molochronik
Donnerstag, 8. Juli 2004

ORIENTIERUNG

Überarbeitet am Freitag, den 18. Januar 2008.

WAS BIETET DIE MOLOCHRONIK?
(Eintrag No. 113; Wartung, Hilfreiche Handreiche) — Das hier ist ein Netztagebuch, auch wenn ich tadelnswerterweise nicht jeden Tag einen Beitrag liefere.

Jedoch: Für 2008 habe ich mir vorgenommen, aber wirklich möglichst jeden Tag einen Beitrag zu liefern, und sei es, dass ich dazu auf alten Kram von mir aus den letzten 20 Jahren zurückgreife.

Obwohl noch weit davon entfernt, ein ›richtiger‹ Autor, Illustrator oder Musiker zu sein, schreibe, zeichne und musiziere ich seit frühesten Teenagertagen. Notiz- Skizzen- und Tagebuch führe ich mit ernstzunehmener Stetigkeit seit Februar 1991.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen finden sich in Molochronik nur von Molosovsky gemachte Texte, Zeichnungen, Digi-Photos und Musikaufnahmen. Zu den Ausnahmen gehören die geschätzten Kommentare der Besucher und die Umschlagbilder von empfohlenen Büchern, sowie Beispiel-Scans von Comicseiten.

Hier zur Orientierung ein paar Worte über die verschiedenen Schriften der Molochronik.

DIE THEMEN (Neusprech: Topics)
Primäres (vulgo: Selbstgemachtes)

  • Grafimente // Zeichnungen, Skizzen und allgemein halt (gegenständliche) Illustrationen. Oberflächlich behauptet, kann man ja Visuelles überall verstehen. Damit aber dem internationalen WWW-Publikum leichterer Zugang zu meiner Grafimente möglich ist, gibt es in den Grafimente-Abteilung (Eigen-)Übersetzungen meiner Kommentare ins Englische (auch wenn ich dies ebenfalls mit zeihenswürdiger Schlampigkeit handhabe).
    Grafimente•Improvisation // Struktur-Landschaften aus dem Stegreif gehen mir leicht von der Hand und entsprechen meinem unangestrengten Talent.
    Grafimente•Portrait // Wie so viele Zeichner, hege ich für die Kraft zwischengesichtlicher Signalfülle eine rege Faszination, der ich mich bisweilen mit dem Portraitieren mir (im Guten wie im Schlimmen) bemerkenswert erscheinender Personen aktiv hingebe.
  • Prosa // Meine erzählenden Texte.
  • Lyrik // Eigene poetische Zeilen, sowohl Reim- als auch Kroppzeug. Anfangs gab es in der Molochronik eigene Schubladen für …
    • Nimbussplitter Schneckenschnell bossle ich an einem Langgedicht mit dem Titel »Nimbus«, von dem ich kleine Bruchstücke hier platziere; und …
    • Schüttelreime // Permutationsfetischist und großherziger Kalauerasylgewäherer der ich zuweilen bin, finde ich beim Schüttelreimen Entspannung; …
    … aber schon vor einiger Zeit habe ich aufgrund der Spärlichkeit dieser Abteilungen selbige wieder unter Lyrik subsummiert.
  • Musik // Meine mit Hilfe des erstaunlichen Programms Garageband eingespielte Mundmusik. — Auch wenn es eigentlich zum Sekundären gehört, finden sich hier zudem meine bisher wenigen Empfehlungen zu den Werken anderer Musiker.

Sekundäres (vulgo: Über GOtt, die Welt, ihre Bewohner und Phänomene)

  • Literatur // Hier beschäftige ich mich mit Texten anderer Urhebender. Selbst neige ich in ästhetischen Fragen zur Polemik und zum Kritlertum, zudem vertrete ich die für viele wohl exzentrische Ansicht, dass die Phantastik die Königsgattung aller Narrations-Literatur (und darstellenden, bildenden Kunst) ist. Statt jedoch zu lästern, versuche ich aufzuzeigen, was mir gefällt, indem ich empfehlens- und beherzigenswerte Texte zusammenfasse oder kommentierend bespreche.
  • Film // Auch wenn mit Computerspielen und den interaktiven Unterhaltungsmöglichkeiten des Informationszeitalters sich die nächsten Formen aufmachen, den Lichtspielhäusern und Flimmerkästen ihren Rang als ›mediale Weltreligion No. 1‹ streitig zu machen, betrachte ich die Filmindustrie und ihre Produkte immer noch als einen markanten Indikator für die kollektive Gemüts- und Seelenlage der Weltbevölkerung. — Leider pflege ich diese Themensparte bisher eher spärlich, aber das gibt mir ja Gelegenheit mit gehörig zu verbessern.
  • Gesellschaft // Das Land, der Kontinent, die Hemisphäre, der Planet, die Galaxie, der Kosmos, das Multiversum. Hier platziere ich meine etwas größer formatierten Zeitgeossenschafts-Gedanken zum Gemensche in verschiedenen Kompressionshärten und Großraumphantastik jeglicher Coleur.
  • Alltag // Kleinigkeiten aus dem tatsächlich stattfindenen Leben. Der Rede kaum wert und trotzdem darüber geschrieben … das ist’s, was gemeinhin als Bloggerei durchgeht.
  • Woanders // Verweise auf andere Orte im Netz, an denen ich mich zu Wort gemeldet habe, oder an denen andere auf mich Re-agieren … zumindest, wenn ich davon was mitbekommen habe.
  • Wartung // Meldungen zu den Bauarbeiten am Molochronik-Blog.

WAS SOLL DAS BEDEUTEN? AMŒNOKRAT
Übersetzt heißt es soviel wie ›Anhänger oder Vertreter einer Herrschaft der Schönheit‹, und ich habe vor einigen Jahren — meines Wissens als erster — das Wort Amœnokratie gebraucht, als Gegenteil von Technokratie. Schon klar, im Prinzip kann man aus fast allem einen solchen Herrschafts-Begriff konstruieren. Wie dem auch sei … wichtig ist mir der Unterschied von ›machen‹ und ›empfinden‹, denn im Zivilistaionsaufundab erscheint mir für die schlimmen Phasen typisch, dass sich in ihnen der Mensch von der Machbarkeit der Möglichkeiten berauschen und fortreißen ließ, und sich dabei (leider) schmählich wenig um die Harmonisierung der Fortschritt/Dekadenz-Dynamiken kümmerte.

Es bleibt mir, allen Besuchern, Betrachtern und Lesen viel Vergnügen mit der Molochronik zu wünschen.
Euer
Alex / molosovsky

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