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Molos Serie zu Neil Gaimans mit umfangreichen
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Molos Wanderungen durch &raquo;Bibliothek von Babel&laquo;-Banner, gro&szlig;. der Büchergilde Gutenberg
Jaques Cazotte:
»Der verliebte Teufel«
G. K. Chesterton:
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J. L. Borges:
»25. August 1983«
Deutsche Fassungen (auch als PDF) der phantastischen Literaturseminare von ›Crooked-Timber‹ über:
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Deutsche Fassung des Interviews von Laurie Penny mit Terry Pratchett:
»Sex, Tod & Natur«
Remix von Marcus Hammerschmitt:
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Der katholische Tolkien
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»Eine Einführung in die Genre-Theorie«
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Molomukke Eins, Zwei, Drei, Vier & Fünf, sowie die Vertonung von »The Second Coming«
Impropathos auf 'nem Steinway-Flügel:
»Am Herzen Herumhängen – Arbeiten für den Inkubus«
MOLOsovskysCHRONIK
Netztagebuch eines amœnokratischen Phantasten, Skribblers, Kritikers & Übersetzers


geschrieben von molosovsky,
am: Dienstag, 15. Mrz. 2011
Eintrag No. 707 — Ohne much ado, hier die Links.

Netzfunde (Deutschsprachige) Phantastik-Funde
  • Marcus Hammerschmitt schrieb für ›Telepolis‹ einige launische aber (meiner Ansicht nach) treffliche Gedanken zur jüngsten Welle von Alien- und Römer-Filmen: Die Träume des Empires.
  • Und auch diese Woche glänzt das Blog der ›Bibliotheka Phantastika‹ mit neuen, guten Beiträgen! Moyashi schrieb ein Portrait über die Autorin Diana W. Jones (siehe auch meine Rezi zu »Tough Guide to Fantasyland«) und Elora portraitiert den Künstler Charles Vess.
  • Wir dürfen uns freuen, denn es gibt ein neues PDF-Fanzine, das noch dazu den schönen Namen »Der Phantast« trägt. Erstellt wird es von einem Team der Web-Portale ›Fictionfantasy‹ und ›Literatopia‹. Ausgabe 1 ist dem Thema Science Fantasy gewidmet. — Forums-Threads zum Debüt finden sich bei SF-Fan und SF-Netzwerkdort habe ich auch einige Kritik zu dem Leitartikel von Rupert Schwarz angebracht … ziemlich oft, wenn ich hierzulande Fandom-Texte über Genre-›Theorie‹ zur Kenntnis nehme, finde ich was zum mäkeln.

    Das Gute daran: ich habe mir gedacht »Keine Kritik ohne Andeutung einer Hilfe« und die englischsprachigen Wiki-Einträge sind für Einsteiger in geschicktere Genre-Theorie und Handhabung von Genre-Begriffen meistens gar nicht so schlecht. Also habe ich einen mir besonders geistreich dünkenden Absatz aus dem englischen Eintrag zu ›Science Fantasy‹ übersetzt:
    For many users of the term, however, ›science fantasy‹ is either a science fiction story that has drifted far enough from reality to ›feel‹ like a fantasy, or a fantasy story that is attempting to be science fiction. While these are in theory classifiable as different approaches, and thus different genres (fantastic science fiction vs. scientific fantasy), the end products are sometimes indistinguishable.

    Schnellübersetzung Molo: Der Begriff ›science fantasy‹ bezeichnet für viele entweder eine Science Fiction-Geschichte, die stark genug von der Wirklichkeit abweicht um wie Fantasy zu ›erscheinen‹, oder eine Fantasy-Geschichte, die bestrebt ist Science Fiction zu sein. Auch wenn das in der Theorie voneinander unterscheidbare Vorgehensweisen und folglich verschiedene Genres sind (fantasyhafte Science Fiction vs. wissenschaftliche Fantasy), lassen sich die Ergebnisse manchmal nur schwer voneinander abgrenzen.
  • John Coulthart widmet in seinem ›{feuilleton}‹-Blog Alfred Kubins »Die Andere Seite« einen Eintrag; mit sehr feinen Bildern (u.a. von der Ausgabe, die meine erste war, die ich als Reprint von dem Buch erstanden habe) und Links. — Vielleicht täusche ich mich, aber kann es sein, dass im englischsprachigen Internet die Kubin-Renaissance inzwischen stärker ist, als im deutschsprachigen? Wenn ja, ist das eine kuriose Schande.
Zur Erinnerung:
Hinweise auf bemerkenswerte deutschsprachige Internet-Beiträge zum Thema Phantastik (in allen ihren U- & E-Spielarten) bitte per eMail an …

molosovsky {ät} yahoo {punkt} de

… schicken. — Willkommen sind vor allem Hinweise zu Texten, die wenig beachtete Phantastikwerke behandeln (z.B. also Einzelwerke statt Seriensachen), oder die über Autoren, Theorie und Traditionsentwicklungen berichten.

Zuckerl
  • Das ›Superpunch‹-Blog zeigt uns einige Gemmen der Gallery 1988 Inle Show. Thema: Hasen. Aber was für welche! Ich mag den mit Zylinder und Wumme von Chet Zar am liebsten.
  • In Pupping hat ein kleiner Tornado die Planen eines Erdbeerfeldes abgedeckt und mit ihnen herumgespielt. etschi123 hat dieses anmutige und ehrfuchtsgebietende Natur-Wind-Spiel ins Netz gestellt.
  • Das Kunst-Blog ›Colossal‹ stellt die Arbeiten des Japaners Sagaki Keita vor. Was für ein Gefizzel. Mir wird ganz schwummerig. Hier geht es zur Website von Sagaki Keita.
  • Für ›Tumblr‹ wurde eine Auswahl der Werke von Zdzislaw Beksinski zusammengestellt. Kaum zu glauben, dass dieser polnische Künstler bisher an mir komplett vorbeiging. Trau mich jetzt schon sagen, dass dieser 2005 ermorderte Maler einen merklichen Einfluss auf die finstereren und wirrereren Bereiche der Phantastik hatte. Muss dem mal nachgehen.
  • Ward Shelly hat eine große Mind Map zur Geschichte der Science Fiction gemalt, die auch schon in deutschen Internet-Kreisen entdekct wurde. Hier geht es weiter zur Website von Ward Shelly, wo es weitere (Un)Ordnungswahnsinnsfrüchte zu sehen gibt, u. a. zur Frage, wer die Avantgarde erfunden hat (riesige Bild-Datei!!!), Rollenvorbildern in den Medien (riesige Bild-Datei!!!) und und und gibt.
•••••
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Geschieben von schmerles,
am: Dienstag, 15. Mrz. 2011
Ich war gespannt, ob Sie bereits eine Gegenüberstellung vom menschlichen Verhalten in den bekannten Katastrophenfilmen zum allseits aufgefallenen bemerkenswerten japanischen Leiden und Zukunftsvertrauen verfassen

Geschrieben von molosovsky,
am: Dienstag, 15. Mrz. 2011
Äh, wie meinen? — Katastrophenfilme sind nicht sooo meine Spezialität, deshalb fehlt mir die Expertise für so eine Gegenüberstellung.

Was wir als Beobachter der Katastrophen in Japan (wieder mal) zur Kenntnis nehmen können, ist, dass dieses Land durch seine Erfahrungen in der Vergangenheit und seine kulturellen Besonderheiten überaus beeindruckend auf so viel Chaos und Gefahr reagiert.

Geschrieben von schmerles,
am: Dienstag, 15. Mrz. 2011
Hm, ich dachte, es gibt da gewisse Konvergenzen. Dann will ich Sie auch nicht weiter mit meinen Erwartungen drängen.

Ob das Verhalten dort wirklich so beeindruckend ist, oder es sich nur ein anderes, jetzt nicht oder für uns nicht sichtbares Ventil sucht oder sich ein Druck aufstaut, kann ich mir noch nicht beantworten.

Geschrieben von Pogopuschel,
am: Mittwoch, 16. Mrz. 2011
Den Artikel von Hammerschmitt fand ich aber äußerst dürftig. Mehr Bilder als Text, die Filme werden nur sehr oberflächlich erwähnt, die Auswahl erscheint sehr beliebig und begründet wird nichts.
Einzig seiner (unbegründeten) Wertung zu "Vallala Rising" und "Centurion" kann ich zustimmen.

Geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 17. Mrz. 2011
NaNaNa, Pogo, unter ›äußerst dürftig‹ verstehe ich aber was anderes. Zugegeben, ist das kein langer und tiefschürfender Text von Hammerschmitt, aber wie ich eben finde, einer, den man mitnehmen sollte. Die Auswahl konzentriert sich auf das, was die Hollywood-Industrie hervorbringt. Er hätte freilich noch gucken können, wie sich diese westlichen Produktion zu den östlichen verhalten, wo ja seit einigen Jahren auch wieder der große Epik-Armee-Punk abgeht. — Aufgefallen ist mir nur, dass »Monsters« und »District 9« nicht berücksicht wurden. Aber das sind auch keine großen Invasions-Schlachten-Epen.

Geschieben von seewolf,
am: Mittwoch, 16. Mrz. 2011
kenn Sie "Japan sinkt" von Sakyo Komatsu? Muß ich jetzt immerzu dran denken.

Geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 17. Mrz. 2011
Kenne ich (leider) nicht, Seewolf. Ich wüsste auch nicht, wie ich den mal sehen könnte.

Geschrieben von lapismont,
am: Donnerstag, 17. Mrz. 2011
Das ist ein Buch. Hab ich bestimmt vor 25 Jahren gelesen. Damals war Japan für mich das große Opferland.
:o

Geschrieben von Pogopuschel,
am: Donnerstag, 17. Mrz. 2011
Mir "äußerst dürftig" meine ich, dass er vieles an der Oberfläche ankratzt, aber nirgendwo tiefer drauf eingeht. Seine Schlussfolgerungen mögen richtig sein, aber er begründet sie nicht aussreichend.

Geschrieben von molosovsky,
am: Freitag, 18. Mrz. 2011
Na, wenn Herr Hammerschmitt so ›nur‹ an der Oberfläche kratzt, dass ich das vergnüglich und oftmals zustimmungswürdig finde, dann ist der Artikel in meinen Augen schon empfehlungswürdig.. Das nächste Mal warne ich bei so einem Text, dass er kurz ist :-)

Geschrieben von molosovsky,
am: Freitag, 18. Mrz. 2011
Ooops, habe ich verwechselt, bzw. das Buch und den Autoren gar nicht erkannt, denn es gibt einen ›Japan geht unter‹-Film und ich dachte, der sei gemeint.

Seit 4619 Tagen aktiv. Am 24. Juli 2014 gab's zuletzt 'ne Änderung.


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