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molochronik : Tags : grafimente•Portrait
geschrieben von molosovsky, am: Montag, 18. Feb. 2008
(Eintrag No. 472; Portrait, US-Autor, Phantast) — Gezeichnet nach einem Photo, dass ich anläßlich des Interviews mit Matt am 06. Februar im Euroturm zu Frankfurt gemacht habe. Gezeichnet habe ich das Portrait für das im Sommer/Herbst erscheinende »Magira« Fantasy-Jahrbuch 2008.
Faber Castell PITT Artist Pen ›M‹, ›S‹, ›F‹; ca. 120 x 135 mm, 17. Februar 2008.
Edit-Ergänz:
Mittlerweile hat Matt in seinem Blog über seine Europa-Tour berichtet. Hier geht’s zum zweiten Teil, wo er über seine Reise in Deutschland schreibt. Ich bin ganz gerührt, dass er dort mein Portrait mit seinen internationalem Publikum teilt.
Und hier noch zu meinen beiden Molochronik-Eintragen zu Matts Büchern:
geschrieben von molosovsky, am: Sonntag, 03. Feb. 2008
(Eintrag No. 457; Portrait, Literatur, »Bibliothek von Babel«-Autor) — Ein großer Exzentriker vor dem Herren, der gute William. Fällt aber auch leicht, wenn man als Teen zum Alleinerbe eines wahnwitzigen Vermögens wird. Dennoch: trotz meines immer lauernden Sozialneides ein Bursche, der meine Sympathien hat. — Hier er wird demnächst näher behandelt, wenn ich mich in meiner 5. Babel-Wanderung seinem »Vathek« widme.

geschrieben von molosovsky, am: Samstag, 26. Jan. 2008
(Eintrag No. 449; Portrait, Franzose, »Bibliothek von Babel«-Autor) — Vor lauter html-Designarbeiten, ausmisten von Küchenschränken (Beginn der Frühjahrputzwochen; Mensch muss sich dem Wetter anpassen), essen von Andreas köstlicher Tarte und lauschen von Tschaikowsky-Symphonien, habe ich fast mein Versprechen vergessen, 2008 täglich einen Eintrag hier zu leisten.
Da ich wohl noch nicht mit meiner vierten Folge »Babel«-Wanderungen fertig werde bis Mitternacht und morgen »Schirn«-Dienst habe, hier schon mal der konterfeite Jaques Cazotte (1719 - 1792 guillotiniert), Autor von »Der verliebte Teufel«. — So die Musen hold sind, gehts baldiger als sonst weiter in meiner »Babel«-Reihe mit William Beckfords »Vathek«.

geschrieben von molosovsky, am: Donnerstag, 24. Jan. 2008
(Eintrag 447; Portrait, Literat) — Gestern habe ich in einem Beitrag meiner Literaturweltkollegin Regula ein wenig html-Code verbessert. Daraufhin vermeldete sie, ich solle doch »ganze Arbeit leisten und noch das Cover seines neusten Buches einpflegen«. Da hab ich doch was besseres, nämlich dieses Portrait des Meisters der ›nix passiert wirklich‹-Prosa. Bitteschön: der ganze Handke beim Grübeln unterm Baum.
Nach einem Photo von Isolde Ohlbaum aus der »Literaturen« Nr. 03/2002; ca. 180 x 280 mm, 19. Januar 2002, Frankfurt/M.
Und hier ein Detail für alle, die sich schwer tun den Lieben zu erkennen:

geschrieben von molosovsky, am: Freitag, 21. Sep. 2007
(Eintrag 409; Portrait, Literatur, »Bibliothek von Babel«-Autor) — Bald, ja bald gehts weiter mit meinen Lektüreberichten über mein Versinken in den Bänden der von der Büchergilde Gutenberg neu aufgelegten »Bibliothek von Babel«. Es wird dann um folgenden netten Herren gehen.
Der junge Gilbert Keith C.
Der alte G. K. Chesterton

geschrieben von molosovsky, am: Montag, 17. Sep. 2007
geschrieben von molosovsky, am: Sonntag, 09. Sep. 2007
(Eintrag 404; Portrait, Gesellschaft, Mutterwitz, Knieschußaktion) — Ich weiß auch nicht warum, aber es fällt mir um einiges schwerer schöne Portriats von Menschen zu zeichnen, die ich bewundere, als Leute kaputzuskribbeln, die mich beunruhigen oder die mir oberpeinlich dünken. Hier wieder mal eine Zeichnung aus der letztgenannten Abteilung.
Eva Herman (4 x verheiratet, 1 Kind aber auch erfolgreiche Powerfrau der medialen Meinungsschleuderei) führt exemplarisch vor, wie man mit empörend-peinlichem Aufmerksamkeitsgeheische ‘ne Arschbombe ins Abseitsbecken macht, indem sie ganz in Jörg Haider’scher Manier heutige ›Mißstände‹ (Emanzipation, Verfall von Familie und Mutterschaft) ankreidet, indem sie rausblökt, was ihrer Meinung nach unter Onkel Adi gar nicht so übel war. Nämlich »…zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter«. — Genau liebe angehenden Mamas: nehmt Euch ein Beispiel an »Der Untergang«, wo gezeigt wird, daß eine richtige Mutter (Frau Grandgoschier) erst mit Gebähr- und Unterordnungsfreude eine Orgelpfeifenpalette in die Welt setzt, und die lieben Kleinen dann, wenn alles so richtig kaporres gegangen ist und das Mutterverherrlichungsvolk mit dem Rücken zur Wand steht, allerzärtlichst einzuschläfern, um sie vor dem Schreckensregieme der alliierten Nachkriegszeit und der vermaledeiten BRD/DDR-Epoche zu bewahren.
Eva, gandios in den Sand gesetzt. Selten so gegruselt beim Lachen. Dafür gibts von mir einen Wiedergabeversuch Deiner ›inneren Schönheit‹.

geschrieben von molosovsky, am: Mittwoch, 04. Jul. 2007
(Eintrag No. 383; Portrait, Literatur, »Bibliothek von Babel«-Autor) — Demnächst gehts weiter hier mit meiner Serie zur Büchergilde Gutenberg-Neuauflage der von Jorge Luis Borges zusammengestellten »Bibliothek von Babel«. Auf Lord Dunsany, einem bei uns schändlich unbekanntem Meister der Vor-Tolkien-Fantasy, habe ich bei meiner (englischsprachigen) eText-Beute von Phantastik-Klassikern verlinkt. Allein schon, daß seine im anglo-amerikanischen überaus einflußreichen Werke »The Gods of Pangea« und »Time and the Gods« immer noch nicht auf Deutsch vorliegen ist eine große Peinlichkeit.
Hier der junge Lord Dunsany als Soldat:
Und der alte Lord Dunsany als grinsender Märchenonkel:
Beide Zeichnungen wurden mit verschiedenen Faber-Castell PITT Art-Pens in ein hochformatiges Moleskin-Buch gezeichnet.
geschrieben von molosovsky, am: Dienstag, 26. Jun. 2007
(Eintrag No. 380; Portrait) — Gut Gelegenheit für mich, diese Zeichnung aus meinem Durcheinanderarchiv auszubuddeln.
geschrieben von molosovsky, am: Montag, 28. Mai. 2007
geschrieben von molosovsky, am: Montag, 23. Apr. 2007
(Eintrag No. 367; Portraits, Literatur, »Bibliothek von Babel«-Herausgeber) — Anläßlich meiner Begeisterung für die von der Büchergilde Gutenberg neuaufgelegte »Bibliothek von Babel« hier zwei Borges-Skribbels.
Ich weiß nicht mehr, wann ich den jungen Jorge Luis Borges geskribbelt habe…

…aber den alten Borges hab ich am 01. April ‘07 gezeichnet (nach einem Photo von Anatole Sadermann, in »Das TAZ-Buch«)

geschrieben von molosovsky, am: Dienstag, 20. Mrz. 2007
(Eintrag No. 354; Woanders, Phantastik, Genre, Gesellschaft, Buchmesse) — Habe im literaturwelt-Blog auf einen Leipziger Buchmesse 2007 Vorfeld-Artikel von der »Die Welt« zum Fantasy-Boom reagiert.

Das ist der Herr Werner. Der darf (für Geld) über Literatur seine Meinung öffentlich verbreiten.
geschrieben von molosovsky, am: Montag, 12. Mrz. 2007
(Eintrag No. 349; Improvisations-Portraits) — Und weiter mit Bleistiftskribbels; einem vom letzten Jahr und zwei neuen. Ich darf mit Freude kundtun, daß ich mit scanen nicht nachkomme derzeit. Es flockt. Oh meine Freunde, die Ihr Euch schon sorgtet, daß ein ›Zeichners Block‹ den Molo heimsucht: derzeit hat mich dieser Alp nicht im Griff.
Joseph K. Junker: Einer der seit 30 Jahren nicht reingelassen wird beim Bachmann-Wettlesen. So entstand sein Lebensepos »Die Kummerkammer«.
Gezeichnet Juno 2006. Ca. 75 x 95 mm; Bleistift in Moloskin.
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Aus der laufenden, frischen, dicken, großen, tollen Leuchtturm-Agenda-Kladde. Jeweils ca. 40 x 40 mm; Bleistift. — Vielleicht Figuren aus Rosendorfers »Nacht der Amazonen«?
geschrieben von molosovsky, am: Sonntag, 03. Dez. 2006
(Eintrag No. 317; Portrait mich beunruhigener Zeitgenossen) — Der Herr Söder von einer christlichen Partei ist uns allen ja schon einige Male durch markiges Röhren zu Themen wie ›abfaulende Hände muslimischer Wähler‹ und der »Popetown«-Hysterie aufgefallen. Ja, über so einen beherzen Fettbecken-Turmspringer verzieh ich fast so die Nas, wie über den Hias (wenn er wieder besonders holzwurmig denkt) in guten Volkstheaterstücken. Derzeit dürfte der Herr Söder wohl der rigoroseste hiesige Gotteslästerungsparagraphenverschärfungsbefürworter sein.

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