molochronik

54 Fragen über Bücher und Literaturgeblogge

Ich bin mal voll die Sau und klaue einen Fragebogen, den die Heldinnen und Recken von »54books« (von denen ich einigen auf Twitter folge) für »mojoreads« beantwortet haben. Hab heut schon früh begonnen weiter meine Bude aufzuräumen, dann lang zu einer Wahnsinns-Compilation angezappelt und musste danach auch meinen Geist entrümpeln.

{Weiterlesen im neuen Blog molochronik reloaded.}

For Damien: Herrmann Hesse about E. A. Poe.

Damien Walter is a ›Twitter buddy‹ of mine, Scottish author of reviews and essays, buddhist agent provocateur against all dumb mainstream notions, jester, mocker & critic at the court of the fantastic genres.

In short: check out his website and follow his columns for »The Guardian«.

Today he shared his love for Herrmann Hesse — an author whose achievments I can respect, but I personally quite despise his writings, especially his prose style — but instead of scoffing about Damiens fondness for Hesse, I replied by hinting at a curious quote from Hesse about Edgar Allan Poe.


Found the full quote with context in German, but not in English, which provides me with a perfect opportunity to do something litte for Damien as a »Thank you« for his Twitter friendship and as appreciation for his workings on the internet.

So here is my quick translation vom German to English of the mentioned quote of Herrmann Hesse (In »Gesammelte Werke Band 12; Schriften zur Literatur II«, Werkausgabe edition Suhrkamp; Hrsg. von Volker Michels, Frankfurt 1970; Seite 283):

E. A. Poe
1809 - 1849
The german literature of our days is full of »fantastical« fictions, from which only that of Meyring have a certain depth. The father of this genre, Poe, remains unmatched. Poe, the lonely, impoverished american journalist truly was a marked man, a Cain with the sign of a genius. The whole literature of horror & the fantastic following after Poe will be gone swiftly. Poe may be Americas greatest poet even above Whitman.
»A History of Literature in Reviews and Essays«, 1922

Videoblog Premiere: Molos iPad-Comic Apps

Irgendwann will ich richtig anfangen mit Videobloggerei. Hier derweil als erster Versuch eine Übersicht zu den drei Apps, mit denen ich auf dem iPad bisher teste Comics zu lesen.

Hier die wichtigsten Pros und Contras zum Lesen:

a) Amazon Kindle:

PLUS:
• Bequeme Zahlungsmöglichkeit (z.B. Gutscheinkarten, ich habe aber Kontoverbindungen bei Amazon angegeben);
• Problemloser schneller Download;
• Cloud-Hinterlegung gekaufter Titel (falls man Betriebssystem und/oder App neu installieren muss ist nicht alles weg);
• Gute Sortierung und Suchmöglichkeit im Amazon-Katalog;
• Beste Auswahl, unter anderem seit kurzer Zeit auch die DC & Vertigo-Titel, die vor einem halben Jahr noch exklusiv nur für Kindle Fire zu haben waren. Bisher »Watchmen« und »V for Vendetta« besorgt. Der Preis (ca. 10 €) ist an sich okey, aber …

MINUS:
• Nur Hochformat;
• Keine Lesezeichenmöglichkeit;
• Keine Gitteransicht des ganzen Comics;
• Die ›Panel View‹ (= Betrachten im Einzelbildmodus) ist mau. Die Kästchen werden auch auf dem iPad in etwa im Format eines iPhones oder iPod Touch angezeigt. Teilweise auch fehlerhafte Panel-Definition. Kein Zoom.

b) Apple iBooks:

PLUS:
• Bequeme Zahlungsmöglichkeit (Gutscheinkarte);
• Problemloser Download;
• Cloud-Hinterlegung;
• Gitteransicht des ganzen Comics (geile Sache);
• Lesezeichen sind möglich;
• Hoch- und Querformat möglich;
• keine ›Panel View‹ aber großartiger Zoom (da macht »From Hell« richtig Laune, auch wenn die Bedienung ein klein wenig umständlich ist. Ist übrigens mit ca. 5 € ein echt heißes Schnäppchen im iBook-Shop!).

MINUS:
• Angebot im Shop ist ziemlich mau und browsen im Shop ist mehr als verwirrend;
• Nähere Betrachtung (zoomen und herumschieben) verlangt etwas Fingerfertigkeit und Gewöhnung.

c) ComiXology-App (z.B. für DC und Vertigo-Comics):

PLUS:
• Problemloser Download;
• Prächtige Katalogaufbereitung;
• Tolle Titel, teilweise kostenlose Nummern zum Anlesen oder Kostproben-Zusammenstellungen;
• Beste ›Panel View‹, die hier ›Guided View‹ heißt (animierter Übergang und sehr gute Blickführung) in Hoch- und Querformat;
• Gitteransicht des ganzen Comics.

MINUS:
• Teuerster Shop (Einzelheft ca. 2 €; keine Sammelbände!);
Zahlungsmöglichkeit nur mit Visa, Mastercard, American Axpress und Discovery. Kommt damit für mich nicht in Frage.Korrektur: Aufgrund eines Kommentars bei Youtube nochmal getestet. Vom iPad aus konnte ich mit Apple-ID-Guthaben im Vertigo-Comixology-App nun ein Heft kaufen. Comixology zieht sich bei Mac/OS-Nutzern die Default-Angaben für Bezahlungen. Mit iTunes oder App-Store-Guthabenkarte kann man nur bezahlen, wenn man in der Apple-ID keine Kontoverbindungen oder sonstige Zahlungsdaten eingegeben hat.
Korrektur 2: Seit ComiXology von Amazon übernommen wurde, gibt es keine Möglichkeit mehr, über Apple-Guthaben In-App-Käufe zu tätigen.

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