyramiden, die griechischen S&amp;auml;ulenordnungen und die gothischen Spitzen haben keinen anderen Ursprung. Der Mensch sch&amp;ouml;pfte seine sinnreichsten und anmutigsten Erfindungen aus den Launen der Natur; er hat ihr Alles abgeborgt, von der Baukunst bis zu den Schmucksachen, von den Pal&amp;auml;sten bis zu den Telegraphen, von den Ordenskreuzen bis zu den Lichtausl&amp;ouml;schern, von den Zuckerh&amp;uuml;ten bis zu den Pfundbroden, den W&amp;uuml;rfeln, den Dominosteinen u.f.m.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953710456/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="_blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kap. XVIII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten (2). Krystallisationen. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVIII_05.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;div align="center" style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Seepflanzen, Muscheln, Madreporen.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Wir haben eben gesehen, wie der Mensch von der Natur das Geheimnis der K&amp;uuml;nste borgte; jetzt &amp;uuml;berraschen wir die Natur, wie sie von dem Menschen Vorbilder entlehnt. Was sind denn die Seepflanzen anderes als eine genaue Reproduktion von Spitzen, Schn&amp;uuml;ren, B&amp;uuml;rsten, Schirmen, Epauletten, Pompons, Federb&amp;uuml;schen, Toupets, K&amp;auml;mmen und dergleichen mehr?&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953710464/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="_blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kap. XVIII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten (2). Seepflanzen, Muscheln, Madreporen. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVIII_06.jpg"&gt;&lt;/a&gt;  &amp;#13;&amp;#10;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&amp;#13;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#13;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2085800/"&gt;&lt;/a&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/409259/Grandville-Plinius-der-Jngere-Eine-andere-Welt-20-Kap-XVIII-Ein-Nachmittag-im-zoologisch" target="_blank"&gt;&amp;#13;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 03 Oct 2011 07:08:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-10-03T07:08:00Z</dc:date>
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      <title>Molos Wochenrückblick No. 72 / 73</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2085074/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 748&lt;/i&gt; &amp;#8212; Entschuldigt die Versp&amp;auml;tung, daf&amp;uuml;r gibts diese Woche auch richtig was auf Brot, und so gut wie alles aus der Sparte &lt;i&gt;&amp;#8250;Kunst &amp;amp; Popkultur&amp;#8249;&lt;/i&gt;. F&amp;uuml;r gewichtige Gesellschafts- &amp;amp; Poltikthemen hatte ich keinen Kopf.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Halt!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Moment!!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der Sepp war ja im Lande!!!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/1104750/" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/da_sepp.jpg" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;"&gt;&lt;/a&gt;Zumindest habe ich mir da die Zeit genommen, mir seine Bundestag-Rede anzugucken, bzw. ihren Abdruck in der &lt;i&gt;&amp;#8250;F.A.Z.&amp;#8249;&lt;/i&gt; durchzulesen. Ich erlaube mir zum einen, mir Sorgen zu machen, da der Sepp mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Origenes" target="_blank"&gt;Origenes&lt;/a&gt;-Zitaten praktisch zum Kampf aufrechter Katholen und Christenmenschen gegen den Staat aufruft:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="quote"&gt;Wenn jemand sich bei den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skythen" target="_blank"&gt;Skythen&lt;/a&gt; bef&amp;auml;nde, die gottlose Gesetze haben, und gezwungen w&amp;auml;re, bei ihnen zu leben &amp;#8230;, dann w&amp;uuml;rde er wohl sehr vern&amp;uuml;nftig handeln, wenn er im Namen des Gesetzes der Wahrheit, das bei den Skythen ja Gesetzwidrigkeit ist, zusammen mit Gleichgesinnten auch entgegen der bei jenen bestehenden Ordnung Vereinigunen bilden w&amp;uuml;rde &amp;#8230;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;Und zum Zweiten fand ich ersch&amp;uuml;tternd, wie leicht es f&amp;uuml;r den Sepp war, mit seiner Schlangenzungenkunst einen Gutteil der versammelten Politiker &amp;#8211; die eigentlich eine zumindest skeptische und zur&amp;uuml;ckhaltende Position zum Popst oder Pepst oder Papst und seiner Weltsicht haben sollten &amp;#8211;  an der Nase herumzuf&amp;uuml;hren. Da scheint er n&amp;auml;mlich die Gr&amp;uuml;nen zu loben, begr&amp;uuml;&amp;szlig;t die Generation der &amp;ouml;kologischen Bewegung, die seit den 70er Jahren &lt;i&gt;&amp;#8250;nach frischer Luft in der Politik schrien&amp;#8249;&lt;/i&gt;, weil den &lt;i&gt;&amp;#8250;jungen Menschen bewusst geworden war, dass irgendetwas  mit unserem Umgang mit der Natur nicht stimmt&amp;#8249;&lt;/i&gt;. &amp;#8212; Und dann rammt er das katholische Menschenbild in den Bundestag, wenn er darauf besteht, dass auch der Mensch Natur ist, sich nicht selbst macht sondern (das steht zwischen den Zeilen) von GOtt geschaffen wurde. &amp;#8212; &amp;Uuml;berrascht hat mich, dass &lt;b&gt;Richard K&amp;auml;mmerlings&lt;/b&gt; ausgerechnet in der &lt;i&gt;&amp;#8250;Die Welt&amp;#8249;&lt;/i&gt; das ausdeuten durfte: &lt;a href="http://www.welt.de/kultur/article13622021/Gegen-alles-was-wider-die-Natur-des-Menschen-ist.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Gegen alles, was wider die Natur des Menschen ist&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Lekt&amp;uuml;re&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.reprodukt.com/product_info.php?products_id=418" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Thompson_Habibi.jpg" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;"&gt;&lt;/a&gt;Zu meiner Entspannungslekt&amp;uuml;re abends vorm Einschlafen habe ich &lt;a href="http://www.reprodukt.com/product_info.php?products_id=418" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Habibi&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von &lt;b&gt;Craig Thompson&lt;/b&gt; erkoren. Ich konnte nicht widerstehen, als ich die g&amp;uuml;nstige englische Ausgabe von Faber &amp;amp; Faber bei dem Buchh&amp;auml;ndler meines Vertrauens f&amp;uuml;r Anglo-Amerikanisches sah (&lt;a href="http://maps.google.de/maps?client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;oe=UTF-8&amp;amp;redir_esc=&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;q=readers+corner+frankfurt&amp;amp;fb=1&amp;amp;gl=de&amp;amp;hq=readers+corner&amp;amp;hnear=0x47bd096f477096c5:0x422435029b0c600,Frankfurt+am+Main&amp;amp;cid=0,0,13373083166736882388&amp;amp;ei=LtCCTvTGPIGH0AWng6TFAQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=local_result&amp;amp;ct=image&amp;amp;ved=0CAQQ_BI" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Readers Corner&amp;laquo;&lt;/a&gt;). Bei der auf Titel und Bild verlinkten deutschen Ausgabe von Reprodukt gibt es die ersten 20 Seiten als Leseprobe. Und die englische Website zum Buch bietet eine &lt;a href="http://www.habibibook.com/process/" target="_blank"&gt;ehrfuchtsgebietende Erstellungs-Gallerie&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://nealstephenson.com/reamde/" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Stephenson_Reamde.jpg" alt="Neal Stephenson: &amp;raquo;Reamde&amp;laquo;" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;"&gt;&lt;/a&gt;Mit &lt;b&gt;&amp;raquo;Reamde&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Stephenson bin ich durch und fand den Roman sehr unterhaltsam.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ungew&amp;ouml;hnlich ist wohl, dass Stephenson sich &lt;i&gt;&amp;#8250;zur&amp;uuml;cklehnt&amp;#8249;&lt;/i&gt; und es zu genie&amp;szlig;en scheint, &lt;i&gt;&amp;#8250;einfach nur&amp;#8249;&lt;/i&gt; einen kurzweiligen Thriller mit viel Verfolgung, Geballer und so manchen IT-Heckmeck anzubieten. Keinerlei phantastische Elemente. Neal wandelt sozusagen auf dem Genre-Feld von Tom Clancy und &amp;raquo;24&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Der arme Neal begibt sich zu jedem seiner frisch erschienenen B&amp;uuml;cher aus seiner Schriftsteller-Klasue und absolviert Promostunts wie zum Beispiel dieses  &lt;a href="http://www.goodreads.com/topic/video_chat/14" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Goodreads&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Video-Interview&lt;/a&gt;. Das Gespr&amp;auml;ch bietet einiges interessantes, aber stellenweise meine ich doch wahrzunehmen, wie Neal zwischen Langeweile und Genervtheit schwankt, dies aber ganz gut zu &amp;uuml;berspielen wei&amp;szlig;. &amp;#8212; Stephenson ist mein Held, wenn er auf eine Leserfrage, ob er weitere Fortsetzungen zum &amp;raquo;Barock-Zyklus&amp;laquo; plant und liefern will, in etwa folgendes antwortet: Ja, er hatte unglaublich viel Spa&amp;szlig; mit den Figuren aus dem &amp;raquo;Barock-Zyklus&amp;laquo;, und er k&amp;ouml;nnte locker und w&amp;uuml;rde gerne mehr &amp;uuml;ber sie schreiben, aber er bef&amp;uuml;rchtet, dass er dann nur noch &amp;uuml;ber die Shaftoes, die Waterhouses, Enoch Root &amp;amp; Co. schreiben w&amp;uuml;rde bis er alt ist, und als Schriftsteller will er doch noch einige andere Gipfel erklimmen. &amp;#8212; Sag ich ja: heutzutage ist es edler und abenteuerlicher, &lt;b&gt;keine&lt;/b&gt; Serienware zu schreiben!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://mongoliad.com/welcome" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/mongoliad.jpg" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;"&gt;&lt;/a&gt;Immerhin hat &amp;raquo;Reamde&amp;laquo; meine Stephenson-Begeisterung nun so sehr entfacht, dass ich mir am Wochenende endlich das &lt;a href="http://mongoliad.com/welcome" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Mongoliad&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;-App besorgt habe, und bisher (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;nach 6 von aktuell 42 Kapiteln&lt;/span&gt;) finde ich diesen historischen, im Jahre 1241 n.d.Z. einsetzenden &lt;i&gt;&amp;#8250;Martial Arts&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Roman von &amp;raquo;Neal Stephenson, Greg Bear and Friends&amp;laquo; ganz fein. &amp;#8212; Es gibt vier Handlungsstr&amp;auml;nge: &lt;b&gt;a&lt;/b&gt;) christliche Schwertbr&amp;uuml;der aus allen m&amp;ouml;glichen Ecken Europas, die nahe der polnischen Stadt Legnica lagern. Eine Gruppe macht sich auf den Weg nach Karakorum, mit dem Ziel, Ugedai, den Kahn der Kahns zu t&amp;ouml;ten um die Mongolen zu schw&amp;auml;chen. Die restlichen Schwertbr&amp;uuml;der bleiben zur&amp;uuml;ck, um am &lt;b&gt;b&lt;/b&gt;) Zirkus des Schwertes der Mongolen teilzunehmen, einer Reihe von Duellen Mann gegen Mann. Erster ausf&amp;uuml;hrlicher Kampf: junger Wikinger mit gro&amp;szlig;em Schwert gegen jungen japanischen Krieger mit Stangenwaffe. Schlie&amp;szlig;lich gibt es noch &lt;b&gt;c&lt;/b&gt;) Ereignisse am Hofe des gro&amp;szlig;en Kahns in Karakorum und &lt;b&gt;d&lt;/b&gt;) in Rom.       &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Illuminatus!" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/wilson_shea_illuminatus_01.jpg" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;"&gt;&lt;/a&gt;Nachdem ich das l&amp;auml;ngste H&amp;ouml;rbuch meines bisherigen Lebens vor einiger Zeit abgeschlossen (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;die ca. 130 Stunden des &amp;raquo;Barock-Zyklus&amp;laquo;&lt;/span&gt;) habe, folgt seit letzter Woche die H&amp;ouml;rbuchfassug &lt;a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAudiobook?id=323627044&amp;amp;s=143444&amp;amp;ign-mpt=uo%3D4" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Illuminatus! &amp;#8211; The Eye in the Pyramid&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, dem ersten Buch der &amp;raquo;Illuminatus!&amp;laquo;-Trio von Robert Shea und Robert Anton Wilson. Der Vortrag des Erz&amp;auml;hlers &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Campbell" target="_blank"&gt;Ken Campbells&lt;/a&gt;, und des Dialogsprechs &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Fairbank" target="_blank"&gt;Christopher Fairbank&lt;/a&gt; gef&amp;auml;llt mir unglaublich gut. &amp;#8212; Hier der Beginn von Campbells Vortrag als illustriertes &lt;i&gt;&amp;#8250;youtube&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Filmchen (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;die Soundqualit&amp;auml;t des H&amp;ouml;rbuches ist freilich um einiges besser&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;iframe width="496" height="336" src="http://www.youtube.com/embed/a5i485lEBKo" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Film&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Jim Emerson&lt;/b&gt; bietet auf seiner &lt;i&gt;&amp;#8250;vimeo&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Seite schon seit langen nette kleine Filmchen an, aber in den letzten Tagen hat er einen interessanten Dreiteiler, &lt;b&gt;&amp;raquo;In The Cut&amp;laquo;&lt;/b&gt;, zusammengestellt, in dem er der Frage nachgeht, anhand welcher handwerklichen Kriterien des Schnitts man gute von schlechten &amp;Auml;ktschn-Sequenzen unterscheiden kann. Er analysiert zuerst &lt;i&gt;&amp;#8250;schlechten&amp;#8249;&lt;/i&gt; &amp;Auml;ktschn-Schnitt in &lt;a href="http://vimeo.com/28792404" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Shots In The Dark&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;anhand von &amp;raquo;The Dark Knight&amp;laquo;&lt;/span&gt;); dann &lt;i&gt;&amp;#8250;guten&amp;#8249;&lt;/i&gt; &amp;Auml;ktschn-Schnitt in &lt;a href="http://vimeo.com/28957441" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;A Dash Of Salt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;anhand von &amp;raquo;Salt&amp;laquo;&lt;/span&gt;); und als Referenz zeigt er die Tugenden von drei Klassikern der Autohatz-&amp;Auml;ktschn in &lt;a href="http://vimeo.com/29129274" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;I Left My Heart In My Throat in San Franciso&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;anhand von &amp;raquo;The French Connection&amp;laquo;, &amp;raquo;Bullitt&amp;laquo; und &amp;raquo;The Lineup&amp;laquo;&lt;/span&gt;). &amp;#8212; Ich kann mir vorstellen, dass nun viele Molochronik-Leser (wie ich) der Meinung sind, dass &amp;raquo;The Dark Knight&amp;laquo; sicherlich bratziger und unterm Strich &lt;i&gt;&amp;#8250;besser&amp;#8249;&lt;/i&gt; ist als &amp;raquo;Salt&amp;laquo;. Dem Urteil von Emerson was die beiden herausgestellten Autoverfolgungen dieser Filme betrifft, kann ich aber nicht widersprechen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/28792404?portrait=0" width="497" height="329" frameborder="0" webkitallowfullscreen allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/28792404"&gt;In the Cut, Part I: Shots in the Dark (Knight)&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/user2222857"&gt;Jim Emerson&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.collativelearning.com/FILMS%20reviews%20BY%20ROB%20AGER.html" target="_blank"&gt;Auch &lt;b&gt;Rob Ager&lt;/b&gt; analysiert Filme.&lt;/a&gt; Allerdings konzentriert er sich auf weit mehr, als das reine Handwerk, sondern k&amp;uuml;mmert sich um Themen, Zeichen, Querverweise, Perspektiven und wie diese erz&amp;auml;hlerisch arrangiert werden. Ein besonders gelungenes Beispiel f&amp;uuml;r Agers ausf&amp;uuml;hrliche &lt;i&gt;&amp;#8250;youtube&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Dekonstruktionen ist sein Vierteiler &lt;a href="http://www.collativelearning.com/MULHOLLAND%20DRIVE%20ANALYSIS.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;A City Of Nightmares&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; zu David Lynchs &amp;raquo;Mulholland Drive&amp;laquo;.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;iframe width="496" height="336" src="http://www.youtube.com/embed/NinKN3n1uK0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Literatur&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&amp;Uuml;bersetzen betrachte ich als sehr edle Sache. Nicht umsonst bin ich sehr froh, dass ich nach Jahren des &amp;Uuml;bersetzens aus Lust und Laue nun f&amp;uuml;r Golkonda Ted Chiangs Kurzgeschichten &amp;uuml;bersetzten durfte. &amp;#8212; Einer der &lt;i&gt;&amp;#8250;prominentesten&amp;#8249;&lt;/i&gt; und fleissigsten &amp;Uuml;bersetzer, &lt;b&gt;Joachim K&amp;ouml;rber&lt;/b&gt;, hat letztens mit &lt;b&gt;Torsten Dew&lt;/b&gt; vom &lt;i&gt;&amp;#8250;Wortvogel&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Blog ein langes und interessantes Interview &amp;uuml;ber seine Arbeit gef&amp;uuml;hrt:  Teil 1: &lt;a href="http://wortvogel.de/2011/09/gott-habe-ich-dieses-buch-gehasst-ein-interview-mit-ubersetzer-und-autor-joachim-korber-1/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Gott, habe ich dieses Buch gehasst&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;; und Teil 2: &lt;a href="http://wortvogel.de/2011/09/niemand-sitzt-in-new-york-und-sieht-sich-wim-thoelke-an-das-joachim-korber-interview-2/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Niemand sitzt in New York und sieht sich Wim Thoelke an!&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;In den n&amp;auml;chsten Tagen erscheint auf Engisch der abschlie&amp;szlig;ende dritte Roman von &lt;b&gt;Scott Westerfelds&lt;/b&gt; (Prosa) und &lt;b&gt;Keith Tompsons&lt;/b&gt; (Illustrationen) &lt;b&gt;&amp;raquo;Leviathan&amp;laquo;&lt;/b&gt;-Trio. Den namensgleichen ersten Band habe ich &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/1940356/" target="_blank"&gt;hier kurz bejubelt&lt;/a&gt;. F&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;io9&amp;#8249;&lt;/i&gt; haben die beiden ein paar Worte dazu verlohren, warum sie den Ersten Weltkrieg als Setting f&amp;uuml;r ihre Geschichte gew&amp;auml;hlt haben: &lt;a href="http://io9.com/5842195/scott-westerfeld-explains-why-world-war-i-should-be-the-new-world-war-ii" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Why World War I should be the new World War II&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Wunderwelt der Pflanzen&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Der Klangk&amp;uuml;nstler &lt;b&gt;Diego Stocco&lt;/b&gt; zaubert Rhythmus-Mukke mit einem Bonsai als Instrument: &lt;a href="http://vimeo.com/10198497" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Music From a Bonsai&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/10198497?title=0&amp;amp;byline=0&amp;amp;portrait=0&amp;amp;color=80ed40" width="496" height="279" frameborder="0" webkitallowfullscreen allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/10198497"&gt;Diego Stocco - Music From A Bonsai&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/diegostocco"&gt;Diego Stocco&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn ich entdecke, dass es in der tats&amp;auml;chich stattfindenden Wirklichkeit &lt;i&gt;&amp;#8250;magisch&amp;#8249;&lt;/i&gt; anmutende Bauten gibt, denen ich zuerst in Fantasy-Welten begegnet bin. In so manchem Fantasyweltenbau z&amp;uuml;chten z.B. Elfen sozusagen Mega-Bonsai-Architektur. Hier nun ein Bericht der &lt;i&gt;&amp;#8250;Architzer&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Website &amp;uuml;ber aus Baumwurzeln geschaffene Br&amp;uuml;cken in Indien: &lt;a href="http://www.architizer.com/en_us/blog/dyn/29362/living-infrastructure/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Living Infrastructure&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Kunst&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wie man mit Schn&amp;uuml;rchen feine Zeichnugen an die Wand nadelt, zeigt die K&amp;uuml;nstlerin &lt;a href="http://debbie-smyth.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Debbie Smyth&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Porzellan taugt immer noch als Material f&amp;uuml;r modern-barocke Kunst, wie &lt;a href="http://katsuyoaoki.s1.bindsite.jp/Works.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Katsuyo Aoki&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; zeigt.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Monstertorten in quitscherosa bietet uns &lt;a href="" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Scott Hove&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/colinjohnson/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Colin Johnson&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; erstellt gro&amp;szlig;e Collagen-Zeichnungen. Entdeckt habe ich ihn &amp;uuml;ber seine Arbeit &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/colinjohnson/6101005136/sizes/o/in/photostream/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Everything or Nothing&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Befremdlich-poetische Miniatur-Skulpturen baut &lt;a href="http://www.thomasdoyle.net/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Thomas Doyle&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Zum Schluss h&amp;auml;lt &lt;b&gt;Sunni Brown&lt;/b&gt; eine ergreifende &lt;i&gt;&amp;#8250;TED&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Rede f&amp;uuml;r die Kunst des Kritzelns: &lt;a href="http://www.ted.com/talks/sunni_brown.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Doodlers, unite!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2085074/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/407954/Molos-Wochenrckblick-No-72-73" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 27 Sep 2011 21:52:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2085074/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-09-27T21:52:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Buchregal-Führung (8): Krausser &amp; Niebelschütz</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2085685/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 749&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;b&gt;Frank B&amp;ouml;hmert&lt;/b&gt; hat, angeregt von dieser Reihe hier, einen &lt;a href="http://frankboehmert.blogspot.com/2011/10/oktobersonne-und-meine-absoluten.html" target="_blank"&gt;Blick in sein Buchregal gew&amp;auml;hrt&lt;/a&gt;, genauer: in das Regal mit den B&amp;uuml;chern, vor denen er den Hut zieht, die er mindestens 3 x gelesen hat.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Das erf&amp;uuml;llt mich nun mit genug schlechtem Gewissen und Dringlichkeit, um trotz vollgeballerten Kalender und altweibersommerlicher Lethargie endlich eine neue Folge meiner eigenen Buchregalwanderung zu ver&amp;ouml;ffentlichen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir sind immer noch beim n&amp;ouml;rdlichsten 80cm-Regal der Ostwand. Auf dem dritten Brett von Oben stehen in erster Reihe eigentlich nur zwei Autoren, die ich zu den f&amp;uuml;r mich Wichtigsten z&amp;auml;hle.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Buchregal_08_a.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Links meine Sammlung mit B&amp;uuml;chern von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Krausser" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Helmut Krausser&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Besonders freut mich, dass ich es geschafft habe, die Reihe seiner Tageb&amp;uuml;cher komplett als Belleville-Erstausgabe zu sammeln (Superidee: Krausser hat je einen Monat literarisch Tagebuch gef&amp;uuml;hrt, von Mai 1992 bis April 2004). Die kompletten Tageb&amp;uuml;cher gibt es auch (antiquarisch) als Rowohlt-Taschenbuch, und unter dem Titel &amp;raquo;Substrat&amp;laquo; hat Helmut eine &amp;#8250;Best of&amp;#8249;-Auswahl zusammengestellt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Was kann ich Lesern als guten Einstieg empfehlen? &amp;#8212; Wer dicke Dinger mag, der soll zu &amp;raquo;Melodien&amp;laquo; greifen; wer&amp;#8217;s kurz und knackig mag, zu &amp;raquo;Schmerznovelle&amp;laquo; oder &amp;raquo;Der gro&amp;szlig;e Bagarozy&amp;laquo;. Mein pers&amp;ouml;nlicher Liebling ist die Erz&amp;auml;hlung &amp;raquo;Die Hunde von Pompeii&amp;laquo;. &amp;#8212; Von den Lyrik-B&amp;auml;nden kann ich alle empfehlen. Ganz besonders aber m&amp;ouml;chte ich &lt;a href="http://www.belleville-verlag.de/scripts/buch.php?ID=435" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Denotation Babel&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; hervorheben, das sich in &lt;a href="http://www.belleville-verlag.de/scripts/buch.php?ID=333" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Gedichte &amp;#8217;79-&amp;#8217;99&amp;laquo;&lt;/a&gt; findet.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Als kleiner Trenner zwischen Krausser und dem n&amp;auml;chsten Autor dieses Regals steht die Taschenbuchausgabe mit einer Auswahl verschiedener Texte von &lt;b&gt;Egon Friedell&lt;/b&gt;, &amp;raquo;&lt;a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=11739&amp;amp;ausgabe=200804" target="_blank"&gt;Vom Schaltwerk der Gedanken&lt;/a&gt;&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nun folgen meine &lt;a href="http://molochronik.antville.org/tags/Wolf%20von%20Niebelsch&amp;uuml;tz/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Wolf von Niebelsch&amp;uuml;tz&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;-B&amp;uuml;cher. Allen Lesern und Leserinnen, die bestrebt sind, sich mit Hingabe sowohl der deutschsprachigen Literatur als auch der Phantastik zu widmen, sei Niebelsch&amp;uuml;tz dringlich ans Herz gelegt, und sich einen seiner beiden gro&amp;szlig;en Romane widmen: dem heitereren, Barock-G&amp;ouml;tterspiel &amp;raquo;Der Blaue Kammerherr&amp;laquo; oder dem d&amp;uuml;stereren Mittelalterepos &amp;raquo;Die Kinder der Finsternis&amp;laquo;. &amp;#8212; Jahrelang habe ich suchen m&amp;uuml;ssen, bis ich von den beiden Dieterichs-B&amp;auml;nden mit Niebelsch&amp;uuml;tzens gesammelten Reden &amp;amp; Essays (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&amp;raquo;Freies Spiel des Geistes&amp;laquo;&lt;/span&gt;), bzw. Gedichten &amp;amp; Dramen Ausgaben gefunden habe, die ich mir leisten konnte und wollte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;In erster Reihe oben auf liegen (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;von links nach rechts&lt;/span&gt;) derzeit meine zerlesene Schopenhauer-Bio von Safranski, zwei englische William Morris-Auswahlb&amp;auml;nde, eine englische &amp;raquo;Paradise Lost&amp;laquo;-Ausgabe, den von Andrea ausgeliehenen Sammelband mit vier Gothic-Novels (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&amp;raquo;The Castle of Otranto&amp;laquo;, &amp;raquo;Vathek&amp;laquo;, &amp;raquo;The Monk&amp;laquo; &amp;amp; &amp;raquo;Frankenstein&amp;laquo;&lt;/span&gt;), und Bunyans &amp;raquo;The Pilgrims Progress&amp;laquo;. Schlie&amp;szlig;lich noch die zweib&amp;auml;ndige Taschenbuchausgabe von Egon Friedells &amp;raquo;Kulturgeschichte des Altertums&amp;laquo;.   &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Buchregal_08_b.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auch die zweite Reihe wird hier von Krausser und Niebelsch&amp;uuml;tz dominiert. Ansonsten kullern hier B&amp;uuml;cher von Robert Harris, Gisbert Haefs , Annie E. Proulx, Orhan Pamuk und als besondere Gemme eine die deutsche Ausgabe von Michael Critchtons &amp;raquo;Eaters of the Dead&amp;laquo; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;der Vorlage f&amp;uuml;r den Film &amp;raquo;Der 13. Krieger&amp;laquo;&lt;/span&gt;) herum.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sun, 02 Oct 2011 10:25:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-10-02T10:25:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Molos Wochenrückblick No. 71</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2082258/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 747&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;b&gt;Perry Rhodan feiert Fufzigsten?!&lt;/b&gt; Soll sein. Sch&amp;ouml;n f&amp;uuml;r die Rhodan-Fans &amp;#8230; mir herzlich Wurscht. &lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Vielleicht, aber nur ganz vielleicht, wenn eine angeschwipse Muse mir das Hirn durchwuschelt, werde ich mir den bald erscheinenden ersten Band des Neustarts der Reihe, &amp;raquo;Perry Rodan NEO&amp;laquo;, besorgen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;IX.XI. hat zehnten Jahrestag.&lt;/b&gt; F&amp;uuml;hrt mir nur vor Augen, dass ich zu den sogenannten &lt;i&gt;&amp;#8250;Verschw&amp;ouml;rungstheoretikern&amp;#8249;&lt;/i&gt; geh&amp;ouml;re, weil ich nicht dem traue, was die &amp;ouml;ffentlich-rechtlichen- und (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;sogenannten&lt;/span&gt;) Qualit&amp;auml;ts-Medien &amp;uuml;ber diesen Zerst&amp;ouml;rungsakt verbreiten.&lt;br /&gt;&amp;#10;Halt.&lt;br /&gt;&amp;#10;Stop.&lt;br /&gt;&amp;#10;Schon alles durcheinander.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Als jemand, der ziemlich fr&amp;uuml;h der Meinung war, dass an den offiziell verbreiteten Erkl&amp;auml;rungen zum Anschlag etwas nicht stimmt, geh&amp;ouml;re ich wohl zu den &lt;i&gt;&amp;#8250;IX.XI.-Verschw&amp;ouml;rungstheoretikern&amp;#8249;&lt;/i&gt;. Andererseits ist das, was Mainstream-Medien und  herrschende politische Kr&amp;auml;fte an Erkl&amp;auml;rungen verbreiten selbst geeignet, als Verschw&amp;ouml;rungstheorie bezeichnet werden zu k&amp;ouml;nnen &amp;#8230; eben als &lt;i&gt;&amp;#8250;offizielle Verschw&amp;ouml;rungstheorie&amp;#8249;&lt;/i&gt;. Und nun kann man sich nun lange gegenseitig zeihen, Anh&amp;auml;nger der einen (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;paranoiden&lt;/span&gt;) oder anderen (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;gutgl&amp;auml;ubigen&lt;/span&gt;) Verschw&amp;ouml;rungstheorie zu sein. Bringt aber auch nicht viel.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sinnvoll w&amp;auml;re schon eher, die ganze Angelegenheit mal wirklich ordentlich zu untersuchen, und nicht etwa, entscheidende Daten und Dokumente zu vernichten oder gar nicht erst heranzuziehen, bzw. wichtige Zeugen zu befragen, bzw. deren Aussagen zuzulassen. Wie ich vor &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2072859/" target="_blank"&gt;einigen Wochen schon berichtete&lt;/a&gt;, bietet das Buch &lt;a href="http://westendverlag.de/westend/buch.php?p=59" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;9.11. Zehn Jahre danach&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Br&amp;ouml;ckers und Walthers eine sch&amp;ouml;ne &amp;Uuml;bersicht zu den undichten und fragw&amp;uuml;rdigen Stellen der offizellen Version. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ach ja, dieser &lt;i&gt;&amp;#8250;Telepolis&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Text von &lt;b&gt;Marcus Kl&amp;ouml;ckner&lt;/b&gt; ist ein sch&amp;ouml;nes Beispiel f&amp;uuml;r die Art, wie die Qualit&amp;auml;tsmedien mit den (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;paranoiden&lt;/span&gt;) IX.XI.-Verschw&amp;ouml;rungstheorien umgehen: &lt;a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35464/1.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;9/11: Wie Kritiker zu Zirkusdarstellern wurden&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (= Eine Analyse des &lt;i&gt;&amp;#8250;Die Zeit&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Artikels &lt;a href="http://www.zeit.de/2003/38/Verschw_9arung" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Ein Wahn st&amp;uuml;tzt den anderen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von &lt;b&gt;J&amp;ouml;rg Lau&lt;/b&gt;).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;a href="http://nealstephenson.com/reamde/" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Stephenson_Reamde.jpg" alt="Neal Stephenson: &amp;raquo;Reamde&amp;laquo;" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Lekt&amp;uuml;re:&lt;/b&gt; Mit gro&amp;szlig;er Begeisterung nun fast die H&amp;auml;lfte von Neal Stephensons &lt;b&gt;&amp;raquo;Reamde&amp;laquo;&lt;/b&gt; erreicht. Zur Struktur: Das Buch &amp;#8211; die Atlantic-Ausgabe &amp;#8211; hat 1042 Seiten besteht aus zwei Teilen: &lt;b&gt;A&lt;/b&gt;) &amp;raquo;Nine Dragons&amp;laquo; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;7 Kapitel, bzw. 142 Abschnitte&lt;/span&gt;), und &lt;b&gt;B&lt;/b&gt;) &amp;raquo;American Falls&amp;laquo; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;12 Kapitel, bzw. 142 Abschnitte&lt;/span&gt;), mein Dramatis Person&amp;aelig; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;also Verzeichnis der Figuren mit Namen&lt;/span&gt;) z&amp;auml;hlt bisher 41 Figuren, und ich habe eine ganze Reihe Abschnitte hinter mir, die Szenenapplaus verdienen. Jupp, Stephenson geh&amp;ouml;rt zu den wenigen Autoren, bei deren B&amp;uuml;chern ich mitgehen kann, wie sonst nur bei Popkorn-Kino.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Handlung teilt sich bisher in zwei gro&amp;szlig;e Str&amp;auml;nge. Zum einen wird die Geschichte von Richard Forthrast erz&amp;auml;hlt, dem &lt;i&gt;&amp;#8250;schwarzen Schaf&amp;#8249;&lt;/i&gt; eines gut situierten Farmerclans aus Iowa, der sich 1972 vor der US-Armee nach Kanada verkr&amp;uuml;melt hat und mehr aus Zufall damit beginnt, durch den Schmuggel von Dope &amp;uuml;ber die Grenze Geld anzuh&amp;auml;uften. Mit diesem Geld hat er in British Columbia ein h&amp;uuml;bsches Landschlo&amp;szlig; renoviert und betreibt es zusammen mit einem Motorradclub-Kumpel als Ausflugsziel f&amp;uuml;r Ski- &amp;amp; Snow Board-Narren. Nach einigen ziellosen Jahren gr&amp;uuml;ndet Richard in den sp&amp;auml;ten 80ern dann zusammen mit einem chinesischen Gesch&amp;auml;ftsmann eine Spiele-Firma und startet das Multiplayer Rollenspiel der Fantasywelt T&amp;#8217;Rain. Ein Gutteil des Romanes dreht sich um die Entwicklung und wirtschaftliche Funktionswiese von T&amp;#8217;Rain, und einige packende Abschnitte finden in der Spielewelt selbst statt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Eine der erw&amp;auml;hnten Szenen, die mich zum lauten Johlen und lustvollem Jauchzen brachte, schildert ein Arbeitstreffen der Story-Entwickler der T&amp;#8217;Rain-Spielewelt. Richard hat zwei Fantasy-Autoren engagiert. Zum einen einen den angesehenen englischen Professor Donald Cameron, Mittelalter- und Sprach-Experte; zum anderen den amerikanischen Vielschreiber Devin Skraelin. Die beiden kriegen sich in die Wolle was die Schreibweise von Fantasy-Begriffen der T&amp;#8217;Rain-Welt angeht, was in der sogenannten &lt;i&gt;&amp;#8250;Apostropocalypse&amp;#8249;&lt;/i&gt; m&amp;uuml;ndet. Donald, ganz penibel auf Plausibilit&amp;auml;t und Schl&amp;uuml;ssigkeit bei der Entwicklung von Fantasy-Begriffen erpicht, deutet aus, dass die Art wie Devin mit Apostrophen um sich schmei&amp;szlig;t Unsinn ist. Devin findet derart kleinkr&amp;auml;merische Begr&amp;uuml;ndungsambitionen Quatsch, denn Fantasy-Begriffe wie T&amp;#8217;Rain, K&amp;#8217;Shetriae oder D&amp;#8217;uinn sollen einfach nur cool aussehen. &amp;#8212; Dieser Gegensatz ift typisch f&amp;uuml;r die Fantasy-Szene und spiegelt sich auch wider in einem Krieg zwischen zwei Spieler-Fraktionen auf T&amp;#8217;Rain: Fantasy-Welten und deren Inhalte werden von Design-Teams entworfen und das Aussehen der verschiedenen Rassen, Klassen usw. richtet sich unter anderem nach bestimmten Farbpaletten. Die einen Spieler bleiben den klassischen Farbpaletten treu (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;= die &lt;i&gt;&amp;#8250;Earthtone Coalition&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;), andere Spieler basteln sich Modifizierungen um z.B. iheren Zwerg in schrillen Popfarben herumlaufen zu lassen (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;= &lt;i&gt;&amp;#8250;Forces of Brightness&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Handlungstreibendes Element ist ein gemeiner Virus, eben REAMDE, der Computer von T&amp;#8217;Rain-Spielern infiziert, dort dann alle privaten Daten verschl&amp;uuml;sselt und die Opfer auffordert, eine Summe der Spieleweltw&amp;auml;hrung in einem bestimmten Gebiet von T&amp;#8217;Rain abzuliefern. &amp;#8212; Der zweite gro&amp;szlig;e Handlungsstrang folgt Richards Nichte Zula und ihrem Hacker-Freund Peter. Peter hat sich mit einem zwielichtigem Typen, Wallace, auf einen Handel mit Creditkartendaten eingelassen. Dummerweise ist Wallace ein begeisterter T&amp;#8217;Rain-Spieler und seine IT-Anlage hat sich REAMDE eingefangen. Und richtig fatal ist nun, dass Wallace unter anderem wichtige Finanzdaten der russischen Mafia verwaltet, und diese durch REAMDE durch Geisel-Verschl&amp;uuml;sselung unzug&amp;auml;nglich wurden. Zula und Peter finden sich schneller als ihnen Lieb ist in der Gewalt von russischen Gangstern, denen sie helfen &lt;strike&gt;sollen&lt;/strike&gt; m&amp;uuml;ssen, die Virus-Programmierer zu finden. Es kommt zu einer gro&amp;szlig;en &amp;Auml;ktschn-Sequenz, mit ca. 230 Seiten schon ein Roman im Roman, in der chinesischen Sonderwirtschaftszonen-Stadt Xiamen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Genug zu &amp;raquo;Reamde&amp;laquo; f&amp;uuml;r heute.&lt;br /&gt;&amp;#10;Hier die Links.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Politik, Gesellschaft &amp;amp; Hochkultur:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Anl&amp;auml;sslich der feinen Neu-Auflage von &lt;b&gt;Egon Friedells&lt;/b&gt; &amp;raquo;Kulturgeschichte des Altertums&amp;laquo; und &amp;raquo;Kulturgeschichte der Neuzeit&amp;laquo; bei Diogenes, bringt &lt;i&gt;&amp;#8250;Glanz &amp;amp; Elend&amp;#8249;&lt;/i&gt; den Text &lt;a href="http://www.glanzundelend.de/Artikel/abc/f/egon_friedell.htm" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Das Lebensrezept&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Weiland die Qualit&amp;auml;tsmedien einen der brillantesten Gro&amp;szlig;essays der seit langer Zeit erschienen ist tunlichst ignorieren (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;oder dumm-abf&amp;auml;llig behandeln&lt;/span&gt;) , ich spreche von Georg See&amp;szlig;lens und Markus Metz Buch &amp;raquo;Bl&amp;ouml;dmaschinen&amp;laquo;, findet sich immerhin auf den Seiten von &lt;i&gt;&amp;#8250;Literaturkritik.de&amp;#8249;&lt;/i&gt; eine halbwegs faire und wohlwollende Besprechung von &lt;b&gt;Thomas Neumann&lt;/b&gt;:  &lt;a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=15861" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Wie man bl&amp;ouml;d wird&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;(&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;Deutschsprachige&lt;/span&gt;) Phantastik-Links&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die neuste Ausgabe von &lt;b&gt;Josefons&lt;/b&gt; SF- &amp;amp; Fantasy-Rundschau auf den Seiten des &amp;ouml;sterreichischen &lt;i&gt;&amp;#8250;Der Standard&amp;#8249;&lt;/i&gt;, &lt;a href="http://derstandard.at/1315005426019/Rundschau-Weird-Weird-West?_lexikaGroup=1" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Weird Weird West&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, behandelt diesmal B&amp;uuml;cher von Allen Steele, Al Ewing, Jack Ketchum, Marcel Theroux, Armin R&amp;ouml;&amp;szlig;ler &amp;amp; Heidrun J&amp;auml;nchen, Stephen Hunt, Brian Keene, Debra Doyle &amp;amp; James D. MacDonald, Steven Gould und Laird Barron.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Good News Everyone! &lt;b&gt;Nick Harkaway&lt;/b&gt;, der mich mit seinem Deb&amp;uuml;t &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/1826279/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Gone-Away World&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; umgehauen hat, zeigt in seinem Blog das wunderh&amp;uuml;bsche Cover der UK-Ausgabe seines im M&amp;auml;rz 2012 erscheinenden n&amp;auml;chsten Romanes &lt;a href="http://www.nickharkaway.com/2011/09/the-new-hotness/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Angelmaker&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. &amp;#8212; Und bei &lt;i&gt;&amp;#8250;io9&amp;#8249;&lt;/i&gt; kann man das ebenfalls ansehnliche &lt;a href="http://io9.com/5835695/new-cover-and-synopsis-for-nick-harkaways-second-novel" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;US-Cover bestaunen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, sowie zwei verschiedene kurze Waschzettel zum Inhalt.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Zuckerl: Popkultur &amp;amp; Kunst&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Molo hat eine weiche Seite, vor allem wenn es um Natur geht. Hier mein neuster Desktopschmuck-Fund bei &lt;i&gt;&amp;#8250;National Geographic&amp;#8249;&lt;/i&gt;: &lt;a href="http://photography.nationalgeographic.com/photography/photo-of-the-day/deer-nara-japan/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Hirsche in Japan&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, genauer in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nara" target="_blank"&gt;Nara&lt;/a&gt;, der erstaunlichen Stadt, in der Rehe als heilig gelten, und wo diese anmutigen Tiere deshalb &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=BV3d3qUUk7o" target="_blank"&gt;frei herumlaufen&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Es gibt wenige Dinge, die mich so entz&amp;uuml;cken, wie locker-flockig dargebrachte wissenschaftliche Infos. Der &lt;a href="http://www.youtube.com/user/minutephysics" target="_blank"&gt;youtube-Kanal von &lt;b&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Minute Physics&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; bietet (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;auf Englisch&lt;/span&gt;) reichlich davon. &lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Phantastik jenseits der ausgelatschten Genre-Formeln 1: In seinem &lt;i&gt;&amp;#8250;{feuilleton}&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Blog bietet uns &lt;b&gt;John Coulthart&lt;/b&gt; einen kleinen Einblick in das surrealistische Werk &lt;a href="http://www.johncoulthart.com/feuilleton/2011/09/10/initiations-in-the-abyss-a-surrealist-apocalypse/#more-9953" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Initiations In The Abyss&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von &lt;b&gt;Jim Hartem&lt;/b&gt;. Wer die Collage-Romane von Max Ernst mag, wird hier f&amp;uuml;ndig.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Phantastik jenseits der ausgelatschten Genre-Formeln 2: Die K&amp;uuml;nstler &lt;b&gt;Waone&lt;/b&gt; (= Wladimir Manzhos) und &lt;b&gt;Aec&lt;/b&gt; (= Aleksei Bordusov) pflegen unter dem Namen &lt;i&gt;&amp;#8250;Interesni Kazki&amp;#8249;&lt;/i&gt; die sch&amp;ouml;ne Tradition, H&amp;auml;userw&amp;auml;nde mit bunten Motiven zu schm&amp;uuml;cken. In ihrem Blog &lt;a href="http://www.interesnikazki.blogspot.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Interesni Kazki&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; kann man die Fr&amp;uuml;chte ihres Schaffens am Objekt selbst bestaunen. Und auf der Website von &amp;#8250;All Over&amp;#8249; werden einzelne Arbeiten der Ausstellung &lt;a href="http://www.all-over.eu/fr-galerie-interesniKazki.html#presentation" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Paranoya &amp;amp; Shtrihi&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; geboten. Sei allen Phantastik-Fans von &amp;raquo;Yellow Submarine&amp;laquo; und Luigi Serafini empfohlen.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Zum Schlu&amp;szlig; etwas Video-Kunst von &lt;b&gt;Johan Rijpma&lt;/b&gt;, der Verbl&amp;uuml;ffendes mit Klebebandrollen anstellt: &lt;a href="http://vimeo.com/28826269" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Tape Generations&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Besonders hinreissend finde ich den Sound. &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/28826269?title=0&amp;amp;byline=0&amp;amp;portrait=0" width="496" height="372" frameborder="0" webkitallowfullscreen allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/28826269"&gt;Tape Generations&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/johanrijpma"&gt;johan rijpma&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2082258/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/395774/Molos-Wochenrckblick-No-71" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 13 Sep 2011 06:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2082258/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-09-13T06:00:00Z</dc:date>
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      <title>Molos Wochenrückblick No. 68 / 69 / 70</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2081011/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 746&lt;/i&gt; &amp;#8212; Um der Verwirrung vorzubeugen: dieser Wochenr&amp;uuml;ckblick umfasst drei Nummern der Z&amp;auml;hlung, damit die Zahlen mit dem Wochenfortlauf &amp;uuml;bereinstimmen. Im August hatte ich derart viel um die Ohren, dass ich drei Wochen R&amp;uuml;ckblickpause eingelegt habe.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://nealstephenson.com/reamde/" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Stephenson_Reamde.jpg" alt="Neal Stephenson: &amp;raquo;Reamde&amp;laquo;" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Lekt&amp;uuml;re:&lt;/b&gt; Ich trachte ja zu vermeiden, bei Hugendubel (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;oder anderen Buchgro&amp;szlig;kaufh&amp;auml;usern die auf &amp;uuml;ble &amp;amp; m&amp;auml;chtige Weise auf den Markt einwirken &lt;/span&gt;) Geld zu lassen. Aber wenn dann die Frankfurter Filiale (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;wieder Mal&lt;/span&gt;) auf den Erstverkaufstages-Termin des Verlages pfeifft und ich somit z.B. fr&amp;uuml;her als &amp;uuml;blich an den neusten Roman von &lt;b&gt;Neal Stephenson&lt;/b&gt; rannkommen kann, mache ich eine Ausnahme. &amp;#8212; Also, seit Samstag lese ich &lt;b&gt;&amp;raquo;Reamde&amp;laquo;&lt;/b&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;setzt bei der Aussprache die Silben so: &lt;i&gt;Re&lt;/i&gt;|&lt;i&gt;am&lt;/i&gt;|&lt;i&gt;de&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;). Bisher habe ich in zwei Tagen etwa 200 der ca. 1100 Seiten bew&amp;auml;ltigt und bin begeistert.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Hier die Youtube-Filmchen mit Promo-Interview, die ich bei Harper Collins gefunden habe: Neal Stephenson spricht &amp;uuml;ber &amp;#8230; sein &lt;a href="http://www.youtube.com/user/HarperCollinsPub#p/u/60/Y2YzjXtbeEo" target="_blank"&gt;neues Buch &amp;raquo;Reamde&amp;laquo;&lt;/a&gt;; &amp;#8230;seine &lt;a href="http://www.youtube.com/user/HarperCollinsPub#p/u/38/F0GfvEOTFrg" target="_blank"&gt;Schreiberei&lt;/a&gt;; &amp;#8230;die &lt;a href="http://www.youtube.com/user/HarperCollinsPub#p/u/39/sj_CjYe7RgU" target="_blank"&gt;Videospiel-Welt von &amp;raquo;Reamde&amp;laquo;&lt;/a&gt; &amp;#8230;die &lt;a href="http://www.youtube.com/user/HarperCollinsPub#p/u/40/Bn9Ioaqnpvw" target="_blank"&gt;L&amp;auml;nge seiner B&amp;uuml;cher&lt;/a&gt;; &amp;#8230;die &lt;a href="http://www.youtube.com/user/HarperCollinsPub#p/u/41/7Cje3mOzRzQ" target="_blank"&gt;&amp;Auml;ktschn von &amp;raquo;Reamde&amp;laquo;&lt;/a&gt;; &amp;#8230;seine &lt;a href="http://www.youtube.com/user/HarperCollinsPub#p/u/42/3lejk7wsLxQ" target="_blank"&gt;Produktivit&amp;auml;t&lt;/a&gt;; &amp;#8230;die &lt;a href="http://www.youtube.com/user/HarperCollinsPub#p/u/43/eJMavf7FGX0" target="_blank"&gt;Nicht-Verfilmung seiner B&amp;uuml;cher&lt;/a&gt;; &amp;#8230;seinen &lt;a href="http://www.youtube.com/user/HarperCollinsPub#p/u/44/wCPQBscaq1c" target="_blank"&gt;Ruf als Prophet&lt;/a&gt;; &amp;#8230;&lt;a href="http://www.youtube.com/user/HarperCollinsPub#p/u/45/RXw63jltUCE" target="_blank"&gt;Schreiben und Recherche&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Politik, Gesellschaft &amp;amp; Hochkultur:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die &lt;i&gt;&amp;#8250;Nachdenkseiten&amp;#8249;&lt;/i&gt; pr&amp;auml;sentieren den bisher vielleicht gescheitesten Text, der im deutschen Netzl &amp;uuml;ber die Unruhen in England geschrieben wurde. &lt;b&gt;G&amp;ouml;tz Eisenberg&lt;/b&gt;: &lt;a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=10602" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Die gro&amp;szlig;e Wut der &amp;Uuml;berz&amp;auml;hligen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Sehr l&amp;ouml;blich, wie die Mutter &lt;b&gt;Beate Turner&lt;/b&gt; sich mal die Geschichtslehrb&amp;uuml;cher ihres Sohnes vorgekn&amp;ouml;pft hat, und bass erstaunt war, mit welch verhamlosender Propaganda darin die mittelalterliche Geschichte des Christentums behandelt wird: &lt;a href="http://hpd.de/node/11849" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Geschichtsunterricht missioniert subtil&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (beim &lt;i&gt;&amp;#8250;Humanistischen PresseDienst&amp;#8249;&lt;/i&gt;). &lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Endlich wurde eines der fulminantesten und originellsten Werke des gro&amp;szlig;artigen &lt;b&gt;Douglas Coupland&lt;/b&gt; &amp;uuml;bersetzt und erscheint diesertage beim Tropen / Klett-Cotta Verlag. Anl&amp;auml;sslich von &lt;a href="http://www.klett-cotta.de/buch/Gegenwartsliteratur/JPod/15896" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;JPod&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; hat sich &lt;b&gt;Jan Pfaff&lt;/b&gt; f&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;Der Freitag&amp;#8249;&lt;/i&gt; mit Coupland unterhalten: &lt;a href="http://www.freitag.de/alltag/1134-fax-ger-te-durchgl-hen-zu-lassen-macht-spa" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Out of Office&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Und das Schweizer Fernsehen hat Coupland eine ganze &lt;b&gt;&amp;raquo;Sternstunde Philosophie&amp;laquo;&lt;/b&gt;-Sendung gewidmet: &lt;a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=ed077c3e-4212-4aa1-a820-b1d4a8d9577b" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Der ganz normale Wahnsinn unserer Zeit&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Bilde ich mir es nur ein, oder ist Coupland derzeit der aussichtsreiche Kandidat des &lt;i&gt;&amp;#8250;Philip K. Dick &amp;Auml;hnlichkeits-Wettbewerbes&amp;#8249;&lt;/i&gt;?&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;F&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;Literaturkritik.de&amp;#8249;&lt;/i&gt; hat &lt;b&gt;Fabian Kettner&lt;/b&gt; eine Rezi zu &lt;b&gt;Will Eisners&lt;/b&gt; Graphic Novel &amp;raquo;New York. Gro&amp;szlig;stadtgeschichten&amp;laquo; geliefert: &lt;a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=15878" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Comic-Dramen der Gro&amp;szlig;stadt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Zuletzt ein feiner Text von &lt;b&gt;Andrea Diener&lt;/b&gt; f&amp;uuml;r den Reise-Teil der &lt;i&gt;&amp;#8250;F.A.Z.&amp;#8249;&lt;/i&gt;, &amp;uuml;ber eine kleine deutsche Stadt, die ihren jahrhundertealten Untergrund entdeckt. Es ist erst einige Tage her, seit ich bei der Komplett-H&amp;ouml;rbuchversion von Neal Stephensons &amp;raquo;Barock-Zyklus&amp;laquo; die Passagen &amp;uuml;ber den Londoner Untergrund in &amp;raquo;The System of the World&amp;laquo; wiedererlebt habe. Dies eingedenk fand ich &lt;a href="http://www.faz.net/artikel/C30156/perspektiven-der-stadt-6-oppenheim-bacchus-in-der-unterwelt-30494791.html" target="_blank"&gt;Perspektiven der Stadt (6): &lt;b&gt;Oppenheim &amp;#8211; Bacchus in der Unterwelt&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; besonders spannend.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;(&lt;span style="font-size: 100%;"&gt;Deutschsprachige&lt;/span&gt;) Phantastik-Links&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Kaum zu fassen, wie lange es gedauert hat, bis nun endlich einmal eine g&amp;uuml;nstige einb&amp;auml;ndige Ausgabe des dollen, irren Psychodelic-, SF-, Versch&amp;ouml;rungstheorie-, Drogen-, Magie- &amp;amp; Sex-Klassikers &lt;a href="http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/Robert_Shea_Robert_A_Wilson_Die_Illuminatus_Trilogie.2964731.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Illuminatus!&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von &lt;b&gt;Robert Anton Wilson&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;Robert Shea&lt;/b&gt; auf Deutsch erschienen ist. Entsprechend gibt es einen Eintrag im aktuellen Rowohlt-Magazin. &amp;#8212; Kann gut sein, und ich veranstalte hier bald ein kleines Preisausschreiben, um Molochronik-Lesern Gelegenheit zu verschaffen, eines Bandes habhaft zu werden. Hier habe ich anl&amp;auml;sslich &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/1551674/" target="_blank"&gt;des Todes von R. A. Wilson&lt;/a&gt; schon einmal kurz &amp;uuml;ber diese Trio berichtet.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Bald kommt eine dicke englischsprachige Anthologie, von niemand anderem als &lt;b&gt;Jeff Vandermeer&lt;/b&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;einem meiner liebsten lebenden Phantasten&lt;/span&gt;) zusammengestellt auf den Markt: &lt;a href="http://www.jeffvandermeer.com/2011/08/30/table-of-contents-the-weird-edited-by-ann-and-jeff-vandermeer/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Weird&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Im verlinkten Blogeintrag kann man schon mal das Inhaltsverzeichnis des dicken Schm&amp;ouml;ckers einsehen. Sehr erfreulich, dass Vandermeer bei seinem gut 100-Jahre umassenden Blick auf die &lt;i&gt;&amp;#8250;verdrehte&amp;#8249;&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;&amp;#8250;seltsame&amp;#8249;&lt;/i&gt; Phantastik neben Stories von bekannteren zeitgen&amp;ouml;ssischen Autoren wie China Mi&amp;eacute;ville, Michael Chabon, Kelly Link, Neil Gaiman, Stephen King und George R. R. Martin auch weniger bekannte aber exzellente Autoren wie William Browning Spenser oder Michael Cisco, sowie Klassiker wie Mervyn Peake, Julio Cortazar, Jorge Luis Borges, (nat&amp;uuml;rlich) H. P. Lovecraft, Stefan Grabinski, Franz Kafka, Georg Heym, Gustav Meyrink, Saki und Alfred Kubin ber&amp;uuml;cksichtigt.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Peter V. Brinkemper&lt;/b&gt; veranstaltet f&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;Glanz &amp;amp; Elend&amp;#8249;&lt;/i&gt; wieder eines seiner klugen Textfeuerwerke in Sachen Pop-Phantastik, diesmal bez&amp;uuml;glich zweier neuer Superhelden-Flicks: &lt;a href="http://www.glanzundelend.de/Artikel/abc/c/captain_america.htm" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Green Lantern&amp;laquo; vs. &amp;raquo;Captain America&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Oliver&lt;/b&gt; vom &lt;i&gt;&amp;#8250;Fantasyguide&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Team hat f&amp;uuml;r das &lt;i&gt;&amp;#8250;Fantasyguide&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Blog eine interessante Zusammenfassung einer Sekund&amp;auml;rtext-Lekt&amp;uuml;re notiert: &lt;a href="http://blog.fantasyguide.de/?p=1797" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Hat Borges phantastische Werke verfasst?&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, basierend auf einem Beitrag von Alfonso de Toro aus dem Buch &lt;a href="http://docs.google.com/viewer?a=v&amp;amp;q=cache:0k1FPLvS6scJ:www.gbv.de/dms/goettingen/238541290.pdf+Die+magische+Schreibmaschine&amp;amp;hl=de&amp;amp;gl=de&amp;amp;pid=bl&amp;amp;srcid=ADGEESi24zv_vgfqzi2776s7wx7l24jl-jr8-aM6t0PtJ2OuJsM4K7zKPp2SnT9uz8GZpEHUlwA2LWtJP8hLhib5x7Tw3NvEEohTmhwKil28GpYo5_WcpRbK2sRLopL4dQfe8fG9eCVb&amp;amp;sig=AHIEtbQB1x3k86pyeYMhWIQDMii03VpL1g&amp;amp;pli=1" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Die magische Schreibmaschine. Aufs&amp;auml;tze zur Tradition des Phantastischen in der Literatur&amp;laquo;&lt;/a&gt;. &amp;#8212; Ich finde es immer toll, wenn Phantastik-Freunde &amp;uuml;ber ihre Besch&amp;auml;ftigung mit Genre-Theorie schreiben.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Sch&amp;ouml;nes Interview mit &lt;b&gt;China Mi&amp;eacute;ville&lt;/b&gt; bietet die aktuelle Folge von &lt;a href="http://io9.com/5835396/china-mieville-unleashes-linguistic-apocalypse-in-episode-43-of-the-geeks-guide-to-the-galaxy" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;The Geeks Guide To The Galaxy&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (gibt es auch &lt;a href="http://itunes.apple.com/de/podcast/geeks-guide-to-the-galaxy/id395738416" target="_blank"&gt;bei iTunes&lt;/a&gt;).&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Zuckerl: Popkultur &amp;amp; Kunst&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Unter anderem bei &lt;i&gt;&amp;#8250;The Laughing Squid&amp;#8249;&lt;/i&gt; wurde folgendes lustiges fiktives Produktbildchen verbreitet: &lt;a href="http://laughingsquid.com/mac-os-x-maru/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Mac OS Maru&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, anl&amp;auml;sslich der Ver&amp;ouml;ffentlichung des neusten Apple-Betriebsystems Lion. W&amp;auml;re irre, wenn die Apple-Menschen ihr n&amp;auml;chstes Betriebssystem tats&amp;auml;chlich nach der ber&amp;uuml;hmtesten und putzigsten &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Maru_(cat)" target="_blank"&gt;Internet-Katzenber&amp;uuml;hmtheit&lt;/a&gt; benennen (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&amp;uuml;ber die es inzwischen sogar ein &lt;a href="http://www.harpercollins.com/books/Am-Maru-Mugumogu/?isbn=9780062088413" target="_blank"&gt;eigenes Buch&lt;/a&gt; gibt&lt;/span&gt;).&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Game Wire&amp;#8249;&lt;/i&gt; berichtet &amp;uuml;ber ein iPad-App, das im Herbst erscheinen soll, und das ich unbedingt haben will: die interaktive Ausgabe von Douglas Adams&amp;#8217; &lt;a href="http://verticalwire.com/releases/2624-interactive-i-hitchhiker-s-guide-to-the-galaxy-i-coming-soon-for-iphone-ipad" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Hitchhiker&amp;#8217;s Guide To The Galaxy&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Mehr demn&amp;auml;chst auf der &lt;a href="http://www.thenewhitchhikersguide.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Herrsteller-Seite zum App&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. &lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Wieder ein Mal &lt;b&gt;&amp;raquo;Calvin &amp;amp; Hobbes&amp;laquo;&lt;/b&gt;-Zeugs: der famose Pulp-K&amp;uuml;nsteler &lt;b&gt;Francesco Francavilla&lt;/b&gt; hat zwei Poster gestaltet, die Calvin &amp;amp; seinen Stofftiger Hobbes in ihren Phantasie-Rollen als Hard Boiled-Krimihelden zeigen: &lt;a href="http://pulpsunday.blogspot.com/2011/04/c-and-h-private-investigations.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;C &amp;amp; H Private Investigations&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;An die bildnerischen Werke von Alfred Kubin, Mervyn Peake und einige der dunkleren Surrealisten oder Magischen Realisten erinnern mich die Arbeiten von &lt;a href="http://www.martinwittfooth.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Martin Wittfooth&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Um drei Beispiele zu geben, die mir besonders gefallen, hier&lt;br /&gt;&amp;#10;eine Homage auf die &lt;a href="http://www.martinwittfooth.com/gallery_isleofdead1.htm" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;B&amp;ouml;cklin&amp;#8217;sche Toteninsel&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;; &amp;#8212; ein &lt;a href="http://www.martinwittfooth.com/gallery_carnivore.htm" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Halbaffe mit Mottenfl&amp;uuml;geln&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;; &amp;#8212; und ein &lt;a href="http://www.martinwittfooth.com/gallery_redsoil.htm" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Fuchskadaver mit Blumen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Da ich viel um die Ohren hatte (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;habe&lt;/span&gt;) in den letzten (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;kommenden&lt;/span&gt;) Wochen, lese ich vermehrt Comics. Unter anderem habe ich mir endlich alle 10 Sammelb&amp;auml;nde des &amp;auml;tzend-satirischen SF-Garns &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Transmetropolitan" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Transmetropolitan&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von &lt;b&gt;Warren Ellis&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;Darick Robertson&lt;/b&gt; besorgt (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;die ich damals, um die Jahrtausendwende, als Einzelhefte komplett gelesen habe&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Passend dazu hier ein Link einer erotischen Zeichner-Sitzung der Dr. Sletchy&amp;#8217;s Anti-Art School: &lt;a href="http://www.drsketchy.com/site/comments/spider_he_is_our_hero" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Spider Is Our Hero&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. &amp;Uuml;berhaupt eine anregende Sache, diese &lt;a href="http://drsketchy.tumblr.com/" target="_blank"&gt;Dr. Sketchy-Sessions&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;ich w&amp;uuml;nschte, es g&amp;auml;be einen Ableger in Frankfurt. Vielleicht reise ich mal zu einem Termin in &lt;a href="http://www.drsketchy-berlin.de/" target="_blank"&gt;Berlin&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.drsketchy-hannover.de/" target="_blank"&gt;Hanover&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Eine der Teilnehmerin der &amp;raquo;Transmetropolitan&amp;laquo;-Sitzung war die New Yorker Illustratorin &lt;a href="http://pocket-universe.blogspot.com/2011/02/transmetropolitan-dr-sketchy.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Queenmob&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (= Anna-Maria Jung), von der mir auch diese Zeichnung mit &lt;a href="http://pocket-universe.blogspot.com/2011/09/killer-rabbits-on-threadless.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Killer Kaninchen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; gut gef&amp;auml;llt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Schlie&amp;szlig;lich noch der Hinweis auf das &lt;a href="http://www.comicsalliance.com/2011/01/24/transmetropolitan-art-book-to-support-comic-book-legal-defense/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Transmetropolitan&amp;laquo;-Art Book 2011&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, das erscheinen soll, sobald die durch Fans gespendete Finanzierung steht (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;und das zur Unterst&amp;uuml;tzung des Comic Book Legal Defense Funds beitragen soll&lt;/span&gt;).&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Derweil die neusten Folgen von &lt;b&gt;&amp;raquo;Futurama&amp;laquo;&lt;/b&gt; auf Englisch laufen und die Zukunft der Serie bis auf weiteres gesichert ist, habe ich mich gefreut, dass f&amp;uuml;r das &lt;i&gt;&amp;#8250;Der Freitag&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Alphabeth &lt;b&gt;Ulrich K&amp;uuml;hne&lt;/b&gt; diesem SF-Komik-Wahn einen &lt;a href="http://www.freitag.de/a-z/f/Futurama" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Eintrag widmen durfte&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. &amp;#8212; Durchaus erstaunlich auch die realistischen &lt;a href="http://www.freitag.de/a-z/f/Futurama" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Skulpturen einiger &amp;raquo;Futurama&amp;laquo;-Figuren&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von &lt;b&gt;artanis one&lt;/b&gt; bei &lt;i&gt;&amp;#8250;Deviant Art&amp;#8249;&lt;/i&gt;. &lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Krass-geil sind diese Logos des T-Shirt-Vertriebes &lt;i&gt;&amp;#8250;Amorphia Apparel&amp;#8249;&lt;/i&gt;: &lt;a href="http://monstersofgrok.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Monsters of Gork&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Namen von Wissenschaftlern und Philosophen in der Form von bekannten Band-Logos. Mein Lieblinge: Machiavelli in Metallica-Style und Anais Nin in Form des Nine Inch Nails-Logos.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Als Schlussgranate hier ein absurdes Gespr&amp;auml;ch zwischen zwei K.I.s: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=WnzlbyTZsQY&amp;amp;feature=player_embedded" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;AI vs. AI. Two chatbots talking to each other&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;K.I. gegen K.I.: Zwei Plauderautomaten unterhalten sich&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;).&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;iframe width="496" height="309" src="http://www.youtube.com/embed/WnzlbyTZsQY" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2081011"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/390733/Molos-Wochenrckblick-No-68-69-70" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 06 Sep 2011 17:20:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2081011/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-09-06T17:20:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>»Eine andere Welt« (19) – Kap. XVII: Ein Nachmittag im zoologischen Garten (1) von Grandville &amp; Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2077732/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 746&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;XVII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Kracks Manuskript.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size: 70%;"&gt;Zweites Kapitel&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Je mehr wir von der Natur kennen lernen, desto mehr wissen wir, dass wir noch nichts von ihr wissen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;&amp;Uuml;ber die Nachtseite der Natur. Th. II, S. 1543.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wie der Sch&amp;ouml;nheit die Laune, so steht der Natur das Ungeheuer.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Neueste Naturphilosophie. Th.. VI, S. 798.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;i&gt;Eindr&amp;uuml;cke und Dokumente f&amp;uuml;r die Aprilrreise erwartend, setzt Puff die Lekt&amp;uuml;re von Kracks Manuskript fort.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Ich bemerkte heute zum ersten Mal, dass rauschende Freuden die Melancholie in ihrem Gefolge haben, der L&amp;auml;rm des Maskenballs umschwirrt mich noch und verscheucht mir allen Schlaf. Die reine Landluft wird mir gut tun, ich eile sie einzusaugen.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Vor meinen F&amp;uuml;&amp;szlig;en &amp;ouml;ffnete sich ein unbegrenzter Raum, ohne Baume, ohne Pflanzen, ohne Blumen. Eine sanfte D&amp;auml;mmerung vertritt die Stelle des Schattens und des Laubes, eine warme balsamische Luft die der Pflanzend&amp;uuml;rfte; Nichts unterbricht das Schweigen und die Einsamkeit, die ringsum herrschen. Ich schreite vor, indem ich dem Echo, das mir nicht antwortet, die sanften Kl&amp;auml;nge eines empfindsamen Liedes Preis gab.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Doch pl&amp;ouml;tzlich, als ich die Bemerkung mache, dass diese Gegend mir nicht allein nicht bev&amp;ouml;lkert, sondern ganz &amp;ouml;de zu sein scheint, vernehme ich einen dumpfen und abgemessenen L&amp;auml;rm in der Ferne. Ohne Zweifel ein Pferd, auf dem ein Reiter sitzt, sage ich zu mir. Aber es war nicht eigentlich ein Pferd und auch nicht eigentlich ein Reiter. Soviel ich w&amp;auml;hrend des raschen Vorr&amp;uuml;bersprengens wahrnehmen konnte, hatte das Gesch&amp;ouml;pf, das sein eigent&amp;uuml;mliches Ro&amp;szlig; zu der Verfolgung eines gr&amp;uuml;nen B&amp;auml;ren (von dem ich sp&amp;auml;ter erfuhr es sei ein B&amp;auml;r-Boa) antrieb, viel vom Menschen, obwohl seine F&amp;uuml;&amp;szlig;e die eines vierf&amp;uuml;&amp;szlig;igen Tieres und sein Kopf eben nicht ganz menschlich waren. Ich glaubte zugleich das Bellen eines Hundes zu vernehmen, sah aber nur den runden R&amp;uuml;cken einer Schildkr&amp;ouml;te, welche eifrig die F&amp;auml;hrte des Wildes zu verfolgen schien. Zu welchem Geschlechte geh&amp;ouml;ren denn die Gesch&amp;ouml;pfe, die ich so eben erblickte und wie kommt es, dass Schildkr&amp;ouml;ten wie Windhunde laufen? Ich ging eine halbe Meile weit fort, ohne mir die Frage l&amp;ouml;sen zu k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952913837/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kap. XVII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten. Die Verfolgung des B&amp;auml;r-Boa. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVII_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;&amp;Uuml;berschlage ich es recht, so wandelte ich wohl anderthalb deutsche oder zwei Postmeilen weit, ohne mich von meinem Erstaunen zu erholen. Ich f&amp;uuml;hlte mich erm&amp;uuml;det, legte mich auf dem Sande hin und schlief ein. Mein Schlummer war ganz traumlos; Morpheus schlo&amp;szlig; mir hartn&amp;auml;ckig das Tor von Elfenbein, durch welches die Tr&amp;auml;ume ziehen, die die G&amp;ouml;tter und Erdgeborenen erfreuen.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Da weckte mich das Gebell wieder, ich sah die Schildkr&amp;ouml;te mit dem H&amp;uuml;hnerhundskopfe, die mich kl&amp;auml;ffend umsprang. Einige Schritte weiter lag das seltsame Ro&amp;szlig; ausgestreckt auf dem Boden. Der Herr desselben schritt auf seinen beiden Pferdehufen n&amp;auml;her und redete mich mit einigen Worten an, die ich mir in meine Sprache &amp;uuml;bersetzte mit: &lt;i&gt;&amp;#8250;Gehorsamer Diener, mein Herr!&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Ich lasse alle weiter Pr&amp;auml;liminarien dieses Zusammentreffens weg; es gen&amp;uuml;ge Dir zu erfahren, dass dieses &amp;uuml;beraus h&amp;ouml;fliche Ungeheuer nichts anderes ist als ein alter Zentaur, den die Naturforscher des Landes damit beauftragt haben, auf die seltenen Tierarten Jagd zu machen, um den neugestifteten zoologischen Garten damit zu bereichern. Der scientistische J&amp;auml;ger nahm mich hinten auf sein Ro&amp;szlig;, wir durchzogen mehrere D&amp;ouml;rfer, und begegneten unterwegs zwei Lieferanten von fremden Bestien, die den zoologischen Garten versorgten, und gerade ein Amphibiendromedar dorthin brachten. Mein F&amp;uuml;hrer teilte mir nun so viel Interessantes &amp;uuml;ber diesen neu gestifteten Garten mit, dass ich mich beeilte ihn zu besuchen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952913839/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kap. XVII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten. Amphibiendromedar und Co. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVII_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Aber eine genaue Beschreibung desselben w&amp;uuml;rde mich zu weit f&amp;uuml;hren. Ich lasse also den Zufall und die Laune eben so bei der Schilderung walten, wie sie es mit mir w&amp;auml;hrend des Besuches taten und teile Dir, um doch nicht zu unwissenschaftlich zu sein, die n&amp;ouml;tigen scientistischen Notizen &amp;uuml;ber die einzelnen St&amp;uuml;cke dieser ebenso reichen als merkw&amp;uuml;rdigen Sammlung mit, wie ich sie dem beschreibenden Verzeichnisse entlehnte, das am Eingang verkauft wird.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;div style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Sirenen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;Geschenk des Herrn Ulysses von Ithaka, Kapit&amp;auml;n einer levantischen Brigg&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Diese Tiere, halb Fische halb Weiber, werden gew&amp;ouml;hnlich in der ficilischen Meerenge gefunden. Ihre vorz&amp;uuml;gliche Besch&amp;auml;ftigung besteht darin, die Schiffer durch ihren Gesang anzulocken und diese dann ihrem uners&amp;auml;ttlichen Hunger zum Opfer zu bringen. Die Natur hat sie mit einer seltenen und wunderbar sch&amp;ouml;nen Stimme begabt. Ohne M&amp;uuml;he erreicht dieselbe eine fast unglaubliche H&amp;ouml;he, schl&amp;auml;gt die prachtvollsten Triller und f&amp;uuml;hrt die schwersten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koloratur" target="_blank"&gt;Coloraturen&lt;/a&gt; aus. Man hat versuchen wollen, sie f&amp;uuml;r die B&amp;uuml;hne zu dressieren, aber es war unm&amp;ouml;glich sie zu diesem Zwecke zu z&amp;auml;hmen, auch konnten sie das trockene Klima der Kulissenwelt nicht vertragen. Ihre Stimme ist &amp;uuml;brigens so zart und m&amp;auml;chtig, dass die Seefahrer in diesen Gew&amp;auml;ssern sich h&amp;auml;ufig gen&amp;ouml;tigt sehn, ihre Ohren mit &lt;a href="http://de.academic.ru/dic.nsf/meyers/67150/Jungfernwachs" target="_blank"&gt;Jungfernwachs&lt;/a&gt; zu verstopfen. &amp;Uuml;ber die Fortpflanzung dieser Tiergattung schwebt die Wissenschaft noch immer im Dunkeln. Die Vermutung, dass die lange am Rhein gesehene und eben so oft besungene als singende sogenannte Lorelei eine versprengte Sirene gewesen (wie als versprengte Walfische gibt), ist durch die neuesten Forschungen zur Gewissheit erhoben worden.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953702760/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kap. XVII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten. Krack beim Sirenen-Bassin. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVII_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Rings um das Bassin der Sirenen hatten sich viele wissbegierige Besucher des Gartens versammelt; mir selbst lag daran zu erfahren, welchen Eindruck meine Erscheinung auf diese verr&amp;auml;terischen Tiere machen w&amp;uuml;rde. Mehrere junge Leute haben sich bis zur Raserei in diese h&amp;uuml;bschen Ungeheuer verliebt. Ein W&amp;auml;chter ist best&amp;auml;ndig gegenw&amp;auml;rtig, um sie am Singen zu verhindern. Die leiseste Note, die sie anschl&amp;uuml;gen, w&amp;uuml;rde unz&amp;auml;hlige Selbstmorde veranlassen, denn zwei Drittel der m&amp;auml;nnlichen Bev&amp;ouml;lkerung st&amp;uuml;rzten sich ohne Zweifel in das Bassin. Die strenge Bewachung der Sirenen geh&amp;ouml;rt zu den peinlichen &lt;span style="color: gray;"&gt;{im alten Sinne des Wortes &lt;i&gt;&amp;#8250;l&amp;auml;stig&amp;#8249;&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;&amp;#8250;schmerzhaft&amp;#8249;&lt;/i&gt;, hier also gemeint: &lt;i&gt;&amp;#8250;mit h&amp;ouml;chster Anstrengung zu leistenden&amp;#8249;&lt;/i&gt;}&lt;/span&gt; Amtspflichten des Direktors vom zoologischen Garten. Sein Vorg&amp;auml;nger wurde ohne Pension entlassen, weil er einer Sirene einmal die einfache Skala zu singen gestattete; ich billige diese Maa&amp;szlig;regel von ganzer Seele und bin &amp;uuml;berzeugt, die Freunde der Ordnung und der &amp;ouml;ffentlichen Sittlichkeit stimmen mit mir darin &amp;uuml;berein.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Wenden wir uns jetzt zu einer anderen Gattung. Wir finden ganz in der N&amp;auml;he, so wie auf der folgenden Seite des Katalogs:&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;div align="center"&gt;&lt;div style="font-size: 120%;"&gt;&lt;b&gt;Die heraldischen Tiere&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;Aus verschiedenen mehr oder minder entfernten Reichen von einem ungenannten Freunde der Naturwissenschaften mitgebracht und hieher geschenkt.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Diese Tiere wurden in verschiedenen Reichen gesammelt, wo die Eingeborenen ihnen fast g&amp;ouml;ttliche Ehren, wie ehemals die &amp;Auml;gypter dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apis_(&amp;Auml;gyptische_Mythologie)" target="_blank"&gt;Apis&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ibisse" target="_blank"&gt;Ibis&lt;/a&gt;, erwiesen. Ohne Zweifel hat die Erinnerung an jene Art von Cultus sie stolz gemacht und hindert sie, in gutem Einvernehmen mit einander zu leben. &amp;Uuml;brigens arten diese Gattungen von Tage zu Tage mehr aus und einige derselben sind schon g&amp;auml;nzlich ausgestorben.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953702762/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kap. XVII. Ein Nachmittag im zoologischen Garten. Die heraldischen Tiere. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVII_04.jpg"&gt;&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Stolz! Du richtest auch die Tiere zu Grunde: welche Lehre f&amp;uuml;r die Menschen!&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2077732/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/376776/Grandville-Plinius-der-Jngere-Eine-andere-Welt-19-Kap-XVII-Ein-Nachmittag-im-zooligische" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 18 Aug 2011 07:51:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2077732/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-08-18T07:51:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Molos Wochenrückblick No. 66 / 67</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2077434/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 745&lt;/i&gt; &amp;#8212; Hier also wieder mal eine Doppelnummer (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;um die Wochenz&amp;auml;hlung aufrecht zu erhalten&lt;/span&gt;). Es herrscht Wochenr&amp;uuml;ckblick-Sommerpause bis Ende August, Anfang September, weil ich ziemlich viel Brotjob-Dienst schiebe, meine derzeit laufenden Serien (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&lt;a href="http://molochronik.antville.org/tags/Andere%20Welt/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; von Grandville und meine &lt;a href="http://molochronik.antville.org/tags/Buchregal/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Buchregal-Wanderung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;) jedoch nicht gef&amp;auml;hrden m&amp;ouml;chte. N&amp;auml;chster Wochenr&amp;uuml;ckblick kommt voraussichtlich erst in zwei Wochen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Lekt&amp;uuml;re:&lt;/b&gt; Da ich nicht viel Musenzeit zum Lesen habe, bevorzuge ich in den letzten Wochen &lt;i&gt;&amp;#8250;leichte&amp;#8249;&lt;/i&gt; Comic-Stoffe. Guter Grund endlich mit &lt;a href="http://www.evolver.at/stories/Mike_Mignola_Hellboy/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Hellboy&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; aufzuholen. Jahrelang hatte ich mich nicht um den gro&amp;szlig;en Roten gek&amp;uuml;mmert und nur die ersten drei Sammelb&amp;auml;nde auf Englisch im Haus. Mittlerweile genie&amp;szlig;e ich den neunten Sammelband, &amp;raquo;The Wild Hunt&amp;laquo;. &amp;raquo;Hellboy&amp;laquo; ist eine der ganz wenigen Phantastik-Serien / Franchise-Produktionen, der ich verfallen bin. Ich mag die Comics, ich mag die Spielfilme (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;die endlich endlich den gro&amp;szlig;artigen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ron_Perlman" target="_blank"&gt;Ron Perlman&lt;/a&gt; zu einem Hauptdarsteller-Star gemacht haben&lt;/span&gt;), ich mag die Zeichentrick-DVDs, ja ich fand sogar die erste Doppelfolge der deutschsprachigen &lt;a href="http://www.merlausch.de/hellboy-01/" target="_blank"&gt;H&amp;ouml;rspiele von Lausch&lt;/a&gt; ganz nett. &lt;i&gt;Himmel!!!&lt;/i&gt; Ich hab einen &amp;raquo;Hellboy&amp;laquo;-Schl&amp;uuml;sselanh&amp;auml;nger &amp;#8230; soviel zu meinem Status als Fanboy. &amp;#8212; Als n&amp;auml;chstes steht bevor, mir das gute Dutzend Sammelb&amp;auml;nde des Ablegers &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bureau_for_Paranormal_Research_and_Defense" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;B.P.R.D.&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; anzuschaffen. &lt;i&gt;Seufz &amp;#8230; Freu.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Ach ja: passend zum Thema gratuliert f&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;Der Tagesspiegel&amp;#8249;&lt;/i&gt; &lt;b&gt;Moritz Honert&lt;/b&gt; dem deutschen Verlag von &amp;raquo;Hellboy&amp;laquo;, &lt;a href="http://www.cross-cult.de/titelliste-385/serientitel/hellboy.html" target="_blank"&gt;Cross Cult&lt;/a&gt;, zum Zehnj&amp;auml;hrigen: &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/happy-birthday-hoellenjunge/4483700.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Happy Birthday, H&amp;ouml;llenjunge&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Und dann hat auch noch ein Deutscher, &lt;b&gt;Hendrik Berends&lt;/b&gt;, den &lt;a href="http://www.darkhorse.com/Blog/530/recreate-hellboy-cover-contest-results" target="_blank"&gt;&lt;i&gt;&amp;raquo;Re-kreiere ein Hellboy-Cover&amp;laquo;&lt;/i&gt;-Wettbewerb von Dark Horse&lt;/a&gt; gewonnen. Gl&amp;uuml;ckwunsch!&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Big_U" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/stephenson_the_big_u.jpg" align="right" style="margin-left:10px; margin-bottom:5px;"&gt;&lt;/a&gt;Ebenfalls am nachholen bin ich, was die Werke von Meister &lt;b&gt;Neal Stephenson&lt;/b&gt; angeht. Endlich habe ich mir sein Roman-Deb&amp;uuml;t &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Big_U" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;The Big U&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; aus dem Jahre 1984 besorgt und bin seit vorgestern halb durch damit.  Eine wunderbare, lustige Campus-Gaudi in der sich Zimmergenossen mit Metal- und Orgelmusik bekriegen; ein Englisch-Prof. erkl&amp;auml;rt, warum Noten geben wie Poesie ist; einer Gruppe CoSim- &amp;amp; Rollenspieler, die baff vor Staunen ist, wie ein Computergenie bei seinem erstem Spiel den zweiten Weltkrieg mit den Achsenm&amp;auml;chten gewinnt; Studentenparlamets-Sitzungen mit Budget-Gerangel und Vorbereitungen zum gro&amp;szlig;en Fantasy Island-Fest des Frauen-Wohnfl&amp;uuml;gels. &amp;#8212; Erstaunlich, wie hoch die Anspr&amp;uuml;che von Stephenson an sich selbst sind, denn er stuft dieses Deb&amp;uuml;t als minderwertig ein. Erst, als die Preise f&amp;uuml;r diesen vergriffenen Roman unversch&amp;auml;mt hochschnellten, stimmte er zu, dass man ihn neu auflegt (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;sehr anst&amp;auml;ndigt von ihm!&lt;/span&gt;). Und wiedermal muss ich eine Schande der deutschen Verlagslandschaft ankreiden, denn bisher gibt es diesen unterhaltsamen Roman nur als teure (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;wenn auch sch&amp;ouml;ne&lt;/span&gt;) &lt;a href="http://www.edition-phantasia.de/stephenson/big.html" target="_blank"&gt;Edition Phantasia-Ausgabe&lt;/a&gt; in kleiner Auflage. Ich halte es nicht f&amp;uuml;r sooo wahrscheinlich, dass eine Taschenbuchausgabe zwangsl&amp;auml;ufig ein v&amp;ouml;lliges Verlustunternehmen darstellen w&amp;uuml;rde. &amp;#8212; Schon richtig, dass in diesem seinem ersten Roman noch nicht der ganze Stephenson in voller Pracht erbl&amp;uuml;ht. Aber eine seiner bedeutensten und kurzweiligsten St&amp;auml;rken brilliert bereits deutlich, sein geschicktes H&amp;auml;ndchen f&amp;uuml;rs Satirisch-Humoristische. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nun aber zu den Links, diesmal ohne Kategorien, und mit einer Extra-Portion Filmchen.&amp;#10;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Georg See&amp;szlig;len&lt;/b&gt;, Co-Autor der &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigenden Diagnose &amp;raquo;Bl&amp;ouml;dmaschinen&amp;laquo; und Betreibes des feinen Blogs &lt;i&gt;&amp;#8250;Das Sch&amp;ouml;nste an Deutschland sind die Autobahnen&amp;#8249;&lt;/i&gt; hat f&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;Konkret&amp;#8249;&lt;/i&gt; einen langen Essay geschrieben, der dankenswerterweise bei &lt;i&gt;&amp;#8250;Getian&amp;#8249;&lt;/i&gt; im zug&amp;auml;nglich gemacht wurde: &lt;a href="http://www.getidan.de/gesellschaft/georg_seesslen/34121/das-kunstwerk-im-zeitalter-seiner-digitalen-verschleuderbarkeit" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Das Kunstwerk im Zeitalter seiner digitalen Verschleuderbarkeit&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Letztens noch bei meiner Buchregal-Wanderung auf den Titel hingewiesen, nun gibt es eine Rezension von Behrang Samsami bei &lt;i&gt;&amp;#8250;Literaturkritik.de&amp;#8249;&lt;/i&gt; zu &lt;b&gt;Jules Vernes&lt;/b&gt; Sachbuch &amp;uuml;ber &amp;raquo;Die gro&amp;szlig;en Seefahrer und Entdecker&amp;laquo;:  &lt;a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=15766" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Pioniere der Globalisierung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Film School Rejects&amp;#8249;&lt;/i&gt; berichtet &amp;uuml;ber die groben Ver&amp;auml;nderungen die &amp;raquo;Wold War Z&amp;laquo; bei der Umsetzung vom brillanten Buch von Max Brooks zu einem Brad Pitt-Vehikel erleiden musste. &lt;a href="http://www.filmschoolrejects.com/news/world-war-z-no-longer-sounds-like-world-war-z.php" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;World War Z&amp;laquo; no longer sounds like &amp;raquo;World War Z&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Wollen wir mal hoffen, dass im Augenblick noch alles viel schlimmer klingt, als es wird.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Superdrolliger Mario Bro-Schmuck bei &lt;i&gt;&amp;#8250;etsy&amp;#8249;&lt;/i&gt;: &lt;a href="http://www.etsy.com/listing/78730593/youch-piranha-plant-earrings-out-of?ref=pr_shop" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Fleischfressende Pflanzen&amp;#8211;Ohrringe&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;io9&amp;#8249;&lt;/i&gt; hat kuriose Lehrfilmchen von Disney in einer &amp;Uuml;bersicht versammelt: &lt;a href="http://io9.com/5830596/dwarves-vs-malaria-and-cartoon-menstruation-the-weirdest-disney-educational-films" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zwerge gegen Malaria und Cartoon-Menstruation&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Mit dabei einer meiner liebsten Trickfilme seit Jugendtagen: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=-6w9VYbptPQ&amp;amp;feature=player_embedded" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Donald im Mathematik-Land&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Vielleicht der bisher beste Flash-Mob den ich gesehen habe. Die &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=mrEk06XXaAw" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Copenhagener Philharmonika spielen Ravels Bolero&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; im Hauptbahnhof von Copenhagen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;iframe width="496" height="282" src="http://www.youtube.com/embed/mrEk06XXaAw" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Sch&amp;ouml;ne Gelegenheit zum ersten mal etwas von &lt;b&gt;Brad &lt;i&gt;&amp;#8250;Cinema Snob&amp;#8249;&lt;/i&gt; Jones&lt;/b&gt; vom &lt;i&gt;&amp;#8250;That Guy With The Glases&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Portal zu verlinken. Geht es um Nazis in der Popkultur, gibt es wenige, die unentschlossen bleiben, ruhig Blut wahren oder mit &lt;i&gt;&amp;#8250;ist egal&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Haltung in der Mitte verharren. Die meisten finden Nazis in der leichten Unterhaltung entweder meistens prinzipiell &amp;amp; ohne wenn und aber unakzeptabel, oder haben (wie ich oftmals) ihren Spa&amp;szlig; damit, wenn diese Musterb&amp;ouml;sewichter auf die B&amp;uuml;hne gerufen werden, um zu machen, was sie gut k&amp;ouml;nnen: B&amp;ouml;sewichter abgeben. Der &lt;i&gt;&amp;#8250;Cinema Snob&amp;#8249;&lt;/i&gt; bespricht hier einen billigen Kriegsmoral-Aufpepper aus dem Jahre 1942 namens &lt;a href="http://thatguywiththeglasses.com/videolinks/bj/tcs/32014-hitler-dead-or-alive" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Hitler Dead or Alive&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; in dem drei Stra&amp;szlig;engangster mit Tommy-Gun dem Gr&amp;ouml;faz auf die Pelle r&amp;uuml;cken.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Cartoon Brew&amp;#8249;&lt;/i&gt; f&amp;uuml;hrt vor, um wie vieles das Kinder- und Jugendfernsehprogramm fr&amp;uuml;her besser war als heute. So hat man in den Siebzigern jemanden wie &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Terry_Gilliam" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Terry Gilliam&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; erkl&amp;auml;ren lassen, wie man einfache Trickfilme macht. &lt;a href="http://www.cartoonbrew.com/how-to/terry-gilliam-teaches-cut-out-animation.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Terry Gilliam's Do It Yourself Animation Show&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;iframe width="496" height="402" src="http://www.youtube.com/embed/IrsKPKjGF_Y" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Ich liebe die Zauberer und Komiker, die bei den TED-Talks auftreten. J&amp;uuml;ngst hat der Schweizer &lt;b&gt;Marco Tempest&lt;/b&gt; geziegt, wie man mit drei iPod-touch-Ger&amp;auml;ten einen Saal voller Tech-Geeks zum Staunen bringt: &lt;a href="http://www.ted.com/talks/marco_tempest_the_magic_of_truth_and_lies_on_ipods.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Die Magie der Wahrheiten und L&amp;uuml;gen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;object width="496" height="352"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"&gt;&lt;/param&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;param name="allowFullScreen" value="true" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"/&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;/param&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;param name="bgColor" value="#ffffff"&gt;&lt;/param&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011G/Blank/MarcoTempest_2011G-320k.mp4&amp;amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/MarcoTempest_2011G-embed.jpg&amp;amp;vw=496&amp;amp;vh=288&amp;amp;ap=0&amp;amp;ti=1211&amp;amp;lang=&amp;amp;introDuration=15330&amp;amp;adDuration=4000&amp;amp;postAdDuration=830&amp;amp;adKeys=talk=marco_tempest_the_magic_of_truth_and_lies_on_ipods;year=2011;theme=new_on_ted_com;theme=what_makes_us_happy;theme=master_storytellers;theme=a_taste_of_tedglobal_2011;theme=spectacular_performance;event=TEDGlobal+2011;tag=Arts;tag=Design;tag=Entertainment;tag=Technology;tag=art;tag=illusion;tag=magic;tag=music;&amp;amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=496x288;" /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgcolor="#ffffff" width="496" height="352" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" flashvars="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011G/Blank/MarcoTempest_2011G-320k.mp4&amp;amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/MarcoTempest_2011G-embed.jpg&amp;amp;vw=512&amp;amp;vh=288&amp;amp;ap=0&amp;amp;ti=1211&amp;amp;lang=&amp;amp;introDuration=15330&amp;amp;adDuration=4000&amp;amp;postAdDuration=830&amp;amp;adKeys=talk=marco_tempest_the_magic_of_truth_and_lies_on_ipods;year=2011;theme=new_on_ted_com;theme=what_makes_us_happy;theme=master_storytellers;theme=a_taste_of_tedglobal_2011;theme=spectacular_performance;event=TEDGlobal+2011;tag=Arts;tag=Design;tag=Entertainment;tag=Technology;tag=art;tag=illusion;tag=magic;tag=music;&amp;amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=496x288;"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2077434"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/375639/Molos-Wochenrckblick-No-66-67" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 16 Aug 2011 14:31:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2077434/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-08-16T14:31:00Z</dc:date>
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      <title>Buchregal-Führung (7): Schopenhauer, Hofstadter &amp; Miszellen</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2077054/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 744&lt;/i&gt; &amp;#8212; Zweites Brett von oben, des n&amp;ouml;rdlichsten 80-cm-Billys der Westwand. Ein f&amp;uuml;r mich sehr wichtiges Regalbrett, aber inhaltlich vieleicht ein wenig langweilig, denn vorne stehen eben lauter B&amp;uuml;cher &amp;#8230;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Buchregal_07_a.jpg"&gt; &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8230; &amp;#8212; von und &amp;uuml;ber &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Schopenhauer" target="_blank"&gt;Arthur Schopenhauer&lt;/a&gt;: die einzige wirklich Ausgabe nach letzter Hand aus dem Haffmans-Verlag (&lt;span style="font-size:80%;"&gt;heutzutage &amp;uuml;ber Zweitausendeins zu haben&lt;/span&gt;); die Vorlesungen aus dem handschriftlichen Nachlass; der sonstige handschriftliche Nachlass, sowie das Reisetagebuch, verschiedene Anekdoten- und &amp;Uuml;ber Schopenhauer-B&amp;uuml;chleins (oben auf). &amp;#8212; Als leichten Einstieg zu Schopenhauer empfehle ich den zweiten Band von &amp;raquo;Parerga und Paralipomena&amp;laquo; (Vereinzelte, jedoch systematisch geordnete Gedanken &amp;uuml;ber vielerlei Gegenst&amp;auml;nde).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Die vier gro&amp;szlig;en W&amp;auml;lzer von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_R._Hofstadter" target="_blank"&gt;Douglas R. Hofstadter&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size:80%;"&gt;einmal, bei &amp;raquo;Einsicht ins Ich&amp;laquo;, mit Daniel C. Dennett als Co-Herausgeber&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Der Beginn meiner &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umberto_Eco" target="_blank"&gt;Umberto Eco&lt;/a&gt;-Bibliothek mit Sachb&amp;uuml;chern &amp;uuml;ber Sch&amp;ouml;nheit im Mitterlalter, das offene Kunstwerk, die Grenzen der Interpretation und &amp;Auml;hnlichem. In der zweiten Reihe stehen Nachschlage- &amp;amp; Sekund&amp;auml;rwerke zu Ecos Romanen, sowie zwei dtv-Einzelausgaben kurzer Texte, die ich nun in einem gro&amp;szlig;en Band gesammelt habe. &amp;#8212; Eco ist was die Menge dessen, was ich im Regel stehen und von ihm gelesen habe, einer der wichtigsten Autor f&amp;uuml;r mich. Wer kann auch schon mit dieser Bandbreite mithalten? Der Mann ist vorz&amp;uuml;glicher Romancier, Essayist, Satiriker, politische Kassandra, Plaudertasche, Wissenschaftler. Bester Einstieg: eben der Sammelband &amp;raquo;S&amp;auml;mtliche Glossen und Parodien&amp;laquo; oder &amp;raquo;Baudolino&amp;laquo; (im Herbst erscheint der neue Roman &lt;a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-23736-0" target="_blank"&gt;&amp;raquo;Der Friedhof von Prag&amp;laquo;&lt;/a&gt; auf Deutsch).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Oben auf liegen: &amp;raquo;Die Masken der Sexualit&amp;auml;t&amp;laquo; von &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Camille_Paglia" target="_blank"&gt;Paglia&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size:80%;"&gt;wenn man dieses Monster nicht zu ernst nimmt, ein sehr anregender Band&lt;/span&gt;); die empfehlenswerten &amp;raquo;Grundz&amp;uuml;ge der Literaturwissenschaft&amp;laquo; von dtv und &amp;raquo;Literaturkritik&amp;laquo; von von Anz &amp;amp; Baasner; das &amp;raquo;Baghdad Blog&amp;laquo; von Salem Pax; immer in Griffweite habe ich billige englische Ausgaben von Virginia Woolfs &amp;raquo;Orlando&amp;laquo; und &amp;raquo;Mrs. Dalloway&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Buchregal_07_b.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;In der zweiten Reihe herrscht ein Durcheinander mit Sachen, die ich bei B&amp;uuml;chereiabverk&amp;auml;ufen gerettet habe. Ganz links aber erstmal eine Hesse-Werksausgabe, die ich auf der Stra&amp;szlig;e gefunden habe. Wie viele Jugendliche, habe ich einiges von Hesse gelesen. Ein seltsamer Autor. Niemand, den ich kenne, sch&amp;auml;tzt ihn wirlich (&lt;span style="font-size:80%;"&gt;inkl. mir&lt;/span&gt;). Dennoch hat er was. Ich mag vor allem seine Sekund&amp;auml;r-Sachen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Erw&amp;auml;hnenswert, weil feine Zwischendurchlekt&amp;uuml;re, sind die Essays von Boswell, Emerson und R. L. Stephenson. Auch habe ich hier solche Kuriosa wie eine englische Auswahl mit Lichtenberg-Aphorismen, ein Sachbuch &amp;uuml;ber Ballonfahrt-Pioniere.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Zwei noch nicht gelesene Romane von Orhan Pamuk stehen hier, schmale Biographien &amp;uuml;ber Eco, Tolkien, Luxenburg und Wilde. Und um das Regal etwas aufzupeppen ist hier auch ein dickes Ding von Hunter S. Thompson untergebracht.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sun, 14 Aug 2011 06:17:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2077054/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-08-14T06:17:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Zwischenmeldung</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2076083/</link>
      <description>Kein richtiger Eintrag, sondern ein Bescheidgeben, dass ich hier in den n&amp;auml;chsten Tagen etwas weniger aktiv sein werde. So gibt es heute keinen Wochenr&amp;uuml;ckblick, sondern erst n&amp;auml;chsten Dienstag wieder. Ich deklariere hiermit mehr oder minder eine Art Sommerpause bis Ende August / Anfang September, um die Routine der letzten 65 Wochenr&amp;uuml;ckblicke zu brechen, neuen Atem zu sch&amp;ouml;pfen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die beiden derzeit laufenden Serien &amp;#8212; Wanderung durch mein Buchregal, und &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo; von Grandville und Plinius dem J&amp;uuml;ngeren &amp;#8212; werden von dieser Sommerpause nicht betroffen sein.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 09 Aug 2011 14:54:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-08-09T14:54:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Buchregal-Führung (6): Schöne Literatur, Romane</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2075148/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 741&lt;/i&gt; &amp;#8212; Beginne ich mit der Wanderung durch das zweite von sieben Billys (einem 80-er), dem ersten der westlichen Zimmerwand. &lt;b&gt;Anmerk:&lt;/b&gt; Die F&amp;uuml;hrung durch meine Bibliothek geht nicht geordnet von links nach rechts von statten, sondern ich erlaube mir, mal Regele der &amp;ouml;stlichen &amp;#8212;(&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&amp;uuml;berwiegend Bildb&amp;auml;nde und Comics beherbergende&lt;/span&gt;)&amp;#8212; und der westlichen Zimmerh&amp;auml;lfte &amp;#8212;(&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;Schwerpunkt Prosa&lt;/span&gt;)&amp;#8212; abzuwechseln, eben der Abwechslung halber.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ganz oben druff stehen &amp;uuml;ber vier Billy-Regal hinweg lauter (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils englischsprachige&lt;/span&gt;) Taschenb&amp;uuml;cher. Die werden in einem eigenen Beitrag vorgef&amp;uuml;hrt, dann aber auch die ganze Schlange auf ein mal.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die 8 Regalbretter des ersten Billys beherbergen sch&amp;ouml;ne Literatur und ein wenig Philosophie.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Buchregal_06_a.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Urspr&amp;uuml;nglich beginnt links eine &amp;uuml;ber drei Regalbretter lange alphabetische Ordnung gebundener gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer B&amp;uuml;cher, doch im Lauf der Jahre ist die Ordnung verw&amp;auml;ssert worden. Aber die Wildheit der Mischung zu Beginn beruht immer noch auf dem Alphabet.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Los gehts mit Don Alphonsos &amp;raquo;Liquide&amp;laquo; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;und es ist eine Schande, dass dieser Roman &amp;uuml;ber den Internet-Boom der Jahrtausendwende immer noch nicht als Taschenbuch weitere Verbreitung gefunden hat&lt;/span&gt;), Michael Endes &amp;raquo;Die Undendliche Geschichte&amp;laquo; &amp;amp; &amp;raquo;Momo&amp;laquo; und Amerys &amp;raquo;Die Wallfahrer&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Gracians &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/1350913/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Das Kritikon&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; ist eines meiner Lieblingsb&amp;uuml;cher aller Zeiten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Castors &amp;raquo;Der Blutvogt&amp;laquo;, ein wirklich wuchtiger und lohnender historischer Berlin-Roman (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;von einem Perry Rhodan-Autor!&lt;/span&gt;), leider auch vergessen worden.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Meine B&amp;uuml;cher von Michael Chabon sind im ganzen Zimmer verteilt. Hier mein Erstling von ihm: &amp;raquo;Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier &amp;amp; Clay&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Als Schmuck steht hier &amp;raquo;Hannibal&amp;laquo; von Gisbert Haefs. In zweiter Reihe dahinter befinden sich die beiden &lt;i&gt;&amp;#8250;Alexander&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Romane und &amp;raquo;Pilatus Tochter&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Meine sch&amp;ouml;ne Erstausgaben-Nachdruck-Ausgabe von Kubins &amp;raquo;Die andere Seite&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Lodemanns &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/1350911/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Siegfried und Krimhild&amp;laquo;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;; w&amp;uuml;rde ich gerne noch mal lesen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Ein kleines aber sehr originelles und anregendes Buch ist Giorgios Manganellis &amp;raquo;Irrl&amp;auml;ufe&amp;laquo;. Hier gibt es hundert Romane in Pillenform, also ganz kurze Kurzgeschichten. Gutes Buch, um den Kopf durchzuputzen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Es folgt die &lt;i&gt;&amp;#8250;Schwarze Serie&amp;#8249;&lt;/i&gt; von Leo Malet (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;&amp;raquo;Das Leben ist zum kotzen&amp;laquo;, &amp;raquo;Die Sonne scheint nicht f&amp;uuml;r uns&amp;laquo; &amp;amp; &amp;raquo;Angst im Bauch&amp;laquo;&lt;/span&gt;). Habe ich Anfang der Neunziger als noch nicht ganz Zwanzigj&amp;auml;hriger gelesen. Malet habe ich &amp;uuml;ber Tardis Nestor Burma-Comics entdeckt. Neben Orwell, Krausser, Burroughs und anderen hat Malet mich gelehrt, wie (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;unterhaltsame&lt;/span&gt;) Literatur und wache, kritische Weltbeobachtung gut zusammengehen k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Das gilt auch, obwohl ich sie erst als Mitzwanziger entdeckt habe, f&amp;uuml;r E. Annie Proulx, von der nun drei B&amp;uuml;cher folgen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Die erste Reihe wird nun abgeschlossen von allen Taschenbuchausgaben, die es bisher von Fernando Pessoas Sachen gibt. Ich gebe zu, einiges, sogar vieles von seinen Werken ist eher so lala, aber irgendwas an seiner Schreibe hat es mir angetan.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Ach ja, das dicke Trumm &amp;raquo;Hunger&amp;#8217;s Bride&amp;laquo; von Paul Anderson das oben auf liegt, habe ich mal aus dem Ramsch gefischt und bisher nur an- und quergelesen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Buchregal_06_b.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;In zweiter Reihe stehen, wie auch anderswo, gelesene oder angelesene Sachen. Sowohl Esterhazy als auch Franzen k&amp;ouml;nnte ich eigentlich mal wegschenken, denn so bewahrenswert sind deren dicken Dinger f&amp;uuml;r mich nicht.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &amp;raquo;Sofies Welt&amp;laquo; von Garder ist auch f&amp;uuml;r mich ein netter Klassiker, auch wenn ich Angst habe, das Buch mal wieder in die Hand zu nehmen. Ich k&amp;ouml;nnte es mittlerweile wohl zu flach finden.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Es folgt die Anthologie &amp;raquo;Mesopotamia&amp;laquo; von Christian Kracht, und dann, wie schon gesagt, einiges von Meister Haefs.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &amp;raquo;Die Reise ans Ende der Nacht&amp;laquo; von Celine hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich im Lauf der Jahre merke, dass hier etwa meine &lt;i&gt;&amp;#8250;ist mir zu d&amp;uuml;ster&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Grenze verl&amp;auml;uft. Der Nadolny ist von Andrea, und ich muss das gute St&amp;uuml;ck &amp;uuml;ber den &amp;raquo;Gott der Frechheit&amp;laquo; fertiglesen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Pelewin &amp;#8230; kann eigentlich weg.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Ich oute mich als jemand, der die ersten beiden Robert Schneider-B&amp;uuml;cher ganz gro&amp;szlig;artig findet. Die triefen zwar vor Kitsch, vor allem die hier stehende &amp;raquo;Die Luftg&amp;auml;ngerin&amp;laquo;, aber es ist schade, was aus diesem begabten Autor geworden ist.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Von Andreas Onkel geerbt und bei mir zu Gast : &amp;raquo;Ich, Claudius&amp;laquo; von von Ranke Graves.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &amp;raquo;Oscar Wilde im Wilden Westen&amp;laquo; von Walter Satterthwaith, dessen Romane ich alle mag und wieder eine traurige Schande, dass dieser Autor seit Jahren nicht mehr auf Deutsch verlegt wird.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; &amp;raquo;Luna Park&amp;laquo; von Ellis habe noch nicht gelesen. Littells &amp;raquo;Die Wohlgesinnten&amp;laquo; habe ich ehr ausgiebig quergelesen. Habe derzeit f&amp;uuml;r sowas keine Kondition.&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#8212; Durchaus mit Vergn&amp;uuml;gen habe ich (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;wie die beiden Vorg&amp;auml;nger&lt;/span&gt;) den dritten von Dan Browns Reissern &amp;uuml;ber Robert &lt;i&gt;&amp;#8250;Symbololologe&amp;#8249;&lt;/i&gt; Langdon gelesen. Anspruchsvoll und eine packende Studie &amp;uuml;ber die dunklen Seiten von Kreativit&amp;auml;t, Autorenfreundschaft und Konkurrenz bot mir Dan Simmons &amp;raquo;Drood&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Oben auf liegen noch die Werke von Marlow in der Schl&amp;uuml;ter&amp;#8217;schen &amp;Uuml;bersetzung, Heinses Phantastik-Klassiker &amp;raquo;Ardinghello&amp;laquo; und de Nervals &amp;raquo;Aurelia&amp;laquo; mit Kubin-Illustrationen.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 02 Aug 2011 17:45:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://molochronik.antville.org/stories/2075148/</guid>
      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-08-02T17:45:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>»Eine andere Welt« (18) – Kap. XVI: Liebesgeschichte des Gliedermännchens von Grandville &amp; Plinius dem Jüngsten</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2075618/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 743&lt;/i&gt; &amp;#8212; &lt;a href="http://molochronik.antville.org/stories/2021513" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Zur Inhalts&amp;uuml;bersicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Illustrationen einer alten franz&amp;ouml;sischen Ausgabe habe ich dem &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/sets/72157622452294268/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;flick-Album&lt;/b&gt; von &lt;b&gt;blaque jaques&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; entnommen.&amp;#10;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;div class="storyTitle" style="color:black"&gt;XVI. Liebesgeschichte des Gliederm&amp;auml;nnchen.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="right"&gt;&lt;span style="font-size:80%;"&gt;Deine Augen sind Sterne!&lt;br /&gt;&amp;#10;Sterne sind Deine Augen!&lt;br /&gt;&amp;#10;. . . . . . . .&lt;br /&gt;&amp;#10;Sterne meiner N&amp;auml;chte!&lt;br /&gt;&amp;#10;. . . . . . . .&lt;br /&gt;&amp;#10;Wenn der Stern der Liebe aufgegangen&lt;br /&gt;&amp;#10;. . . . . . . .&lt;br /&gt;&amp;#10;Ist es m&amp;ouml;glich. Stern der Sterne?&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Fragmente aus deutschen Dichtern.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p align="center"&gt;&lt;i&gt;Geheime Denkw&amp;uuml;rdigkeiten aus der mythologischen Zeit. Eines Zephyr&amp;#8217;s Autobiographie. &amp;#8212; Die Rache der Venus. &amp;#8212; Ein Gliederm&amp;auml;nnchen, das seine Fl&amp;uuml;gel wieder erh&amp;auml;lt.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Es w&amp;auml;re vielleicht am passendem Orte genau zu berechnen, wie lange die Ohnmacht des Gliederm&amp;auml;nnchens dauerte; aber uns fehlen die algebraischen Formeln f&amp;uuml;r derartige Aufgaben, und selbst &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Martin_Dase" target="_blank"&gt;Zacharias Dahse&lt;/a&gt; w&amp;uuml;rde hier stecken bleiben, denn wer kann den Moment calculieren, wo die Knospe aufbl&amp;uuml;ht und der Wassertropfen sich kristallisiert. So viel ist indessen gewi&amp;szlig;, als er wieder zu sich kam, kr&amp;auml;hte der Hahn und verk&amp;uuml;ndete das Wiedererwachen der Natur. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aurora_(Mythologie)" target="_blank"&gt;Aurora&lt;/a&gt; zog ihre Rosahandschuh an, um mit zarter Hand den Vorhang der Nacht aufzuziehen und der Lampenputzer der Himmelslichter z&amp;uuml;ndete die Sonnenstrahlen an.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3953681010/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XVI: Liebesgeschichte des Gliederm&amp;auml;nnchen. Anz&amp;uuml;nden der Sonnenstrahlen. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVI_01.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Reize eines sch&amp;ouml;nen Morgens, welches Wesen kann bei Eurem Zauber gef&amp;uuml;hllos bleiben? Das Herz des Gliederm&amp;auml;nnchens war nicht geschaffen Euch Widerstand zu leisten. Ein s&amp;uuml;&amp;szlig;es Bed&amp;uuml;rfnis nach Mitteilung bem&amp;auml;chtigte sich seiner Seele, der Hauch des Morgens gab ihm neue Kr&amp;auml;fte; bald stand es auf. Die Gliederm&amp;auml;nnchen liebten es nicht, lange ausgestreckt zu liegen. Kaum war das unserige von Neuem auf den Beinen, als es mit einem schmerzlichen Seufzer ausrief:&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Junger Zeuge meiner Schw&amp;auml;che, ich darf Ihnen Nichts mehr verheimlichen: erfahren Sie also meine Geschichte.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Unbekannten Eltern verdanke ich das Dasein. Eines Tages entschl&amp;uuml;pfte ich den duftenden Lippen irgendeiner Nymphe, die vor Liebessehnsucht seufzte; so werden alle Zephyre geboren, denn wie ich Dir jetzt auch erscheine, ich bin ein geborener &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zephyr" target="_blank"&gt;Zephyr&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;In dieser Eigenschaft trieb ich mich auf&amp;#8217;s Geratewohl im Raume umher. Da keine sorgsamen Eltern meine Erziehung &amp;uuml;berwachten, so ward ich ein boshafter kleiner Taugenichts. &amp;#8212; Ich schl&amp;uuml;pfte in die versteckten Falten, spielte mit den Locken, l&amp;uuml;ftete die Schleier der Spr&amp;ouml;den und brachte den Kopfputz der &lt;a href="http://de.wiktionary.org/wiki/kokett" target="_blank"&gt;Coquetten&lt;/a&gt; in Unordnung. Ein alter &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Faunus" target="_blank"&gt;Faun&lt;/a&gt;, mein guter Freund, lehrte mich tausend Streiche, die unschuldigen Sch&amp;auml;ferinnen zu qu&amp;auml;len, und ich ermangelte nicht seine Unterweisungen auszuf&amp;uuml;hren.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Eines Tages hatte ich mich zu einem Trupp Zephyre gesellt, die ihr Wesen in einem Walde trieben, als ich eine junge, allerliebste Sch&amp;ouml;ne sich n&amp;auml;hern sah, die kaum mit ihrem sentimantalen Halbstiefelchen den Rasen zu betreten wagte und fortw&amp;auml;hrend &amp;auml;ngstlich um sich blickte; es handelte sich offenbar um ein Stelldichein. Augenblicklich gab ich meinen Kameraden ein Zeichen; wir n&amp;auml;herten uns mit Zephyerschritten, umzingelten das holde Wesen und wetteiferten darin, sie zu qu&amp;auml;len. Bald flatterte ihr Umschlagtuch in die L&amp;uuml;fte, bald schlug ihr Sonnenschirmchen um, bald wieder flog ihr Halstuch fort. Der alte Faun lachte hinter einem Baume versteckt, dass ihm der Bauch wackelte. &amp;Uuml;berrascht und erschreckt durch diesen gewaltsamen Angriff, gab das holde Kind sich alle erdenkliche M&amp;uuml;he uns Widerstand zu leisten; ich war jedoch am meisten darauf erpicht sie zu necken, als pl&amp;ouml;tzlich meine Gespielen, der Faun und das junge M&amp;auml;dchen verschwanden, meine Fl&amp;uuml;gel abfielen und ich mich allein, vier Fu&amp;szlig; gr&amp;ouml;&amp;szlig;er fand, mit einem mit Goldstaub betreufelten Barte, in einem Purpurgewande mit einem Rosenkranz auf dem Kopfe und einer Lyra in der Hand.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952913789/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XVI: Liebesgeschichte des Gliederm&amp;auml;nnchen. Die indiskreten Zephyre. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVI_02.jpg"&gt;&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Verzweifelnd und voll Entsetzen suchte ich mir die Ursache dieser Verwandlung zu erkl&amp;auml;ren, da gurrte mir eine auf einem nahen Aste sitzende Taube Folgendes zu: &amp;#8212; &lt;i&gt;&amp;#8250;Ich bin der Vogel der Venus; Deine Bestrafung kommt von ihr. Du wei&amp;szlig;t, da&amp;szlig; die G&amp;ouml;tter und G&amp;ouml;ttinnen mitunter die Gestalt gew&amp;ouml;hnlicher Sterblichen annehmen, um deren Freuden zu teilen. Du hast Venus in einem Vergn&amp;uuml;gen gest&amp;ouml;rt. Um Dich zu z&amp;uuml;chtigen verwandelte sie Dich in einen Menschen und noch dazu in einen Dichter; Deine fr&amp;uuml;here Gestalt erh&amp;auml;lst Du nicht eher wieder, als bis Du lange verliebt in sie gewesen, und es ihr gef&amp;auml;llt Dir zu verzeihen&amp;#8249;&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Dies begab sich in der Umgegend von Rom, unter der Herrschaft des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gallienus" target="_blank"&gt;Kaisers Gallienus&lt;/a&gt;. Am Tage richtete ich &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epistel" target="_blank"&gt;Episteln&lt;/a&gt; an den Monarchen und in der Nacht dichtete ich &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ode" target="_blank"&gt;Oden&lt;/a&gt; an Venus, um sie zu erweichen. Ich liebte sie in der Gestalt des Sterns. Bald sind es zweitausend Jahr, da&amp;szlig; ich sie liebte, zweitausend Jahr, wo ich nicht aufgeh&amp;ouml;rt habe Poet zu sein, was nachgerade sehr erm&amp;uuml;dend wird.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;So aber ereignete sich meine Umwandlung.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Ich sa&amp;szlig; im Opernhause zu Berlin in einem Sperrsitz ruhig und guter Dinge, als eine Loge in meiner N&amp;auml;he ge&amp;ouml;ffnet wurde und ein wundersch&amp;ouml;nes Weib (Sie wissen &lt;i&gt;&amp;#8250;wunder&amp;#8249;&lt;/i&gt; ist die beliebteste Berliner Zusatzformel f&amp;uuml;r alles, was den Berlinern imponiert, wenn es auch gar nicht wunderbar ist; dies Mal war jedoch die Bezeichnung richtig) also, als ein wundersch&amp;ouml;nes Weib darin Platz nahm. Aller Augen waren gleich dahin gerichtet. Man muss gleich mir das Feuer gesehen haben, das aus allen diesen Augen strahlte, um sich einen Begriff von der Sch&amp;ouml;nheit der Unbekannten zu machen. Nie, ich schw&amp;ouml;re es bei &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Liszt" target="_blank"&gt;Liszt&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jenny_Lind" target="_blank"&gt;Lind&lt;/a&gt;, war die Verwunderung rascher, allgemeiner, lebendiger. Ein Auge, das wahrscheinlich Arch&amp;auml;olog war, rief entz&amp;uuml;ckt: &lt;i&gt;&amp;#8250;Das ist Venus selbst, wie sie leibt und lebt!&amp;#8249;&lt;/i&gt; &amp;#8212;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952913803/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XVI: Liebesgeschichte des Gliederm&amp;auml;nnchen. Dame Venus in einem Berliner Opernhause. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVI_03.jpg"&gt;&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;&amp;raquo;Der Ausruf war keine Berliner &amp;Uuml;bertreibung sondern Wahrheit. Meine alte Natur erwachte; ich warf der Fremden einen brennenden Blick zu; sie schien mich huldvoll anzul&amp;auml;cheln. Meine Verwegenheit trieb mich an, wieder so keck zu sein, wie ich es als Zephyr gewesen; ich passte ihr am Ausgange auf, und will ihr ein Briefchen in die Hand dr&amp;uuml;cken; da wendet sie sich um, betrachtet mich stolz von oben bis unten und sagt: &lt;i&gt;&amp;#8250;Du bist nur eine Marionette!&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Ach, dieser gr&amp;auml;&amp;szlig;liche Ausspruch ward zur Wahrheit! Das Blut erstarrte mir in den Adern, meine Gelenke verh&amp;auml;rteten sich, meine Arme wurden l&amp;auml;nger, meine Beine, die vor Schrecken zitterten, schlugen zusammen und gaben einen klappernden Ton; ich sah meine Nase sich &amp;uuml;ber die Maa&amp;szlig;en verringern, und als ich meine Handschuh anziehen wollte, hatte ich h&amp;ouml;lzerne H&amp;auml;nde. Ohne mir Rechenschaft geben zu k&amp;ouml;nnen, von der Kraft, die mich fortriss, ward ich von der Erde emporgehoben und auf diesen Planeten hingesetzt. Die sch&amp;ouml;ne Frau im Opernhause zu Berlin war Venus selbst gewesen; sie hatte mich auf die Probe stellen wollen, und, als sie den Himmel verlie&amp;szlig;, einen Nebel benutzt, der mir nicht gestattete ihre Abwesenheit zu bemerken. Nun ermessen Sie die Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e meines Falls!&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Seit diesem Augenblicke vegetiere ich als ein Verbannter hier auf dem verschlafenen Planeten, es ist ein totes Gestirn das als Sibirien oder &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Botany_Bay" target="_blank"&gt;Botanybai&lt;/a&gt; dient f&amp;uuml;r Diejenigen, mit denen die G&amp;ouml;tter unzufrieden sind. Ich habe diesen traurigen Aufenthalt mit meinen Erinnerungen bev&amp;ouml;lkert, und mit gro&amp;szlig;em Aufwand und Geduld die sch&amp;ouml;ne Welt, von der ich scheiden musste, hier nacherschaffen. Als Gliederm&amp;auml;nnchen konnte ich nur &amp;uuml;ber Automaten herrschen. Sie werden finden, da&amp;szlig; mir die Fabrikation meiner Untertanen und die Verfertigung meines K&amp;ouml;nigreiches leidlich gelang; trotzdem langweile ich mich aber entsetzlich und w&amp;auml;re gl&amp;uuml;cklich, wenn ich oft die Gelenheit h&amp;auml;tte, wie heute, meinen Schmerz in den Busen eines Freundes auszusch&amp;uuml;tten.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Als er diese letzten Worte vernahm, konnte Schwadronarius sich der Tr&amp;auml;nen nicht enthalten und st&amp;uuml;rzte in die Arme des Gliederm&amp;auml;nnchens.&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;&amp;raquo;Bringen wir uns nicht in R&amp;uuml;hrung&amp;laquo;, sagte der Herr Zephyr, &amp;raquo;lassen Sie mich die Geliebte betrachten; gerade jetzt pflegt sie auf ihrem Balkon die K&amp;uuml;hlung des Abends zu genie&amp;szlig;en und das Leuchtfeuer anzuz&amp;uuml;nden, nach dem sich die Liebenden richten welche Nachts auf dem Meere der Liebe schiffen. Sehen wir, ob mir ihre Augen Hoffnung winken.&amp;laquo;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/bjacques/3952913811/in/set-72157622452294268/lightbox/" target="blank" title="Grandville: &amp;raquo;Eine andere Welt&amp;laquo;, Kapitel XVI: Liebesgeschichte des Gliederm&amp;auml;nnchen. Dame Venus genie&amp;szlig;t die K&amp;uuml;hlung des Abends. Aus dem Flickr-Album blacque_jacques."&gt;&lt;img src="http://molochronik.antville.org/static/molochronik/images/Grandville_KapXVI_04.jpg"&gt;&lt;/a&gt;  &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;div class="prosa" style="color:black;"&gt;&lt;p&gt;Das Gliederm&amp;auml;nnchen legte das Auge an die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laterna_magica" target="_blank"&gt;Laterna magica&lt;/a&gt; und rief: &amp;raquo;Oh Himmel!&amp;laquo;&lt;/p&gt;&amp;#10;&lt;p&gt;Schwadronarius wandte sich um und sah Nichts mehr, weder das Gliederm&amp;auml;nnchen noch die Laterna magica, nur ein k&amp;uuml;hler frischer Windhauch spielte mit seinen Haaren, woraus unser Neugott sich beeilte zu schlie&amp;szlig;en, da&amp;szlig; Venus dem Zephyr seine urspr&amp;uuml;ngliche Gestalt wiedergegeben hatte.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2075618/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/368008/Grandville-Plinius-der-Jngere-Eine-andere-Welt-18-Kap-XVI-Liebesgeschichte-des-Gliederm" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 06 Aug 2011 08:49:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
      <dc:date>2011-08-06T08:49:00Z</dc:date>
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    <item>
      <title>Molos Wochenrückblick No. 65</title>
      <link>http://molochronik.antville.org/stories/2075366/</link>
      <description>&lt;i&gt;Eintrag No. 742&lt;/i&gt; &amp;#8212; Sorry sorry sorry. Habe vor lauter Begeisterung bei der Arbeit an meiner n&amp;auml;chsten &amp;Uuml;bersetzung f&amp;uuml;r Golkonda (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;von der ich noch nicht verraten kann, um was f&amp;uuml;r ein Projekt es geht&lt;/span&gt;) und Einspringen f&amp;uuml;r einen Kollegen bei meinem Brotjob vergessen, dass Dienstag war und entsprechend kommt dieser Wochenr&amp;uuml;ckblick etwas versp&amp;auml;tet (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;und r&amp;uuml;ckdatiert&lt;/span&gt;).&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Politik, Gesellschaft &amp;amp; Hochkultur:&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Leider habe ich nicht die Energie, mit angemessener Sorgfalt auf den Terrorakt in Norwegen einzugehen. Hier aber ein &lt;i&gt;&amp;#8250;Telepolis&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Text von &lt;b&gt;Rudolf Sturmberger&lt;/b&gt;, der meine Stimmung gut trifft:&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35201/1.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Islamistischer Hintergrund&amp;laquo; wird gerne genommen;&lt;/b&gt; Ein kleines Brevier zum Fernstudium f&amp;uuml;r den angehenden Terrorismus-Experten&lt;/a&gt;. Neben dem Pavlow&amp;#8217;schen Reflex einiger &lt;i&gt;&amp;#8250;&amp;Auml;ksb&amp;auml;rten&amp;#8249;&lt;/i&gt; und sonstigen Kommentatoren unserer &lt;i&gt;&amp;#8250;Gwalid&amp;auml;ts&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Medien, die vor dem Bekanntwerden von Details der Taten von Breivik sofort loss&amp;uuml;lzten, dass freilich nat&amp;uuml;rlich aber selbstverst&amp;auml;ndlich nur islamistische Fanatiker so etwas kalkuliert Grauenvolles anrichten konnten, nervte mich besonders das plumpe Verteidigungsgebrabbel mancher &amp;uuml;berzeugter Christenmenschen, &amp;uuml;ber das z.B. &lt;b&gt;Florian R&amp;ouml;tzer&lt;/b&gt;, ebenfalls f&amp;uuml;r &lt;i&gt;&amp;#8250;Telepolis&amp;#8249;&lt;/i&gt;, schreibt:  &lt;a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35205/1.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&amp;raquo;Christliche Fundamentalisten&amp;laquo; gibt es nicht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Fast m&amp;ouml;chte ich wieder in eine der christlichen Kirchen eintreten, um deren Bude von innen mal richtig kritisch und befeuert vom heeeiligen Geist aufzumischen.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Der Anlass des &lt;i&gt;&amp;#8250;Telepolis&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Beitrags &lt;a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35133/1.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Katholische Ambivalenz und b&amp;auml;renhafte Dumpfheit&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;von &lt;b&gt;Reinhard Jellen&lt;/b&gt; ist eigentlich lediglich, dass Trikont (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;ein feines kleines CD-Label&lt;/span&gt;) eine neue Reihe &amp;uuml;ber das kleine seltsame Volk der Bayern startet. Aber, &lt;i&gt;&amp;#8250;hallo!&amp;#8249;&lt;/i&gt;, Jellig batzt die Allgemeinpl&amp;auml;tze &amp;uuml;ber das urig-bayerische in der ersten H&amp;auml;lfte knallig zusammen zu einem kr&amp;auml;ftigen Sprachkn&amp;ouml;del. Sehr nett.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Wieder mal &lt;b&gt;Lars von T&amp;ouml;rne&lt;/b&gt;, der f&amp;uuml;r den &lt;i&gt;&amp;#8250;Tagesspiegel&amp;#8249;&lt;/i&gt; ein feines Comic lobt, diemal unter dem Titel &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/megan-in-den-staedten/4438448.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Megan in den St&amp;auml;dten&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;  das nun auf Deutsch&amp;nbsp;(&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;leider in zu kleinem Format&lt;/span&gt;) erschienene Gro&amp;szlig;werk &lt;b&gt;&amp;raquo;Local&amp;laquo;&lt;/b&gt; von Brian Wood und Ryan Kelly. Hier geht es zu einer &lt;a href="http://www.onipress.com/previews/h/179" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;24-seitigen Vorschau&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; der englischen Fassung bei Oni Press.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Letzte Woche habe ich einen Samstag-Abend damit verbracht, mich mit einer gro&amp;szlig;en Portion Scotch durch das komplette 1499-Bilder umfassende Album &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mytripsmypics/sets/72157604812751507/with/2858525233/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;North Korea DPRK&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;von &lt;b&gt;Eric Lafforgue&lt;/b&gt; zu klicken. Hier nur drei interessante Einzelbilder aus der Serie: in Nord-Korea k&amp;ouml;nnen auch heldenhaft &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mytripsmypics/2455986843/in/set-72157604812751507/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;l&amp;auml;nger als geplant funktionierende Fahrst&amp;uuml;hle Orden bekommen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;; &amp;#8212; Zum Geburtstag von Kim Il Sung drehen &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mytripsmypics/2458302045/in/set-72157604812751507/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;100.000 &lt;i&gt;&amp;#8250;offizielle&amp;#8249;&lt;/i&gt; T&amp;auml;nzer &lt;/b&gt; auf dem Kim Il Sung-Platz, und eine Band spielt lauter Lieder, die von Kim Il Sung handeln;&lt;/a&gt; &amp;#8212; Auch in Nord-Korea liebt man den Luxus, eine fette &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/mytripsmypics/2858525233/in/set-72157604812751507/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Karre von Mercedes&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; fahren zu k&amp;ouml;nnen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&amp;#10;&lt;span style="font-size:120%;"&gt;&lt;b&gt;Zuckerl: Popkultur &amp;amp; Kunst&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&amp;#10;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://superpunch.blogspot.com/2011/07/credits-for-this-advertisement-do-not.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Superpunch&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; emp&amp;ouml;rt sich zurecht&lt;/a&gt;: Da kreiert eine Werbeagentur f&amp;uuml;r &amp;#8216;ne Paracetamol-Werbung ein irre detailiertes Skulpturen-Panorama, &lt;a href="http://adsoftheworld.com/media/print/paramex_end_the_pain?size=_original" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Paramex: End the Pain&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, das sch&amp;ouml;n anzuschauen ist und bei dem es sich auch lohnt, sich die Zeit zu nehmen, all die kleinen Szenen zu entdecken (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;mein Liebling: links h&amp;auml;ngen Skelette von Hingerichteten, und dazewischen auch ein gro&amp;szlig;er geh&amp;ouml;rnter Fisch&lt;/span&gt;). Das alles w&amp;auml;re wirklich sch&amp;ouml;n und gut, h&amp;auml;tte die Agentur nicht einfach nur offensichtlich das Werk des K&amp;uuml;nstlers&amp;nbsp;&lt;a href="http://kuksi.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Kris Kuksi&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;abgekupfert (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;mit dem feinen Unterschied, dass Kuksi seine Skulpturen aus echtem Zeugs zusammenbaut und nicht photoshoppt&lt;/span&gt;)&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Harry Potter ist nun auch als Film feddich. Gelegener Anlass um Euch zu zeigen, wie die Potter-Charaktere &lt;a href="http://www.burnred.co.uk/storage/thumbnails/A9o5X.jpg" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;als&amp;nbsp;Manga&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;via &lt;i&gt;&amp;#8250;Burnred&amp;#8249;&lt;/i&gt;, unbekannter K&amp;uuml;nstler&lt;/span&gt;), oder als &lt;a href="http://lenneltan.com/?p=5405" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Disney-Version&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-size: 80%;"&gt;bei &lt;i&gt;&amp;#8250;lenneltan&amp;#8249;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;) aussehen k&amp;ouml;nnten.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&amp;#8250;Ufunk&amp;#8249;&lt;/i&gt;&amp;nbsp;pr&amp;auml;sentiert die &lt;a href="http://www.ufunk.net/en/photos/the-"surrealistic-pillow"-project-magnifique-photographies-de-ronen-goldman-2/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Surrealistic Pillow&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;-Photoserie von &lt;b&gt;Ronen Goldman&lt;/b&gt;. Mein Liebling: Mann verteidigt sich mit Regenschirn gegen angreifenden Apfelschwarm.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;a href="http://peterdeseve.blogspot.com/2010/11/easy-being-green-its-not.html" target="_blank"&gt;Endlich vereint: &lt;b&gt;Yoda und Kermit!&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; Jetzt warten wir nur noch auf einer Duett-Fassung des Liedes &amp;raquo;Gr&amp;uuml;n sein, leicht sein ist es nicht&amp;laquo;. &amp;#8212; Und hier gehts zur Website des K&amp;uuml;nstlers &lt;a href="http://www.peterdeseve.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Peter de S&amp;egrave;ve&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Stellt Euch vor, der unvergleichlich durchgeknallte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Egner" target="_blank"&gt;Eugen Egner&lt;/a&gt;&amp;nbsp;w&amp;uuml;rde quietschebunte Pop Art-Cthulhu-Sachen machen: in etwa so wirkten die Sachen von &lt;a href="http://pkok.cgsociety.org/gallery/330680/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Leong Wan Kok&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; auf mich.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;&lt;b&gt;Traumatron Illustrations&lt;/b&gt; bietet ein &lt;i&gt;&amp;#8250;flickr&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Album mit sehr sch&amp;ouml;nen &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/traumatron/sets/72157626411224906/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Twin Peaks-Motiven&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;!&amp;nbsp;Gibt es auch als T-Shirts. Ich glaube, &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/traumatron/5514999505/in/set-72157626411224906/" target="_blank"&gt;das hier&lt;/a&gt; ist bald meines.&lt;/li&gt;&amp;#10;&lt;li&gt;Zum Schluss wieder mal ein &lt;i&gt;&amp;#8250;Cracked After Hour&amp;#8249;&lt;/i&gt;-Filmchen. Diesmal wird die Frage verhandelt&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.cracked.com/video_18289_the-best-super-power-is-not-what-you-think.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;was die beste Superheldenkaft ist&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&amp;#10;&lt;div&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://cdn-i.dmdentertainment.com/DMVideoPlayer/player.swf" id="player" height="279" width="496" &gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always" /&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true" /&gt;&lt;param name="movie" value="http://cdn-i.dmdentertainment.com/DMVideoPlayer/player.swf" /&gt;&lt;param name="flashVars" value="demand_rvdisplaymode=2&amp;amp;demand_iconlink=http%3A//www.cracked.com/&amp;amp;demand_rvthumb=http%3A%2F%2Fi.crackedcdn.com%2Fphpimages%2Fimage%2F2%2F8%2F0%2F71280.jpg%3Fv%3D1&amp;amp;DESC=&amp;amp;demand_bghex=0&amp;amp;height=22&amp;amp;KEYWORDS=&amp;amp;TITLE=The+Best+Super+Power+%28Is+Not+What+You+Think%29&amp;amp;demand_rvbg=&amp;amp;adPartner=Adap&amp;amp;demand_continuous_play=1&amp;amp;demand_page_url=http%3A%2F%2Fwww.cracked.com%2Fvideo_18289_the-best-super-power-is-not-what-you-think.html&amp;amp;demand_uihex=FFD000&amp;amp;demand_content_id=18289&amp;amp;COMPANION_DIV_ID=adaptv_ad_companion_div&amp;amp;demand_site_id=CRCC&amp;amp;demand_rvpip=0&amp;amp;sitename=Cracked.com&amp;amp;comscore_c3=7290858&amp;amp;demand_cat=Movies+%26+TV&amp;amp;demand_autoplay=0&amp;amp;ADPTAG=GoodNeighbor&amp;amp;video_title=The+Best+Super+Power+%28Is+Not+What+You+Think%29&amp;amp;demand_content_sourcekey=cracked.com&amp;amp;KEY=DemandMediacracked&amp;amp;skin=http%3A%2F%2Fcdn-i.dmdentertainment.com%2FDMVideoPlayer%2Fplayerskin.swf&amp;amp;demand_show_replay=true&amp;amp;ADAPTAG=&amp;amp;CATEGORIES=Movies+%26+TV&amp;amp;source=http%3A%2F%2Fi.crackedcdn.com%2Fphpimages%2Fvideos%2F4%2F5%2F6%2F71456_608X342.flv&amp;amp;URL=http%3A%2F%2Fi.crackedcdn.com%2Fphpimages%2Fvideos%2F4%2F5%2F6%2F71456_608X342.flv&amp;amp;demand_preroll=false&amp;amp;demand_iconurl=http%3A//i-beta.crackedcdn.com/ui/shared/images/global/icons/Video_Cracked.png&amp;amp;ID=18252&amp;amp;demand_related=1&amp;amp;demand_preroll_source=http%3A//i-beta.crackedcdn.com/ui/shared/resources/Pre-Roll1b_cr.swf&amp;amp;demand_icontext=Watch%20more%20videos%20at%20Cracked.com%20America%27s%20only%20humor%20site.&amp;amp;v=3.0.6.f&amp;amp;wa_vemb=1" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.cracked.com/video_18289_the-best-super-power-is-not-what-you-think.html"&gt;The Best Super Power (Is Not What You Think)&lt;/a&gt; -- powered by Cracked.com&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&amp;#10;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&amp;#8226;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;b&gt;Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist.&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;a class="FlattrButton" style="display:none;" rev="flattr;button:compact;" href="http://molochronik.antville.org/stories/2075366"&gt;&lt;/a&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href="http://flattr.com/thing/366332/Molos-Wochenrckblick-No-65" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img src="http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png" alt="Flattr this" title="Flattr this" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 02 Aug 2011 18:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>molosovsky</dc:creator>
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