molochronik

Dottore Cepladano und sein Teleskophut

(Eintrag No. 465; Grafimente, Skribbel, Fantasy) — Wieder ein Skribbel aus dem Archiv, genauer: aus dem Skizzenbuch No. III »What about some Zwetschgenknödel?«.

Rotring Art Pen ›M‹, ca. 105 x 122 mm, 04. Januar 1993, Wien.

Der Grund des großen Erfolges des Hofmystikers Cepladano bestand weniger in seiner eigenen Weisheit, als vielmehr seinem guten Auskommen mit älteren Bewohnern des Königreiches.

Dottore Cepladano und sein Teleskophut.

Die Tarot-Welt auf einem Blick

(Eintrag No. 464; Grafimente, Skribbel, Kurzweilmytsik, Phantastik) — Ohne große Erklärungen (weil ich durchaus Angst vor Ideenklau habe) hier ein Entwurf von mir zu einem Tarot. Auch wenn ich ein Unreligöser bin, heißt das noch lange nicht, dass ich vollends unsprituell ticke (man beachte aber das Stichwort Kurzweilmystik‹. Als Phantast macht mir das ›in Förmchen pressen‹ der verschiedensten spirituellen, religiösen, esoterischen und okkultistischen Traditionen durchaus Freude und nötigt mir zuweilen sogar Respekt ab.

Hier eine schmatisch-ornamentale Draufsicht auf die große ›Mandala-Landkarte‹ aller Tarot-Einzelkarten, nebst einer kleinen Legende.

Molosovskys »Tarot-Mandala-Landarte«

Die zwei einzelnen Karten sind (links oben) »Univers« und (rechts unten) »Freak«.
Ansonsten fügen sich die 10 Karten eines Elementes zu jeweils einem Viertel der großen Weltkarte in der Mitte. Drumherum bilden dann die Myterien und die Archetypen den Rahmen dieser Welt.

Legende zu Molosovskys »Tarot-Mandala-Landkarte«, Beispiel »Feuer« = rechtes oberes Viertel des Zentrums.

Ich rücke deshalb noch nicht mit mehr Infos zu diesem Langzeitprojekt raus, weil ich bisher noch keine Tarot-Version kenne, bei der die einzelnen Karten quadratisch sind, die sich somit schön fugen- und problemlos zu einem (spielerisch immer wieder neuem) großen kubistsischen Gesamtbild kombinieren lassen.

Grafimente-Berg

(Eintrag No. 462; Grafimente) — Alter Versuch eines Entwurf für ein Topic-Icon der Schublade ›Grafimente‹. Heut wiedergefunden. Zwar zu nix zu gebrauchen, aber immerhin ein gewisser Urlaub für die Augen.

Gezeichnet auf Briefpapier mit Rotring Art Pen ›S‹; ca. 120 x 97 mm; 03. Dezember 2001, Frankfurt/M.

Grafimente-Berg

»Ausgeguckt«

(Eintrag No. 455; Grafimente, Skribbel) — Folgende Zeichnung entstand am gleichen Tag & auf dem gleichem Blatt wie der »Kubikmensch«. Nebenbei: ich hab ja seit in etwa ohngefähr 15 oder 17 Jahren keinen TV-Anschluß mehr (guck aber ganz gern DVD-Serien, gewisse Verleihungen bei Bekannten und hör ansonsten viel Radio, vor allem Wort- & Klassik-Sender).

»Ausgeguckt«, 85 x 66 mm; Rotring Art Pen ›M‹ & ›S‹ in große Chinakladde, 17. April 2004, Frankfurt/M.

»Ausgeguckt«

»Kubikmensch«

(Eintrag No. 452; Grafimente, Skribbel) — Der heutige Beitrag ist wieder aus meinem Archiv. Die folgende Zeichnung hab ich am 17. April 2004 gezeichnet, und damals »Hingeschmolzener Ferngucker« genenannt. Blöder Titel. Ich finde »Kubikmensch« paßt besser.

93 x 86 mm; Rotring Art-Pen ›M‹ und ›Sketch‹ in eine chinesische große Skizzenkladde.

Kubikmensch

Ja wo samma denn?

(Eintrag No. 440; Grafimente) — Große Ansicht meiner Illustration für den ORIENTIERUNGS-Eintrag. Digitalcollage aus verschiedenen Skribbels und einem alten Selbst-Ich. Keine Ahnung mehr, wann die einzelnen Teile entstanden sind.

Klick auf das Bild führt zum Orientierungseintrag

Hippiehafter Cthulhu-Koch

(Eintrag No. 438; Grafimente, Skirbbel, Lovecraft) — Auch heut habe ich keine Zeit für neuen heißen Scheiß, und wieder erfülle ich meinen guten Vorsatz fürs 2008-er-Jahr hier ein Jahr möglichst täglich zu posten damit, indem ich mir mit altem heißen Scheiß aus einem meiner Skizzenbücher behelfe.

Hier also: »Ein Koch, italienischer Schule, jiddisch-cthuluianischer Herkunft, mutiert (was sonst?) und auf der Suche nach etwas zum Braten«.

Aus dem »Die Geschichte ist das Symptom unserer Krankheit«-Scetchbook.

Rotring Art Pen in Ursus-Blankheft; Ca. 111 x 94 mm; Februar 1996, Marburg.

»Cthulhu-Koch«

»Jede Wahl kann zum Erdrutsch werden«

(Eintrag No. 436; Skribbel aus dem Archiv) — Aufmerksame Molochronikleser haben’s vielleicht schon bemerkt, aber ein guter Vorsatz für 2008 ist — neben anderem — dieses Blog wirklich als Tagebuch zu führen. Leider Strudelt um mich herum derzeit einiges in heftigen Krisen, plus ich hab richtig viel zu schreiben und abzugeben demnächst. Als Notlösung behelf ich mir damit, dass ich meine alten Skizzenbücher durchforste. Ich weiß, das ich billig, das scheint eitel und hurig. Aber bitte, irgendwo muß auch ich plündern um täglich ›Content‹ liefern zu können, und wenn schon, dann plünder ich bei mir selber.

Hier, passend zur derzeitigen Ressentimentkampagne von Hessen-CDU-Meister Koch (zu dem mir, wenn ich an ihn denke, immer ein »Küsch müsch, kömm ich bin der Koschkönisch« durch den Hallodrikopf spukt) ein Skribbel aus meinem »Zenit & Nadir, oder: Von Tusche & Tinte«-Scetchbook (No. IV).

Rotring Art Pen in Brunnen-Blankoheft. Ca. 190 x 140 mm; nach einem Photo aus dem »Der Spiegel«; 28. Dezember 1993, Wien.

»Antifremdenhassdemo«

Zeitungskonditor

(Eintrag No. 426; Grafimente, Gesellschaft) — Wie man ein Blatt mit Inhalt füllt.

»Credo quia absurdum«

(Eintrag No. 407; Grafimente, Totschlagargument) — Passend zum vielkommentierten Molochronik-Eintrag über das göttererschütternde Epikur-Rätsel reich ich hier ein altes Witzebildchen von mir aus dem Februar 1994 nach. (Entschuldigt die maue Ausleuchtung. Mein Zimmer ist düster, draussen ists feucht und ich hab keine starken Lampen.)

»Und so erledigte GOtt ein weiteres Atheisten-Schwein« (Credo quia absurdum) — 24. Februar 1994; Tusche und flüssige Acrylfrarben; ca. 360 x 535 mm.

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