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geschrieben von molosovsky, am: Donnerstag, 19. Feb. 2004
(grafimente) - Zu klein um sie wirklich genießen zu können, aber trotzdem kann man sich von dieser kleinen Scann-Version ein Bild von meiner Zeichnung "Improvisation" machen. Das Original (Tusche mit Stahlfeder auf glatten Zeichenkarton) mißt 375 x 270 mm und wurde auch für das Chaos in meinem Logo oben verwendet. Mit Aquarell/Bundstiftkolorierung habe ich es am Wochenende meinem Vater in Hepberg zum Sechzigsten mitgebracht. - Und richtig gute s/w-Plots davon verschenke ich auch mal an Freunde und Freundinnen.

Gro&szlig;es Durcheinander / Great Tohuwabohu

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Great Tohuwabohu
(Tohuwabohu = Hebrew for confusion, originally the name for the chaos before creation). The image here is too small for appropriate enjoyment, but I hope you can get an impression. The original measures 375 x 270 mm and was used for the chaos in my logo for Molochronik. Last weekend I gave my father a copy fleshed out with watercolor and pencills as a present for his 60th birthday. I tend to give away black-&-white plotts of it to friends and alike.

Damit Eure werten Augen nun auch noch einen etwas gemächlicheren Gang einmal längs übers Bild machen können, hier nun endlich auch ein entsprechender Detailparkur dazu.
DETAIL: Improvisation / Tohuwabohu

Here a parkur de detail for your dear eyes to stroll through vertically.
{Drawn in February 1999}
Geschieben von deedee523 am: Donnerstag, 19. Feb. 2004
wahnsinn, ist das schön!!!!!
Geschrieben von david ramirer, am: Donnerstag, 19. Feb. 2004
hängt übrigens bei mir daheim überm "esstisch"
Geschrieben von deedee523, am: Donnerstag, 19. Feb. 2004
*neid*
Geschrieben von david ramirer, am: Donnerstag, 19. Feb. 2004
*nachvollziehkönn*
Geschrieben von phaeake, am: Donnerstag, 19. Feb. 2004
Natürlich kann ich nachvollziehen, dass man auf den Besitzer eines solchen Bildes neidisch ist. Aber woher hat david ramirer das Bild, das molosovsky seinem Vater mitgebracht hat?

Denkbare Antworten:

1. david ramirer ist molosovskys Vater
2. molosovskys Vater hat das Bild an david ramirer weitergegeben
3.david ramirer hat nicht das Original sondern ein Foto oder ein Ausdruck des Scans über seinem "Esstisch"

Zusatzfrage: Was unterscheidet den "Esstisch" von einem Esstisch?
Geschrieben von david ramirer, am: Donnerstag, 19. Feb. 2004
molosovsky ist - vor allem bei diesem einen bild, welches er selbst offenbar recht gerne mag - dankenswerterweise bereit gewesen, es in sehr guter qualität mehrfach zu plotten. er verteilt dieses kleinod an struktureller bildmusik nun an seine diesbez. bedürftigen guten freunde, weil er dies werk dort gut angenommen und wertgeschätzt weiss. der erzeuger von molosovsky bin ich nicht, aber der gedanke ist natürlich schon von einer gewissen ironie nicht ganz frei, und hat mich desw. amüsiert.
den "esstisch" unterscheidet im gegenständl. fall seine kaumest vorhandene arbeitsflächengrösse für die verrichtung der entsprechenden nahrstoffvorverwertung. mit einem knappen quadratmeter tue ich mich da schwer, von einem esstisch zu sprechen, weil er doch gar so klein ist, daher die anführungszeichen. aber das bild von molosovsky gibt dem tisch etwas, was wohl auch nur wenige 20-meter-tafeln in schlössern haben: delikate kunst zum augenessen beim nudelnmampfen.
Geschrieben von phaeake, am: Donnerstag, 19. Feb. 2004
für die vortreffliche Auflkärung und allzeit guten Augenappetit!
Geschieben von uvor am: Donnerstag, 05. Apr. 2007
Das ist die Musik die ich in guten Momenten höre..
Terry Riley, Philip Glass, Soft Machine 3rd Album etc...
Geschrieben von molosovsky, am: Freitag, 06. Apr. 2007
Riley kenne ich immer noch nix wirklich, aber sein Schüler John Cale hat ja soweit ich hör ganz gut angeknüpft, weitergesponnen, was der Meister ihn auf den Weg gab. — Auch Soft Machine ist mir noch nicht untergekommen.

Glass ist natürlich der Minimalistenpapst und mit M-Musik (so doof der Begriff ist) fahr ich schon lange sehr gut. Von Glass gefällt mir derzeit, ganz banal, sein »The Hours«-Soundtrack am besten.

Ich zählt einfach mal auf, was bei mir im selben Segment steht (in Klammern CD-Anhörtipp): Michael Nyman (Film Music 1980-2001), Wim Mertens (music for writing), Penguin Cafe Orchestra (broadcasting from home), Yann Tiersen (L’Absente), Steve Reich (Octet, Music for Large Ensemble, Violin Phase), Moondog (New sound for an old instrument). Minimalismus ist ja ein schräger Begriff, denn kaum jemand rennt freudig bekannend damit herum, und vieles, was explizit nicht so genannt wird, fällt irgendwie drunter. Von de Sato (Renaissance) über Bach, Chopin, Wagner, Ravel, Satie, Anne Clark, Laurie Anderson … ja viel Rock, Pop, Metall, Techno, usw ist durchwachsen mit minimalistischen Eigenheiten.
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