geschrieben von molosovsky, am: Donnerstag, 10. Apr. 2008
(Eintrag No. 504; Improvisation) — Leichtes Grummeln meinerseits. Auf eine Seite meiner derzeitigen Kladde passen sechs Improscapes von jeweils 80 x 80 mm. Die derzeit in Arbeit befindliche Seite hat nun schon zwei Rohrkrepierer, sprich, zwei Skribbels, die sich schrottig entwickelten und deshalb verworfen wurden. Hier eines, das funktioniert.
»Improscape 08. April 2008« Faber-Castell PITT artist pen ›M‹, ›F‹ & ›S‹ in Leuchturm1917 Agenda.
Geschrieben von molosovsky, am: Samstag, 12. Apr. 2008
Bilder, gerade abstrakte, können ja immer nur andeuten und nie wirklich konkret von ›etwas‹ handeln. (Und ich will mich hier nun nicht zu einem Stegreifvortrag über Bezeichnetes und Bezeichnendes hinreissen lassen). — Ganz vergessen habe ich ja, zu erzählen, dass der Titel von Improscape-Skribbels nur in einem lockeren, meist humorig angehauchten Verhältnis zum Skribbel steht.
Im obigen Falle zum Beispiel habe ich zwischen zwei »Friends«-Episoden, als ich das Skribbel fertiggezeichnet hatte, meiner Partnerin das Blatt hingehalten und sie gebeten: »Hier, gib Du mal einen Titel.«
Nach einigem Überlegen hat sie dann gesagt: »Das sieht aus wie ›Der Konkress der Furunkel‹.«
Worauf ich sagte: »Zu lang, aber danke, ich weiß schon, wie ich das Teil benamse«, und so kam es eben zu dem Titel »Furunkelkolonie«.
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