MOLOsovskysCHRONIK
Netztagebuch eines amœnokratischen Phantasten, Skribblers, Kritikers & Übersetzers


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geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 03. Mrz. 2011
Eintrag No. 704 — Es freut mich ungemein, dass ich im Zuge meiner (ehrenamtlichen) Autorenportrait-Zeichnerei für den kleinen aber feinen Golkonda-Verlag aus Berlin den von mir sehr verehrten Frank Böhmert (hier geht’s zu seinem Blog) konterfeien konnte. Folgende Zeichnung wird als Portrait auf der hinteren Broschurklappe des Romanes »Bloß weg hier!« (erscheint im Sommer dieses Jahres) zu finden sein.

Frank Böhmert:
Frank Böhmert


Geschieben von lapismont,
am: Freitag, 04. Mrz. 2011
mhm, so ganz haste ihn da aber nicht getroffen. Er guckt ja hier so abschätzend und unnahbar.

Geschrieben von molosovsky,
am: Freitag, 04. Mrz. 2011
Aber ich dachte, Autoren ›müssen‹ so gucken, in der Art: »Ich habe große Gedanken. — Ich finde, es steckt noch erkennbar genug von Franks natürlichem Schalk in dem Portrait, oder? (Auf Knien, verzagt & wimmernd: »Oder nicht, tut es doch, nicht wahr?)

Geschrieben von lapismont,
am: Montag, 07. Mrz. 2011
Er selber ist ja sehr stolz auf das Bild, wie sein Jubelschrei (Hurra, icke jetzt auch als Molo-Kunstwerk!)im Blog erkennen ließ. Also haste alles richtig gemacht!

Geschrieben von molosovsky,
am: Montag, 07. Mrz. 2011
Danke für das Nachtragen des Hinweises zu Franks Blog, Lapsimont.

Wenn meine Kunden zufrieden sind, will ich es auch sein und freue mich. Hier nun aber die offiziellen Bauchwehstellen, die ich selber mit dem Portrait von Frank habe:
Bei der Hintergrundschraffur gibt es einige bedenkliche Schwarz-Ballungen, die ein richtig guter Zeichner zu vermeiden gewusst hätte.— Die Augen, genauer: die Iriden sind gar nicht fein. Da hätt ich ganz anders vorgehen sollen. — Franks markante Haartolle könnte toller sein.

Geschrieben von lapismont,
am: Montag, 07. Mrz. 2011
Ich find ihn ja beeindruckend, wenn er zuhört. Frank ist so ein seltener Typ, der voller Konzentration zuzuhören scheint (und vermutlich tut er das wirklich). Seine ganze Körperhaltung drückt dieses Zuhören aus. Das find ich noch charakteristischer als Schalk oder Begeisterung.
Aber Alex, lieber eine kritikwürdige Zeichnung, als ein glattrasiertes Poster, oder?

Geschrieben von molosovsky,
am: Montag, 07. Mrz. 2011
Als jemand, der ebenfalls bärtiger Was-mit-Büchern-Macher ist kann ich beipflichten, dass glattrasiert gar nicht geht.

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