MOLOsovskysCHRONIK
Netztagebuch eines amœnokratischen Phantasten



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geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 05. Jan. 2012
Eintrag No. 757 — Habe heute drüben bei google+ ein Album mit meinen Fetzenschädel-Portraitzeichnungen eröffnet. Bei der Gelegenheit hat mich Andrea aus der Ferne an einen Großhirschen unter den Fetzenschädeln erinnert, der schon lange auf’m Wartebankerl sitzt. Hier also endlich präsentiere ich Euch den Chef des verBILDungsministeriums unseren schönen Landes, Herrn Kai Diekmann.

Fetzenschädel-Portrait Kai Diekmann

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geschrieben von molosovsky,
am: Dienstag, 06. Dez. 2011
Eintrag No. 756 — Für den demnächst erscheinenden Band »Der Spieler« mit Kurzgeschichten von Paolo Bacigalupi (dessen Roman »The Windup Girl« {dt. »Biokrieg«} ich ziemlich gelungen fand) ein neues Autorenportrait aus dem Hause molosovsky.

Paolo Bacigalupi

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geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 27. Okt. 2011
Eintrag No. 751 — Endlich dazu gekommen neue Autorenportraits für meine beiden Berliner Verlage feddich zu machen.

Alfred Bester für den nächsten Band der Sachbuchreihe »SF Personality« des Shayol Verlages.
Alfred Bester


Christina Faust für den im Herbst bei Golkonda erscheinenden Roman »Triaden« (zusammen mit Poppy Z. Brite).
Christina Faust

Poppy Z. Brite für den im Herbst bei Golkonda erscheinenden Roman »Triaden« (zusammen mit Christina Faust).
Poppy Z. Brite

geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 21. Jul. 2011
Eintrag No. 736 — Ganz schnell nur vermeldet: habe seit Montag ein iPad. Noch etwas G’schiss wegen Einrichtung des mobilen Netzels. Immerhin aber schon einige brauchbare Apps gefunden: erstmal iBooks, das hatte ich aber auch schon auf dem kleinen iPod-Touch; dann eine Packung deutsche Gesezte; das unbeschreiblich geniale Spiel »Osmos«; und zuletzt ArtRage, ein feines Mal- und Zeichenprogramm. Mit dem man sich z.B. doof selbst konterfeien kann:


Stichworte: Alltag, Portrait
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geschrieben von molosovsky,
am: Dienstag, 12. Jul. 2011
Eintrag No. 733 — Keine Zeit.
Keine Einleitung.
Hier die Links.

Politik, Gesellschaft & Hochkultur: (Deutschrachige) Phantastik-Links
  • Großartige Nachricht bei ›SF-Fan‹: »Encyclopedia of Science Fiction« – bald online und kostenlos!.
  • Großartiger Essay bei ›Bibliotheka Phantastika‹: Die Redaktion hat unter dem hinreissenden Stichwort ›Metaflöz‹ Acht Argumente für Fantasy & Phantastik zusammengestellt, die flappsig in etwa so gehen:
    1) Beurteile ein Buch nicht nach seinem Umschlag! (Ja schon klar, dass viele Fantasy-Cover einfach nur ›würg‹ sind … das wurmt anspruchsvolle Fantasy-Leser mit Geschmack ganz besonders).
    2) Die großen Fantasy-Erfolge liefern keine gute Orientierung dazu, was Fantasy alles ist (bzw. sein kann). Ein bischen schwächelt dieses Argument finde ich, denn die großen Fantasy-Erfolge der letzten Jahre sind schon ziemlich typische Vertreter ihres Genres. Kommt halt darauf an, wie sehr man sich auf diese ›Ideal-Vertreter‹ kapriziert und von ihnen bei seinen Betrachtungen des Genres (ab)lenken lässt.
    3) Mythen, Romantik und überhaupt die ehrenvolle Ahnen-Traditionslinie des Genres!
    4) Zitier ich den anfänglichen Kernsatz ganz, denn dieses Argument ist m.E. kommt etwas schwach und verglückt rüber:
    Fantasy erlaubt, Probleme der realen Welt durchzuspielen, ohne exakt an die Nachzeichnung realer Umstände gebunden zu sein oder irgendjemandem aus ebendieser realen Welt mit Schuldzuweisungen etc. auf die Füße zu treten – sei es, dass es um allgemeingültige Schwierigkeiten geht, die in Mittelerde ebenso auftreten wie in Mitteleuropa, sei es, dass bestimmte Dinge im weitesten Sinne symbolisch zu verstehen sind
    Die Sache mit dem ›tritt niemanden auf die Füsse‹ wäre für mich eher eine Schwäche, statt eine Stärke.
    5) Fantasy ist eine ›Was wäre wenn?‹-Experimentierwiese. Hmmm, … ist das nicht jegliche Art von Fiktion?
    6) (Gute) Fantasy bietet den Reiz des ganz anderen, des Unbekannten.
    7) Zur Abwechslung eine geschwollene Umschreibung des Arguments, soweit ich es im Guten zu verstehen glaube: Fantasy gemahnt an die mythische Geworfenheit des Einzelnen in einer für diesen nur zum kleinsten Teil durchschaubaren Welt, die sich einem letztendlichen Verstehen sowie der vollkommenen Kontrolle entzieht. Gerade deshalb also bitte erst fühlen, denken und ethisch-moralische Folgen abwägen, dann drauf los handeln.
    8) Fantasy hat einen ästhetischen Wert. ›Jupp‹.
  • Großartige Rezi im ›Fantasyguide‹-Blog: Oliver schweift denkanregend über »Kraken« von China Miéville ab. Wenn Extremisten verschiedener Weltanschauungen gemeinsam etwas unternehmen.
  • Hoffnungsstiftende Nachricht im ›Feenfeuer‹-Blog: Die ›Phantastische Akademie e.V.‹ ruft den ›Seraph Literaturpreis‹ ins Leben.
Zuckerl: Popkultur & Kunst

•••••
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geschrieben von molosovsky,
am: Sonntag, 10. Jul. 2011
Eintrag No. 732 — Angesichts des gestrigen Jubiläums des 100. Geburtstages von Mervyn Peake hier eine Portrait-Zeichnung von mir (nach einem Selbstportrait aus dem Jahre 1933) des Malers, Illustrators, Dichters, Dramatikers und Autoren der wunderbaren »Gormenghast«-Romane.

Mervyn Peake

Nachtrag:
Hier mein kurzer Lese-Tipp für den Otherland-Buchladen in Berlin.

Es gibt (mindestens) zwei Gründe, warum die zwischen den Jahren 1946 und 1959 erstmals auf Englisch erschienenen ersten drei »Titus«-Romane von Mervyn Peake als bemerkenswerte und außergewöhnliche Klassiker gelten. Erstens: Der Maler, Illustrator, Dichter und Unsinns-Lyriker Peake hat ein einzigartiges Literatur-Kunstwerk geschaffen, das seine Leser herausfordert und verführt, so wie es die gewohnten Grenzen verwischt, die zumeist zwischen anteilnehmendem und spottendem Humor, zwischen unheimlicher Verrätselung und sinnlicher Verzauberung der Welt angenommen werden.

Mit den ersten beiden Romanen, Der Junge Titus und Im Schloss, versetzt uns Peake in sein großes, komplexes und launenhaftes Prosa-Gemälde der umfangreichen und undurchschaubaren Gemäuer von Gormenghast und seiner sich ausnahmslos mehr oder minder durch Grillen und Ticks auszeichnenden Bewohner. Die Eigenwilligkeit und Exzentrik von Peakes Schöpfung, seiner Sprache und seiner episodisch-vertrackten Erzählweise sind sicherlich Hindernisse für Leser, die eine klare, von A nach B erzählte Geschichte erwarten. Verführerisch und bereichernd für jeden, der genug Geduld und Feinsinn aufbringt, ist aber die bildmächtige Wucht und die Zärtlichkeit dieses Weltenbaus, in dem vereinzelte Sehnsuchtsfunken und mächtige Leidenschaftsflammen der Aufsässigkeit und Rebellion gegen ritualisierte Traditionsfesseln aufbegehren.

Der dritte Band, Der Letzte Lord Groan, und vierte (im Nachlass gefundene und von Peakes Witwe Meave Gilmore komplettierte), Titus Erwacht, begleiten den Titelhelden auf seiner Odyssee durch die Gefilde jenseits von Gormenghast. So wie die ersten beiden Bücher auf groteske und amüsante Weise eine alte, im Sterben befindliche, monarchische Welt heraufbeschwören, spiegeln die beiden Folgeromane die moderne Welt Mitte des letztens Jahrhunderts wider. Titus irrt ziellos wie ein Spielball umher, wird einerseits gescheucht, verführt und erretet von Frauen, Revoluzzern, Soldaten, Entdeckern, Wissenschaftlern und Verbrechern sowie angetrieben von seiner Sehnsucht danach, seinen Platz in der Welt zu finden.

So sehr man sich über die durchgesehene und schön gesetzte Neuausgabe freuen darf, bleibt die Umschlaggestaltung ein Grund, sich ratlos am Kopf zu kratzen. Die knalligen rot-, grün-, violett- und orangefarbigen Schutzumschläge verfehlen nicht nur die Stimmung der Bücher, sie erschweren die Lesbarkeit der Titel-Schriftzüge. Ornamentales Geschnörkel erinnert unangenehm an ›Arschgeweih‹-Ästhetik und die nicht zum Inhalt passenden Motive wurden von einer Person zusammengestellt, die offenbar nur flüchtig in den Romanen geblättert hat. — Schade auch, dass die Gelegenheit nicht genutzt wurde, deutschen Lesern endlich die zu den Titus-Geschichten zählende Novelle »Boy in Darkness «zugänglich zu machen.

Als Fazit sei die zweite Betrachtungsweise erwähnt, welche die Einzigartigkeit und große Errungenschaft zutage treten lässt, die Mervyn Peakes Romane darstellen: Die »Titus«-Bücher sind glänzende und einflussreiche Meisterwerke einer ›anderen‹ Fantasy-Tradition, deren Güte und Wert sich vor allem im Kontrast zu den Klassikern des Genres zeigt, die bis heute das Bild der Fantasy prägen.

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geschrieben von molosovsky,
am: Sonntag, 26. Jun. 2011
Eintrag No. 724 — Seit einigen Wochen (oder Monaten?) merke ich, dass ich immer weniger Zeit habe (u. a. deshalb diese Woche kein Rückblick … dafür gibts übermorgen eine Doppelnummer).

Einer der Gründe meiner knackigen Auslastung war, dass ich, wann immer ich die Konzentration dafür zusammenkratzen konnte, an meinem ersten Übersetzungsprojekt für einen richtigen, ja sogar sehr feinen Verlag gebosselt habe: »Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes« von Ted Chiang. Ein wunderbarer Band mit fünf beeindruckend guten SF-Geschichten (›SF‹ eher im Sinne von Speculative Fiction‹).

Näheres zum im Herbst 2011 erscheinenden Buch wird nachgepflegt, sobald weitere Infos auf der Golkonda-Website geboten werden. Hier schon mal das Autoren-Portrait für die hintere Broschur-Klappe:

Ted Chiang

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geschrieben von molosovsky,
am: Donnerstag, 03. Mrz. 2011
Eintrag No. 704 — Es freut mich ungemein, dass ich im Zuge meiner (ehrenamtlichen) Autorenportrait-Zeichnerei für den kleinen aber feinen Golkonda-Verlag aus Berlin den von mir sehr verehrten Frank Böhmert (hier geht’s zu seinem Blog) konterfeien konnte. Folgende Zeichnung wird als Portrait auf der hinteren Broschurklappe des Romanes »Bloß weg hier!« (erscheint im Sommer dieses Jahres) zu finden sein.

Frank Böhmert:
Frank Böhmert

geschrieben von molosovsky,
am: Samstag, 19. Feb. 2011
Eintrag No. 701 — Nach langer Pause endlich mal wieder zwei Skribbels, wieder aus meiner ›Fetzenschädel‹-Reihe. Wie Molochronik-Kenner wissen, konterfeie ich in dieser Reihe Zeitgenossen, die mich gruseln machen, deren gesellschaftliches Wirken und öffentliches Auftreten mir Ekel und Unwohlsein bereiten oder Wutwallungen bescheren, und indem ich diese Personen portraitiere, reinige ich mich von diesen unangenehmen Gefühlen.

Karl-Theodor zu Guttenberg


Stephanie zu Guttenberg

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geschrieben von molosovsky,
am: Sonntag, 14. Nov. 2010
Eintrag No. 674 — War in der vergangenen Woche fleissig. Hier zwei neue Portraits, die ich für den Golkonda-Verlag angefertigt habe.

Edmond Hamilton
Edmond Hamilton

David Marusek
David Marusek

Seit 3638 Tagen aktiv. Am 07. Februar 2012 gab’s zuletzt ‘ne Änderung.

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Übersicht meiner
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Buchbesprechungen.
Molos Serie zu Neil Gaimans mit umfangreichen »Hilfreichen Handreichungen« als PDF.
Folge 1: »Präludien & Notturni«
Folge 2: »Das Puppenhaus«
Folge 3: »Traumland«
Molos Wanderungen durch &raquo;Bibliothek von Babel&laquo;-Banner, gro&szlig;. der Büchergilde Gutenberg
Jaques Cazotte:
»Der verliebte Teufel«
G. K. Chesterton:
»Apollos Auge«
Lord Dunsany:
»Das Land des Yann«
J. L. Borges:
»25. August 1983«
Deutsche Fassungen (auch als PDF) der phantastischen Literaturseminare von ›Crooked-Timber‹ über:
»Der Eiserne Rat« von China Miéville
Remix von Marcus Hammerschmitt:
»White Light / White Heat«
Großes Lob für & Zitate aus:
Neal Stephensons »Diamond Age«
Großes Buh für & Zitate aus:
Tad Williams »Der Blumenkrieg«
Material zum Kapieren:
Der katholische Tolkien
Vorstellung zum 60gen:
Mervyn Peake »Gormenghast«
Molos Übersetzung von Daniel Chandler:
»Eine Einführung in die Genre-Theorie«
Wallpaper für Lovecraft-Fans:
»Soggoth-Idylle mit Hasen«
Wallpaper für Freunde farbiger Plüschodelik:
»Große Acryl-Impro«
Molos beste Dichtheit:
»Verborgene Orte«
Molos kapriziöse Kurzprosa:
»Zehn Etüden«
Exzessive Melomanie als mp3:
Molomukke Eins, Zwei, Drei, Vier & Fünf, sowie die Vertonung von »The Second Coming«
Impropathos auf ‘nem Steinway-Flügel:
»Am Herzen Herumhängen – Arbeiten für den Inkubus«
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