geschrieben von molosovsky, am: Mittwoch, 27. Feb. 2008
(Eintrag No. 479; Wartung; Bescheidgeb) — Zum einen hab ich viel Arbeit um die Ohren, zum anderen rafft mich ein Grippeanfall dahin. Deshalb die Stille hier, trotz meines Vorsatzes, 2008 (möglichst) täglich zu posten. Lasst mich also erstmal fertig ausrotzen, dann geht’s hier wieder weiter.
geschrieben von molosovsky, am: Dienstag, 19. Feb. 2008
(Eintrag No. 473; Wartung, Volkszählung) — Vor einem Monat begann meine Bestandsaufnahme der registrierten Mitglieder der Molochronik mit Bitte um eMail-Bestätigung, damit ich etwaige schwarze Schafe aussortieren kann (falls ein Mitglieds-Konto nur als spamtechnische Fassade dient).
Ich danke allen, die innerhalb der Frist bis heute reagiert haben. An unklare Wackelkandidaten habe ich heute eine zweite eMail geschickt, mit der Bitte sich bis zum 26. Februar 2008, also Dienstag nächster Woche zu melden. Ansonsten werden deren Mitglieds-Konten hier gelöscht.
Es handelt sich dabei um:
- chesire_cat
- cialis
- georgefra
- keuner
- kromone
- MariaAnn
- micc
- molily
- rtsffrx
- schnappüber
- uadalrik
Eine andere Möglichkeit mir kund zu tun, dass ich es bei den genannten Mitgliedern mit Menschen zu tun habe, wäre, im Profil den Link zur jeweiligen eignenen Homepage, Website oder zu einem Blog einzupflegen. Kommerzlinks zu gewerblichen Internet-Seiten werden gelöscht!
Danke für die Aufmerksamkeit
Beste Grüße
Alex / molosovsky
EDIT-ERGÄNZ: 28. Februar 2008
So. Die Frist sich bei mir zu melden ist mehr als abgelaufen und die oben aufgeführten Mitgliederkonten sind gelöscht worden.
geschrieben von molosovsky, am: Montag, 28. Jan. 2008
(Eintrag 451; Wartung) — Heut Nacht bis in den frühen Montagmorgen den Index aktualisiert. Mein Tempo der Bloghäufigkeit wird besser, was aber viel Pflegearbeit mit sich bringt. Seit August 2007 bis heute sind 50 neue Einträge hinzugekommen. Außerdem habe ich die neue Themenschublade ›Musik‹ im Index angelegt und dann gleich noch einige Molochronik-interne Links geknüpft und in einen Beitrag ein dazu passendes Skibbel als Illu reingedengelt.
So. Ansonsten steht heute eine Feier an für die — und für die Arbeit an Texten für bedrohlich näherrückende Abgabetermine — ich mir ansonsten heute frei nehme.
Bis morgen also. Macht selber was :)
geschrieben von molosovsky, am: Dienstag, 22. Jan. 2008
(Eintrag No. 445; Wartung, Grafiken) — Bis zurück zum Sloterdijk-Portrait habe ich die Grafiken der Molochronik nun mustergültig mit dem entsprechenden antville-Code eingebunden. Was für ein Gefrickel! Dadurch liegt nun der horizontale Ziertrennbalken zwischen den einzelnen Beitragen rechtsbündig mit der vertikalen Zierleiste bündig an, ohne kleinen gelben Rand. Bei den älteren Beiträgen tritt dieser Minifehler immer noch auf. Da aber bei Veränderungen im html-Code von alten Beiträgen diese Beiträge auch wieder in der ReAktion-Leiste in der linken Säule zuoberst auftauchen, werde ich diese Verbesserungsmaßnahme pö a pö erledigen.
Seid also nicht irritiert. Wenn Ihr in der ReAktionsleiste gucken wollt, wer zuletzt hier was kommentiert hat, müßt ihr im Augenblick (für eine kleine Weile) ein bischen runterschubbern.
Verzeiht den Umstand.
geschrieben von molosovsky, am: Sonntag, 20. Jan. 2008
(Eintrag No. 442; Wartung, Gestaltungsarbeiten, Sicherheitstschäck) — Die ganze Nacht durchdesignt, ge-htmlt und ge-logomapt. Nun ist die Molochronik breiter und hat zudem ein neues Topic (Themenfach): Musik. — Ta-da!
Wer von Euch noch ein etwas zerschossenes Auftreten der Molochronik auf dem Bildschirm hat, denen sei empfohlen, solange ›Reload‹ zu klicken, bis das Cache Eures Browsers geschnallt hat, dass es hier neue vertikale Zierleisten und Abteilungs-Logos in der rechten und linken Säule gibt.
Zudem habe ich gestern Vormittag alle angemeldeten Molochronik-Mitglieder per Privatmail um eine Re-Aktion sprich Mail-Bestätigung ihres Menschseins gebeten.
Ich bat, bis zum Dienstag, den 19. Februar 2008 zu bestätigen, dass ich es hier mit Leuten und Lesern zu tun habe. Danach werde ich alle sehr zweifelhaften Mitgliederkonten löschen!!!
Und jetzt, 7:23h fall ich in’s wohlverdiente Koma.
geschrieben von molosovsky, am: Donnerstag, 10. Jan. 2008
Technorati Profile
(Eintrag 433; Wartung) — Muss auch mal so ein Technorati-Profil anlegen. Die Stimme des höheren Aufnahmeprozedere-Wesens sagt: Poste Technorati-HTML-code in einem neuen Beirag.
So. Mal gucken was nu passiert … und duck.
geschrieben von molosovsky, am: Mittwoch, 30. Mai. 2007
(Eintrag No. 377; Bescheidgeb) — Wundert Euch nicht. Rüttelt nicht an Euren Kisten. Es ist nicht Euer Browser. Es ist der Molo, der sein Blog umbaut.
Und weil ich nicht den Antville-Server mit x-verschiedenen Layout-Skins belasten will, mach ich das ganze Umbaugefrickel sozusagen auf dem Tisch, ohne verdeckenden Masterscreen.
Es wird ein bischen breiter hier, und einige Schmuckbuttons werden erneuert (hoffentlich hübscher).
Ich hoffe, ich werd am Stück diese Woche mit Umbau fertig.
geschrieben von molosovsky, am: Dienstag, 04. Apr. 2006
(Literatur, Fantasy, Landeskunde) — Wenn ich all meine Beitrage die ich in den verschiedenen (rechts in der Linkliste aufgeführten) Phantastik-Foren hier in der Molochronik verlinken würde, hättet Ihr — liebe Molochronikleser — bald zu jammern, was für einen Haufen Geblah ich in die Tasten klapper.
Bin nun mal einer, der (frei nach Nietzsche) ›von Wahrheitsspannungen lustvoll erregt wird‹. Therapheuten kann ich mir nicht leisten. So schlimm, daß ich einen aufgedrückt bekomme, führ ich mich als materieller Echtweltmensch nicht auf, also molo ich halt die Comment-, Forum- und Blogosphäre zu. Ich hab das Informationszeitalter nicht auf den Weg geschickt, schuld ist also wer anderes.
Diskurse sind was feines. Schon als Kind hab ich mich verwundert gefragt, warum die Menschheit ihre Konflikte nicht nur mit unblutigen ›Wettbewerben‹ und ›Gottesentscheidungen‹ bewältigt. — Immer schön in meinen Augen, wenn hochvirulente Dissonanzen leidenschaftlich und klug durch kontrahierende Duell-(oder Pluri-)lanten zum klingen gebracht werden.
Heute also dazu drei Links zum Thema Diskurse, Konflikte, Streiterein, der erste in eigener Sache.
• Mit meiner launischen Besprechung von Tad Williams »Der Blumenkrieg« hab ich vermutlich einige Fantasy-Leser vor den Kopf gestoßen. Eine längere Kritik ließ mir Thomas Harbach bei SF-Radio angedeihen, worauf ich im comment hier reagiert habe. — Weil das nun so unaufgelößt dasteht, möchte ich allen, die sich fragen, wie der Thomas Harbach nun auf meine Erwiderung reagiert hat mitteilen, daß in den letzten Wochen ein anregendes kollegiales Privat-eMail-Ping-Pong zwischen Thomas und mir stattgefunden hat. Wir zwei haben über Rezischreiben, Genre und die Welt geplauscht und fanden das interessanter, als uns zu Grollen, NUR weil wir unterschiedlicher Meinung sind. — An dieser Stelle nochmal Dank an Thomas Harbach. Gattung: Fruchtbarer Diskurs.
• Andrea hat brilliant die derzeitigen Hick-Hacks des hiesigen Literaturbiotops zusammengefaßt und den Kinnners ausgedeutet, wie sie ihren Krampf entknäuln sollten. Bei all meinem Amüsement über dieses Gnostiker-Emphatiker-Gewirks, muß ich ganz leise gestehen, daß ich diesen UNTERSCHIED einfach nicht ins Hirn oder Herz kriege. Also abstrakt schon, aber nachvollziehen … hmmm. Ich kann mir das nur damit erklären, daß ich noch nie wirklich dazu gezwungen wurde (oder willens war) ein mir nicht gefallendes Buch zu lesen, und also frei nach eigener Schnauze meine Fühlerchen in alle erdenklichen Literaturen gesteckt hab. (Wo sie immer noch stecken und weiterumhertasten.)— Unterm Strich fasse ich den bangen Restrinnsel meiner wegrationalierten Spiritualität damit zusammen, daß der große basso continuo der mich an Literatur (und Kunst und Kultur ect pp ff) so fesselt, eben die Phantastik ist. Diskurs-Gattung: obskurer aber spaßiger Langzeitfrontenkrieg, von dem man nur ab und an solche Gaswolken in den Massenmedien mitbekommt. Um was gehts nochmal? Die deutsche Gegenwartsliteratur. Ach so, dacht schon, s'wär was wichtiges.
• Jeff Vandermeer, mein Liebling der postmodernen, traditionsbewußten und doch avantgardistischen, literarisch vielklingigen ›Magischen Realismus‹-Fantasy hat für Emerald City einen Essay über Fantasy und Politik geschrieben. Jeff schildert in seinem Essay ungefähr diesen Gedankenbogen: »Früher als wilder Teen und Twen dachte ich, ›Kunst der Kunst wegen‹ reicht voll als Quell und Rechtfertigung für z.B. Literatur. Dann im Laufe der Jahre, vor allem in diesen chaotischen Zeiten, beschlich mich immer mehr der Verdacht, daß Literatur in der sich die Gegenwart aus der sie stammt wiederspiegelt, erkennen läßt, schon relevanter ist, als nur für sich und auf sich selbst bezogene poetische Höhenflüge. Nun ja, BEIDES hat seinen Reiz und Wert.« — Der vielgepriesene Vertreter neuer ›Epic‹-Fantasy Scott Bakker war entsetzt, und hat entsprechend (ebenfalls bei Emerald City) mit Redux erwidert. Akademiker und sicherlich konturierter politisiert als Jeff, hat er die alte »Alles ist politisch!«-Kiste aufgemacht und unterschiedet krass zwischen ›richtig‹ (Kunst muß politisch sein, sich gesellschaftlich positionieren ectppff) und ›falsch‹ (Kunst die sich um die Echtwelt einen feuchten Kehricht schert). — So zumindest meine Interpretation dieses lustigen Hin und Hers, daß erst im Blog von Jeff Vandermeer so richtig abgeht, wenn Jeffs Evil Monkey und einige Leser mitbabbeln. Gattung: aufgrund der schriftlichen e-Kommunikation verfahrener Diskurs, der am Thresen mit'm Bier sicherlich als angenehmer Gedankenaustausch verlaufen wäre (wie Jeff und Scott selber vermuten).
geschrieben von molosovsky, am: Sonntag, 04. Dez. 2005
(Wartung) — Nicht erschrecken, die Molochronik leiden nicht an Magersucht. Mich haben aber die breiten Spalten links und rechts vom Hauptinhalt genervt, und die krakeligen Bleistiftstrichen und den Bildchen für ›Status‹, ›Re-Aktionen‹, ›Kalender‹ und ›Links‹, die nicht mit der Hintergrundfarbe harmonierten.
Und Ihr, geschätzte Molochronik-Leser, braucht nun nicht mehr so ein breites 1000 Pixel-Fenster. So um die 800 tun es nun auch.
Zudem auch die Topics verringert: ›Nimbussplitter‹ und ›Schüttelreime‹ sind nun wieder unter ›Lyrik‹ eingereiht.
geschrieben von molosovsky, am: Samstag, 26. Mrz. 2005
(Wartung) – Ich hab schon mal einen Job verlohren, wegen blöden Porno-Referrer-Spam. Jetzt habe ich mehere Tage versucht so einen Tüdeldü-blas-fick-orgien-Link zu löschen, zu filtern … aber nix funktioniert. Nehme also die Backlink-Makros wieder von meiner Seite.
Ein bitteres »Hurrah« auf das interaktive Informationszeitalter.
geschrieben von molosovsky, am: Donnerstag, 27. Jan. 2005
(Betriebsmeldung) – Warum in den letzten Tagen so wenig los in der Molochronik?
A) Bin ich zumindest Di-Do Zimmerwände streichend als Hartz IV-Machen'semalwas unterwegs. Erwartet bitte keine Berichte dazu von mir, denn ich kann das nicht: so aus der realen Welt des Looser-Tums berichten. Hab ich ja bei meiner Horror-Ausbildung beim Bildungszentrumdes Hessischen Handels auch nicht gemacht, und wie auch schon dort, sind die Leute und alles beim jetztigen Hartz-Ding soweit ganz nett, so daß ich mir keine Probleme einfangen möchte, indem ich beispielsweise petze, welche Farben & Lacke zusammen- und dann in den normalen Gulli geschüttet werden, oder von wann bis wann wir tatsächlich arbeiten.
Oops.
B) Hab ich nun alle 60 Folgen des Comic-Romans »Transmetropolitan« von Ellis & Robertson und bin entsprechend am Lesen.
C) Klick ich Monster tot, weil ich mir »Diabolo II« als Schnäppchen geleistet habe. Was für eine exakte Umsetzung des altmodischen RPG-Ideals vom Helden, der Monster in Pampa und Kellergeschoß erschlägt, Schätze sammelt und seine Kräfte hochpowert. Klick und weg – »Hrglm« macht das Hirni.
Ich hoffe, am Wochenende wieder klug genug zu sein, um Content zu generieren.
geschrieben von molosovsky, am: Dienstag, 07. Dez. 2004
(Wartung) – In den letzten Tagen scanne ich nicht nur meine neuesten geskribbelten Improvisationen, sondern bringe meine Molochronik-Datenbank auf Vordermann, mach ein ausdruckbares Korrekturlese-Dokument aus allen Beiträgen … alles Vorbereitungen zum Rundumputz der Molochronik anläßlich des näherrückenden Jubiläums des zweihundersten Beitrages.
Heute hab ich einige Beiträge wieder auf die Front Page geschaltet, die ich in den vergangenen Monaten dummerweise weggeklickt hatte. Also nicht zu früh freun, von wegen was sich heut alles neues findet.
geschrieben von molosovsky, am: Mittwoch, 13. Okt. 2004
(Wartung) – Das hinreißende an CSS ist ja, daß mit wenig Arbeit sogenannte globele Layout-Änderungen an einem Text im WWW vorgenommen werden können. So heute geschehen.
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Fließtext hat nun also Serifen.
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Englischer Text ist das selbe in Blau. {Text in English is blue}.
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Meine Lyrik kommt in Monospace und grün daher.
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Meine {fiktionale} Prosa ist auch grün und links und rechts etwas eingerückt.
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Zitate sind in einer grotesken Type und grau hinterlegt und links blau berandet.
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Die Lesbarkeit meines zuweilen zu Satzbaukästen ausartenden Tastendrückens wird dadurch vielleicht erhöht.
Zudem frage ich mich, ob ich noch eine Schweinehund- oder Ned uffrege, iss bloß a Späßle-Schrift einführen soll, damit man in meinen Texten besser zwischen Ernst und Wahrheit unterscheiden kann.
geschrieben von molosovsky, am: Donnerstag, 08. Jul. 2004
 Überarbeitet am Freitag, den 18. Januar 2008.
WAS BIETET DIE MOLOCHRONIK?
(Eintrag No. 113; Wartung, Hilfreiche Handreiche) — Das hier ist ein Netztagebuch, auch wenn ich tadelnswerterweise nicht jeden Tag einen Beitrag liefere.
Jedoch: Für 2008 habe ich mir vorgenommen, aber wirklich möglichst jeden Tag einen Beitrag zu liefern, und sei es, dass ich dazu auf alten Kram von mir aus den letzten 20 Jahren zurückgreife.
Obwohl noch weit davon entfernt, ein ›richtiger‹ Autor, Illustrator oder Musiker zu sein, schreibe, zeichne und musiziere ich seit frühesten Teenagertagen. Notiz- Skizzen- und Tagebuch führe ich mit ernstzunehmener Stetigkeit seit Februar 1991.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen finden sich in Molochronik nur von Molosovsky gemachte Texte, Zeichnungen, Digi-Photos und Musikaufnahmen. Zu den Ausnahmen gehören die geschätzten Kommentare der Besucher und die Umschlagbilder von empfohlenen Büchern, sowie Beispiel-Scans von Comicseiten.
Hier zur Orientierung ein paar Worte über die verschiedenen Schriften der Molochronik.
DIE THEMEN (Neusprech: Topics)
Primäres (vulgo: Selbstgemachtes)
- Grafimente // Zeichnungen, Skizzen und allgemein halt (gegenständliche) Illustrationen. Oberflächlich behauptet, kann man ja Visuelles überall verstehen. Damit aber dem internationalen WWW-Publikum leichterer Zugang zu meiner Grafimente möglich ist, gibt es in den Grafimente-Abteilung (Eigen-)Übersetzungen meiner Kommentare ins Englische (auch wenn ich dies ebenfalls mit zeihenswürdiger Schlampigkeit handhabe).
Grafimente•Improvisation // Struktur-Landschaften aus dem Stegreif gehen mir leicht von der Hand und entsprechen meinem unangestrengten Talent.
Grafimente•Portrait // Wie so viele Zeichner, hege ich für die Kraft zwischengesichtlicher Signalfülle eine rege Faszination, der ich mich bisweilen mit dem Portraitieren mir (im Guten wie im Schlimmen) bemerkenswert erscheinender Personen aktiv hingebe.
- Prosa // Meine erzählenden Texte.
- Lyrik // Eigene poetische Zeilen, sowohl Reim- als auch Kroppzeug. Anfangs gab es in der Molochronik eigene Schubladen für …
- … Nimbussplitter Schneckenschnell bossle ich an einem Langgedicht mit dem Titel »Nimbus«, von dem ich kleine Bruchstücke hier platziere; und …
- … Schüttelreime // Permutationsfetischist und großherziger Kalauerasylgewäherer der ich zuweilen bin, finde ich beim Schüttelreimen Entspannung; …
… aber schon vor einiger Zeit habe ich aufgrund der Spärlichkeit dieser Abteilungen selbige wieder unter Lyrik subsummiert.
- Musik // Meine mit Hilfe des erstaunlichen Programms Garageband eingespielte Mundmusik. — Auch wenn es eigentlich zum Sekundären gehört, finden sich hier zudem meine bisher wenigen Empfehlungen zu den Werken anderer Musiker.
Sekundäres (vulgo: Über GOtt, die Welt, ihre Bewohner und Phänomene)
- Literatur // Hier beschäftige ich mich mit Texten anderer Urhebender. Selbst neige ich in ästhetischen Fragen zur Polemik und zum Kritlertum, zudem vertrete ich die für viele wohl exzentrische Ansicht, dass die Phantastik die Königsgattung aller Narrations-Literatur (und darstellenden, bildenden Kunst) ist. Statt jedoch zu lästern, versuche ich aufzuzeigen, was mir gefällt, indem ich empfehlens- und beherzigenswerte Texte zusammenfasse oder kommentierend bespreche.
- Film // Auch wenn mit Computerspielen und den interaktiven Unterhaltungsmöglichkeiten des Informationszeitalters sich die nächsten Formen aufmachen, den Lichtspielhäusern und Flimmerkästen ihren Rang als ›mediale Weltreligion No. 1‹ streitig zu machen, betrachte ich die Filmindustrie und ihre Produkte immer noch als einen markanten Indikator für die kollektive Gemüts- und Seelenlage der Weltbevölkerung. — Leider pflege ich diese Themensparte bisher eher spärlich, aber das gibt mir ja Gelegenheit mit gehörig zu verbessern.
- Gesellschaft // Das Land, der Kontinent, die Hemisphäre, der Planet, die Galaxie, der Kosmos, das Multiversum. Hier platziere ich meine etwas größer formatierten Zeitgeossenschafts-Gedanken zum Gemensche in verschiedenen Kompressionshärten und Großraumphantastik jeglicher Coleur.
- Alltag // Kleinigkeiten aus dem tatsächlich stattfindenen Leben. Der Rede kaum wert und trotzdem darüber geschrieben … das ist’s, was gemeinhin als Bloggerei durchgeht.
- Woanders // Verweise auf andere Orte im Netz, an denen ich mich zu Wort gemeldet habe, oder an denen andere auf mich Re-agieren … zumindest, wenn ich davon was mitbekommen habe.
- Wartung // Meldungen zu den Bauarbeiten am Molochronik-Blog.
WAS SOLL DAS BEDEUTEN? AMŒNOKRAT
Übersetzt heißt es soviel wie ›Anhänger oder Vertreter einer Herrschaft der Schönheit‹, und ich habe vor einigen Jahren — meines Wissens als erster — das Wort Amœnokratie gebraucht, als Gegenteil von Technokratie. Schon klar, im Prinzip kann man aus fast allem einen solchen Herrschafts-Begriff konstruieren. Wie dem auch sei … wichtig ist mir der Unterschied von ›machen‹ und ›empfinden‹, denn im Zivilistaionsaufundab erscheint mir für die schlimmen Phasen typisch, dass sich in ihnen der Mensch von der Machbarkeit der Möglichkeiten berauschen und fortreißen ließ, und sich dabei (leider) schmählich wenig um die Harmonisierung der Fortschritt/Dekadenz-Dynamiken kümmerte.
Es bleibt mir, allen Besuchern, Betrachtern und Lesen viel Vergnügen mit der Molochronik zu wünschen.
Euer
Alex / molosovsky
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