molochronik

»Schnell wird es Nacht«

(Eintrag No. 475; Musik, Woanders, Zwischenorienierung) — Ganz schnell nur. Allen, die sich wundern, was aus meinem ›ich will 2008 täglich bloggen‹-Vorsatz wurde, sei gesagt: Am Sonntag/Montag war antville down, kaporres, offline. — Und gestern hatte ich Arbeit Arbeit Arbeit bis oben hin, bis kein Platz mehr war für anderes. — Zwischendurch zeichne ich wie wild Portraits für’s diesjährige (achte) »Magira«, transkripiere & übersetzte Interviews und bossle an weiteren Folgen der Reihen »Bibliothek von Babel«-Wanderungen und »Sandman«-Handreiche.

Jetzt nur ganz schnell, meine jüngsten Umsonst-Musik-Funde mit (bei LastFm und/oder C|Net-Musicdownload. Die direkten Links rauszufiddeln ist mir grad zu viel. — Stichwort: Urban Folk und Progressive Bluegrass.

  • Ani DiFranco, vor allem ihr Song »Both Hands« hat’s mir angetan.
  • Split Lip Rayfield, mit »Should Have Seen it Coming«
  • Richtig fetzig find ich die The Meat Purveyors die tollen neuen Punk-Bluegrass machen. »TMP Smackdown« wendet sich also an Hörer, die entweder zu jung, oder zu besoffen sind, um mit zu kriegen, was Bluegrass eigentlich ist (traditionelle Musik, also Volkskulturpflege und so).

Und einen neuen, wirklich guten Minmalisten habe ich entdeckt: den Hongkonger Alan Morse David, der von der Ballettmusik kommt. Vor allem die 5 Anschmeck-Tracks der Reihe »Night Falls Fast« find ich doll. Sowas geht mir seit Jahren auch oft durch den Kopf. Endlich hats mal einer ausgeschrieben und eingespielt!

Meine liebste ›Fantasy‹-Mukke: Ralph Vaughan-Williams und seine »Fantasia on a Thema by Thomas Tallis«

(Eintrag No. 471; Musik, ›typisch‹ England, Streichorchester, Renaissance & Moderne, Agnostik) — Heut knall ich Euch mal wieder besten Bildungsbürgerkrempel vor die Füß’. Im Thread »Fantasy und Musik« senfte ich gestern meinen Teil dazu, und bin dann, über welche Google-Pfade genau, weiß ich schon nicht mehr (es hatte aber was mit dem Unterschied / Streit zwischen ›absoluter‹ und / versus ›programmatischer‹ Musik zu tun) bei Ralph Vaughan-Williams (1872 - 1958) gelandet.

Diesen englischen Komponisten des letzten Jahrhunderts habe ich als Teen für mich entdeckt (ich glaub, durch die Life-TV-Übertragung der Eröffnung eines Schleswig Hollstein-Musikfestivals) und bin seitdem ein ›Fan‹ von seinem Zeug. — Bei uns kennt man wohl noch am ehesten seine »Fantasia on Greensleves« und eben das Stück, das auch zu meinen absoluten Favoriten aller Zeiten und Musikrichtungen gehört: die »Fantasia on a Theme by Thomas Tallis«.

Vaughan-Williams machte sich u.a. mit diesem Stück einen Namen als ›verrückter, junger, moderner Komponist‹, denn im Jahr seiner Erstaufführung, 1910, war dieses Stück in der Tat etwas Unerhörtes. — Es freut mich, dass bei lastfm die Möglichkeit besteht, eine komplette Aufnahme in guter Qualität zu hören, eingespielt vom New Zealand Symphony Orchestra unter der Leitung von James Judd (als CD bei Naxos erschienen).

Manche werden das Stück vielleicht wieder erkennen, denn es begleitet sehr effektvoll eine der tragischsten Szenen des brillianten Historienabeneteurfilms »Master and Commander«.

Das von Vaughan-Williams in der Fantasia verarbeitete Thema hat Thomas Tallis (ca. 1505 - 1585) — einer der großen Meister der elizabethanischen ›Golden Age‹ englischer Renaissance-Musik — 1567 für ein Psalter-Gesangsbuch des anglikanischen Erzbischofs von Canterbury geschrieben. Damals, mitten in den Auseinandersetzungen zwischen dem anglikanischen und dem katholischen Fraktionen, haben die Leute zu dieser Melodie folgenden kämpferischen Text gesungen:

Why fum'th in fight the Gentiles spite, in fury raging stout?
Why tak'th in hand the people fond, vain things to bring about?
The Kings arise, the Lords devise, in counsels met thereto,
against the Lord with false accord, against His Christ they go.

Später dann (1906), legte man andere, zahmere Psalm-Verse auf diese im phrygischen Modus gehaltene Melodie.

Wer gut genug Englisch versteht, sollte sich unbedingt die folgenden sechs Teile einer Sendung der Reihe »Discovering Music« von BBC 3 gönnen. Darin wird erfreulich genau die »Fantasia on a Thema by Thomas Tallis« auseinandergenommen und erklärt.

Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 / Teil 5 / Teil 6.

Es gibt mittlerweile viele viele Einspielungen dieses Stückes. Die beste ist für meinen Geschmack (ich mags als durch Leonard Bernstein, Riccardo Muti und Claudio Abbado und Günter Wand Geprägter eben satt, mit wumms und mächtig brazend) die durch das »Orpheus Chamber Orchestra«, aufgenommen für »Deutsche Gramophon«.

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Für alle, die des Englischen nicht so mächtig sind, hier notizenhaft eine Zusammenfassung der Ausführungen au der BBC-Doku »Discovering Music«.

Teil 1 stellt das Stück erstmal als eine Kompositionen vor, die dafür bekannt ist, etwas essentiell ›typisch Englisches‹ auszudrücken, was schon in der Besetzung zum Ausdruck kommt, nur Streicher welche damals, 1910, viele englische Zeitgenossen hingerissen hat. Es folgt ein Beispiel der ursprünglichen Tallis-Hymne für Chor, ganz geprägt von einer ›maskulinen Christlichkeit‹, protestantisch und kämpferisch der ›heidnischen Bedrohung durch die katholischen Spanier‹ entgegentretent, äh, -singend. Vaughan-Williams nimmt dieses Thema und verarbeitet es von Beginn an mit einigen sehr tiefgründigen Strömungen, die auf mehr verweisen als nur ›Englischhaftigkeit‹. — Zuerst wird das Thema von gezupften Cellos und Violas vorgestellt, worauf gestrichene Geigen gesangartig antworten. Mit melancholisch-suchender Geste wird das Thema dann richtig etabliert, mit dunklem Klang aber den hellen, schimmernen Noten der ersten Geigen. Das ist Welten entfernt von der Einfachheit der ursprünglichen Tallis-Fassung. Die schimmernden Harmonien lassen an einen Glorienschein denken. Worauf dieser Schein verweist, zeigen die allerersten fünf getragenen, weitgefächterten Akkorde. Vor allem der erste Akkord klingt besonders gespenstisch, mit einer seltsamen aetherischen Resonanz von ›ursprünglicher Reinheit‹. Auf diesen ersten Klang wird das Stück noch einige Male zurückkommen. Es ist ein G-dur-Akkord, der sich über die gesamte Spannweite des Streichorchesters erstreckt.

Teil 2 lenkt die Aufmerksamkeit auf das Nachhallen dieses ersten Akkordes. Das ist ein sorgfältig eingestzter Effekt, denn die einzelnen Noten des Akkordes (g, b und d) lassen die g- und b-Seiten der Streichinstrumente sympathisch warm mit- und damit nachklingen. Aber was will Vaughan-Williams mit diesem leuchtenden, aetherischen G-dur-Klang darstellen? — Um dem nachzuspühren, werden zwei andere Orchesterstücke erwähnt, die auf überraschend ähnliche Weise diesen Effekt nutzen: Paul Hindemiths Symphonie »Mathis der Maler« von 1938 (übrigens dem »Batman«-Thema von Danny Elfman sehr ähnlich) und Charles Ives »The Unanswered Question« von 1908. Ives trachtet mit seinem Stück die schweigende Transzendenz des (Welt-)Raumes darzustellen, und dessen unerforschliche Geheimnisse. — Vaughan-Williams war aber einer, der es nicht mochte seinen Hörern auszudeuten, was seine Musik genau bedeutet. »Können die Leut’ nicht verstehen, dass ein Mann einfach nur eine Melodie niederschreiben will?«, grummelte er, als Musikkritiker seine 6. Symphonie als »A War Symphony« beschrieben. — Dennoch: der eröffnende G-dur-Akkord gewährt für einen Augenblick die Vision von etwas Überirdischem, die aber dann verblasst und abgelöst wird durch Fragmente der Tallis-Hymne. Um diese Deutung zu untermauern, greift die Dokumentation auf ein früheres Stück von Vaughan-Williams zurück, »Toward the Unknown Region«, nach Versen des amerikanischen Dichters Walt Whitmann. In »Toward the Unknown Region« geht es um den Tod, auf den aber vielleicht eine Wiedergeburt folgt; was aber auch nur im übertragenen Sinne gemeint sein könte (also als ›los- und hinter sich-lassen um sich erneuern zu können‹.) Durchaus plausibel, dass auch die Tallis-Fantasia sich in unbekannte Gefilde aufmachen will.

Teil 3 untersucht nun genauer, wie Vaughan-Williams die Melodie von Tallis entwickelt. Bemerkenswert ist die große rhythmische Ungebundenheit des Tallis-Themas; zwar ist die Melodie in einem langsamen 3/4-Takt notiert, aber sie fließt und wabert mal schneller, mal langsamer. Auch die Harmonik erscheint unstabil, denn sie legt sich nicht auf G-dur oder g-moll fest. Das liegt an der von Tallis verwendeten alten phrygischen Tonart mit ihren verminderten ersten und letzten Intervall. Für an moderne Tonarten (seit der Temperierung der Tonleiter) gewohnte Ohren klingt das eigenartig ruhelos. — Weiter geht’s damit, dass die Cellos wieder nach dem anfänglichen geheimnisvoll-friedlichen Glanz des G-Dur-Akkord streben, jedoch wieder absinken, während die Geigen und Violas die steigende Bewegung aufgreifen und fortsetzten. Das läßt dann an die aufstrebenden Säulen einer alte Kathedrale denken.

Teil 4 setzt dann bei der Stelle ein, als dieses Strecken und Auffächern zu dem G-dur-Akkord gefährdet wird durch eine g-moll-Unterbrechung. Aber gleich macht sich das Streichorchester noch mal auf, zurückkehren zu wollen zur ursprünglichen Glorien-Vision, nach dem Scheitern nun aber mit heftigerer und auch dunklerer Intensität (dies ist auch die Passage, welche in »Master & Commander« verwendet wurde). — Dieser zweite Versuch kommt aber nicht zu einem richtigen Zwischenstop, sondern verliert sich in unheimlichen Wiederholungen, die zudem immer weiter vom G-Dur-Ursprung wegdriften. — Nun macht Vaughan-Williams etwas sehr Ungewöhnliches, indem er das Streichorchester in zwei Teile spleißt: einen großen Hauptkörper und einen entfernteren kleineren Kammerorchester. Ein Dialog beginnt, mit mutig-kräftigen Phrasen des Hauptorchesters und gesangsartigen Erwiderungen des Kammerorchesters. Dieser Gegensatz zwischen dem warm-strebsamen, nahen menschlichen und den körperlos-fernen, überirdischen Klängen wird noch deutlicher werden. Diese Passage ist geprägt vom Umhertasten und der Suche nach den anfänglichen, reichen und schönen G-Dur-Klang. — Hier wird nun auf ein anderes Stück von Thomas Tallis verwiesen, »Spem in alium«, das ebenfalls sehr geschickt raumklanglicher Effekte nutzt. Bemerkenswert auch, dass der Text von »Spem in alium« sich mit der auf Gott vertrauenden Hoffnung beschäftigt. Ist es zu abwegig anzunehmen, dass Vaughan-Williams mit seiner »Fantasia on a Theme by Thomas Tallis« auf eine ähnliche Art und Wiese die Sehnsucht nach spritueller Gewissheit und Hoffnung zum Ausdruck bringen möchte wie Tallis selbst? — Weiter gehts mit einer Solo-Viola, die ein Thema der Tallis-Hymne aufgreift und einen neuen Abschnitt beginnt, fast schon improvisierend, als ob hier ein einzelner Musiker für sich selbst in Gedanken versunken vor sich hin fiedelt. Die beiden Streichorchester erinnern zwischendurch an das Ursprungsthema und wo es herkommt. Weitere Solo-Streicher greifen die Viola-Improvisation auf und entwickeln sie weiter zu einem Streichquartett, das aber überhaupt nicht wie ein ›klassisches‹ Streichquartett klingt. Der Rhythmus ist so ungebunden, dass es schwer ist überhaupt einen festen Takt auszumachen und die Stimmen wogen in einer frei fließenden Polyphonie. Das klingt, als ob vier Folk-Musiker auf der Höhe ungezwungenen Improvisierens miteinander musizieren.

Teil 5 spekuliert nun, ob Vaughan-Williams tatsächlich an Folk-Musiker dachte (= ›Volksmusikanten‹, nicht zu verwechseln mit ›volkstümlichen Musikanten‹), die für eine andere Art von Ursprünglichkeit stehen könnten als die alte Kirchenmusik. Vaughan-Williams war immerhin von Folkmusik fasziniert, machte sich oftmals auf sie zu suchen und aufzuschreiben und sie somit vor dem Vergessen zu bewahren. Auch läßt die Streichquartett-Passage an die Musik von Henry Purcell und William Lawes denken, die ebenfalls zur Zeit, als Vaughan-Willliams seine Tallis-Fantasie schrieb, nach Langem wiederentdeckt wurden. — Markant erwähnt wird nun der Titelbegriff »Fantasia«, als ob Vaughan-Williams damit sagen wollte, dass es sein Ansinnen war, ein Resumme über die ferne musikalische Vergangenheit seines Heimatlandes zu komponieren. »Hier in dieser von uns vergessenen Musik«, scheint Vaughan-Williams sagen, bzw. zeigen und erscheinen lassen zu wollen, ist der Keim zu etwas Neuem, eine Alternative zur von germanischen Moden geprägten Musik, ein frischer, nach vorne blickender nationaler Stil.« — Es es geht aber wohl um mehr als nur musikalische Moden, nämlich zudem auch um die Suche nach spiritueller Identität, um eine transzendente Wahrheit, die vielleicht durch den aetherischen G-dur-Anfangsakkord dargestellt werden soll. Wir haben diese Wahrheit flüchtig in der alten Kirchenmusik und in der Volksmusik gehört, aber wie können wir sie als Heutige wiedererlangen? — In der Klimax wiederholt das ganze Orchester die Improvisation des Quartetts, frei von der Gängelung der 3/4-Takteinteilung, ganz so wie auch Stravinski 3 Jahre später in seiner »Frühlingsweihe«. — Ist es arg übertrieben die Tallis-Fantasia als moderne Musik zu bezeichnen? Eigentlich nicht, denn es ist ein großes Thema der Moderne, die Vergangenheit wiederzuentdecken und wie sich dabei etwas Neues schaffen läßt. Vaughan-Williams’ Tallis-Fantasia ist eine der ersten prächtigen Kompositionen, mit der sich ein moderner Komponist unerschrocken und sehr fruchtbar einer über 1000-jährigen musikalischen Vergangenheit stellt. — Wie aber sieht es mit der ›ursprünglichen Reinheit‹ des anfänglichen G-dur-Akkords aus? Das Orchester hat in der Klimax diese Vision fast erreicht, doch nun beginnt sie wiederum zu verblassen, die Schatten werden länger. Die Reise in die ›unbekannten Gefilde‹ war von Beginn an eine heikle, düstere Sache und die Dunkelheit droht nun wieder überhand zu nehmen. Wieder steiegen als Bass-Pizzicato Fragmente des Tallis-Themas aus den Tiefen hervor.

Teil 6 erzählt, wie zum Ende fast der anfängliche G-Dur-Akkord vollends wiederkehrt, wenn die Violas aufsteigen, begleitet von tremolierenden Geigen und gezupften Cellos und Bässen. — Eine Geige und eine Violine lassen noch mal zusammen das Tallis-Thema erklingen, wobei die Geige ganz dem alten Kirchenlied verpflichtet bleibt, und die Viola es in freier Volksmusikmanier kontrapunktisch umtänzelt. Aber wird der strahlende Anfangsakkord wiederkehren? Langsam trudelt die Musik wieder zurück zu G-Dur und streckt sich nach dem Glanzakkord, das Orchester fächert sich auf und kehrt zu dem reichen, weitgespreizten Anfangsakkord zurück. Oder? Kaum ist der Akkord erklungen, verdunkeln die Bässe, Cellos und Violas die Vision wieder, indem sie ihre Noten mit anschwellender Kraft wiederholen. »Die Suche ist nicht vorbei. Die Vision liegt (immer) etwas jenseits unserer Reichweite. So nah, und doch so fern. Wir wissen, dass diese transzendente Vision möglich ist, wie haben sie gehört, aber nur für einen kurzen Moment. Wir haben sie erspäht, aber nur am Rande unseres Gesichtsfeldes. Sobald wir sie klar zu sehen trachten, verschwindet die Vision.« — Wenn diese Deutung richtig ist, dann spiegelt sich in der Tallis-Fantasia Vaughan-Williams’ eigene Haltung gegenüber transzendenten Angelegenheiten. Als Komponist fühlte er sich sein ganzes Leben lang zu religiösen, spirituellen Texten hinzugezogen. Und dennoch bezeichnete er sich selbst nie als jemanden, der christlichem oder sonstigen religiösem Glauben anhing. Für ihn konnten die Möglichkeit des religösen Glaubens und die Tatsächlichkeit unbeantwortbarer Zweifel nebeneinander bestehen, wie es wohl in seiner Tallis-Fantasia zum Ausdruck kommt. Auch dies ist eine sehr moderne Haltung. — Das bestimmt vielleicht auch die uneindeutige emotionelle Qualität des Endes. Das Stück könnte ja einfach mit dem anfänglichen strahlenden G-Dur-Akkord enden, aber stattdessen erhebt sich mit bedauerndem Tonfall eine Solo-Geige über das Orchester und endlich findet das Orchester zurück zu einem warmen G-Dur-Klang. Dieser Schluss-Akkord unterscheidet sich aber von dem G-Dur-Akkord des Anfangs. Mit seinem strebsameren Klang ist der Schlußakkord weltlicher. Damit verleiht Vaughan-Williams vielleicht musikalisch seiner Ansicht Ausdruck, dass wir nicht in Gott oder etwas Überirdischem Trost und Halt finden können, sondern in den humanistisch-sekulären Ideen vom Mensch-Sein.

»Am Herzen Herumhängen III — Arbeiten für den Inkubus Teil 2«

(Eintrag No. 443; Musik, instrumentaler Klavierwahnwitz, ImprovisationMelomanie) — Zur sicherlich schönsten Zeit meines Lebens gehört die Phase, als ich in Wien (Magareten) in einer Künstler-WG zusammen mit zwei anderen Erzkreativisten zusammengelebt habe (Kollege, und mein Menschlichkeitsmentor David brilliert bis heute und offeriert mit amœnokratischer Großzügigkeit seine Gedanken und ezellenten Werke in seinem alten, nicht mehr gepflegten antville-Blog, und seinem neuen, feinen twoday-Blog).

Immer wieder überkommen mich nostalgische Erinnerungen an diese Tage, als ich bei McDonalds (gegenüber dem Opernkino nahe des Opernplatzes; krasse Begegnungen mit und Erzählungen von Balkankonflikt-Flüchtlingen) in der Küche stand und ansonsten ein rechtes Hallodri-Dasein pflegte. Wir drei waren (und sind’s wohl noch) damals große, romatisch-affektierte Fans von Oberimpromagus Keith Jarrett gewesen, haben uns gegenseitig mit Klaviermusik die Tage verschönt und zuweilen auch gemeinsam miteinander Free-Jazz-Krach gemacht.

Zu den absoluten Höhepunkten meines (nicht nur musikalischen) Gewurschtels gehört die »Am Herzen Herumhängen«-Reihe mit sechs Improvisations-Sessions auf dem zum Niederknien großartigen Steinway von Haberer H.. — Da ich mir für das Jahr 2008 fest vorgenommen habe, jeden Tag einen Beitrag hier zu bringen, stieg ich hinab in mein Archiv und habe die letzte Impro-Aufnahme aus dem Jahre 1993 heute auf Vordermann gebracht (hoffentlich habe ich alle richtigen Garageband-Knöpfchen zur Klangveredelung gedrückt und die Tonqualität damit zumutbar gemacht). Ich weiß, für alle, die mit einem ähnlich lahmen Computer durch’s Netzl stromern wie ich, ist die große Musikdatei (43,2 MB!!!) ein kleines Ärgernis.

Aber ich gebe mich der Hoffnung hin, dass es Molochronik-Leser gibt, die eine ähnliche Begeisterung für ungebändigten Stegreifwahn hegen. Schnallt Euch also die Kopfhörer um (macht nicht zu laut, denn das folgende Stück fährt bisweilen ganz schön arg auf), lehnt Euch also zurück, legt die Beine die Beine hoch und genießt die ??? Sekunden.

Mein ganz besonderer, vom Herzen kommender Dank geht an T.H., der mir den nötigen Platz auf seinem Server für solche Sachen zur Verfügung stellt!

Service-EDIT: Damit hier nicht immer gleich alles zum Kriechen und Schleichen anfängt, sobald dieser Eintrag auf der Frontpage der Molochronik auftaucht (beim Vor- & Zurückblättern), stelle ich die Musik-Datei hier in den ersten Kommentar.

Fragestöcken: Songs

(Eintrag No. 421; Musik, Alltag)TH hat mir ein Musik-Stöckchen zugeworfen, und brav wie ich nun mal bin (wuff), hier die Antworten (die natürlich nur eine derzeitige Momentaufnahme sind; in einigen Wochen könnten die Antworten wieder anders aussehen).

Ein Song…

… der mich traurig macht:»Der König von Thule« von Franz Schubert mit Text von Goethe.

… bei dem ich weinen muss:»Tell me, true Love« von John Dowland.

… bei dem ich sofort gute Laune kriege: — Hasslers »Tanzen und Springen« (vom Album »The King’s Singers European Madrigal History Tour«).

… bei dem ich nicht still sitzen kann:»Tiny Town« von David Byrne (vom Album »uh-oh«).

… bei dem ich immer laut mitsinge:»Les jours tristes« von Yann Tiersen (vom Album »L’absente«).

… der meiner Meinung nach zu kurz ist:»No One Knows I’m Gone« von Tom Waits (vom Album »Alice«).

… der mir etwas bedeutet:»The Silver Swan« von Orlando Gibbons.

… den ich ununterbrochen hören kann:»There She Goes, My Beautiful World« von Nick Cave & the Bad Seeds (vom Album »Abattoir Blues/The Lyre of Orpheus«).

… den ich liebe:»Take a Bow« von Muse (vom Album »Black Holes & Revelations«).

… den ich besitze, aber nicht mag: — ???, mir fällt im Augenblick echt nix ein.

… dessen Text auf mich zutrifft:»The Fall Of the World’s Own Optimist« von Aimee Mann (nach Elvis Costello vom Album »Bachelor No. 2 or, the last remains of the dodo«).

… von einem Soundtrack:»Good Luck« von Basement Jaxx (vom »Appleseed«-Soundtrack).

…den ich schon live gehört habe:»Liar« von Henry Rollins.

… der nicht auf englisch/deutsch ist:»Vitrum nostrum gloriosum«, ein klösterliches Renaissance-Sauflied eines anonymen Komponisten (vom Album »The King’s Singers European Madrigal History Tour«).

… der von einer Frau gesungen wird:»Pleasure Is All Mine« von Björk (vom Album »Medulla«).

… meiner Lieblingsband: — Eine Lieblingsband hab ich eigentlich nicht. Am ehrsten reichen dieserzeiten noch Muse oder System of a Down an diesen Titel rann.

… der Erinnerungen weckt:»Smalltown« von Lou Reed & John Cale (vom Album »Songs for Drella«).

…den kaum jemand kennt, obwohl ihn jeder kennen sollte: — Vielleicht »Cordoba« von Brian Eno & John Cale (vom Album »Wrong Way Up«).

Ich geb das Stöckchen weiter an Andrea, Phyllis und Chuck.

The Second Coming (MoloMundMukke No. 6)

(Eintrag No. 386; Gedichtvertonung) — Hurrah! Ein Freund der MoloChronik hat dafür gesorgt, daß ich größere Dateien FTP-en, und damit z.B. umfangreichere Musikstücke hier anbieten kann.

Ist schon einige Jahre her, daß ich das großartige Apokalypsegedicht »The Second Coming« von W. B. Yeats vertont habe. Einmal (anläßlich eines Follow-Festes auf der Ludwigsburg) hab ich es auch öffentlich auf der Amateurbühne zum Besten gegeben. Damals waren nicht wenige überrascht, daß ich Musik mach, denn ich hab nun mal vornehmlich den Ruf weg, ein Gehirn- und Labertier zu sein, das vornehmlich von Büchern und Filmen lebt.

Das folgende ist eine rohe Arbeitsversion, erstellt mit dem tollen »Garage Band«-Programm von Apple. Fünf Stimmen und ein durch den Verstärker gejagtes Akkordeon.









MoloMundMukke: The Second Coming / MoloMouthMusique: The Second Coming Länge: 3:50 min / Format: mp3/Quicktime
Text / Lyrics: William Butler Yeats (1920).
Musik / Music: molosovsky.
© by molosovsky

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THE SECOND COMING

Turning and turning in the widening gyre
The falcon cannot hear the falconer;
Things fall apart; the centre cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world,
The blood-dimmed tide is loosed, and everywhere
The ceremony of innocence is drowned;
The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity.
Surely some revelation is at hand;
Surely the Second Coming is at hand.

The Second Coming! Hardly are those words out
When a vast image out of Spritus Mundi
Troubles my sight: somewhere in the sands of the desert
A shape with lion body and the head of a man,
A gaze blank and pitiless as the sun,
Is moving its slow thighs, while all about it
Reel shadows of the indignant desert birds.
The darkness drops again; but now I know
That twenty centuries of stony sleep
were vexed to nightmare by a rocking cradle,
And what rough beast, its hour come round at last,
Slouches towards Bethlehem to be born?

Meine Übersetzung geht so:

DIE ZWEITE WIEDERKUNFT

Kreisend und kreisend in einem sich weitenden Strudel
Kann der Falke den Falkner nicht mehr hören;
Alles fällt auseinander; die Mitte vermag nicht zu binden;
Bloße Anarchie bricht über die Welt herein,
Die blutgetrübte Flut rollt heran und überall
Wird die Zeremonie der Unschuld ertränkt;
Den Besten mangelt es an Überzeugung, weiland die Schlechtesten
Erfüllt von leidenschaftlicher Heftigkeit sind.
Sicherlich steht eine Offenbahrung bevor;
Sicherlich steht die Zweite Wiederkunft bevor.

Die Zweite Wiederkunft! Kaum sind die Worte gesprochen
Als ein riesige Erscheinung aus dem
Weltengeist
Meine Sicht verstört: irgendwo im Sand der Wüste
Eine Gestalt mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf eines Mannes,
Der Blick leer und mitleidlos wie die Sonne,
Bewegt seine trägen Schenkel, wärend weit darüber
Die Schatten aufgebrachter Wüstenvögel taumeln.
Die Finsternis sinkt wieder herab; doch nun weiß ich
Dass zwanzig Jahrhunderte steineren Schlafes
Durch eine schaukelnde Wiege zu Alpträumen getrieben wurden,
Und welch grobes Biest, dessen Stunde schließlich naht,
Kriecht nach Bethlehem um geboren zu werden?

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Ich selber bin weder Anhänger oder Praktiker von okkulter Mystik oder religiöser Offenbahrungsinnigkeit, aber ich finde dieses Gedicht trotzdem schön (unheimlich). Kennengelernt habe ich den Text durch das Lesen den wundervollen Romans »Armageddon Rag« von George R. R. Martin. Dieser Roman ist ein melancholischer Abgesang auf die Gegenkultur der 60ger-Jahre. Darin geht es um die fiktive Rockgruppe ›Nazgul‹, die eben aus diesem Yeats-Text einem bombastischen Art Rock-Song gemacht haben. Wer wie ich diesen Roman schätzt, wird sich vielleicht die entsprechende Aufbereitung vorstellen können (lange Instrumental-Passagen, viele Stromgitarren usw.).

Auch Freunde der HBO-Serie »The Sopranos« kennen dieses Gedicht. In der letzten Staffel, der 84. von insgesammt 86 Folgen, lernt AJ dieses Gedicht an der Uni kennen (wunderbar rezitiert vom Darsteller Robert Iler!)

Molomusik die Fünfte

(Eintrag No. 362; Melomanie) — Das erste Mal: kein sich reinsteigerndes Loopstück, sondern ein leicht volkmusik-alpenländisches Stück mit einem durchgehenden Melodiebogen. Auch hab ich einen neuen Trick mit dem Bass angewandt und Tubatute mit (wie ich finde) authentisch schlampigen Habitus. Jetzt brauch ich nur noch Lyriks und jemanden, der auf bayerisch wie Tom Waits klingt, feddich wäre meine Homage an solche Platten wie »Alice«.

Entschuldigt das abgeschnittene Ende. (Ich übe ja noch mit diesem Garageband-Programm.)










MoloMundMukke No. 5 / MoloMouthMusique No. 5 Länge: 0:50 min / Format: mp3/Qicktime© by Molosovsky

MoloMusik die Vierte

(Eintrag No. 361; Melomanie) — Weiteres aus meinem kleinen Tröt- und Dudelstudio.










MoloMundMukke No. 4 / MoloMouthMusique No. 4 Länge: 0:42 min / Format: mp3/Quicktime© by Molosovsky

Molosovskys Playlist mit ruhiger Musik

(Eintrag No. 318; Musikalische Grundversorgung: Adagio) — Nun also die zweite meiner aktuellen Musik-Playlisten (zum Erträglichmachen von Stumper Arbeit, z.B. html-Gefrickel un Zitatstellenraussucherei). Zur ersten, der Allegro-Playlist, geht’s hier.

»GRÜNDELMUSIK-POTPOURRI«

oder auch: ruhige, fragile, süstere Töne.

Titel: Album (Jahr d. Albums) | Komponist; Interpret; —Molos Kommentar; Schublade.

  1. Lamentu: Real World Sampler (1996) | Trad.; Tenores Di Bitti; —Trad. mediteraner Männerchor; Weltmusik.
  2. Alvin's Theme: OST: The Straight Story (1999) | Angelo Badalamenti; dito.; —Instr. Countryvioline, Gitarre; Soundtrack.
  3. The Whole World: Big Boi & Dre Present... Outkast (2001) | Andre' Benjamin, Antwan Patton, David Sheats, Michael Render; Outkast Feat. Killer Mike; —Hip Hop-Song; Hip Hop/Rap.
  4. Evil Angel: Poses (2001) | Rufus Wainwright; dito.; —Moderner Chanson-Pop-Song m. Kammer-Streichorchester; Alternative & Punk.
  5. Iguazu: OST: Deadwood (2005) | Gustavo Santaolalla; dito.; —Instr. Gitarre & ¿Zitter?; Soundtrack.
  6. Tender Sugar: Silent Hill 4 {das Spiel} (2005) | Akira Yamaoka; Mary Elizabeth McGlynn; —Rocksong.; Spiele-Soundtrack.
  7. Baisez-moi: De Janequin aux Beatles (Disc 1) (1999) | Josquin Desprez; King's Singers; —Renaissance-Fickbettellied; Chor acapella; Alte Musik.
  8. Class: OST: Chicago (2003) | John Kander, Fred Ebb; Catherine Zeta-Jones & Queen Latifah; —Jazz-Musical-Song; Soundtrack.
  9. Daysleeper: Up (1998) | Peter Buck-Mike Mills-Michael Stipe; R.E.M.; —Pop-Song; Pop/Rock.
  10. Sunset: Aerial: A Sky of Honey (2005) | Kate Bush; dito.; —Pop-Song; Pop/Rock.
  11. Finale: OST: The Silence of the Lambs (1991) | Howard Shore; Münchner Symphoniker; —Instr. Kammerorchester (Bernhard-Herrmann-Homage); Soundtrack.
  12. Tom The Model: Out Of Season (2002) | Portishead; Beth Gibbons & Rustin’ Man; —Moderner Chanson-Pop-Song; Alternative & Punk.
  13. Gollum’s Song: OST: Lord of The Rings: Two Towers (2002) | Howard Shore; Emiliana Torrini; —Abspann-Song, m. Orchester; Soundtrack.
  14. M.L.K.: Capella (1998) | U2; King's Singers; —Pop-Ballade, Chor acapella; Klassik.
  15. You've Got Her In Your Pocket: Elephant (2003) | Jack White; The White Stripes; —Rock-Ballade; Alternative & Punk.
  16. One For My Baby: OST: Good Night and Good Luck (2005) | Harold Arlen, Johnny Mercer; Dianne Reeves; —Jazz-Ballade; Soundtrack.
  17. Beautiful: OST: King Kong (2005) | James Newton Howard; Filmmusik-Vetragsorchester; —Instr. Orchester; Soundtrack.
  18. Idumea: Cold Mountain (2003) | Amzi Chapin/Charles Wesley/Traditional; Sacred Harp Singers At Liberty Church; —Trad. prot. US-Kirchen-Chor; Soundtrack.

Molosovskys Playlist mit flotter Musik

(Eintrag No. 316; Musikalische Grundversorgung: Allegro) — Nach den heftig ›bildungshuberischen‹ Anliegen der letzten Einträge will ich etwas über meine alltäglichen Entspannungs- und Fokussierungshilfen berichten. — Oft hör ich Musik dabei. Desto stumpfer die Tätigkeit (z.B. Datenbank- und html-Gefrickel), desto lauter die Mukke. Früher (ja früher) hab ich als Teen und Twen häufiger Mixkassetten zusammengestellt. Wer denn auch nicht, wer die entsprechenden Tasten drücken konnte? Kassettenrekorder hab ich seit Jahren keinen mehr, und obwohl ich seit einiger Zeit Zugriff auf einem CD-Brennern hab, unternehm ich nur noch selten solche Privat-Mix-Zusamenstellungen.

Also, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen (Musik empfehlen und meinen Geschmack ansatzweise preisgeben), hier die erste meiner beiden aktuellen Playlisten. Hier geht’s zur zweiten, der Adagio-Playlist.

»FIBBERKLÄNGE-POTPOURRI«

oder auch: lebhafte, wuchtige, freudige Töne.

Titel: Album (Jahr d. Albums) | Komponist; Interpret; —Molos Kommentar; Schublade.

  1. Knee Play 3: Einstein On The Beach {CD 2} (1976) | Philip Glass; The Philip Glass Ensemble, Dir: Michael Riesman; —Chor acapella; Minimalismus.
  2. Hey Ya!: The Love Below (2004) | Andre 3000; Outcast; —Hip Hop-Song; Hip Hop/Rap.
  3. Baraat: OST Monsoon Wedding (2002) | Mychael Danna; dito; —Instr. indische Blechbläser-Kapelle; Soundtrack.
  4. Battle Of The Heroes: OST Star Wars Episode III: Revenge Of The Sith (2005) | John Williams; London Symphony Orchestra; —Orchester & Chor; Soundtrack.
  5. Path Vol. 2: Cult {Special Edition, CD 2} (2001) | Eicca Toppinen; Apocalyptica & Sandra Nasitch; —Rock-Song mit Hardrockcello; Metal.
  6. Main Titles: OST Red Dragon (2002) | Danny Elfman; {Vertragsorchester unter Pete Anthony}; —Instr. Orchester; Soundtrack.
  7. The Denial Twist: Get Behind Me Satan (2005) | The White Stripes; dito; —Rock-Song; Rock.
  8. Catch Me If You Can: OST Catch Me If You Can (2002) | John Williams; London Symphony Orchestra; —Instr. Jazz-Orchester; Soundtrack.
  9. Here's that will challenge all the fair: 17th & 18th Century Songs & Catches (1996) | Henry Purcell; Hiliard Ensemble; —Klass. engl. Kanon, Chor acapella; Classical.
  10. Jane Sandanski: Border Confusion (2001) | Trad.; Sandy Lopicic Orkestar; —Heldenlied mit Balkan-Rockkapelle; Folk.
  11. Duel of the Fates: OST Star Wars Episode I: The Phantom Menace (1999) | John Williams; London Symphony Orchestra; —Orchester & Chor; Soundtrack.
  12. We Both Reached For The Gun: OST Chicago (2003) | John Kander, Fred Ebb; Richard Gere, Renée Zellweger, Christine Baranski & Cast; —JazzMusical-Song; Soundtrack.
  13. Palästinalied: Qntal II (1995) | Walter von der Vogelweide; Qntal; —Mittelalterlied, elekt.; Alternative & Punk.
  14. Out Of Mind: Guitars (1999) | Mike Oldfield; dito; —Instr. Mehrfachspur Gitarrenwahnsinn; New Age.
  15. Pastime with good company: De Janequin aux Beatles {Disc 1} (1999) | Henry VII; King's Singers; —Trad. englisches Lied., Chor acapella; Alte Musik.
  16. Calambre: Astor Piazzolla Remixed (2003) | John Arnold; dito; —aku.&elekt. Instr.-Tango (flott); Electronica/Dance.
  17. Theme From Deadwood: OST Deadwood (2005) | David Schwartz; dito; —Instr. moderner Country-Folk; Soundtrack.
  18. You're Driving Me Crazy: OST Good Night and Good Luck (2005) | Walter Donaldson; Dianne Reeves; —Jazz-Song; Jazz
  19. I'm Going Home: OST Cold Mountain (2003) | Trad.; Sacred Harp Singers At Liberty Church; —Zünftiger trad. protest. US-Kirchen-Chor; Soundtrack

Falls irgendjemand verwirrt ist: ›OST‹ seht für Original SoundTrack‹, also schlicht ›Filmmusik‹.

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