molochronik

Unser Song für Malmö

Superaktuell mit ein paar Tagen Verspätung hier mein Schnelldurchlauf der Teilnehmer des Vorentscheides zum diesjährigen Eurovisions-Wettbewerb. — Ursprünglich pro Song als Einzelzwitscher in meinem Twitter-Kanal abgesetzt. — Sortiert in der Reihenfolge der Endwerdung. Tippfehler-Bereinigt (hoffentlich alle gfenuedn.)

Cascada: Puntschkrapfen-Umpfta-Pop von der Stange (nach der Mode des vergangenen Jahres).

LaBrass Banda: Blechbläser-Sca von den Wohlfühlbayern. Schlechte Intonation, dafür voll Red Bull mit Weizen-kompatibel.

Söhne Mannheims: Leerer Poser-Pop, so über-cool, dass die Seelenlosigkeit als Eis-Skulptur geschnitzt werden könnte.

Saint Lu: Aus einer Kneipe, wo die spielen, würd ich nicht fliehen … trotz der Möchtegern-Antastasia-Knödelei.
{NonTweet-Ergänz: Also, die hätten meine 12 Punkte bekommen. (Lessest of twelve evils)}

Nica & Joe: Albano & Romina-Power Mk. 2 Reloaded als überschwerer Floskel-Cluster der droht, zu einem schwarzem Loch zu implodieren.

Blitzkids: Angriff der nostalgisch-depressiven Elektropop-Romulaner mit Mirrorball-Fell tragender Kampfbarbie.

Ben Ivory: Depri-Gegreine (verkrampfter männlicher Gaga-Refflex) getarnt als Roboter-Popper Abzählreim-Elektropop.

Betty Dietrich: Werbejingle-taugliches Retro-Trällerchen mit (Achtung: Originalitäts- & Individualitäts-Alarm!) Ukulele.

Finn Martin: VHS-Trommelgruppe übt für mögliches Aid-für-Jeansjacken-Konzert.

Die Priester: Wer so was für den Bewerb zulässt, braucht sich nicht wundern, wenn kurz darauf irgendwo auf der Welt Meteore runterknallen.

Mobilée: Scheitert am musikalischen Grundmissverständnis, man bräuchte beim (in diesem Fall Rock)Rezitativ keine Noten zu treffen.

Mia Diekow: Viel zu unautentisch-verkopft für Gutelaune-Pettycoat-Liedchen (»Skrupel« im Refrain, sag ich nur).

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