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Molos Serie zu Neil Gaimans
mit umfangreichen»Hilfreichen Handreichungen« 1: »Präludien & Notturni« 2: »Das Puppenhaus« 3: »Traumland«
• Honisch: »Das Obsidianherz«
• Miéville: »Un Lon Don« • Brooks: »Operation Zombie« • Harkaway: »Die gelöschte Welt« • Pynchon: »Gegen den Tag« • Duncan: »Vellum« • Danielewski: »Das Haus«
• Stephenson: »Barock-Zyklus«
• Clarke: »Jonathan Strange & Mr. Norrell« / »Die Damen von Grace Adieu« • Pratchett, Steward, Cohen: »Die Gelehrten der Scheibenwelt« • Lukianenko: »Wächter Tetralogie« • Shippey: »J.R.R. Tolkien«
• Meißner: »Das Paradies der Schwerter«
• Gaiman: »Anansi Boys« • MacLeod: »Aether« • Miéville: »Der Eiserne Rat« • Vandermeer: »Die Stadt der Heiligen & Verrückten« Deutsche Fassungen (auch als PDF) der phantastischen Literaturseminare von ›Crooked-Timber‹ über:
»Jonathan Strange & Mr. Norrell« von Susanna Clarke
»Der Eiserne Rat« von China Miéville
Remix von Marcus Hammerschmitt:
»White Light / White Heat« Großes Lob für & Zitate aus:
Neal Stephensons »Diamond Age« Großes Buh für & Zitate aus:
Tad Williams »Der Blumenkrieg« Material zum Kapieren:
Der katholische Tolkien Vorstellung zum 60gen:
Mervyn Peake »Gormenghast« Molos Übersetzung von Daniel Chandler:
»Eine Einführung in die Genre-Theorie« Wallpaper für Lovecraft-Fans:
»Soggoth-Idylle mit Hasen« Wallpaper für Freunde farbiger Plüschodelik:
»Große Acryl-Impro« Augenweide extrem:
Großes Durcheinander (mit Detail) Molos beste Dichtheit:
»Verborgene Orte« Molos kapriziöse Kurzprosa:
»Zehn Etüden« Exzessive Melomanie als mp3:
Molomukke Eins, Zwei, Drei, Vier & Fünf, sowie die Vertonung von »The Second Coming« Impropathos auf 'nem Steinway-Flügel: »Am Herzen Herumhängen – Arbeiten für den Inkubus« |
MOLOsovskysCHRONIK
Netztagebuch eines amœnokratischen Phantasten, Skribblers, Kritikers & Übersetzers Nützliche Seiten: Orientierung | Stichworte| Index | Schleusenkammer | Übersicht Rezensionen | For English Readers
geschrieben von molosovsky,
am: Dienstag, 10. Aug. 2010 Rand
Geschieben von simifilm,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010 Ich habe immer mal wieder Lust, Rand zu lesen, um mich zu gruseln; dann fällt mir aber ein, wie dick ihre Bücher sind, und ich lass es bleiben … Vielen Dank übrigens für den schönen Duck-Link. Jetzt brauchen wir zum vollkommenen donaldistischen Glück nur noch die Übersetzungen von Erika Fuchs. Geschrieben von molosovsky,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010 Ich blättere seit Jahren bei »Atlas Shrugged« weiter und finde das Buch einfach nur unfassbar platt. Gegen dicke Bücher habe ich ja nix, wenn sich etwas in denen tut (sei’s beim Plot, den Figuren, der Sprache, was auch immer). Aber Rands Schreibe wirkt auf mich einfach nur zäh. — So, aber jetzt muss ich einen gewissen S. portraitieren.
Geschieben von grundgedanke,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010 Ich kann mich ja dem Urteil zum Film soweit anschließen. Der hat mir auch sehr gut gefallen. Den Soundtrack höre ich auch gerne. Aber »Gödel, Escher, Bach« und Vangelis-Hommage? Ich weiß nicht. Ich habe einige Soundtracks von Zimmer und wenn man alle via Randomplay laufen lässt, dann hat man seine liebe Müh zu erraten was von welchen Film ist. Von einigen Tracks in denen das jeweilige Filmthema sehr stark ist mal abgesehen. Nach allzuviel Einstimmen, womit auch immer, klingt mir das bei ihm nie. Eher von sich selbst eingestimmt ;-) Geschrieben von molosovsky,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010 Beispiele, was ich bei Soundtracks so ›raushöre‹:
»Inception« Track No. 8, »One Simple Idea« steigert sich in der zweiten Hälfte zu einer Hommage an Morricones »Spiel mir das Lied vom Tod«-Monharmonikamotivs rein. Im letzten Track, »Time«, erinnern mich die Synthie-Trompeten sehr stark an Vangelis. Auch höre ich bei anderen Tracks einige Anleihen bei Philip Glass und Brian Eno. Die guten Zimmer-Tracks kann ich ganz gut auseinanderhalten. Wenn sie Zeit dafr haben, dann liefern die brillanteren Soundtrack-Komponisten schon für jeden Film etwas Eigenständiges, etwas Unverkennbares. Aber vielleicht höre ich auch nicht mehr genug Soundtracks, um diese kritische Grenze des »Ich kann’s nicht differenzieren« zu überschreiten. Geschrieben von grundgedanke,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010 Nun, bei den guten Zimmer-Tracks stimmt das ja auch. Aber im Gesamtbild find ich schon, daß er sich reichlich ähnelt. Aber nicht, daß ich hier mißverstanden werden, ich mag ihn. Sonst würde ich ja auch keine Soundtracks von ihm kaufen. Eine Handschrift zu haben muss ja auch nicht negativ sein. Hat halt alles immer seine zwei Seiten.
Geschrieben von molosovsky,
am: Mittwoch, 11. Aug. 2010 Hmmm, ich frage mich jetzt, was die schlechten Zimmer-Soundtracks sind, bzw., welche Filmmusikkomponisten nicht in diese ›Falle‹ tappen, sich selbst immer ähnlicher zu werden, desto länger die Karriere währt. — Am Schlimmsten ist m. E. James Horner. Der schreibst glaub ich gar nix Neues mehr, sonder Hohlbeint seine Scores mittlerweile aus altem Material zusammen.
Geschrieben von grundgedanke,
am: Donnerstag, 12. Aug. 2010 "Hohlbeint" *sichköstlichamüsiert*
Geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 12. Aug. 2010 Gerechterweise sei ergänzt, dass auch ein hochoriginell-brillanter Autor wie Flann O’Brien absatzweise (!) Material recycled hat.
Geschrieben von Pogopuschel,
am: Donnerstag, 12. Aug. 2010 Bei Arte gibt es diese tolle Reihe "Durch die Nacht mit...", in der zwei Prominente sich gegenseitig eine Stadt zeigen. Einmal waren Franka Potente und John Carpenter in L.A. unterwegs und haben das Studio von Hans Zimmer besucht. Der hat dort 9 andere Komponisten angestellt, die für ihn komponieren, während am Ende nur sein Name in den Credits erscheint. John Carpenter, der ja selber einige einprägsame Soundtracks (Halloween, Assault on Precinct 13) komponiert hat, hat sich darüber gar nicht mehr eingekriegt. Er sagte so was wie: "The young composer are doing the work, and he gets the credits" und schüttelte dabei ständig fassungslos den Kopf. Zimmer ist sicher nicht der Einzige, der so arbeitet bzw. arbeiten lässt, aber von ihm weiß ich es jetzt. Deshalb hat seine Musik für mich immer einen fahlen Beigeschmack.
Gruß Markus Geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 12. Aug. 2010 Die Sendereihe kenne ich vom Hörensagen. Ganz unbedingt will ich mal die Folge mit Lewis Trondheim sehen (für mich eines der größten lebenden Genies).
Was Zimmers Assistenten-Stall betrifft: Sooo ungewöhnlich ist das gar nicht. Kunstproduktion mit einer Werkstatt (anonym bleibender) Mitarbeiter gibt es ja (willkürliches Beispiel) schon seit Leonardos Zeiten der ja im Atelier von Verrocchio gelernt hat. Das ist der ganze normale Weg in den Künsten: man lernt bei einem Meister, erledigt für den Vorarbeiten, Routine-Schritte, Fizzel-Kram. Dass Carpenter sich empört, kann ich nachvollziehen. Er hat (zusammen mit seinem Kumpel Alan Howarth) verglichen mit den Giga-Scores, die Zimmer in den letzten Jahren rausklotzt, ›bescheidene‹ Arragements erstellt. Zu Carpenters Zeiten hab es maximal Dolby & Stereo, und die Synthi-Anlagen waren auch noch überschaubar. Zimmer andererseits arbeitet mit Orchester & einer einschüchternd komplexen Digitaltechnik für Rundumkinoklang. Da braucht es schon fleissige Assistenten, bis man alles termingerecht (!) zusammenjustiert und -programmiert. Die meisten Soundtrack-Komponisten arbeiten z.B. mit Orchestrieren zusammen. Sprich: Der Oberkomponist — also Zimmer in unserem Fall — kreativiert mit der Regie, dem Produzenten, dem Sound-Editor usw. die Musik aus; wann die einsetzt und aufhört, wo sie welche Wirkung befördern soll, schreibt dann die Themen, verteilt die usw. — Die Kleinarbeit, das dann für ein Orchester zu setzten, also ein Musikthema, das in z.B. Klavierpartitur in zwei Zeilen notiert ist, zu erweitern auf Orchesterpartitur, die in der Regel mindestens 15 Stimmen umfasst (4 für Holz- und 4 für Blächbläser, 5 für Streicher, 2 für Schlagzeug … kommen meist noch zusätzlich die Solistenstimmen hinzu, nötigenfalls Chor, Harfe, Orgel und was nicht noch), erledigt dann ein Spezialist, meist eben einer, der sein Handwerk noch lernt. Eine ganze Reihe vorzüglicher Soundtrack-Komponisten gingen bei Zimmer in die Lehre: Klaus Badelt, John Powell, Harry Gregson-Williams. Die haben als »Remote Control«-Komponisten angefangen. — »Remote Control« ist ein Unternehmen von Hans Zimmer, das Scores für Filme und Videospiele gestaltet. Finde ich durchaus ehrenvoll, dass Zimmer sich auch um Ausbildung kümmert. Und wegen Credits und Ruhm einstreichen. Beispiel Klaus Badelt: Der wird zumindest in der IMDB bei »Gladiator« als Komponist zusätzlicher Musik und Co-Produzent, bei »Pirates of the Carribean II« als Theme-Composer genannt. Zugegeben: das kommt nicht zu Beginn vom Abspann. Geschrieben von Pogopuschel,
am: Dienstag, 17. Aug. 2010 Danke für diesen kurzen Einblick in die Filmmusik. Ich weiß da einfach zu wenig Bescheid, um es beurteilen zu können.
Lewis Trondheim kenne ich gar nicht. Aber bei "Durch die Nacht mit..." gibt es einige interessante Begegnungen. Teilweise auch von Leuten, die ich vorher nicht als für mich interessant eingestuft hätte. Z. B. Rolando Villazón mit Hélène Grimaud, Christoph Schlingensief und Jörg Immendorff, Shirin Neshat und Henry Rollins, Bruce LaBruce und Jörg Buttgereit, Franco Nero und Fred Williamson, James Ellroy und Bruce Wagner, Alejandro Jodorowsky und Daniel Pinchbeck, Christopher Doyle und Nonzee Nimibutr. Vor allem James Ellroy präsentiert sich als sehr merkwürder Mensch. Er und Bruce Wagner laufen durch L.A. und pöbeln die Leute an, währenddessen erzählt Ellroy in welche der Häuser er schon eingestiegen ist um an Damenunterwäsche zu schnüffeln. Gruß Markus Geschrieben von molosovsky,
am: Dienstag, 17. Aug. 2010 Muss ich mal aufpassen, dass ich Reihe bei Arte auf der Website gucke, wenn sie grad mal wieder zugänglich ist.
… erzählt Ellroy in welche der Häuser er schon eingestiegen ist um an Damenunterwäsche zu schnüffeln.
Das kann ich nur mit einem langgezogenen, zögerlich-vorsichten »Oooo-kaaay« kommentieren. Will aber trotzdem endlich mal was von ihm lesen. |
Seit 4105 Tagen aktiv. Am 24. Mai 2013 gab's zuletzt 'ne Änderung.
Re-Aktionen
molosovsky (24.Mai.13): Molos Wahl beim KLP 2013
molosovsky (23.Mai.13): Jupp, Norwegen war gutes, oberes Mittelfeld.
Mein Liebling waren die Niederlande, die musikalisch das raffinierteste Lied...
Pogopuschel (23.Mai.13): Die Musik zum norwegischen Beitrag hat mir gut gefallen. Alles andere ...
molosovsky (23.Mai.13): Molo kommentiert Finale der Eurovision 2013. Malmö. #esc
molosovsky (01.Mai.13): Bei den Fetzenschädel-Zeichnungen ist Zerknüllen und/oder Vollkleckern Teil des Reinigungsrituals. Außerdem zeichne ich die Leuz...
christian weis (01.Mai.13): Öh, obigen Kommentar bitte nicht ernst nehmen - hatte den drüberstehenden Blogtext nur überflogen und...
christian weis (01.Mai.13): Ui - sieht das nur so aus, oder ist das Papier des Portäts tatsächlich zerknüllt...
molosovsky (28.Apr.13): Bernhard Viel: »Egon Friedell. Der geniale Dilettant«
molosovsky (02.Apr.13): Danke für’s Bescheidgeben, Christian! Links wurde aktualisiert.
christian weis (01.Apr.13): Die Adresse meines Bücherwelten-Blogs hat sich geändert - falls du oben den Link auf meine...
molosovsky (18.Mrz.13): Hihi. — Danke, Marengo.
Wäre ja eigentlich eine Website-Idee: Dichter beschimpfen Dichter. Antho-Bücher zum Thema gibts...
Marengo (18.Mrz.13): Hans Werner Richter über Walser:
molosovsky (11.Mrz.13): Martin Mosebach
Pogopuschel (10.Mrz.13): Eternal Sunhine of the spotless Drone
molosovsky (10.Mrz.13): Plus 1!
david ramirer (10.Mrz.13): die augenbrauen, es sind die alle einschüchternden augenbrauen!
ich werde nie vergessen, wie walser letztens im...
david ramirer (10.Mrz.13): der ernstzunehmende clown des 21. jahrhunderts benötigt diese pimmelritze um beim im freudschen sinne sexuell...
molosovsky (10.Mrz.13): Martin Walser
molosovsky (10.Mrz.13): #ReplaceMovieNameWithDrone
molosovsky (10.Mrz.13): Ein sehr befriedigendes Gefühl, so gut verstanden zu werden.
Danke, David!
P.S.: Vielleicht nix, worauf ich stolz...
david ramirer (09.Mrz.13): grandioses portrait: es enttarnt den mann als verkappten clown, der er ja - wie das...
molosovsky (09.Mrz.13): Robert Spaemann
molosovsky (08.Mrz.13): {Kommentar gelöscht}
molosovsky (08.Mrz.13): eMail an HBO & Paramount: »Deadwood« Audiokommentare & Features
molosovsky (08.Mrz.13): Jennifer Nathalie Pyka
Einmal im Monat kann man als Flattr-Teilnehmer der Molochronik etwas zukommen lassen.
Molos Wunschliste, falls Ihnen die Molochronik gefällt, und Sie mir aus Dankbarkeit eine Freude machen möchten.
30. Dez 2012: Immer noch Layout-Neugestaltung des Blogs. Liste mit Linkempfehlungen fehlt weiterhin.
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