Eintrag No. 734 — Wir sind immer noch beim ersten, dem nord-östlichen 80-cm Billy-Regal. Unter den
Kunst-Bildbänden stehen die kleineren Bücher mit Meisterwerken der Zeichnerei.
Links beginnt es mit einer seltsamen dreibändigen verkleinerten Ausgabe eines eigentlich großen fetten Bildbandes über Leonardo da Vinci. Es folgen die jeweils zweibändigen Werke-Bände zu den Großmeistern
Jacques Callot,
Honoré Daumier,
Grandville und
Gustave Doré.
— dem folgt ein Buch mit Zeichnungen von
Heinrich Vogeler, und dann kommt ein Quartett älterer kleiner Bildbände von 2001, jeweils im Schuber, die mir besonders wertvoll sind: vom großartigen Erzphantasten
Max Ernst sowohl
»Une semaine de bonté« als auch
»La femme 100 têtes«, ein feiner Werke-Band zu
Aubrey Beardsley, sowie ein erstaunlicher Ritt durch das Werk des phantastisch-erotischen Illustrators & Ex Libris-Spezialisten
Franz von Bayros.
— Daneben dann die drei großen Werke des
Kurt Halbritter. (
Stelle erstaunt und erschüttert fest, dass es kaum etwas über oder von Halbritter im Netzel gibt!)
— Nach rechts tröpfelt es dann aus mit einzelnen Bänden verschiedener Art: ein
Edward Gorey-Schnäppchen hie; zwei kleine
Nikolaus Heidelbach-Büchleins da; natürlich »Die Drei«.
— ein ganz besonders irres und mich früh prägendes experimentelles Cartoon-Werk ist
»Der Bus« von
Paul Kirchner. Auch
F. W. Bernsteins »Sternstunden eines Federhalters« möchte ich erwähnen.
Oben auf liegen drei meiner fünf Sammelbände der guten alten »Die Zeit«-Kreuzworträtsel »Um die Ecke gedacht« (
man muss ja für das Alter vorsorgen); mittig dann ein paar
Seyfried- und ein
Crumb-Comic; rechts dann Van Goghs Briefe und zwei
Tomi Ungerer-Büchleins.