molochronik

Portrait: William Beckford

(Eintrag No. 457; Portrait, Literatur, »Bibliothek von Babel«-Autor) — Ein großer Exzentriker vor dem Herren, der gute William. Fällt aber auch leicht, wenn man als Teen zum Alleinerbe eines wahnwitzigen Vermögens wird. Dennoch: trotz meines immer lauernden Sozialneides ein Bursche, der meine Sympathien hat. — Hier er wird demnächst näher behandelt, wenn ich mich in meiner 5. Babel-Wanderung seinem »Vathek« widme.

William Beckford

Portrait: Jaques Cazotte

(Eintrag No. 449; Portrait, Franzose, »Bibliothek von Babel«-Autor) — Vor lauter html-Designarbeiten, ausmisten von Küchenschränken (Beginn der Frühjahrputzwochen; Mensch muss sich dem Wetter anpassen), essen von Andreas köstlicher Tarte und lauschen von Tschaikowsky-Symphonien, habe ich fast mein Versprechen vergessen, 2008 täglich einen Eintrag hier zu leisten.

Da ich wohl noch nicht mit meiner vierten Folge »Babel«-Wanderungen fertig werde bis Mitternacht und morgen »Schirn«-Dienst habe, hier schon mal der konterfeite Jaques Cazotte (1719 - 1792 guillotiniert), Autor von »Der verliebte Teufel«. — So die Musen hold sind, gehts baldiger als sonst weiter in meiner »Babel«-Reihe mit William Beckfords »Vathek«.

Jaques Cazotte. Autor von »Der verliebte Teufel«, dem 6. Band der 30-bändigen, von J. L. Borges herausgegeben »Bibliothek von Babel«.

Portrait Peter Handke

(Eintrag 447; Portrait, Literat) — Gestern habe ich in einem Beitrag meiner Literaturweltkollegin Regula ein wenig html-Code verbessert. Daraufhin vermeldete sie, ich solle doch »ganze Arbeit leisten und noch das Cover seines neusten Buches einpflegen«. Da hab ich doch was besseres, nämlich dieses Portrait des Meisters der ›nix passiert wirklich‹-Prosa. Bitteschön: der ganze Handke beim Grübeln unterm Baum.

Nach einem Photo von Isolde Ohlbaum aus der »Literaturen« Nr. 03/2002; ca. 180 x 280 mm, 19. Januar 2002, Frankfurt/M. Peter Handke: »Frieden machen, auf!« — In der Nähe von Modena, beim Ausruhen. Nach einem Photo von Isolde Ohlbaum

Und hier ein Detail für alle, die sich schwer tun den Lieben zu erkennen: Peter Handke

Die Portraits zu Molos Sammelrezi in »Magira 2007«

(Eintrag No. 406; Portraits) — Mit kleiner Verspätung wird im Oktober zum siebten Mal das »Jahrbuch zur Fantasy« erscheinen, und ich freue mich wieder dabei zu sein mit einer Rundumrezi mit Empfehlungen zu Werken folgender Autoren. — Ende September wird es in der Molochronik einen Trailer auf meine Sammelrezi geben.

Neal Stephenson

Die Gelehrten der Scheibenwelt (v. l.n.r.: Ian Steward, Terry Pratchett & Jack Cohen)

Susanna Clarke

Sergei Lukianenko

Tom Shippey

Die ›blonde Weisheit‹ der Eva Herman

(Eintrag 404; Portrait, Gesellschaft, Mutterwitz, Knieschußaktion) — Ich weiß auch nicht warum, aber es fällt mir um einiges schwerer schöne Portriats von Menschen zu zeichnen, die ich bewundere, als Leute kaputzuskribbeln, die mich beunruhigen oder die mir oberpeinlich dünken. Hier wieder mal eine Zeichnung aus der letztgenannten Abteilung.

Eva Herman (4 x verheiratet, 1 Kind aber auch erfolgreiche Powerfrau der medialen Meinungsschleuderei) führt exemplarisch vor, wie man mit empörend-peinlichem Aufmerksamkeitsgeheische ‘ne Arschbombe ins Abseitsbecken macht, indem sie ganz in Jörg Haider’scher Manier heutige ›Mißstände‹ (Emanzipation, Verfall von Familie und Mutterschaft) ankreidet, indem sie rausblökt, was ihrer Meinung nach unter Onkel Adi gar nicht so übel war. Nämlich »…zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter«. — Genau liebe angehenden Mamas: nehmt Euch ein Beispiel an »Der Untergang«, wo gezeigt wird, daß eine richtige Mutter (Frau Grandgoschier) erst mit Gebähr- und Unterordnungsfreude eine Orgelpfeifenpalette in die Welt setzt, und die lieben Kleinen dann, wenn alles so richtig kaporres gegangen ist und das Mutterverherrlichungsvolk mit dem Rücken zur Wand steht, allerzärtlichst einzuschläfern, um sie vor dem Schreckensregieme der alliierten Nachkriegszeit und der vermaledeiten BRD/DDR-Epoche zu bewahren.

Eva, gandios in den Sand gesetzt. Selten so gegruselt beim Lachen. Dafür gibts von mir einen Wiedergabeversuch Deiner ›inneren Schönheit‹.

Der junge und der alte Lord Dunsany

(Eintrag No. 383; Portrait, Literatur, »Bibliothek von Babel«-Autor) — Demnächst gehts weiter hier mit meiner Serie zur Büchergilde Gutenberg-Neuauflage der von Jorge Luis Borges zusammengestellten »Bibliothek von Babel«. Auf Lord Dunsany, einem bei uns schändlich unbekanntem Meister der Vor-Tolkien-Fantasy, habe ich bei meiner (englischsprachigen) eText-Beute von Phantastik-Klassikern verlinkt. Allein schon, daß seine im anglo-amerikanischen überaus einflußreichen Werke »The Gods of Pangea« und »Time and the Gods« immer noch nicht auf Deutsch vorliegen ist eine große Peinlichkeit.

Hier der junge Lord Dunsany als Soldat:

Und der alte Lord Dunsany als grinsender Märchenonkel:

Beide Zeichnungen wurden mit verschiedenen Faber-Castell PITT Art-Pens in ein hochformatiges Moleskin-Buch gezeichnet.

Die Portraits zu Molos Sammelrezi in »Magira 2006«

(Eintrag No. 375; Portraits) — Heut ist Aufräumtag und ich hake Dinge ab, die ich dauernd verschussel und verschlamp. Hier also die fünf Herren in der Reihenfolge, in der ich ihre Bücher für »Magira 2006« besprochen habe.

Tobias O. Meißner

Neil Gaiman

Ian R. McLeod

China Miéville

Jeff Vandermeer

Der junge und der alte Borges

(Eintrag No. 367; Portraits, Literatur, »Bibliothek von Babel«-Herausgeber) — Anläßlich meiner Begeisterung für die von der Büchergilde Gutenberg neuaufgelegte »Bibliothek von Babel« hier zwei Borges-Skribbels.

Ich weiß nicht mehr, wann ich den jungen Jorge Luis Borges geskribbelt habe…

Der junge Borges

…aber den alten Borges hab ich am 01. April ‘07 gezeichnet (nach einem Photo von Anatole Sadermann, in »Das TAZ-Buch«) Der alte Borges

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