MOLOsovskysCHRONIK
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geschrieben von molosovsky,
am: Samstag, 27. Jun. 2009
(Eintrag No. 567; Alltag) — Weiland die Welt sich entblödet und den Tod eines albernen Popmusikers betrauert (den ich lediglich als Kinderarbeitsmissbrauchsopfer ernst nehme, ihm aber deshalb nicht die schlechte Mukke und die beknackten Videos verzeihe), bemerke ich, dass ich mit meinen zarten 37 endgültig Ohrenhaare bekomme.

Nun also nicht nur Nasenhaare, wegen denen ich mir vor etwa einem Jahr einen Nasenhaarschneider angeschafft habe, nein, jetzt wuchert’s auch noch aus den Ohren. Kein gescheiter Bart, keine Haare auf der Brust. Nix. Aber superrobuste Nasenhaare, und so wie’s scheint ziemlich schnell wachsende Ohrenhaare.

Meinen Genen könnt ich in die Eier treten. Ehrlich. So was von.

Stichworte: Alltag
Gro&szlig;er horizontaler Trenner
Geschieben von simifilm,
am: Sonntag, 28. Jun. 2009
Billy Jean ist ein perfekter Popsong und Jackos Videoclips sind eh grosse Klasse. Aber Du hast's anscheinend generell nicht mit den Achtzigern.
Kleiner horizontaler Trenner.
Geschrieben von molosovsky,
am: Sonntag, 28. Jun. 2009
Oh, ich habs durchaus mit der Musik der Achtziger. Da gibts dolle Aufnahmen von Leonard Bernstein & den Wienern, John Williams, vom Orpheus Chamber Orchestra, von den Chieftains, von Keith Jarrett, von Euythmics, Kate Bush, Talking Heads.

Ich gebe aber zu, dass mich 90% der Musik, die in den Nicht-Wort&Klassik-Sendern läuft, oder in Hitparaden genannt wird ekelt und abstößt (ein Grund, weshalb ich kaum Fastfood esse, bzw. mich so weig wie geht dort aufhalte, wo solches Chartszeug läuft).

Jackos Mukke ist gut produziert (wie viele ansonsten musikalisch belanglose Popmusik), gibt mir aber ansonsten nix. Coverversionen seiner Sachen durch andere finde ich teilweise erträglich bis gelungen, denn MJ selber hat (für meinen Geschmack) einfach nervig gesungen. Wiedehopf auf Acid war der für mich. Mehr nicht.
Kleiner horizontaler Trenner.
Geschrieben von kaprikorn,
am: Montag, 29. Jun. 2009
Billie Jean ist zuegebermaßen ein geniales Lied. Die meisten seiner anderen Lieder rangieren aber zwischen mittelmäßig und gut. Tatsächlich sind die meisten seiner Videoclips besser als seine Lieder. Man könnte noch ergänzen, dass er ebenfalls ein toller Tänzer war.
Im großen und ganzen war sein Erfolg, denke ich, mehr auf perfektes Marketing und dem Zeitgeist begründet als auf musikalischem Talent.
Kleiner horizontaler Trenner.
Geschrieben von molosovsky,
am: Dienstag, 30. Jun. 2009
Habermas variierend und bezogen auf die Art von Tanz, für die MJ bekannt ist, kann ich sagen: Auf dem terpsichorischen Ohr bin ich leider ziemlich unmusikalisch.

Da bin ich wohl ein ziemlich altmodischer Typ: Fred Astaire, gene Kelly in den klassischen Filmen, Christopher Walken in Fatboys Slims »Weapon of Choice«: sowas find ich schön. Aber MJ, das Gripperlg’stell wenn er sich alle paar Augenblicke an seinen Wurschtkessel langt, naaaaaa, echt nicht. — Und musikalisch? Naja: ist bei mir wie auch mit Dylan dem Bob. Coverversionen durch andere können mich da eher begeistern. Fällt mir aber auch nix ein im Moment.
Kleiner horizontaler Trenner.
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