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Übersicht meiner
Filmrezis und
Buchbesprechungen.
Molos Serie zu Neil Gaimans mit umfangreichen
»Hilfreichen Handreichungen«
1: »Präludien & Notturni«
2: »Das Puppenhaus«
3: »Traumland«
Molos Wanderungen durch &raquo;Bibliothek von Babel&laquo;-Banner, gro&szlig;. der Büchergilde Gutenberg
Jaques Cazotte:
»Der verliebte Teufel«
G. K. Chesterton:
»Apollos Auge«
Lord Dunsany:
»Das Land des Yann«
J. L. Borges:
»25. August 1983«
Deutsche Fassungen (auch als PDF) der phantastischen Literaturseminare von ›Crooked-Timber‹ über:
»Der Eiserne Rat« von China Miéville
Deutsche Fassung des Interviews von Laurie Penny mit Terry Pratchett:
»Sex, Tod & Natur«
Remix von Marcus Hammerschmitt:
»White Light / White Heat«
Großes Lob für & Zitate aus:
Neal Stephensons »Diamond Age«
Großes Buh für & Zitate aus:
Tad Williams »Der Blumenkrieg«
Material zum Kapieren:
Der katholische Tolkien
Vorstellung zum 60gen:
Mervyn Peake »Gormenghast«
Molos Übersetzung von Daniel Chandler:
»Eine Einführung in die Genre-Theorie«
Wallpaper für Lovecraft-Fans:
»Soggoth-Idylle mit Hasen«
Wallpaper für Freunde farbiger Plüschodelik:
»Große Acryl-Impro«
Molos beste Dichtheit:
»Verborgene Orte«
Molos kapriziöse Kurzprosa:
»Zehn Etüden«
Exzessive Melomanie als mp3:
Molomukke Eins, Zwei, Drei, Vier & Fünf, sowie die Vertonung von »The Second Coming«
Impropathos auf 'nem Steinway-Flügel:
»Am Herzen Herumhängen – Arbeiten für den Inkubus«
MOLOsovskysCHRONIK
Netztagebuch eines amœnokratischen Phantasten, Skribblers, Kritikers & Übersetzers


geschrieben von molosovsky,
am: Dienstag, 10. Aug. 2010
Eintrag No. 644 — Ich will nicht jammern, dass ich alt werde, aber derzeit spüre ich schon, dass ich einen BrotJob mit langen Schichten hab, Illustrationen für Propjekte zeichne, und Kurzgeschichten übersetzte. — Wobei ich mich sehr glücklich schätze, denn die Kurzgeschichten gefallen mir sehr gut.

Musik: Bin immer noch zu 90% in KlassikGefilden unterwegs, genauer: Barock. Habe große Freude mit den 4 Alben der Vivaldi’schen »Concerti da camera« in der Aufnahme von ›Il Giardino armonico‹. — Vergnüge mich dabei, verschiedene »Die Kunst der Fuge«-Aufnahmen zu vergleichen (überraschend gefühlvoll und schimmernd die von Jordi Savall & Hespèrion XX; — energisch und klar die von Reinhard Goebel & Musica Antiqua Köln; — episch orchestral hinbetoniert oder mit Stahlklingen-Cembalos geschweißt ist die Einspielung von Herman Scherchem & Wiener Rundfunk Orchester). — Neu hab ich auch eine Aufnahme von Francois Couperins »Les Nations«, wieder vom Jordi Savall.

Ach ja: ich klagte ja darüber, dass mir die Hans Zimmer’sche Musik stellenweise den sonst prächtigen Film »Inception« ›versaut‹ hat. Der Soundtrack für sich aber gefällt mir ganz gut. Wirkt auf mich wie eine ins Symphonische gesteigerte ›Tangerine Dream‹- und (der gute) Vangelis-Homage. Angeblich hat Zimmer extra Hofstadters »Gödel, Escher, Bach« studiert, um sich aufs Komponieren für »Inception« einzustimmen. Will ich’s mal glauben.

Lektüre: Nach dem Doppelpack der dicken, heftigen Niebelschütz-Romane verpasse ich mir eine umfangreiche Sachbuch-Kur. Da ich nicht warten will, bis der neue Peter Watson auf Deutsch erscheint (und die US-Ausgabe deutlich günstiger UND schöner ist) habe ich mir »The German Genius« (Leseprobe) beim ›Readers Corner‹ besorgt. Peter Watson hat mich 2001/2002 mit seiner Kulturgeschiche des 20. Jahrhunderts, »Das Lächeln der Medusa«, und ebenso dann 2007 mit seiner großen »Ideen«-Menschheitskulturgeschichte für sich gewinnen können. — Nun geht es also um die letzten 250 Jahre deutsche Kulturgeschichte, ›von Bach bis Benedict XVI.‹ wie die deutsche Ausgabe trällert. Bisher habe ich mir die Overtüre und die Conclusio durchgelesen und kann sagen: taugt mir, was der gelahrte Herr Engländer da schreibt. — Hier eine Rezi der New York Times von Brian Ladd: Made In Germany, die zwar durchaus kritisch urteilt, dass »The German Genius« zuviel Sekundär- (statt der Original-)Stimmen sampelt, aber ich schließe mich nicht dem Urteil an, dass Watson zu trocken erzählt oder sein Buch von zuviel Namedropping erstickt wird. Da sind schon große Linien drin, die aus dem ganzen eine Story machen.

NETZFUNDE
  • Herzlichen Glückwunsch!!! zum sechsten Jahrstag wünsche ich Netzpolitik, aus meiner Sicht eines der wichtigsten Blogs in Deutschland. Markus Beckedahl blickt zurück und erzählt, wie Netzpolitik entstanden und gewachsen ist, und was er da versucht zu machen.
(Deutschsprachige) PHANTASTIK-FUNDE
  • Marcus Hammerschmidt hat in der ORF-Futurezone noch eine feine, ausführliche Rezi zu China Miévilles jüngstem Roman »Kraken« veröffentlicht.
  • Thomas Harbach für »Fantasyguide« den ungewöhnlichen SF-Roman von Christian Kracht, »Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten«, besprochen.
  • Neueste Ausgabe der »SF- und Fantasy-Rundschau« der österreichischen Tageszeitung »Der Standard«. Soweit ich weiß, die einzige Zeitung, die eine derartige Rubrik pflegt, noch dazu mit Blick auf interessante Neuerscheinungen des deutschen und englischsprachigen Marktes. Großes Lob!!! Zeus und die Zeitmaschine. Treffich die Anmerkung zur Eröffnung der Rezi zu Kai Meiers »Seide und Schwert«:
    Einmal ganz allgemein gesprochen: Ein bisschen mehr Fantasie bei Plots und Worldbuilding dürfte es für meinen Geschmack in der Fantasy — und speziell dem eingeengten Spektrum, das auf Deutsch erscheint — ruhig sein.
  • Frank Drehmel hat für »Phantastik-News« eines meiner Lieblings-Fantasy-Comics rezensiert: den ersten Band der »Die Gefährten der Dämmerung«-Trio von François Bourgeon: »Im Zauber des Nebelwaldes«, neu editiert, exzellent übersetzt und gedruckt bei Splitter erschienen. Vor allem der voluminöse dritte Band hat mich vor vielen Jahren umgehauen.
  • Erik Schreiber ist einer der produktivsten Rezensenten der deutschen Phantastik-Szene. Manche winken ab, meinen, dass seine Besprechungen zu routiniert, zu unkritisch und zu ›flach‹ seien. Ich denke, dass Eriks Besprechung des ungeheuerlichen Artefakt-Buches »Das Haus« von Mark Z. Danielewski zeigt, dass, wenn sich Leser auf eine Lektüre einlassen, die mehr als nur eine anspornende Herausforderung, ja eigentlich eine Zumutung ist, wunderbare Leseerlebnisberichte die Frucht der Mühen sein können. Kurzum: Erik kann wundervolle Rezis schreiben, wenn dieser sagenhafte Schnell-Leser (er schafft ein, ab und zu auch zwei normale Taschenbuch an einem Tag) Bücher anpackt, die seine Lesemuskeln herausfordern.
WORTMELDUNGEN
  • Zuerst habe ich ja noch gedacht, ich platziere den neuesten Essay der »Phantastik-Couch« unter der Wochenrückblick-Rubrik »Rüge«, denn Andrea Bottlingers Text Die Zukunft der Fantasy erschien mir im Affekt erstmal nur ärgerlich schlecht aufgebaut. Dann aber dachte ich mir, ich melde mich besser erstmal mit paternalistisch-demütiger Besserwisserei im Blog von Frau Bottlinger und versuche auszudeutlen, was mit dem Essay meiner Ansicht nach im Groben nicht stimmt.
  • Wieder mal ist ein Artikel über Ayn Rand erschienen, diesmal am 5. August in der »FAZ« geschrieben von Ingeborg Harms: Sie sah den Übermenschen als Unternehmer. In den Kommentaren habe ich einen kecken Aphorismus, der in der englischsprachigen Welt herum-memt, zu Rands Werk übersetzt:
    Es gibt zwei Romane, die das Leben eines büchernärrischen Vierzehnjährigen verändern können: »Der Herr der Ringe« und »Atlas wirft die Welt ab«. Der eine Roman enthält kindische Phantastereien, die oftmals eine lebenslange Obsession für seine unglaubwürdigen Helden hervorruft, und so seine Leser zu emotionell unterentwickelten, sozial verkrüppelten Erwachsenen werden lässt, die unfähig sind, mit der wirklichen Welt zurecht zu kommen. — Der andere Roman ist freilich der, in dem es Orks gibt.
ZUCKERL
  • Habe nach längerer Zeit mal wieder im »Moby Dick™«-Gruppenblog gestöbert. Natürlich verlange ich ab nun von jedem Amœnokraten-Anwärter, dass er alle Fragen eines Dilettanten mit einem Radio daheim für sich beantworten muss.
  • Karten sind ein wundervolles Mittel nicht nur fürs Zurecht- und Wegfinden in der materiellen Welt, sondern auch als Verbildlichungs-Instrument zum Sichtbarmachen immaterieller Dinge. Also, hier ist die 2010 Networking Map u. a. mit den LOL-Cat Inseln und den Google Informations-Sammel-Außenposten.
  • »Super Punch« bietet eine wunderbare kleine ›Ausstellung‹, mit künstlerischen Arbeiten die vom Werk China Miévilles inspiriert wurden: Dispatches from a Troubled City.
  • Hier hat ein echter Menschenfreund eine große Sammlung klassischer Entenhausen-Comics zusammengetragen. Ach, die Zeit möcht ich haben, mich auf Tage darin zu verliehren!
Flattrn Sie diesen Eintrag, wenn Sie der Meinung sind, dass er etwas wert ist. 


Geschieben von simifilm,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010
Ich habe immer mal wieder Lust, Rand zu lesen, um mich zu gruseln; dann fällt mir aber ein, wie dick ihre Bücher sind, und ich lass es bleiben …

Vielen Dank übrigens für den schönen Duck-Link. Jetzt brauchen wir zum vollkommenen donaldistischen Glück nur noch die Übersetzungen von Erika Fuchs.

Geschrieben von molosovsky,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010
Ich blättere seit Jahren bei »Atlas Shrugged« weiter und finde das Buch einfach nur unfassbar platt. Gegen dicke Bücher habe ich ja nix, wenn sich etwas in denen tut (sei’s beim Plot, den Figuren, der Sprache, was auch immer). Aber Rands Schreibe wirkt auf mich einfach nur zäh. — So, aber jetzt muss ich einen gewissen S. portraitieren.

Geschieben von grundgedanke,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010
Ich kann mich ja dem Urteil zum Film soweit anschließen. Der hat mir auch sehr gut gefallen. Den Soundtrack höre ich auch gerne. Aber »Gödel, Escher, Bach« und Vangelis-Hommage? Ich weiß nicht. Ich habe einige Soundtracks von Zimmer und wenn man alle via Randomplay laufen lässt, dann hat man seine liebe Müh zu erraten was von welchen Film ist. Von einigen Tracks in denen das jeweilige Filmthema sehr stark ist mal abgesehen. Nach allzuviel Einstimmen, womit auch immer, klingt mir das bei ihm nie. Eher von sich selbst eingestimmt ;-)

Geschrieben von molosovsky,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010
Beispiele, was ich bei Soundtracks so ›raushöre‹:
»Inception« Track No. 8, »One Simple Idea« steigert sich in der zweiten Hälfte zu einer Hommage an Morricones »Spiel mir das Lied vom Tod«-Monharmonikamotivs rein.

Im letzten Track, »Time«, erinnern mich die Synthie-Trompeten sehr stark an Vangelis. Auch höre ich bei anderen Tracks einige Anleihen bei Philip Glass und Brian Eno.

Die guten Zimmer-Tracks kann ich ganz gut auseinanderhalten. Wenn sie Zeit dafr haben, dann liefern die brillanteren Soundtrack-Komponisten schon für jeden Film etwas Eigenständiges, etwas Unverkennbares. Aber vielleicht höre ich auch nicht mehr genug Soundtracks, um diese kritische Grenze des »Ich kann’s nicht differenzieren« zu überschreiten.

Geschrieben von grundgedanke,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010
Nun, bei den guten Zimmer-Tracks stimmt das ja auch. Aber im Gesamtbild find ich schon, daß er sich reichlich ähnelt. Aber nicht, daß ich hier mißverstanden werden, ich mag ihn. Sonst würde ich ja auch keine Soundtracks von ihm kaufen. Eine Handschrift zu haben muss ja auch nicht negativ sein. Hat halt alles immer seine zwei Seiten.

Geschrieben von molosovsky,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010
Hmmm, ich frage mich jetzt, was die schlechten Zimmer-Soundtracks sind, bzw., welche Filmmusikkomponisten nicht in diese ›Falle‹ tappen, sich selbst immer ähnlicher zu werden, desto länger die Karriere währt. — Am Schlimmsten ist m. E. James Horner. Der schreibst glaub ich gar nix Neues mehr, sonder Hohlbeint seine Scores mittlerweile aus altem Material zusammen.

Geschrieben von grundgedanke,
am: Donnerstag, 12. Aug. 2010
"Hohlbeint" *sichköstlichamüsiert*

Geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 12. Aug. 2010
Gerechterweise sei ergänzt, dass auch ein hochoriginell-brillanter Autor wie Flann O’Brien absatzweise (!) Material recycled hat.

Geschrieben von Pogopuschel,
am: Donnerstag, 12. Aug. 2010
Bei Arte gibt es diese tolle Reihe "Durch die Nacht mit...", in der zwei Prominente sich gegenseitig eine Stadt zeigen. Einmal waren Franka Potente und John Carpenter in L.A. unterwegs und haben das Studio von Hans Zimmer besucht. Der hat dort 9 andere Komponisten angestellt, die für ihn komponieren, während am Ende nur sein Name in den Credits erscheint. John Carpenter, der ja selber einige einprägsame Soundtracks (Halloween, Assault on Precinct 13) komponiert hat, hat sich darüber gar nicht mehr eingekriegt. Er sagte so was wie: "The young composer are doing the work, and he gets the credits" und schüttelte dabei ständig fassungslos den Kopf. Zimmer ist sicher nicht der Einzige, der so arbeitet bzw. arbeiten lässt, aber von ihm weiß ich es jetzt. Deshalb hat seine Musik für mich immer einen fahlen Beigeschmack.

Gruß Markus

Geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 12. Aug. 2010
Die Sendereihe kenne ich vom Hörensagen. Ganz unbedingt will ich mal die Folge mit Lewis Trondheim sehen (für mich eines der größten lebenden Genies).

Was Zimmers Assistenten-Stall betrifft: Sooo ungewöhnlich ist das gar nicht. Kunstproduktion mit einer Werkstatt (anonym bleibender) Mitarbeiter gibt es ja (willkürliches Beispiel) schon seit Leonardos Zeiten der ja im Atelier von Verrocchio gelernt hat.

Das ist der ganze normale Weg in den Künsten: man lernt bei einem Meister, erledigt für den Vorarbeiten, Routine-Schritte, Fizzel-Kram.

Dass Carpenter sich empört, kann ich nachvollziehen. Er hat (zusammen mit seinem Kumpel Alan Howarth) verglichen mit den Giga-Scores, die Zimmer in den letzten Jahren rausklotzt, ›bescheidene‹ Arragements erstellt. Zu Carpenters Zeiten hab es maximal Dolby & Stereo, und die Synthi-Anlagen waren auch noch überschaubar. Zimmer andererseits arbeitet mit Orchester & einer einschüchternd komplexen Digitaltechnik für Rundumkinoklang. Da braucht es schon fleissige Assistenten, bis man alles termingerecht (!) zusammenjustiert und -programmiert.

Die meisten Soundtrack-Komponisten arbeiten z.B. mit Orchestrieren zusammen. Sprich: Der Oberkomponist — also Zimmer in unserem Fall — kreativiert mit der Regie, dem Produzenten, dem Sound-Editor usw. die Musik aus; wann die einsetzt und aufhört, wo sie welche Wirkung befördern soll, schreibt dann die Themen, verteilt die usw. — Die Kleinarbeit, das dann für ein Orchester zu setzten, also ein Musikthema, das in z.B. Klavierpartitur in zwei Zeilen notiert ist, zu erweitern auf Orchesterpartitur, die in der Regel mindestens 15 Stimmen umfasst (4 für Holz- und 4 für Blächbläser, 5 für Streicher, 2 für Schlagzeug … kommen meist noch zusätzlich die Solistenstimmen hinzu, nötigenfalls Chor, Harfe, Orgel und was nicht noch), erledigt dann ein Spezialist, meist eben einer, der sein Handwerk noch lernt.

Eine ganze Reihe vorzüglicher Soundtrack-Komponisten gingen bei Zimmer in die Lehre: Klaus Badelt, John Powell, Harry Gregson-Williams. Die haben als »Remote Control«-Komponisten angefangen. — »Remote Control« ist ein Unternehmen von Hans Zimmer, das Scores für Filme und Videospiele gestaltet. Finde ich durchaus ehrenvoll, dass Zimmer sich auch um Ausbildung kümmert.

Und wegen Credits und Ruhm einstreichen. Beispiel Klaus Badelt: Der wird zumindest in der IMDB bei »Gladiator« als Komponist zusätzlicher Musik und Co-Produzent, bei »Pirates of the Carribean II« als Theme-Composer genannt. Zugegeben: das kommt nicht zu Beginn vom Abspann.

Geschrieben von Pogopuschel,
am: Dienstag, 17. Aug. 2010
Danke für diesen kurzen Einblick in die Filmmusik. Ich weiß da einfach zu wenig Bescheid, um es beurteilen zu können.
Lewis Trondheim kenne ich gar nicht. Aber bei "Durch die Nacht mit..." gibt es einige interessante Begegnungen. Teilweise auch von Leuten, die ich vorher nicht als für mich interessant eingestuft hätte. Z. B. Rolando Villazón mit Hélène Grimaud, Christoph Schlingensief und Jörg Immendorff, Shirin Neshat und Henry Rollins, Bruce LaBruce und Jörg Buttgereit, Franco Nero und Fred Williamson, James Ellroy und Bruce Wagner, Alejandro Jodorowsky und Daniel Pinchbeck, Christopher Doyle und Nonzee Nimibutr.

Vor allem James Ellroy präsentiert sich als sehr merkwürder Mensch. Er und Bruce Wagner laufen durch L.A. und pöbeln die Leute an, währenddessen erzählt Ellroy in welche der Häuser er schon eingestiegen ist um an Damenunterwäsche zu schnüffeln.

Gruß Markus

Geschrieben von molosovsky,
am: Dienstag, 17. Aug. 2010
Muss ich mal aufpassen, dass ich Reihe bei Arte auf der Website gucke, wenn sie grad mal wieder zugänglich ist.
… erzählt Ellroy in welche der Häuser er schon eingestiegen ist um an Damenunterwäsche zu schnüffeln.
Das kann ich nur mit einem langgezogenen, zögerlich-vorsichten »Oooo-kaaay« kommentieren. Will aber trotzdem endlich mal was von ihm lesen.

Seit 4433 Tagen aktiv. Am 16. April 2014 gab's zuletzt 'ne Änderung.


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